Social Trading

Ähnlich wie in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 befinden sich im Social Trading alle Anleger in einem gemeinsamen Netzwerk und können - sollen sogar - sich, gemäß der Maxime "gemeinsam sind wir stark", miteinander austauschen, um sich so gegenseitig zum größtmöglichen Anlageerfolg zu verhelfen.

Das Social Trading stellt eine Alternative zu den bisher gängigen Anlagemethoden dar. An die Stelle des, üblicherweise recht anonymen, Fonds-Managers tritt hier ein sogenannter Top Trader, der seinerseits mit seiner Strategie im Social Trading-Netzwerk vertreten ist. Aufgrund der Transparenz des Systems können sich Anleger die Anlagestrategie jedes Top Traders ansehen und entscheiden, ob sie ihr Geld ebenfalls auf diese Weise anlegen möchten. Die Erfolgsrate des Top Traders kann hierbei eine starke Entscheidungshilfe für den Anleger darstellen. In jedem Fall können sich jedoch alle Social-Trader die Erfahrung der anderen Anleger zunutze machen.

In Sachen Social Trading haben sich bislang zwei Typen herauskristallisiert: Die Social Trading-Community und die Social-Trading Plattform, wobei es nicht in jedem Fall eine klare Trennung zwischen beiden Typen geben muss.

Im Fokus der Social Trading-Communitys steht der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Die Erfahrungswerte und das Anlagewissen aller Community-Mitglieder gehen dabei gleichberechtigt in eine Art Informationspool ein. Aus diesem kollektiven Wissen kann jedes Mitglied schließlich seine individuelle Anlagestrategie ableiten und sich damit die Erfahrungen vieler anderer Anleger zunutze machen.

Auf einer Social Trading-Plattform hingegen verkehren zwei unterschiedliche User-Typen: Die "Top Trader" auf der einen und die "Follower" auf der anderen Seite. Bei den Top Tradern handelt es sich um erfahrene Anlagestrategen, denen die Social Trading-Plattform vor allem als Präsentationsfläche dient. Die Follower sind in der Regel Kleinanleger oder gar Einsteiger, die ihrerseits von den Erfolgsstrategien und dem Wissensschatz der Top Trader profitieren können. Dazu brauchen sich die Follower lediglich einen Top Trader auszusuchen, dessen Anlagestrategie und Portfolio sie überzeugt. Mit wenigen Klicks können die Follower dann die Strategie des Top Traders in ihr eigenes Brokerkonto kopieren: Stichwort Copy-Trading.

Die Vorteile, die das Social Trading vor allem Einsteigern bietet, liegen nahezu auf der Hand:

1. Durch den geballten Wissensschatz, den das Netzwerk für den einzelnen Trader bereitstellt, kann sich der Anleger bei seinen eigenen Anlageentscheidungen umfangreich informieren und absichern. Damit gewinnt jeder Trader ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle, das auf den Finanzmärkten in dieser Form nicht gegeben ist.

2. Beim Social Trading sind die Anlagestrategien der anderen Trader komplett transparent. Der Anleger hat den perfekten Überblick über die Erfolgschancen der verschiedenen Strategien und die Entwicklung der jeweiligen Werte und kann daraus seine eigene Anlagestrategie ableiten.

3. Mit der Möglichkeit die erfolgreichen Anlagestrategien der Top Trader zu kopieren, kann jeder Börsen-Einsteiger Anfängerfehler vermeiden und somit unmittelbar von den "Großen" lernen.

Und nicht zuletzt 4.: Als Mitglied einer Social Trading-Plattform sparen sich Anleger den Umweg über die Banken. Das bedeutet für den Anleger, dass er unabhängig von seinem Anlageberater und den Öffnungszeiten der Banken ist. Eine deutliche Erhöhung der Selbstbestimmung ist die Folge.

72,1% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Trade- und Orderausführungen werden ausschließlich durch ayondo markets Limited erbracht. Social Trading Dienstleistungen werden ausschließlich durch die ayondo portfolio management GmbH erbracht.

Bildquelle: violetkaipa / Shutterstock.com

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