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ETF: In Zukunftstechnologien investieren – Wie du mit ETFs gezielt von KI, Cybersecurity und Robotik profitierst

Das Wichtigste in Kürze

  • Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Automation und Cybersecurity verändern die Wirtschaft langfristig. Einzelaktien sind hier riskant, weil sich heute kaum vorhersagen lässt, welches Unternehmen den Trend am Ende dominiert.
  • ETFs bündeln viele Unternehmen einer Technologie und verteilen so das Risiko über die ganze Branche statt über einen einzelnen Titel.
  • Wer mehrere Themen selbst kombiniert, muss laufend auswählen, gewichten und nachjustieren. Genau diesen Aufwand nehmen dir digitale Vermögensverwalter ab.

Du liest seit Monaten von Künstlicher Intelligenz, von Rechenzentren, die aus dem Boden gestampft werden und von Robotern, die in der Fertigung Aufgaben übernehmen. Die Schlagzeilen klingen nach einer historischen Chance. Trotzdem bleibt dein Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen, weil die entscheidende Frage offen ist. Auf welches Unternehmen sollst du setzen, wenn niemand seriös sagen kann, wer in zehn Jahren noch existiert.

Die Sorge ist irgendwo berechtigt. Der Technologiesektor ist berüchtigt dafür, klare Favoriten hervorzubringen, die später von einem Konkurrenten überholt werden. Wer in der Frühphase des Internets auf den falschen Anbieter gesetzt hat, hat trotz richtigem Trend Geld verloren. Das Thema stimmte, der einzelne Titel war die Fehlentscheidung.

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Warum Einzelaktien beim Thema Zukunftstechnologie selten die beste Wahl sind

Ein Megatrend ist eine Entwicklung, die über Jahrzehnte wirkt und ganze Branchen umbaut. Künstliche Intelligenz, Automation und Robotik oder digitale Sicherheit sind solche Trends. Das Problem für dich als Anleger ist nicht der Trend selbst, sondern die Auswahl. Innerhalb eines wachsenden Marktes gibt es Gewinner und Verlierer, und die Rangfolge ändert sich ständig.

Hier hilft das Prinzip der Diversifikation, also der bewussten Streuung deines Geldes über viele Unternehmen. Statt auf einen einzelnen Chiphersteller zu wetten, kaufst du über einen ETF gleich einen ganzen Korb an Firmen aus diesem Bereich. Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung vieler Aktien gleichzeitig abbildet. Geht ein einzelnes Unternehmen unter, federt der Rest des Korbs den Verlust ab. Du profitierst vom Wachstum der Technologie als Ganzes und musst nicht den einen Sieger erraten.

Noch breiter wird es, wenn du nicht nur auf ein einziges Thema setzt. Wer Künstliche Intelligenz, Robotik, Biotechnologie und Cybersecurity kombiniert, verlässt sich nicht auf einen Trend allein. Sollte ein Bereich eine Schwächephase durchlaufen, tragen die anderen das Portfolio. Diese Verteilung über mehrere Zukunftsthemen ist der eigentliche Hebel gegen das Risiko thematischer Investments.

Der Haken an der Eigenregie

In der Theorie klingt das einfach. In der Praxis beginnt hier die Arbeit. Du müsstest für jedes Thema einen passenden ETF finden, die Kosten und die Zusammensetzung vergleichen und entscheiden, wie stark du jeden Bereich gewichtest. Danach ist es nicht vorbei. Läuft ein Thema besonders gut, wächst sein Anteil im Depot, und das ursprünglich ausgewogene Verhältnis verschiebt sich. Um die geplante Streuung zu halten, musst du regelmäßig umschichten. Dieses sogenannte Rebalancing kostet Zeit, Nerven und je nach Broker auch Gebühren. Hinzu kommt die steuerliche Dokumentation, sobald mehrere Positionen im Spiel sind.

Genau an dieser Stelle setzen digitale Vermögensverwalter2 an. Während klassische Online-Broker von dir verlangen, dass du dir die passenden Technologie-ETFs mühsam selbst zusammensuchst und laufend nachjustierst, bietet der digitale Vermögensverwalter Oskar mit dem Produkt Oskar pro Megatrends2 eine fertige Lösung für dieses Thema. Du investierst dort in ein vorab zusammengestelltes Portfolio aus gleichgewichteten ETFs, die jeweils einen Zukunftsbereich abdecken. Dazu gehören Künstliche Intelligenz, Automation und Robotik, digitale Sicherheit, Biotechnologie, grüne Energie, Batterietechnologien und Blockchain.

Das Portfolio ist bewusst auf risikobereite Anleger zugeschnitten, die langfristig an Technologietrends glauben. Die Auswahl und das Rebalancing übernimmt der Anbieter, du entscheidest über die Strategie und nicht über jeden einzelnen ETF. Die externen Produktkosten der enthaltenen ETFs sind bereits in den Kursen eingepreist. Wichtig zu wissen ist, dass die Megatrends-Strategie als Ergänzung gedacht ist und ein bestehendes Oskar-Depot voraussetzt.

Chance und Risiko gehören zusammen

So bequem die fertige Lösung ist, ein thematisches Portfolio aus Zukunftstechnologien hat zwar eine höhere Renditechance als ein breit gestreutes Weltportfolio, trägt aber wegen der Konzentration auf einige wenige Branchen auch ein deutlich höheres Risiko. Schwankungen können stärker ausfallen als beim klassischen ETF-Sparplan auf einen Weltindex. Ein solches Megatrends-Investment eignet sich daher eher als Beimischung für den wachstumsorientierten Teil deines Vermögens und nicht als alleinige Altersvorsorge.

Der Reiz liegt in der Verbindung aus thematischer Ausrichtung und automatisierter Umsetzung. Du beteiligst dich gezielt an den Technologien, von denen du langfristig überzeugt bist, ohne dich Woche für Woche um Auswahl, Gewichtung und Steuern kümmern zu müssen. Die Trends bleiben deine Entscheidung. Die Mechanik dahinter läuft im Hintergrund.

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Häufige Fragen

Sind Megatrend-ETFs für Einsteiger geeignet? 

Als alleiniges Investment eher nicht. Sie schwanken stärker als ein breit gestreutes Weltportfolio. Als Beimischung zu einer soliden Basis können sie aber auch für Einsteiger sinnvoll sein, sofern das höhere Risiko bewusst getragen wird.

Warum nicht einfach die bekannteste KI-Aktie kaufen? 

Weil heute niemand sicher weiß, welches Unternehmen den Trend langfristig anführt. Ein ETF verteilt das Kapital über viele Firmen der Branche und reduziert so das Risiko, auf den falschen Einzeltitel zu setzen.

Was unterscheidet ein fertiges Megatrends-Portfolio von einem eigenen ETF-Depot? 

Die Arbeit. Beim eigenen Depot wählst du jeden ETF selbst aus, gewichtest ihn und schichtest regelmäßig um. Ein Vermögensverwalter wie Oskar übernimmt diese Schritte und stellt das Themenportfolio fertig bereit.

Welche Themen stecken in Oskar pro Megatrends? 

Aktuell sieben gleichgewichtete ETFs zu Künstlicher Intelligenz, Automation und Robotik, digitaler Sicherheit, Biotechnologie, grüner Energie, Batterietechnologien und Blockchain. Der Anbieter überprüft die Auswahl laufend und tauscht einzelne ETFs bei Bedarf aus.

2Hinweis: Oskar ist eine Marke der Oskar.de GmbH, eine Ausgründung der finanzen.net GmbH. Die Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH verwaltet das Vermögen, die Baader Bank AG führt die Depots mit Verrechnungskonten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH.