Wichtige Fragen schnell beantwortet

Corona-Warn-App ist da: Was Sie über die Tracing-App der Bundesregierung wissen sollten

Mit einer Corona-Warn-App will die Bundesregierung die Ausbreitung des Coronavirus kontrollieren und die Infektionszahlen niedrig halten. Doch wie funktioniert die App? Warum sollten Sie diese nutzen? Und was sollten Sie als Nutzer beachten? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Corona-App Bundesregierung

Corona-App der Bundesregierung - Zusammengefasst

Die Corona-Warn-App soll im Kampf gegen das Coronavirus helfen und mögliche Kontaktpersonen von Infizierten schnell informieren.
Der Quellcode der App wurde bereits veröffentlicht und von Datenschutz-Experten abgesegnet.
Wichtig: Die Corona-App ist nicht mit jedem Handy kompatibel. Ob Sie die App auf Ihr Smartphone laden können, erfahren Sie weiter unten im Artikel.

Corona-App der Bundesregierung - das sollten Sie wissen

Die Corona-App der Bundesregierung wurde am 16. Juni 2020 veröffentlicht.
Unsere Empfehlung: Wir haben für Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Warn-App zusammengestellt. Lesen Sie sich diese sorgfältig durch und entscheiden Sie danach, ob Sie die App auf Ihrem Handy installieren möchten.
Die Corona-App greift nicht auf persönliche Informationen zu und benutzt anonymisierte Daten.
Wichtig: Je mehr Menschen in Deutschland die Corona-App benutzen, umso effektiver wird sie. Dann können Personen schnell darüber informiert werden, dass sie Kontakt mit einem Infizierten hatten.

Corona-Tracing-App veröffentlicht

Eigentlich war die Corona-Warn-App der Bundesregierung bereits für April 2020 vorgesehen. In vielen EU-Ländern gibt es eine ähnliche App bereits und auch in Deutschland wurde die Corona-Tracing-App der Bundesregierung am 16. Juni veröffentlicht. Zunächst hielt sich das Interesse der Menschen in Grenzen, mittlerweile steigen die Zahlen aber kontinuierlich. Knapp 27 Millionen Menschen sollen sich laut Robert-Koch-Institut die Corona-App heruntergeladen haben, 376.650 Menschen haben darüber einen positiven Corona-Test gemeldet (Stand: 15. April 2021). Das Problem: Nur 61 Prozent der Nutzer haben sich dafür entschieden, die Infektion in der App zu melden. Der Grund dafür ist sicherlich auch, die Angst der Menschen, mithilfe der Corona-Tracing-App überwacht zu werden. Doch damit die Corona-Warn-App nützt, müssen laut Expeten mindestens 60 Prozent der Bürger diese auch nutzen. Deshalb wirbt die Bundesregierung fleißig um die User. Gleichzeitig warnt Gesundheitsminister Jens Spahn auch: „Die App ist kein Allheilmittel, aber Sie kann helfen, die Infektionszahlen zu senken und früh zu warnen.“

Hinter der Entwicklung der App stecken keine unbekannten Unternehmen: Die SAP und die Deutsche Telekom haben in Zusammenarbeit die Programmierung übernommen und den gesamten Quellcode für alle zugänglich im Internet veröffentlicht. Wenn die App fertiggestellt ist, wird sie durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Der Sinn hinter der Corona-App ist nicht, zu überwachen, sondern Infektionsketten möglichst schnell zu erkennen und zu durchbrechen – und das anonymisiert. Wie das funktioniert erklären wir Ihnen in unserem Artikel:

Wie lade ich die Corona-App herunter?

Wer nach der offiziellen Corona-Tracing-App der Bundesregierung im App Store oder Google Play Store sucht, wird schnell merken, dass diese gar nicht so einfach zu finden ist. Denn die Meisten werden nach der Kombination „Corona-App“ suchen und nicht auf das gewünschte Ergebnis stoßen. Dazu kommt noch: Je nachdem, ob Sie ein Apple oder Android-Smartphone haben, müssen Sie nach verschiedenen Begriffen suchen, um endlich die App des Robert-Koch-Instituts zu finden.

 
Corona-App für iOS: iPhone-Besitzer müssen im App-Store nach „Corona-Warn-App“ suchen, um die offizielle Corona-App zu finden. Wer andere Suchkombinationen verwendet, findet teilweise sogar Corona-Apps anderer Länder.
 
 
Corona-App für Android: Für Besitzer mit Android-Smartphones sieht das Ganze noch schwieriger aus: In unserem Test mit einem Samsung-Handy konnten wir die Corona-App weder unter „Corona-App“ noch unter „Corona-Warn-App“ finden. Lediglich die Suche nach „RKI“ (also der Abkürzung für Robert-Koch-Institut) führte uns letztendlich zum gewünschten Ergebnis.

Corona-Warn-App im ersten Test

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Corona-App überhaupt im App-Store zu finden, geht es nach dem Download recht schnell: Man muss sich für die Nutzung nicht registrieren und man muss weder Name, Alter noch die E-Mail-Adresse eingeben. Allerdings muss man für die Risiko-Ermittlung der App die Rechte für die Bluetooth-Funktion erlauben – ohne funktioniert die Corona-Warn-App nicht. Ob man ein erhöhtes Risiko hat, an Corona zu erkranken, wird in der App erst nach 24 Stunden ersichtlich. Denn dann können die Daten erst ausgewertet und aktualisiert werden.

Nachdem Sie die App installiert und der Datenschutzerklärung zugestimmt haben, müssen Sie nichts mehr machen. Die Corona-App läuft im Hintergrund weiter und misst mit der Bluetooth-Technik Ihren Abstand zu anderen Menschen, die die App ebenfalls installiert haben. Erst wenn eine Ihrer Kontaktpersonen positiv auf das Coronavirus getestet wurde und dies auch über die App mitgeteilt hat, werden Sie via Push-Nachricht informiert. Aber auch nur dann, wenn Sie der App erlauben Ihnen auf Ihr Handy Mitteilungen zu senden. Haben Sie diese Funktion verweigert, müssen Sie die Corona-App öffnen und nachsehen, wie es um Ihren Risiko-Faktor steht.

Corona-App hat Tagebuchfunktion

Seit dem Update am 19. Oktober können positiv Getestete nun auch ihre Symptome in eine Art Tagebuch eintragen. Diese Funktion wird in der Corona-App freigeschaltet, nachdem die Nutzer angeben, dass der Corona-Test positiv ausgefallen sei. Dann können sie eintragen, wann die ersten Krankheitssymptome eingetreten sind. Das hat folgenden positiven Effekt: Die Risikoberechnung der App soll dadurch verbessert werden. „Je mehr wir über die Symptome wissen und den Zeitraum der Symptome kennen, desto genauer können wir die Warnungen in der App einstellen“, so Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

Corona-Erkrankte sind nur eine bestimmte Zeit lang infektiös und diese Phase beginnt meist etwa zwei Tage vor dem Auftreten erster Symptome und etwa zehn Tage danach. Durch die Tagebuchfunktion der Corona-App können Gesundheitsämter leichter nachvollziehen, welche Kontaktpersonen in dieser Zeit einem höheren Risiko ausgesetzt waren.

Statistiken und aktuelle Fallzahlen in der Corona-App

Ein neues Update Ende Januar 2021 brachte eine langersehnte Funktion mit sich: In der Corona-App der Bundesregierung können Nutzer nun die aktuellen Fallzahlen, den R-Wert und die 7-Tages-Inzidenz einsehen. Außerdem sieht man jetzt auch, wie viele Menschen ein positives Testergebnis über die App gemeldet haben.

Wie funktioniert die Corona-App?

Die Corona-App nutzt die Technik Bluetooth Low Energy, um den Abstand zwischen zwei Personen zu messen. Damit erkennen die Handys, wenn sich zwei Menschen eine gewisse Zeit lang nahe beieinander aufgehalten haben und merken sich die Kontakte mithilfe einer anonymisierten Nummer. Hier werden keine Namen, echte Telefonnummern oder sonstige personalisierte Daten gespeichert. Diese Nummern werden nur lokal auf dem Handy gespeichert.

Wird ein App-Nutzer dann positiv auf das Corona-Virus getestet, kann er das in der Corona-App angeben und so seine Kontakte anonym darüber informieren – und das ganz freiwillig. Die Kontakte, die dem Infizierten in den letzten zwei Wochen zu nahe gekommen sind, bekommen eine Push-Nachricht aufs Handy und werden so gewarnt und gebeten, sich testen zu lassen.

Hinweis: Da die Daten anonym sind, erfährt man nicht, wer die positiv getestete Person ist. Damit jedoch keine Falschmeldungen verbreitet werden, können Corona-Infizierte nur mithilfe eines Codes vom Gesundheitsamt eine Meldung über die App an die Kontakte verschicken.

Registrierung von Besucherinnen und Besuchern dank QR-Code

Seit Mittwoch, den 21.04.2021, hat die Bundesregierung ein lang ersehntes Update mit einem neuen Feature für den Einzelhandel veröffentlicht. Dank der neuen Funktion können Veranstalter, Geschäftsinhaber oder Gastgeber mithilfe der Corona-Warn-App QR-Codes generieren, mit welchen sie Besucherinnen und Besucher registrieren können. Diese wiederum können einchecken, indem sie den jeweiligen QR-Code scannen.

Diese neue Funktion dient vor allem der Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten im Einzelhandel. Das Ziel ist vergleichbar mit jenem der Luca-App, wobei der Ansatz jedoch deutlich datensparsamer ist. Aber wie funktioniert das genau?

Besucherinnen und Besucher können am Eingang eines Geschäfts den jeweiligen QR-Code mit ihrem Smartphone scannen. Sollte sich jemand mit dem Corona-Virus infiziert haben, kann er es wie üblich über die Corona-App melden. Diese Information fließt dann in die Risikoberechnung aller anderen registrierten Besucherinnen und Besucher ein. Wird dabei ein Schwellenwert überschritten, erhalten sie auf ihrem Smartphone oder in der App eine Warnung. Dafür ist entscheidend, ob sie sich zur gleichen Zeit oder bis zu 30 Minuten nach der infizierten Person im gleichen Raum beziehungsweise im selben Geschäft aufgehalten haben.

Luca-App - schon gewusst?

Luca ist eine kostenlose mobile Applikation des Entwicklers Nexenio für Android- sowie iOS-Smartphones, die der Kontaktpersonennachverfolgung in Zeiten einer Pandemie dient. Luca ermöglicht insbesondere Geschäften im Einzelhandel und in der Gastronomie eine verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung für Laden-Inhaber und ihre Besucherinnen und Besucher, sowie die verantwortungsvolle Nachverfolgung per QR-Code. Dabei steht Luca auch im direkten Austausch mit den Gesundheitsämtern.

Tipp: Wenn Sie an der Luca-App interessiert sind, dann schauen Sie doch direkt mal im Apple- oder Play-Store nach, oder erkundigen Sie sich auf der Luca-Website über genauere Informationen zum Thema Nutzung und Datenschutz.

Was bringt mir die Corona-App im Urlaub?

Wer diesen Sommer verreisen will und sich zuvor die Corona-App der Bundesregierung installiert, um diese auch im Reiseland zu verwenden, sollte wissen, dass die deutsche Corona-App nicht mit allen Tracing-Apps kompatibel ist. Am 19. Oktober 2020 wurde ein neues Update veröffentlicht, dass den Datenaustausch zwischen den offiziellen Corona-Apps von Deutschland, Irland und Italien ermöglicht. Dänemark, Lettland, Spanien, Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien folgten im November. Bis zum Jahresende von 2020 konnten 16 nationale Apps miteinander kommunizieren und anonymisierte IDs austauschen.

Hinweis: Mit der offiziellen Corona-App aus Frankreich wird aus technischen Gründen kein Datenaustausch möglich sein. Die Franzosen haben sich dafür entschieden, die Daten zentral zu speichern. Das ist mit den Apps vieler anderer EU-Staaten nicht kompatibel.

Urlaub trotz Corona-Krise - schon gewusst?

Der Sommerurlaub muss 2021 nicht unbedingt in den eigenen vier Wänden stattfinden. So wurde für Mallorca, die Lieblingsinsel der Deutschen, die Reisewarnung der Bundesregierung im März 2021 aufgehoben und durch Reisehinweise ersetzt. Auch andere Länder wie Griechenland oder Israel bereiten sich auf die Sommersaison vor und möchten Urlaubern eine Einreise mit einem negativen Schnelltest oder dem Nachweis einer Impfung erlauben.

Tipp: In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen, welche Corona-Beschränkungen im Sommerurlaub zu erwarten sind - und welche Ansprüche Sie haben, falls Ihre Reise nicht stattfinden kann.

Kann die Corona-App meinen Standort sehen?

Nein, denn es spielt keine Rolle, wo sich der Nutzer aufhält. Das Bluetooth Low Energy-Signal sucht nur nach anderen Signalen und tauscht sich so aus. Es spielt also auch keine Rolle, ob Sie sich drinnen oder draußen aufhalten. Gemessen wird nur der Abstand und die Zeit zwischen zwei Personen. Somit lassen sich keine Rückschlüsse auf den Standort ziehen. Das bedeutet auch, dass sich kein Bewegungsprotokoll erstellen lassen kann und man so nicht nachvollziehen kann, wo die Menschen wohnen, einkaufen oder arbeiten.

Wie sicher ist die Corona-Tracing-App?

Die App wurde durch Experten als datenschutzfreundlich eingestuft, da sie durch ein mehrstufiges Konzept einen möglichst hohen Datenschutz gewährleistet. Es werden anonyme IDs der Handys ausgetauscht, die sich mehrfach in der Stunde ändern. So können Hacker oder Sicherheitsbehörden auch keine Rückschlüsse auf das Gerät ziehen und damit die Person identifizieren. 

Datenschutz in der Corona-App

Bereits nach wenigen Wochen wurden Forderungen laut, man solle den Datenschutz der Corona-App zur Bekämpfung der Pandemie herunterschrauben. So sollen zum Beispiel die Standorte erfasst werden, um genau herausfinden zu können, wo sich Infizierte aufhielten. Doch diese Ideen wurden vom Bund verworfen. Deswegen bleibt sowohl der Download der Corona-App als auch die Meldung eines positiven Tests weiterhin freiwillig.

Warum sollte ich die Corona-App nutzen?

Ob Sie die App nutzen oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Es herrscht keine Pflicht oder ein Gesetz, sich über die Corona-App zu registrieren. Je mehr Menschen diese nutzen, umso mehr bringt sie letztendlich. Denn Sinn und Zweck der Warn-App ist es, Infektionen schnell zu erkennen und so das Virus einzudämmen. Denn die Menschen leiden nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich an den Folgen – das geht bis hin zur Zahlungsunfähigkeit aufgrund von Kurzarbeit oder Umsatzeinbußen.

Mit der Corona-App werden mögliche Kontaktpersonen schnell informiert. Wenn jeder und jede Einzelne schnell über eine mögliche Infektion informiert wird, kann sie oder er schnell reagieren und sich und andere schützen, schreibt die Bundesregierung auf Ihrer Internetseite. Auch dann ist es eine rein freiwillige Entscheidung, ob diese sich letztendlich gegen Covid-19 testen lassen wollen oder nicht.

Bisher ist es so, dass sich die Gesundheitsämter darauf verlassen müssen, dass ein am Coronavirus Erkrankter seine letzten Kontaktpersonen möglichst genau angibt. Das ist zum einen schwierig, weil die meisten Menschen nicht alle Personen, mit denen sie sich die letzten zwei Wochen getroffen haben, aufzählen können – und zum anderen, weil sie viele natürlich auch nicht kennen. So wird der Sitznachbar in der Bahn nicht informiert, obwohl er sich auch angesteckt haben könnte.

Interessant: Die Corona-Warn-App wird die bisherige Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes nicht ersetzen. Denn die Meldung über die App ist freiwillig. Wenn ein Corona-Patient den positiven Test über die App meldet, werden jedoch auch die bisher unbekannten Kontaktpersonen informiert und haben die Chance, sich freiwillig auf das Coronavirus testen zu lassen.

Funktioniert die Corona-App auf jedem Handy?

Nein, die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann aufgrund der Technik nicht auf jedem Handy funktionieren. Das bedeutet, dass Besitzer älterer Smartphones sich die App nicht herunterladen können. Aber auch Besitzer neuerer Modelle können die App nicht mit jedem Handy nutzen. Wir erklären Ihnen, warum:

 
Corona-App für iOS: Für iPhone-Nutzer war bis Februar 2021 die iOS-Version 13.5 Voraussetzung für die Corona-App. Diese lässt ab dem iPhone 6S installieren. Doch seit dem 10. Februar können auch Nutzer älterer iPhones (5s und 6) die App auf Ihr Handy laden. Modelle, die älter sind, können die Corona-App jedoch weiterhin nicht nutzen. Beim iPhone muss zusätzlich noch die Bluetooth-Funktion über die Datenschutzeinstellungen aktiviert werden, damit die Corona-App auf die Bluetooth Low Energy-Technik zugreifen kann.
 
 
Corona-App für Android: Android-Geräte brauchen mindestens die Betriebsversion 6, damit die Corona-App funktioniert. Allerdings ist das noch nicht alles: Zusätzlich müssen auf dem Smartphone auch die Google Play Services laufen, weil der Service nicht über Android, sondern über Google-Dienste läuft. Wenn Sie ein neues Huawei-Smartphone besitzen, könnte das zum Problem werden. Denn dieses nutzt die Google Play Services nicht – somit kann auch die Corona-App nicht installiert werden.

Welche Nachteile hat die Corona-App?

Mittlerweile ist die Corona-Warn-App seit knapp einem Jahr auf dem Markt – und die befürchteten Nachteile halten sich in Grenzen. Da für die Nutzung Bluetooth aktiviert werden muss sah man die Akkulaufzeit als ein großes Manko der App. Allerdings hat sich inzwischen gezeigt, dass sich die Corona-App kaum bis gar nicht auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Außerdem sieht man weitere Nachteile darin, dass die Nutzer der App sich in falscher Sicherheit wiegen können, indem sie sich zu sehr auf die Benachrichtigungen verlassen und so womöglich nachlässig werden. Denn nur weil man keine Nachricht bekommen hat, dass man Kontakt mit einer infizierten Person hatte, heißt es nicht, dass die Gefahr, an Corona zu erkranken, nicht da ist.

Andersrum werden manche Menschen auch panisch, wenn Sie die Nachricht erhalten, dass Sie Kontakt mit einem an Corona erkrankten Menschen hatten. Welche Auswirkungen die Nutzung der App auf die Menschen in Deutschland letztendlich haben wird, wird sich erst noch zeigen.

Corona-App der Bundesregierung - das sollten Sie tun

1
Informieren Sie sich über die Corona-App und entscheiden Sie dann, ob Sie diese auf Ihrem Handy installieren wollen.
2
Schauen Sie, ob Ihr Smartphone das nötige Betriebssystem hat, um die App nutzen zu können.
3
Falls Sie sich dazu entscheiden, die App zu installieren: Verfallen Sie nicht in Panik, wenn Sie Kontaktperson eines Infizierten waren.
4
Wiegen Sie sich auch nicht in falscher Sicherheit, wenn Sie die App nutzen.

Beitrag zuletzt aktualisiert von:

JASMIN MENCIN – RATGEBER-REDAKTEURIN

Jasmin Mencin - Redakteurin finanzen.net RatgeberJasmin Mencin ist seit Anfang 2021 Teil der Ratgeber-Redaktion. Sie ist zuständig für die Themen Robo-Advisor, Neobroker und Kryptowährungen. Ihr Studium in den Fächern Germanistik und Pädagogik hat sie mit einem Master abgeschlossen. Während ihres Studiums sammelte sie bereits erste Erfahrungen als Content Writerin im Bereich Sprachen.

Beitrag verfasst von:

JANA BUCH – REDAKTEURIN RATGEBER

Jana Buch ist seit März 2020 für die Themen Börse und Wertpapiere zuständig. Sie schloss ihr Volontariat bei der Mediengruppe Dr. Haas ab und hospitierte bei der tz.de sowie dem Münchner Merkur. Zuletzt arbeitete sie als News-Redakteurin und Promi-Expertin in einer Online-Redaktion.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Moha El-Jaw / shutterstock.com

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN!

Produktempfehlungen, Spartipps, aktuelle Urteile - mit dem kostenlosen Ratgeber-Newsletter sind Sie stets bestens informiert!

BackToTop Nach oben