Anlagestrategie für stark schwankende Märkte

Obwohl die Weltwirtschaft seit Jahrzehnten vom Freihandel profitiert, besteht nun die Gefahr, dass dieser nicht mehr weiter ausgebaut, sondern eingeschränkt wird. Die immer aggressiver ausgetragenen Handelskonflikte der USA mit Partnern, Verbündeten und vor allem mit China sowie das Brexit-Chaos sind die ersten Vorboten dieser neuen Zeit. Diese Ereignisse dürften auch noch für längere Zeit für größere politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen. Dementsprechend wurden in den letzten Monaten auch die Anleger am Kapitalmarkt nervöser, was sich in stärkeren Kursschwankungen niedergeschlagen hat.

Die Anleger müssen diese neue Risikolage in ihren Investitionen berücksichtigen, können sich aber angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase nicht generell aus risikoreichen Assetklassen zurückziehen. Eine deutliche Verbesserung des Anlageerfolges kann aber in der Regel schon dadurch erreicht werden, dass drei wichtige Grundprinzipien einer intelligent konzipierten Anlagestrategie konsequent befolgt werden:

  1. Einzelwertrisiken minimieren
  2. Es ist sinnvoll nicht auf einen einzigen oder wenige Einzelwerte zu setzen. Vielmehr können Einzelwertrisiken minimiert werden, wenn in viele verschiedene Einzelwerte investiert wird, wie das bei Investmentfonds der Falls ist. So können Kursverluste eines Unternehmens durch Gewinne eines anderen Unternehmens wieder ausgeglichen werden.

  3. Multi-Asset-Ansatz als Grundlage wählen
  4. Die Grundlage für eine optimale Portfoliozusammenstellung sollte der Mulit-Asset-Ansatz bilden. Dabei wird weltweit in unterschiedliche Anlageobjekte aus verschiedenen Anlageklassen investiert, die sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln. Studien beweisen, dass die strategische Vermögensallokation zu 90 % entscheidend für den Erfolg einer Anlage ist. Das beutet, welcher Fonds, von welcher Fondsgesellschaft für eine bestimmte Anlageklasse gewählt wird, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Hilfreich ist es, sowohl auf risikoreiche Anlegeklassen wie Aktien oder Rohstoffe als auch auf risikoärmere Anlageklassen aus dem Anleihe Bereich zu setzen. Dadurch kommt der Diversifikationseffekt zum tragen und Anleger erhalten ein besseres Verhältnis von Chancen und Risiken. Und dies ist erfahrungsgemäß für den langfristigen Anlageerfolg von viel höherer Bedeutung, als der sehr schwierige Versuch, den richtigen Fonds zum besten Zeitpunkt zu kaufen.

  5. Regelmäßig und langfristig investieren
  6. Stetige Investments mit langfristigem Zeithorizont sind ein guter Weg, um Marktschwankungen wieder ausgleichen zu können. Dazu bietet sich insbesondere ein Sparplan an, da durch das monatliche Sparen ein guter Durchschnittskostenpreis erzielt werden kann, da bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft werden. Zusätzlich dazu profitiert man bei einem langfristigen Anlagehorizont vom Zinseszinseffekt.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung einer solchen Strategie stellt VisualVest dar, ein digitaler Vermögensverwalter und Tochter von Union Investment. Das Angebot umfasst sieben verschiedene Portfolios, sogenannte Vestfolios, mit einer jeweils unterschiedlichen Risikostufe (von 1 niedrig bis 7 hoch), in die Anleger nach ihren individuellen Risikopräferenzen investieren können. Die Vestfolios bestehen aus ETFs mit vier verschiedenen liquiden Assetklassen (Aktien, Renten, Rohstoffe, Geldmarkt), die zusätzlich noch in bis zu 9 Unteranlageklassen unterteilt werden. Die 7 VestFolios unterscheiden sich in der Gewichtung der verschiedenen Assetklassen. Die Auswahl der Einzelinvestments erfolgt wissenschaftlich fundiert nach zahlreichen Kriterien wie etwa Rendite, Volatilität, Anlagestil sowie Fondsmanagement und wird laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst. Ein Sparplan kann bei VisualVest bereits ab einem Sparbetrag von 25 Euro monatlich gestartet werden.

Der Ansatz von VisualVest hat sich auch in den jüngsten Extremphasen an den Märkten bewährt. So war die Dezember-Performance des DAX in 2018 die schlechteste seit 1931, weswegen der deutsche Leitindex im vierten Quartal 2018 einen Verlust von 13,8 Prozent hinnehmen musste. Darauf folgte der beste Januar seit 1987 und ein Plus von 9,2 Prozent im ersten Quartal. In dieser turbulenten Phase haben sich alle 7 Vestfolios (von der niedrigsten bis zur höchsten Risikostufe) in Summe besser als der DAX behauptet. Sie haben nicht nur im vierten Quartal allesamt deutlich weniger Verlust als der DAX erzielt, sondern diese Verluste in den ersten drei Monaten 2019 ausnahmslos mehr als kompensiert.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema bietet u.a. ein umfangreiches Webinar oder die Webseite von VisualVest direkt.

Risikohinweis: Die Geldanlage in Fonds ist immer auch mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust Ihres eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung, die zukünftige Wertentwicklung kann von dieser Performance abweichen. Bitte machen Sie sich deshalb mit unseren Risikohinweisen unter https://www.visualvest.de/rechtliches/risikohinweise.html vertraut.

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