Bild zum Artikel Wohlverhaltenshase verkürzen Irland bietet eine faszinierende und atemberaubende Landschaft
Wohlverhaltensphase

Wohlverhaltensphase: Dauer von nur 12 Monaten in Irland mit gesetzlicher Garantie

Die Wohlverhaltensphase ist der längste Teil einer Privatinsolvenz und kann durch eine Verlegung des Lebensmittelpunktes nach Irland um bis zu 80 Prozent verkürzt werden.

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Welchen Teil der Privatinsolvenz in Irland betrifft die Wohlverhaltensphase?

In der Privatinsolvenz in Irland stellt die Wohlverhaltensphase den Abschnitt dar, der zwischen dem gerichtlichen Insolvenzverfahren und der abschließenden Restschuldbefreiung liegt. In diesem Zeitraum unterliegen Schuldner bestimmten Bedingungen, die sie zu befolgen haben. Geschieht dies gesetzeskonform, erhält man in Irland per Gesetz garantiert, quasi "automatisch" die Restschuldbefreiung, mit der die Schulden erloschen sind. Dies muss zu 100 Prozent in Deutschland und Österreich anerkannt werden.

Wie lange dauert es bis zur Wohlverhaltensphase?

Bevor der Schuldner im irischen Privatinsolvenzverfahren die Wohlverhaltensphase beginnt, muss er seinen Lebensmittelpunkt in Irland haben und dies dem Gericht nachweisen. Sofern man selbstständig gewerblich tätig ist, beträgt die Dauer dieses Mindestzeitraums drei Monate und sofern man angestellt ist, sechs Monate vor der Anmeldung beim Gericht.

Einzigartige Garantieregelung für eine zwölfmonatige Wohlverhaltensphase in Europa

Was die Insolvenz in Irland so einzigartig und sicher macht, ist die Tatsache, dass im Unterschied zu Deutschland mit der automatischen Erteilung der Restschuldbefreiung nach zwölf Monaten eine sehr planbares und damit sicheres Privatinsolvenz-Verfahren besteht. Im Unterschied dazu gibt es in Deutschland eine Fülle von sogenannten "Versagungsgründen" für Gläubiger.

Unschlagbare weitere Vorteile während der Wohlverhaltensphase in Irland

Die wesentlich kürzere Dauer der Wohlverhaltensphase in Irland ist aber bei Weitem nicht der einzige Vorteil einer Privatinsolvenz in Irland. Dies fängt schon mit den für Schuldner während der Wohlverhaltensperiode zustehenden Geldern für den Lebensunterhalt an, also den nicht pfändbaren Freibeträgen. Diese sind in Irland in der Regel wesentlich großzügiger als in Deutschland. Denn während der Wohlverhaltensphase müssen die pfändbaren Teile des Einkommens an den Insolvenzverwalter abgetreten werden. Beispielsweise bleiben für einen Schuldner ohne Kind in Deutschland von 3300 Euro netto nur circa 1970 Euro übrig, aber der entsprechende Freibetrag in Irland beträgt etwa 3300 Euro, das heißt, es sind circa 70 Prozent höhere Mittel für den Lebensunterhalt erlaubt als in Deutschland.

Weniger scharfe Gläubigerrechte während der Insolvenz in Irland

Der wichtigste Vorteil in Irland aber ist, dass man nicht wie in Deutschland sehr scharfen Gläubigerrechten ausgesetzt ist. Denn im Rahmen der Verkürzung der Wohlverhaltensphase in Deutschland wurden sehr gläubigerfreundliche Regelungen in das Gesetz eingearbeitet.

So können Gläubiger zum Beispiel die Versagung der Restschuldbefreiung wegen "unangemessenen" Verbindlichkeiten oder "Vermögensverschwendung" beantragen, sogar bezogen auf drei Jahre zurückliegende Handlungen.

Nachträgliche Versagung der Restschuldbefreiung in Deutschland

Es ist Gläubigern in Deutschland sogar möglich, noch nach Erteilung einer Restschuldbefreiung einen Versagungsantrag zu stellen, falls ein solcher Grund erst nach dem Schlusstermin bekannt wird. Dieser Antrag kann noch sechs Monate nach Bekanntwerden des Versagungsgrundes geltend gemacht werden.

Restschuldbefreiung in Irland auch bei Steuerhinterziehung

Außerdem wurde in Deutschland geregelt, dass bei Steuerhinterziehung keine Restschuldbefreiung erteilt werden kann. Diese und weitere Verschärfungen der Gläubigerrechte in den § 290 ff InsO machen eine Privatinsolvenz in Deutschland unberechenbar und durch die komplexen Gläubigerrechte gefährlich.

Derartige Regelungen gibt es in der Insolvenz in Irland nicht.

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