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18.04.2019 09:37
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In Europa fest verwurzelt

In Europa fest verwurzelt | Nachricht | finanzen.net
DekaBank-Zertifikate-Kolumne
Hussam Masri
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Im Schlussquartal 2018 haben sich die Geschäfte in der deutschen Chemieindustrie spürbar eingetrübt. Obwohl eine Besserung vorerst nicht in Sicht ist, bietet der Sektor Perspektiven für Anleger. Vom 23. bis 26. Mai finden die Europawahlen statt. Dabei sind in der Europäischen Union insgesamt rund 400 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, an die Urnen zu gehen.

Im Schlussquartal 2018 haben sich die Geschäfte in der deutschen Chemieindustrie spürbar eingetrübt. Obwohl eine Besserung vorerst nicht in Sicht ist, bietet der Sektor Perspektiven für Anleger.

Vom 23. bis 26. Mai finden die Europawahlen statt. Dabei sind in der Europäischen Union insgesamt rund 400 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, an die Urnen zu gehen. Da mit den Europawahlen wichtige Weichen für die weitere Entwicklung der EU und damit auch für die deutsche Wirtschaft gestellt werden, setzt sich auch der eine oder andere Industrieverband für die Teilnahme der Bürger an der Wahl ein. Die Chemieindustrie beispielsweise – Deutschlands drittgrößte Industriebranche – bekennt sich ausdrücklich „zu einem geeinten Europa als Garant für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden“. Daher hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sogar eine eigene Kampagne gestartet, in der einem vereinigten Europa oberste Priorität beigemessen wird.

EU ist der wichtigste Exportmarkt

Das Engagement kommt nicht von ungefähr. Schließlich hat der EU-Binnenmarkt eine herausragende Bedeutung für die rund 2.000 Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland. Kaum eine andere Branche hierzulande ist derart stark vom Export abhängig. Rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes im Jahr 2018 erwirtschafteten die Unternehmen des Sektors mit dem Auslandsgeschäft. Das sind circa 127 Milliarden Euro, wovon 58 Prozent auf Kunden in der EU entfallen (siehe Grafik).

Quelle: Destatis, VCI (auf Basis der vorläufigen Daten für 2018)

Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, dass die deutsche Chemiebranche als Teil internationaler Wertschöpfungsnetzwerke auf offene Märkte angewiesen ist. Derzeit kämpfen die Marktteilnehmer außerhalb der EU vor allem an zwei Fronten: China wird im Welthandel immer wichtiger, greift aber planerisch und wettbewerbsverzerrend in seine Wirtschaft ein. Die USA stellen zunehmend ihre Bindung an internationale Verträge infrage, haben Zollerhöhungen eingeleitet und drohen mit weiteren Schritten. Da protektionistische Maßnahmen weltweit zunehmen, werden die Bedingungen für den internationalen Handel also immer schwieriger.

Andererseits ist die Chemieindustrie als Lieferant von Grundstoffen für fast jeden anderen Wirtschaftszweig aktiv und kann somit auf eine relativ unelastische Nachfrage vertrauen.

Erstmals über 200 Milliarden Euro Umsatz

Unter dem Strich fällt die Bilanz des vergangenen Jahres zwar noch positiv aus, alle Kennzahlen stehen im Vergleich zum bereits sehr guten Jahr 2017 deutlich im Plus. Während die Produktion 2018 um 3,6 Prozent stieg und die Kapazitäten mit 84,1 Prozent gut ausgelastet waren, übertraf der Branchenumsatz erstmals den Wert von 200 Milliarden Euro: Er wuchs um gut vier Prozent auf über 203 Milliarden Euro. Sowohl das Inlandsgeschäft als auch die Verkäufe an ausländische Kunden trugen zu diesem Ergebnis bei.

Schwaches Schlussquartal 2018

Allerdings haben sich die Entwicklungen in der Branche im Jahresverlauf 2018 spürbar eingetrübt. Insbesondere das vierte Quartal fiel sehr schwach aus. Der Branchenumsatz ging im Schlussviertel 2018 um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück und betrug 46,5 Milliarden Euro. Insbesondere das Auslandsgeschäft erlitt einen deutlichen Rückschlag. Die nachlassende Chemienachfrage von industriellen Kunden zwang die Unternehmen dazu, ihre Produktion stark zu drosseln – sie brach im vierten Quartal 2018 um zehn Prozent im Vergleich zum Vorquartal ein. Leicht steigende Chemikalienpreise konnten diese Entwicklung nicht ausgleichen.

Vorerst ist keine Besserung in Sicht: Der VCI geht für 2019 aktuell von einem Rückgang der Chemieproduktion um 3,5 Prozent aus. Obwohl die Erzeugerpreise im Jahresverlauf um ein Prozent steigen sollen, soll der Branchenumsatz voraussichtlich sinken. Das färbt auch auf die Börse ab. Die Aktien des Sektors – beispielsweise BASF, Covestro und Wacker Chemie zu nennen – glänzen aktuell mit hohen Dividendenrenditen. Diese sind aber eher auf angelaufene Kursverluste zurückzuführen als auf beobachtete Dividendensteigerungen.

Weder Höhenflug noch Absturz zu erwarten

Analysten zufolge wird sich daran auch so schnell nichts ändern. Aber auch ein Absturz ist demnach genauso wenig zu erwarten. Uninteressant ist die Branche für Anleger nicht. Denn mit aktienbasierten Zertifikaten lässt sich der zu erwartende Seitwärtstrend gewinnbringend umsetzen. Dazu zählen beispielsweise Express-Zertifikate, Aktienanleihen und DuoRendite Aktienanleihen, die mit Risikopuffern ausgestattet sind, welche auch bei fallenden Kursen ein erfolgreiches Investment ermöglichen.

Aktuell befinden sich bei der DekaBank einige Zertifikate auf Basiswerte aus der Chemiebranche in Zeichnung:

Zeichnung bis 03.05.2019*:

DekaBank 4,25 % Covestro Aktienanleihe 05/2020 (WKN DK0S8M)

DekaBank 3,00 % BASF Aktienanleihe 06/2021 (WKN DK0S70)

Zeichnung bis 26.04.2019*:

DekaBank 4,15 % Wacker Chemie DuoRendite Aktienanleihe 04/2021 (WKN DK0S69)

DekaBank 2,55 % BASF DuoRendite Aktienanleihe Pro 05/2022 (WKN DK0S63)

DekaBank 3,10 % Covestro DuoRendite Aktienanleihe Pro 04/2021 (WKN DK0S61)

Zeichnung bis 18.04.2019*, anschließend Sekundärmarkt:

DekaBank BASF Express-Zertifikat Memory mit Airbag 06/2025 (WKN DK0S5B)

DekaBank Covestro Express-Zertifikat Relax 06/2025 (WKN DK0S44)

 

Auf diese Risiken sollten Anleger achten

Generell sollten Anleger bei der Anlage in Zertifikate beachten, dass Risiken bestehen, die zu Verlusten führen können. Wie bei jeder Schuldverschreibung spielt auch das Emittentenrisiko eine Rolle. Demzufolge wären insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin Verluste bis hin zum Totalverlust möglich.

* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

Die DekaBank ist das „Zertifikatehaus des Jahres“!
 
ZAward_2018_Publikum_Zertifikatehaus_1
 
Mehr Informationen: www.zertifikateawards.de

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin.

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen zu Zertifikaten sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventuellen Nachträgen sowie dem aktuellen Basisinformationsblatt bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich ist oder unter www.deka.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden kann. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

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