von Jennifer Kus
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Zur Geburt, zur Taufe, zum Geburtstag. Bei vielen Familien landen die ersten Geldgeschenke für den Nachwuchs auf einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto. Die Idee dahinter ist gut gemeint. Das Problem ist, dass dieses Geld dort über die Jahre nicht wächst, sondern real an Wert verliert.
Der Grund ist die Inflation. Liegt die Teuerung über Jahre bei rund zwei Prozent und das Sparbuch wirft kaum mehr als ein Prozent ab, dann sinkt die Kaufkraft des angesparten Geldes Jahr für Jahr. Aus 1.000 Euro, die heute geschenkt werden, ist in 18 Jahren real deutlich weniger geworden. Wer für ein Kind spart, verschenkt damit ausgerechnet das Kapital, das am meisten Zeit zum Wachsen hätte.
Genau hier liegt der Hebel. Kaum eine andere Lebenssituation bietet einen so langen Anlagehorizont wie das Sparen für ein Kind. Zwischen Geburt und Volljährigkeit liegen 18 Jahre, oft sind es bis zur ersten eigenen Wohnung oder zum Ausbildungsende sogar mehr als 20.
Über solche Zeiträume entfaltet der Zinseszins seine Wirkung. Erträge werden wieder angelegt und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Ein Beispiel macht das greifbar.
Wer von der Geburt an monatlich 100 Euro anlegt und im langjährigen Durchschnitt eine Rendite von rund fünf Prozent erzielt, kommt bis zum 18. Geburtstag auf etwa 29.500 Euro. Eingezahlt wurden davon 21.600 Euro. Der Rest ist allein durch den Zinseszinseffekt entstanden.
Hinzu kommt, dass der lange Zeitraum das Risiko der Geldanlage senkt. Kurzfristig schwanken die Kurse an der Börse stark. Über zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre hinweg gleichen sich gute und schlechte Phasen jedoch weitgehend aus. Wer in einen breit gestreuten Aktienkorb investiert und einfach liegen lässt, hat historisch betrachtet sehr gute Aussichten auf eine ordentliche Rendite.
Das passende Werkzeug für diesen langen Atem ist der ETF, der börsengehandelte Indexfonds. Ein einziger ETF bildet einen ganzen Index ab und verteilt das Geld damit auf viele hundert oder tausend Unternehmen weltweit. Die Streuung reduziert dabei das Risiko erheblich, denn ein einzelnes schwaches Unternehmen fällt im Korb kaum ins Gewicht. Gleichzeitig sind die laufenden Kosten niedrig, weil kein teures Fondsmanagement nötig ist.
Der zweite Helfer kommt vom Finanzamt. Läuft das Depot auf den Namen des Kindes, stehen ihm eigene Freibeträge zu. Im Jahr 2026 bleiben Kapitalerträge bis zu 12.348 Euro pro Jahr steuerfrei, zusammengesetzt aus dem Grundfreibetrag von 11.312 Euro, dem Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro und der Sonderausgabenpauschale von 36 Euro. In der Praxis zahlen die meisten Kinderdepots damit über Jahre hinweg keine Steuern auf die Gewinne. Wer das Depot dagegen im eigenen Namen führt, behält zwar die volle Kontrolle bis ins Erwachsenenalter, kann die Freibeträge des Kindes aber nicht nutzen.
| Wichtig: Übersteigt das Vermögen auf den Namen des Kindes 15.000 Euro, kann ein späterer BAföG-Anspruch sinken. Bei größeren Summen lohnt deshalb ein kurzer Blick auf die persönliche Situation, im Zweifel mit dem Steuerberater. |
So weit die Theorie. In der Umsetzung wird es für viele Familien dann aber doch anstrengend. Man bräuchte ein Depot, müsste die passenden ETFs selbst auswählen, die Gewichtung im Blick behalten und regelmäßig nachjustieren, das sogenannte Rebalancing. Hinzu kommt, dass ein gewöhnlicher Sparplan beim Broker meist nur von einer Person bespart werden kann. Oma, Opa und Patenonkel müssten umständlich überweisen, statt direkt mitzusparen.
Genau an dieser Stelle setzt eine digitale Vermögensverwaltung wie Oskar Kids2 an. Ein gesundes Finanzwissen nützt dem Nachwuchs wenig, wenn das Geld auf einem zinslosen Konto an Kaufkraft verliert. Oskar Kids2 löst dieses Problem für Familien, indem es einen weltweit gestreuten ETF-Sparplan ab 25 Euro im Monat mit einer Plattform-Struktur kombiniert, über die auch Großeltern und Paten direkt und unkompliziert mitsparen können. Statt Bargeld im Umschlag fließt das Geldgeschenk so direkt in den Vermögensaufbau.
Die Auswahl der ETFs, das laufende Rebalancing und die steuerliche Optimierung übernimmt der digitale Verwalter automatisch. Eltern legen lediglich eine von fünf Risikostrategien fest, je nach gewünschtem Aktienanteil zwischen 50 und 90 Prozent. Weil der Anlagehorizont eines Neugeborenen sehr lang ist, kommt dabei häufig eine offensivere Strategie infrage. Und da der Prozess regelbasiert abläuft, bleiben emotionale Schnellschüsse außen vor, etwa der Impuls, bei fallenden Kursen panisch zu verkaufen. Denn genau das Verhalten kostet Privatanleger erfahrungsgemäß viel Rendite.
Auch das eingangs beschriebene Inflationsproblem greift die Portfolio-Logik direkt auf. Die Oskar-Strategien enthalten eine Inflationsschutz-Komponente, die den realen Werterhalt des Vermögens über die langen Spardauern im Blick behält. Statt wie auf dem Sparbuch zuzusehen, wie die Kaufkraft langsam abschmilzt, arbeitet das Geld breit gestreut am Kapitalmarkt gegen die Teuerung an.
Bei den Kosten ist Transparenz gefragt, denn sie schmälern über lange Zeiträume die Rendite. Die enthaltenen ETFs schlagen im Schnitt mit rund 0,14 Prozent pro Jahr zu Buche. Dazu kommt die Servicevergütung von Oskar Kids2, die nach Depotwert gestaffelt ist. Unter 10.000 Euro liegt sie bei 1,0 Prozent, zwischen 10.000 und 50.000 Euro bei 0,8 Prozent und ab 50.000 Euro bei 0,7 Prozent jährlich. Wer einen ETF-Sparplan vollständig selbst aufsetzt, kommt günstiger weg. Wer dafür weder Zeit noch Lust hat und das gemeinsame Sparen der ganzen Familie schätzt, bekommt hier die Rundum-Lösung.
Ein praktischer Nebeneffekt der Plattform-Logik ist die Bündelung. In einem einzigen Account lassen sich mehrere Depots anlegen, etwa für jedes Kind, jedes Enkelkind oder jedes Patenkind ein eigenes, jeweils mit eigener Sparrate und Strategie.
Der eigentliche Unterschied zum gewöhnlichen Sparplan beim Broker liegt aber im gemeinsamen Sparen. Bei Oskar Kids2 können Großeltern, Paten und andere Angehörige direkt auf dasselbe Depot einzahlen, per Dauerauftrag oder als einmalige Zuwendung zum Geburtstag. Damit wird aus dem typischen Geldgeschenk im Umschlag ein Beitrag, der sofort mitwächst und über die Jahre vom Zinseszins profitiert. Für viele Familien ist genau das der entscheidende Vorteil, weil mehrere Generationen ohne Reibung am selben Ziel sparen können.
Ein Aspekt, den Eltern früh bedenken sollten, betrifft die Volljährigkeit. Läuft das Depot auf den Namen des Kindes, erhält dieses mit dem 18. Geburtstag den vollen und alleinigen Zugriff auf das angesparte Vermögen. Wer sicherstellen möchte, dass das Geld zum geplanten Zweck verwendet wird, kann den Sparplan stattdessen im eigenen Namen führen und das Vermögen später bewusst übertragen. Das kostet zwar die Steuervorteile des Kindes, behält aber die Kontrolle. Steuerlich ist außerdem zu beachten, dass das angesparte Kapital die kostenlose Familienversicherung nicht gefährdet, solange keine Erträge ausgezahlt werden. Erst regelmäßige Ausschüttungen oberhalb der geltenden Einkommensgrenze könnten hier eine Rolle spielen.
Unterm Strich geht es nicht darum, das Sparbuch zu verteufeln, sondern darum, die lange Zeit bis zum Erwachsenenalter arbeiten zu lassen, statt sie verstreichen zu lassen. Ein breit gestreuter ETF-Sparplan macht aus kleinen, regelmäßigen Beträgen über fast zwei Jahrzehnte einen spürbaren Grundstock. Für den Führerschein, das Studium, die erste Wohnung oder den großen Traum nach der Schule. Das angesparte Kapital hätte genau dafür die beste Ausgangslage.
Ab welchem Betrag lohnt sich ein Kinderdepot?
Ein ETF-Sparplan für Kinder ist schon ab kleinen Raten sinnvoll, weil der lange Anlagehorizont den entscheidenden Unterschied macht. Bei Oskar Kids2 beginnt der Sparplan bei 25 Euro im Monat. Dank Zinseszins summieren sich auch geringe Beträge über 18 Jahre zu einem ordentlichen Grundstock. Wichtiger als die Höhe ist der frühe Start.
Auf wessen Namen sollte das Depot laufen?
Beides ist möglich und hat Vor- und Nachteile. Auf den Namen des Kindes bleiben Erträge bis 12.348 Euro pro Jahr steuerfrei, allerdings erhält das Kind mit 18 Jahren vollen Zugriff. Im eigenen Namen der Eltern entfallen diese Freibeträge, dafür behalten die Eltern die Kontrolle und können selbst entscheiden, wann sie das Vermögen übertragen.
Können Großeltern und Paten mitsparen?
Ja. Bei Oskar Kids2 können mehrere Personen direkt auf dasselbe Depot einzahlen, per Dauerauftrag oder als einmalige Zuwendung. So fließen Geldgeschenke zu Geburtstagen oder Weihnachten unmittelbar in den Vermögensaufbau, statt auf einem zinslosen Konto zu liegen.
Was passiert mit dem Depot bei Volljährigkeit?
Läuft das Depot auf den Namen des Kindes, geht die Verfügungsberechtigung mit dem 18. Geburtstag vollständig auf das Kind über. Bei einem Depot im Namen der Eltern bleibt die Kontrolle bei den Eltern. Eine frühzeitige finanzielle Aufklärung des Kindes hilft, dass das Vermögen verantwortungsvoll eingesetzt wird.
Wie hoch sind die Kosten?
Bei Oskar Kids2 fallen die ETF-Kosten von durchschnittlich rund 0,14 Prozent pro Jahr an, dazu die nach Depotwert gestaffelte Servicevergütung. Sie liegt unter 10.000 Euro bei 1,0 Prozent, zwischen 10.000 und 50.000 Euro bei 0,8 Prozent und ab 50.000 Euro bei 0,7 Prozent jährlich. Ein selbst aufgesetzter Sparplan ist günstiger, dafür entfallen Auswahl, Rebalancing und Steueroptimierung als eigene Aufgabe.
2Hinweis: Oskar ist eine Marke der Oskar.de GmbH, eine Ausgründung der finanzen.net GmbH. Die Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH verwaltet das Vermögen, die Baader Bank AG führt die Depots mit Verrechnungskonten. Weitere Informationen finden Sie hier.
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