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07.03.2019 08:50
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ThyssenKrupp vor Fusion und anschließender Aufspaltung

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Der Traditionskonzern ThyssenKrupp steht vor großen Umbrüchen. Zunächst soll die Stahlsparte in das schon lange geplante Joint-Venture mit Tata Steel eingebracht werden, um den zweitgrößten Stahlriesen Europas zu formen. Für diesen Schritt steht immer noch die Genehmigung der EU-Kommission aus. ThyssenKrupp will die Transaktion in diesem Frühjahr abschließen.

Der Traditionskonzern ThyssenKrupp steht vor großen Umbrüchen. Zunächst soll die Stahlsparte in das schon lange geplante Joint-Venture mit Tata Steel eingebracht werden, um den zweitgrößten Stahlriesen Europas zu formen. Für diesen Schritt steht immer noch die Genehmigung der EU-Kommission aus. ThyssenKrupp will die Transaktion in diesem Frühjahr abschließen. Außerdem steuert der Konzern insgesamt auf eine Aufspaltung in einen Technologiekonzern mit den modernen Sparten Aufzüge, Autozulieferung und Anlagenbau sowie einen Werkstoffkonzern mit den traditionellen Sparten Stahl und Werkstoffhandel zu. Hierüber soll die Hauptversammlung im Januar 2020 final abstimmen. "Getrennt sind wir stärker", warb der Vorstandsvorsitzende Guido Kerkhoff bereits auf dem jüngsten Aktionärstreffen Anfang Februar. Nach der Segmentierung könne ThyssenKrupp Investoren mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen ansprechen, die das Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder als unübersichtlich kritisiert haben. Dass Kerkhoff mit seinem Amtsantritt im vergangenen Herbst die Aktionärsforderungen nach Verkäufen von profitablen Sparten durch seinen Aufspaltungsplan abwenden konnte, gilt bereits als Verdienst. Die Teilung soll nun stille Reserven des profitablen Aufzugsgeschäfts heben und den Beschäftigten gleichzeitig eine langfristige Perspektive bieten. Mit einer schlanken Führung will Kerkhoff die Verwaltungskosten für beide Unternehmen schon im kommenden Geschäftsjahr auf zusammen weniger als 300 Mio. Euro nach zuletzt 380 Mio. Euro im Mischkonzern senken.

In das laufende Übergangsjahr ist ThyssenKrupp jedoch schwach gestartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Zeitraum Oktober bis Dezember) um 26 Prozent auf 333 Mio. Euro. Dafür machte die Unternehmensführung insbesondere eine schwächere Nachfrage seitens der Autoindustrie und Produktionsunterbrechungen wegen des Rhein-Niedrigwassers verantwortlich. Sogar die Aufzugsparte als wichtigster Gewinnlieferant landete mit einem operativen Ergebnis von 204 Mio. Euro gut sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau. Unter dem Strich sah es hingegen weitaus besser aus. Nachdem es im ersten Quartal 2017/18 Einmalbelastungen im Zuge der US-Steuerreform zu schultern gab, steigerte ThyssenKrupp den Nettogewinn im ersten Quartal 2018/19 um gut zwei Drittel auf 136 Mio. Euro. Leichte Zuwächse zeigten sich außerdem beim Umsatz und bei den Auftragseingängen.

Eine negative Überraschung waren die operativen Ergebniseinbußen ohnehin nicht mehr, denn der Vorstand hatte schon auf der Hauptversammlung am 01. Februar schwache Quartalszahlen angekündigt. Dementsprechend zeigen sich Analysten von den Rückgängen wenig beeindruckt und verweisen eher auf die Bestätigung des Ausblicks für das gesamte Geschäftsjahr trotz zunehmender Unsicherheiten. Hier soll das bereinigte operative Ergebnis auf Basis der fortgeführten Aktivitäten um mehr als 40 Prozent zum Vorjahr auf über eine Mrd. Euro klettern. Auch die Fortschritte bei den wichtigen Zukunftsplänen mit einem konkretisierten Fahrplan für die angekündigte Konzernaufteilung nennen Analysten als Grund für die Aufrechterhaltung ihrer Kaufempfehlung.

4,40 Prozent p.a. Festzins und 20 Prozent endfälliger Puffer

Die DekaBank 4,40 % ThyssenKrupp Aktienanleihe 03/2020 (WKN DK0SXU) wird nach einem Jahr zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt, wenn die ThyssenKrupp-Aktie am Bewertungstag (20.03.2020) wenigstens auf oder über dem Basispreis (80,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Andernfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, weil statt des Nennbetrags eine feste Anzahl von im Wert gesunkenen ThyssenKrupp-Aktien an den Anleger übertragen wird. Zudem besteht ein Emittentenrisiko, dem auch die Zinszahlung unterliegt. Daher würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Die Zeichnung läuft vom 04.03.2019 bis 22.03.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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