finanzen.net
20.08.2019 18:04
Bewerten
(0)

Dänische Jyske Bank führt negative Zinsen für Großvermögen ein

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Erstmals will eine Bank in Dänemark Spareinlagen vermögender Privatkunden mit Negativzinsen belegen. Jyske Bank, eines der führenden Geldhäuser des skandinavischen Landes, kündigte am Donnerstag ein entsprechendes Vorgehen für Einlagen von mehr als 7,5 Millionen Kronen (etwa gut 1 Mio Euro) an. Als Grund nannte Bankenchef Anders Dam das Umfeld der negativen Zinssätze, das den dänischen Markt seit dem Frühjahr 2012 treffe. Demnach müssen Kunden mit Vermögen ab dieser Größenordnung Geld dafür bezahlen, ihre Millionensummen in der Bank zu deponieren. Unklar blieb zunächst, wie viele Kontoinhaber davon betroffen sein werden.

Die Höhe des Strafzinses werde mit jedem Kunden individuell festgelegt, sagte Dam einer Mitteilung zufolge. Falls keine Einigung auf eine Höhe erfolgt, liege der Strafzins bei minus 0,6 Prozent pro Jahr. Das Umfeld der negativen Zinsen sei nur 2014 unterbrochen worden und scheine nun von eher dauerhafter Natur, fügte Dam hinzu.

Dänemark ist zwar Mitglied der Europäischen Union, gehört aber nicht der Eurogruppe an. Die Zentralbank des Landes zeichnet für gewöhnlich die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) nach. Seit Mitte Juni 2014 müssen Geschäftsbanken Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Aktuell sind es 0,4 Prozent. Die Währungshüter wollen die Institute dazu bringen, mehr Kredite zu vergeben. Dies soll die Wirtschaft ankurbeln und zugleich die Inflation anheizen. Einzelne Häuser geben die Strafzinsen der EZB bereits seit einiger Zeit an Unternehmen und vermögende Privatkunden weiter./lsm/DP/nas

Heute im Fokus

DAX geht kaum verändert ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- CoBa will Stellen streichen -- Hoffnung auf Bewegung im Brexit-Streit -- K+S, Thomas Cook, Roche, HHLA im Fokus

Deutz kappt Gewinnprognose. Trump sieht Fortschritte bei Handelsgesprächen mit China. OSRAM-Aufsichtsratschef verkauft Aktien ebenfalls nicht an ams. Capital Group stockt E.ON-Anteile auf über 10 Prozent auf. TRATON-Beteiligung Navistar erwartet höhere Marge. Amazon startet Klimainitiative - 100.000 Elektro-Lieferwagen bestellt.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Wirecard AG747206
Amazon906866
Thomas CookA0MR3W
Allianz840400
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
BASFBASF11
adidasA1EWWW