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05.10.2016 14:27

Britische Premierministerin May für Ende der Niedrigzinsphase

Wegen "Nebenwirkungen": Britische Premierministerin May für Ende der Niedrigzinsphase | Nachricht | finanzen.net
Wegen "Nebenwirkungen"
Folgen
Trotz der nicht absehbaren Folgen des Brexit-Votums dringt die britische Premierministerin Theresa May auf ein Ende der Niedrigzinspolitik.
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Die Notfallmaßnahmen der Bank of England (BoE) seien zwar nach der Finanzkrise notwendig gewesen, um die Wirtschaft zu schützen und das Wachstum anzukurbeln, sagte sie am Mittwoch auf dem Kongress ihrer regierenden konservativen Partei. Doch mittlerweile gebe es eine Reihe von negativen Nebenwirkungen der "Krisenmedizin": So würden Besitzer von Vermögenswerten reicher, während andere unter der Geldpolitik litten. Wer eine Hypothek aufgenommen habe, profitiere von einer günstigeren Schuldenfinanzierung. Doch Sparer sähen sich schlechter gestellt: "Es muss eine Veränderung geben und wir werden sie liefern", sagte May.

Die Briten hatten sich am 23. Juni mehrheitlich dafür entschieden, der EU den Rücken zu kehren. Dies hat zu Verunsicherung in der Wirtschaft geführt. Um die Konjunktur nach dem Referendum anzukurbeln, hat die BoE im August die Zinsen gekappt. Zudem öffnete sie die Geldschleusen weiter und stockte ihre Staatsanleihenkäufe um 60 Milliarden auf 435 Milliarden Pfund (514 Milliarden Euro) auf. Angesichts der unsicheren Konjunkturaussichten hält sie sich für eine weitere Senkung der Leitzinsen bereit, die von den Währungshütern derzeit auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent gehalten werden. BoE-Gouverneur Mark Carney hat allerdings betont, die Fähigkeit der Notenbanken zum Anschieben der Wirtschaft seien begrenzt. Auf staatlicher Seite müsse mehr getan werden, um langfristiges Wachstum zu sichern.

Birmingham (Reuters)

Bildquellen: Dan Kitwood/Getty Images, OLI SCARFF/AFP/Getty Images
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