19.04.2021 09:13
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Taktische Alternative zur Aktie: Mit Fresenius auf Renditejagd

Taktische Alternative zur Aktie: Mit Fresenius auf Renditejagd | Nachricht | finanzen.net
DekaBank-Zertifikate-Kolumne
Hussam Masri
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Werbung. Aktien aus dem Gesundheitssektor gelten seit Jahrzehnten als besonders zukunftsträchtig – aber stimmt das wirklich? Wie schnell etablierte Erfolgskonzepte ins Wanken geraten können, zeigt sich an Fresenius. An sich ist der Gesundheitskonzern gut positioniert: Die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) ist weltweit die Nummer eins bei Dialysedienstleistungen und Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber.
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Werbung. Aktien aus dem Gesundheitssektor gelten seit Jahrzehnten als besonders zukunftsträchtig – aber stimmt das wirklich? Wie schnell etablierte Erfolgskonzepte ins Wanken geraten können, zeigt sich an Fresenius. An sich ist der Gesundheitskonzern gut positioniert: Die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) ist weltweit die Nummer eins bei Dialysedienstleistungen und Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Mit Fresenius Kabi besitzt der Konzern einen Generika-Spezialisten für intravenöse Arzneimittel und Fresenius Vamed bietet Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen an. Die breite Positionierung ist durchaus von Vorteil, doch die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren. Besonders hart trifft es die Tochter Fresenius Medical Care (FMC). 

Anfang Februar veröffentlichte der Konzern eine Adhoc-Mitteilung und warnte die Investoren, dass die Übersterblichkeit von Dialysepatienten das Wachstum des Konzernergebnisses im Jahr 2021 belasten dürfte. Fresenius strebe für das Geschäftsjahr, so heißt es in der Mitteilung, „ein gesundes Umsatzwachstum und eine im Vergleich zum Vorjahr mindestens in etwa stabile Entwicklung des Konzernergebnisses an.“ In 2020 war das Ergebnis leicht schwächer, je Aktie betrug das Ergebnis 3,06 Euro nach 3,38 Euro im Vorjahr. 

Im Klartext: Das Unternehmen steht gut da und erwirtschaftet weiter Erträge, doch die Zeiten von unbegrenztem Wachstum sind vorbei. Für Aktienbesitzer, die ihre Position auf den Prüfstand stellen, aber auch Investoren, die auf dem aktuellen Niveau einen Einstieg erwägen, lohnt ein Blick auf Anlagealternativen wie beispielsweise Aktienanleihen.

11,80 Prozent p.a. Festzins für sechs Monate

Für eine kurze Laufzeit von sechs Monaten bringt zum Beispiel die DekaBank 11,80 % Fresenius Aktienanleihe 11/2021 (WKN DK00EJ) sichere 11,80 Prozent Zinsen p.a. (bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro), unter dem Strich also 5,9 Prozent auf den Kapitaleinsatz. Dabei ist das Risikoprofil vergleichbar mit dem Erwerb der Aktie, da die Aktienanleihe mit einem Basispreis von 100,00 Prozent des Startwerts keinen Puffer aufweist, wie das sonst bei Aktienanleihen häufig der Fall ist. Bei Kursrückschlägen positionieren sich die Inhaber der Aktienanleihe trotzdem etwas besser als die Aktionäre, da sie den hohen Zinskupon erhalten, der weit über der Dividendenrendite liegt.

Das ist durchaus eine Überlegung wert für Investoren, die in den kommenden Monaten von stagnierenden Kursen der Fresenius-Aktie ausgehen und eine attraktive Rendite erzielen wollen. Denn der Zinskupon wird auf jeden Fall ausgezahlt und bietet auch einen kleinen Schutz bei Rückschlägen oder ist eine Entschädigung für mögliche entgangenen Gewinne, sollte der Aktienkurs während der sechs Monate Laufzeit der Aktienanleihe doch stärker steigen, als erwartet. Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Fresenius-Aktie am Bewertungstag (05.11.2021) mindestens auf dem Startniveau schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Fresenius-Aktien an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 19.04.2021 bis 07.05.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Vierfach ausgezeichnet – das Zertifikategeschäft der DekaBank. Die Top-Platzierungen bei den wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Zertifikate-Markt unterstreichen die hervorragende Qualität des DekaBank-Zertifikate-Angebots. Mehr Informationen unter www.scope-awards.com/award-2021/zertifikate/gewinner1 sowie unter www.zertifikateawards.de

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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