14.12.2017 13:11
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Türkische Zentralbank weicht mit Zinsmanöver Erdogan-Kritik aus

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Istanbul (Reuters) - Die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wegen ihrer Zinspolitik attackierte Zentralbank hat die geldpolitischen Zügel erstmals seit acht Monaten gestrafft.

Sie verteuerte am Donnerstag die Kosten für Notkredite, die sich Geldinstitute bei der Notenbank besorgen können. Der entsprechende Zinssatz stieg um einen halben Punkt auf 12,75 Prozent an. Experten hatten allerdings mit einer stärkeren Erhöhung um einen vollen Prozentpunkt gerechnet. Den eigentlichen Leitzins beließ die Notenbank bei 8,0 Prozent. Erdogan hat der Notenbank vorgeworfen, die Wirtschaft mit einer zu straffen Geldpolitik auszubremsen. Jüngst hinterfragte er offen die Unabhängigkeit der Währungshüter.

Dass sie nun den Leitzins nicht erhöhten und an einer weniger stark beachteten Schraube drehten, gilt als taktisches Manöver, um nicht noch mehr Kritik auf sich zu ziehen. Die Notenbank reagierte mit der Erhöhung auch auf die zuletzt kräftig anziehenden Preise, die im November um fast 13 Prozent zum Vorjahr anzogen - der höchste Wert seit 14 Jahren.

Sparbriefe Zinsen

  • Anlagebetrag: 10.000 Euro
  • Anlagezeitraum: 3 Jahre
  • Einlagensicherung: Auch die Europäische
  • Zinszahlung: Alle Varianten
InstitutZinssatz
Rietumu Bank1,50%
APS Bank1,40%
Bigbank AS1,41%
Bigbank AS1,36%
Younited Credit1,35%
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