Innovation und Technologie – die Spreu vom Weizen trennen

"Vor allem bei der Aktienauswahl ist es wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen, um langfristig positive Erträge zu erzielen", sagt Stéphane Lago, Produktspezialist bei AXA Investment Managers (AXA IM). Da diese Auswahl jedoch durchaus schwierig ist, ist es für den Anleger wichtig, den Fokus auf wichtige Investitionsthemen zu lenken. Lago sieht hier die größten Chancen in den kommenden Jahren vor allem in den fünf Zukunftsthemen, die AXA IM unter dem Begriff der Evolving Economy zusammengefasst hat.

Über den kurzfristigen Hype hinausdenken

Wenn es um die Bewertung des kommerziellen Potenzials neuer oder sich entwickelnder Technologien wie Augmented Reality oder Blockchain geht, müssen Investoren Lago zufolge einige Grundsätze beachten: "Die Krux ist es, über den kurzfristigen Hype hinauszublicken. In erster Linie lässt sich davon ausgehen, dass es für neue Technologien im Schnitt länger dauert, Gewinne zu erzielen, als es generell erwartet wird", sagt Lago. Beispielsweise veranschaulicht der Gartner Hype-Zyklus, wie Technologien oder Innovationen einen Zyklus, beginnend bei der Entwicklung, über Erwartung und Desillusionierung bis hin zur Produktivität innerhalb des Unternehmens durchlaufen. Die unterschiedlichen zeitlichen Rahmen des Zyklus fallen dabei meist länger aus als erwartet. "Dementsprechend benötigen Unternehmen auch mehr Zeit, bis sie ihr Geschäftsmodell monetisieren", erläutert Lago. Gerade weil wir in einer Zeit leben, die von Schnelllebigkeit, kurzen Wegen und dem Drang nach sofortiger Bestätigung geprägt ist, ist es wichtig, auf die Langlebigkeit von Entwicklungen und Innovationen hinzuweisen.

Ein Beispiel dieser Unternehmen, die erst nach einiger Zeit wirtschaftliche Erfolge verzeichnen konnten, ist Twitter. Der Social Media-Gigant meldete erst im Februar 2018 seinen ersten Quartalsgewinn. Zwölf Jahre nach seiner Gründung konnte sich der Tech-Riese endlich neben etablierten Playern wie Google und Facebook behaupten.

Entfaltung des kommerziellen Potenzials

Ein weiteres Kriterium, um vielversprechende und aussichtsreiche Unternehmen zu identifizieren ist das Zukunftspotenzial von Innovationen und Technologien, sobald diese kommerziell nutzbar werden. "Ein gutes Beispiel dafür sind Collaborative Robots, die in Zusammenarbeit mit Menschen eingesetzt werden. Sie haben ihren Ursprung in der Automobilindustrie, werden aber mittlerweile in verschiedenen Branchen herangezogen, wie im Onlinehandel oder der Logistik", so Lago weiter. Ähnliches kann auch beim 3D-Druck beobachtet werden. Auch hier ist das kommerzielle Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft. Die Technologie ist noch weit unterhalb ihrer Möglichkeiten und hat demnach ein großes Wachstumspotenzial. "Der 3D-Druck wird die Rationalisierung der Fertigungs-, Logistik- und Vertriebsindustrie in den nächsten Jahrzehnten erheblich verändern. Denn er bietet Unternehmen einzigartige Möglichkeiten, maßgeschneiderte und hochwertige Produkte wie Prototypen oder Triebwerkskomponenten herzustellen", erklärt Lago.

Global Player bieten enormes Innovationspotenzial

Entgegen der allgemeinen Annahme werden, laut Lago, neue Technologien nicht unbedingt von Small Caps, Hochschulforschungen oder Entwicklungslaboren erfunden. Gerade im Bereich Robotics und Automatisierung würden die weltweit größten Unternehmen eine gute Ausgangslage für neue Innovationen darstellen. "Die selbstfahrenden Autos von Waymo, einer Tochtergesellschaft von Alphabet (Google), legten in den USA wöchentlich mehr als 25.000 autonome Meilen auf komplexen Straßen zurück. Die Flotte ist bisher mehr als vier Millionen Meilen gefahren und mit jeder Meile mehr gewinnt die Firma an Daten und dementsprechend an Erfahrung, um den Fahrprozess zunehmend zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Alphabet zu einem Haupttreiber für autonomes Fahren wird, der die traditionelle Automobilindustrie aufmischen wird", führt Lago aus.

Attraktive Unternehmen für Investoren gebe es aber auch im Small und Mid Cap Sektor. Vor allem in Japan sei eine Vielzahl interessanter Unternehmen zu finden, die als Zulieferer für Robotik-Komponenten agieren. "Beispiele dafür sind Nabtesco und Renesas, die Teil der Wertschöpfungskette der industriellen Automatisierung sind", so Lago.

Für die Aktienauswahl des AXA WF Framlington Robotech Fonds verfolgt das Management einen Multi-Cap-Ansatz. Der Fonds investiert über alle Unternehmensgrößen hinweg in globale Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Technologie, Fertigung, Gesundheit und Transport an Robotik- und Automatisierungslösungen arbeiten. "Wir glauben, dass dies der beste Weg ist, um die verschiedenen Trends langfristig zu erfassen", erläutert Lago.


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Stand: 13.09. 2018

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