Evolving Economy

Die vergangenen 20 Jahre standen im Zeichen des Wandels und des Fortschritts. Ohne Zweifel steht die rasante Entwicklung der Technologie im Zentrum dieses Wandels, der auch Unternehmen zum Umdenken zwingt. Das 21. Jahrhundert wird von demografischen Verschiebungen und dem anziehenden Tempo technologischer Veränderungen bestimmt. Um den Bedürfnissen ihrer Kunden weltweit gerecht zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stetig anpassen.

Evolving Economy

Die vergangenen 20 Jahre standen im Zeichen des Wandels und des Fortschritts. Ohne Zweifel steht die rasante Entwicklung der Technologie im Zentrum dieses Wandels, der auch Unternehmen zum Umdenken zwingt. Das 21. Jahrhundert wird von demografischen Verschiebungen und dem anziehenden Tempo technologischer Veränderungen bestimmt. Um den Bedürfnissen ihrer Kunden weltweit gerecht zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stetig anpassen.

Gesellschaft und Wirtschaft sind bereits nachhaltig geprägt von langfristigen demografischen und technologischen Veränderungen. Die Digitalisierung nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Produktionsprozesse sowie die Arbeitswelt sind einem stetigen und rasanten Wandel unterworfen. Das Potenzial für Investoren ist hierbei enorm. "Anleger, die an den Chancen dieser digitalen Transformation teilhaben möchten, sollten einen neuen Investmentansatz verfolgen", erklärt Stéphane Lago, Produkt-Spezialist für thematische Aktien bei AXA Investment Managers.

Denn die rasante Entwicklung der Digitalisierung stellt traditionelle Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle auf den Kopf. Das betrifft sowohl Unternehmen, die mit bahnbrechenden Technologien oder Geschäftsmodellen auf sich aufmerksam machen, als auch sogenannte Enablers, die mit ihren Leistungen oder Produkten solche Erfindungen und Produkte überhaupt erst ermöglichen. "Von globalen Konzernen bis hin zu kleinen Unternehmen, wie etwa Halbleiterherstellern oder Anbietern von revolutionären Cloud-Lösungen, werden innovative und disruptive Technologien entwickelt und eingesetzt, die sich immer breiter etablieren und verbreiten", ergänzt Lago.

Robotikanwendungen und die Automatisierung von Prozessen in verschiedensten Industrien erlauben eine sicherere und effizientere Produktion. Künstliche Intelligenz kann beispielsweise helfen, mögliche Fehlerquellen proaktiv zu beheben oder präventiv zu agieren und im Vorfeld kostspielige Produktionseinbrüche zu vermeiden. Der Transport von Menschen und Gütern wird sich verändern. Neue und saubere Technologien können einen enormen Nutzen für die Gesellschaft stiften.

Im Gesundheitswesen kommen immer mehr Operationsroboter zum Einsatz, mobile Überwachungssysteme zeigen an, wann ein Patient medizinische Hilfe benötigt. In der Agrarwirtschaft optimieren selbstfahrende Traktoren den landwirtschaftlichen Produktionsprozess. Drohnen überwachen die Anbauflächen; Bewässerungsanlagen werden intelligent gesteuert. Eine wichtige Weiterentwicklung, da momentan weltweit 70 Prozent des verwendeten Frischwassers von der Landwirtschaft verbraucht werden. Auch klassische Dienstleistungen verändern sich: Im Marketing etwa hilft künstliche Intelligenz den Unternehmen zu verstehen, was ihre Kunden wirklich wollen. Der Einsatz von Chatbots individualisiert den Kundenservice und erhöht die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden, da Erreichbarkeit und Informationsweitergabe nicht mehr an Öffnungs- oder Sprechzeiten gekoppelt sind.

Auch die Arbeitswelt ändert sich mit der Digitalisierung. Neben großen Chancen und neuen Berufsformen fordert sie von den Mitarbeitern aber auch neue Fähigkeiten und eine angepasste Denkweise in Bezug auf den Umgang mit diesen Technologien: Neugier, Flexibilität und die Bereitschaft, lebenslang zu lernen, sind unerlässlich.

Digitalisierung lässt Grenzen zwischen Sektoren verschwinden

Innovation findet überall und in allen Branchen statt. Voraussetzung für Unternehmen, die wettbewerbsfähig und erfolgreich agieren wollen, sind Flexibilität und der Auf- oder Ausbau neuer Geschäftsmodelle. Hierbei wird die Digitalisierung vorangetrieben, um die sich stetig wandelnden Kundenbedürfnisse aktiv zu bedienen und Kunden langfristig an sich zu binden. In vielen Unternehmen verwischen dabei die klassischen Sektoren oder Branchendefinitionen. Zum Automobilsektor zählen heute auch Unternehmen, welche saubere Technologien entwickeln oder Automatisierungstechniken für autonomes Fahren umsetzen. Selbst Firmen, welche die Bedürfnisse der modernen, vernetzten Verbraucher bedienen, indem sie Produkte zur Personalisierung und zur Anbindung von Smartphones entwickeln, sind hier aktiv.

Die Evolving Economy

"Weil die digitale Transformation die Grenzen herkömmlicher Sektoren verwischt, sollten sich Investoren auf vielversprechende Themen und nicht auf einen klassischen Sektoransatz konzentrieren", sagt Lago. Fünf langfristige Wachstumsthemen sind dabei besonders vielversprechend: Automation, der vernetzte Verbraucher, Alterung und Lifestyle, saubere Technologien und Gesellschaften im Wandel. AXA Investment Managers fasst sie unter dem Begriff Evolving Economy zusammen. "Diese fünf Themen werden die Geschäftsmodelle der Unternehmen und die Aktienanlage entscheidend verändern. Investoren können mit ihnen die interessantesten strukturellen Wachstumschancen nutzen", so der Experte.


Rechtliche Hinweise:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen.

Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger / kein Einsatz im Rahmen von Wertpapierdienstleistungen.

Stand: 13.09. 2018

Evolving Economy

Die vergangenen 20 Jahre standen im Zeichen des Wandels und des Fortschritts. Ohne Zweifel steht die rasante Entwicklung der Technologie im Zentrum dieses Wandels, der auch Unternehmen zum Umdenken zwingt. Das 21. Jahrhundert wird von demografischen Verschiebungen und dem anziehenden Tempo technologischer Veränderungen bestimmt. Um den Bedürfnissen ihrer Kunden weltweit gerecht zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stetig anpassen.

Herr Gleeson, was ist Digital Economy Strategy?

Man könnte glauben, den Onlinehandel gäbe es schon ewig. Tatsächlich werden aber bislang nur 9% aller Einzelhandelsumsätze online erzielt.1 Das erscheint uns sehr wenig. Wir sind der Meinung, dass wir noch viele Jahre zweistellige Wachstumsraten erreichen können. Dieses Wachstum hat zwei Hauptgründe:

Zum Ersten ist der Boom des Onlinehandels vor allem der jüngeren, technologieaffinen Generation zu verdanken. Millenials haben zwar nicht so viel Kaufkraft wie ältere Generationen, doch sie haben ihren Eltern und Großeltern eine Menge beigebracht und kommen allmählich selbst in das Alter, in dem am meisten Geld ausgegeben wird. Zum Zweiten sind die Verbraucher sowohl in den Industrieländern als auch in den Emerging Markets durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones immer besser vernetzt und können rund um die Uhr gut informierte Einkaufsentscheidungen treffen.

Im Rahmen unserer Digital-Economy-Strategie interessieren wir uns für Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Online-Kaufprozesses, von der Suche nach Produkten und Dienstleistungen bis zu Bestellung, Zahlung und Lieferung. Außerdem investiert die Strategie auch in "Data Enabler", also in Unternehmen, die Technologie und Dienstleistungen bieten, die andere Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen.

Können Sie uns das näher erläutern? Was sind Beispiele für Aktien in denen Sie investiert sind?

Um Mehrwert zu erzielen, investieren wir in vier Unterthemen der digitalen Wirtschaft. Wir nennen Sie die vier Ds: Discovery (Suche), Decision (Entscheidung), Delivery (Lieferung) und Data & Enablers (Daten & Ermöglicher).

Zum Thema Discovery zählen die wichtigsten Kanäle, über die Unternehmen Kunden mit gezielter und personalisierter Werbung auf sich aufmerksam machen. Jede Onlinesuche nach Produkten oder Dienstleistungen beginnt mit Suchmaschinen, digitaler Werbung und sozialen Medien. Hier sind wir in einigen Internetriesen investiert, aber auch in Small Caps und Mid Caps wie Hubspot und Yext2. Hubspot ist eine Marketing- und Vertriebsplattform für kleinere und mittlere Unternehmen. Sie ergänzt ihr Angebot um Leistungen, die den Kunden von der Suche bis zum Erhalt des bestellten Produkts begleiten. Yext bietet eine Cloud-Software, mit der Unternehmen alle lokalen Daten mit nur einem Programm managen können. Aus unserer Sicht wird es für Unternehmen immer wichtiger, lokale Daten auszuwerten, um die Kundenerfahrungen zu individualisieren.

Unternehmen, die die Kaufentscheidung (Decision-making) unterstützen, sind meist innovative Firmen, die traditionellen Unternehmen Marktanteile abnehmen. Ein Beispiel hierfür ist Booking Holdings2, ein Online-Reiseanbieter, der in 200 Ländern aktiv ist, und zudem ergänzende Leistungen wie Buchungen beispielsweise von Hotels und Mietwagen ermöglicht. Ein weiteres Beispiel ist Rightmove2, das größte britische Immobilienportal. Immer mehr Immobilienmakler und -entwickler halten Onlineportale für unabdingbar, um ihre Objekte anzubieten, Interessenten zu gewinnen, Abschlüsse zu tätigen und ihr Geschäft effizient zu managen.

Der Bereich Delivery ist sehr wichtig, weil sich die Kunden sichere Bezahlmethoden und eine schnelle Zustellung wünschen. Und: Der Sektor Online-Bezahlsysteme wächst im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich, da immer mehr online gekauft wird. Hier sind wir zum Beispiel im Bezahlsystem PayPal2 investiert. Das Unternehmen hat vom langfristigen Online-Trend profitiert, was zum Anstieg des Transaktionsvolumens beigetragen hat. Im Bereich Logistik ist die Nachfrage bei Immobilienunternehmen wie Prologis2 stark gestiegen. Das Unternehmen besitzt günstig gelegene Lagerhäuser, die von immer mehr Einzelhändlern und anderen Logistikanbietern als Auslieferungslager genutzt werden. Der Grund hierfür ist, dass der wachsende Onlinehandel Unternehmen dazu zwingt, die Lieferkette zu optimieren. Nur so können sie die Produkte in einem engen Zeitfenster an allen Zielorten zustellen. Man nennt das auch die "letzte Meile" oder "taggleiche Lieferung" (Same Day).

Unternehmen aus dem Bereich Data & Enablers ermöglichen die notwendige technische Unterstützung, sowie Dienstleistungen für den Online-Auftritt von Firmen auf unterschiedlichen Kanälen und Endgeräten. Damit helfen sie nicht nur reinen Online-Unternehmen, sondern auch traditionellen Firmen, die im Netz präsent werden wollen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Traditionelle Unternehmen müssen digital werden, und Start-Ups, die Bedarf wecken wollen, müssen sich als erstes über ihre Online-Strategie Gedanken machen. Salesforce.com2 ist ein solcher Enabler. Er bietet Cloud-Lösungen für die Bereiche Onlinehandel, Kundendienst und den Markt für Cloud-Plattformen. Ein weiteres Beispiel ist Atlassian2, ein australischer Anbieter von Programmen für Projektmanagement und Zusammenarbeit. Sie helfen Softwareentwicklerteams, IT-Managern und Wissensarbeitern, ihre Effizienz zu steigern.

Die digitale Wirtschaft ist noch recht jung. Wir halten sie für ein Thema, das noch für viele Jahre relevant sein wird und schon in den nächsten Monaten immer wichtiger werden dürfte. Die gesamte Wertschöpfungskette entwickelt sich ständig weiter. Deshalb ist von einem weiterhin sehr starken Umsatzwachstum auszugehen. Auch die Gewinne dürften deutlich steigen. Unterstützt wird dieses Wachstum auch vom technischen Fortschritt und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder wie künstliche Intelligenz und virtuelle Realität.

Was unterscheidet die Strategie von einer traditionellen Technologiestrategie?

Aus meiner Sicht gibt es zwei wichtige Unterschiede. Erstens investiert unser Portfolio auch in Branchen, die in der Regel in keinem Technologieindex enthalten sind. Dazu zählen Teile der Konsumverbrauchsgüter, Industrie- und Immobilienbranche. Beispielsweise sind wir in Logistikunternehmen, Lagerhausbetreiber- und -ausrüster sowie Frachtunternehmen investiert. Hier sehen wir den wichtigsten Vorteil gegenüber einem traditionellen Technologieindex. Hinzu kommt, dass die Sektoren Halbleiter und Telekommunikation zurzeit nicht im Portfolio vertreten sind.

Der zweite Unterschied ist, dass Digital Economy nicht an den MSCI All Country World Index gebunden ist. Deshalb können wir das Portfolio flexibler managen und auch größere Positionen in kleineren und mittleren Unternehmen eingehen, die uns überzeugen. Wichtig ist auch, dass eine Strategie, die sich an Technologieindizes orientiert, üblicherweise vor allem aus Technologie-Mega-Caps besteht, sodass sie von den neuen Sektorzuordnungen von MSCI im September direkt betroffen gewesen wäre. Als aktiver benchmarkunabhängiger Investor mit dem Ziel nachhaltiger Erfolge für unsere Kunden wollen wir nicht von einem Indexanbieter zu Veränderungen gezwungen werden.

Können Sie noch etwas zum Investmentstil und der Anlagephilosophie sagen?

Unser Investmentstil ist einfach. Wir interessieren uns für Qualitätsunternehmen, die in langfristigen Wachstumsbranchen tätig sind. Wie ich bereits sagte, investieren wir in die gesamte Wertschöpfungskette der digitalen Wirtschaft, also in Unternehmen aus den Bereichen Produktsuche, Kaufentscheidung, Lieferung und Ausführung des Online-Handelsprozesses. Einige dieser Unternehmen sind klein und ausschließlich digital, andere sind größer und weiten jetzt ihre Onlineaktivitäten aus. Bei der Analyse haben wir die langfristige Entwicklung und die Aussichten der Unternehmen im Blick, in der Regel auf Sicht von drei bis fünf Jahren. Deshalb ist der Portfolioumschlag mit etwa 20% bis 30% vergleichsweise gering. Wir verbringen recht viel Zeit damit, uns mit Geschäftsleitungen von Portfoliounternehmen und Portfoliokandidaten zu treffen. Aber wir sprechen auch mit Zulieferern und Wettbewerbern, um uns ein umfassendes Bild von der Lage am Endkundenmarkt zu machen.

Die Strategie ist seit ihrer Auflegung sehr erfolgreich. Warum?

Ein Grund für die gute Performance war das starke langfristige Wachstum der Bereiche Digitalisierung und Onlinehandel. Hinzu kam eine erfolgreiche Einzelwertauswahl bei Small Caps und Mid Caps mit innovativen Unternehmen wie New Relic, Zendesk und Splunk2. New Relic ist ein führender Anbieter im Bereich Application Performance Management (APM), der enorme Veränderungen bei kleineren und mittleren Unternehmen und am Cloud-Markt ausgelöst hat und für das Unternehmen immer wichtiger wird. New Relic ist stark gewachsen und war schneller rentabel als erwartet. Das hat den Aktienkurs in diesem Jahr in die Höhe getrieben. Zendesk bietet eine Cloud-Kundendienst-Plattform für kleinere und mittlere Unternehmen. Zum Angebot zählen automatische Reaktionen auf Sicherheitszwischenfälle, zentrales Supportmanagement, Self-Service-Funktionen für Kunden und andere Dienstleistungs-Tools. Der Erfolg neuer Produkte und gute Ergebnisse haben in diesem Jahr für einen Kursanstieg gesorgt. Splunk ist ein führender Anbieter von automatischen Datenanalysen. Viele Neukunden und steigende Margen waren maßgeblich für den Anstieg seines Aktienkurses.

Auch der Erfolg von Amazon2 leistete einen großen Performancebeitrag. Das Unternehmen hatte wegen der anhaltenden Dynamik der Prime-Sparte (Stammkundenclub von Amazon), des Wachstums der Cloud-Plattform Amazon Web Services (AWS) sowie hoher Werbeumsätze (die ein neuer Umsatzfaktor sind) über unerwartete gute Ergebnisse berichtet. Ebenfalls günstig für das Portfolio war, dass Mulesoft³, eine unserer Small-Cap-Positionen, mit einem hohen Aufschlag übernommen wurde.

Über die FANGs (Facebook, Amazon, Netflix und Google) wird viel geredet. Wie stark sind sie in Ihrer Strategie vertreten und wie schätzen Sie ihre Bewertungen ein?

Die FANGs (Facebook, Amazon, Netflix und Google2) sind recht stark im Portfolio vertreten. Sie zählen aber nicht zu den zehn größten Übergewichtungen gegenüber dem MSCI World Total Return Index, obgleich Amazon absolut betrachtet eine der zehn größten Portfoliopositionen ist. Dennoch: Häufig richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die sehr hoch kapitalisierten B2C-Firmen. Wir vertreten aber schon lange den Standpunkt, dass man in alle Größenklassen investieren sollte. Aus unserer Sicht sind die Bewertungen - vor allem die der FANGs - im Vergleich zum Aktienmarkt insgesamt seit einigen Monaten attraktiv. Zurzeit (September 2018) erscheint der Bewertungsaufschlag gerechtfertigt, insbesondere wenn man bedenkt, dass diese Unternehmen langfristig überdurchschnittlich stark wachsen dürften.

Facebook hat nach einigen schwachen Ergebnissen Schlagzeilen gemacht. Wie schätzen Sie das ein?

Die Aktie von Facebook2 ist gefallen, nachdem das Unternehmen in seinem Bericht über das 2. Quartal 2018 unerwartet ein schwächeres Wachstum in Aussicht gestellt hatte. Gemessen in US-Dollar gab der Kurs um 18% nach, was natürlich viel Staub aufwirbelte. Hinzu kam, dass die Aktie am Tag der Ergebnisbekanntgabe ein neues Allzeithoch erreicht hatte. 18% Minus ist viel, aber man muss auch bedenken, dass die Facebook-Aktie 2018 bis zu diesem Tag um 23% gestiegen war. In den letzten drei Jahren hat sie um über 120% zugelegt.

Zu den Zahlen im 2. Quartal ist zu sagen, dass sie nicht viel schwächer waren als erwartet. Die Gründe hatte Facebook nicht in der Hand, beispielsweise die Währungsentwicklung und die Datenschutzgrundverordnung. Dennoch hat Facebook in den letzten zwölf Monaten weltweit noch immer 228 Millionen neue aktive Nutzer seiner wichtigsten Plattform hinzugewonnen. Zurzeit nutzen 2,23 Mrd. Menschen3 Facebook. In Europa, wo die Datenschutzgrundverordnung besonders starke Auswirkungen hatte, ist die Zahl der aktiven Nutzer im 1. Quartal um nur 1 Mio. auf 376 Mio. zurückgegangen, also nur um 0,27%. Die Umsätze sind im Vorjahresvergleich um 42% gestiegen. Wir halten das Unternehmen angesichts seiner Wachstumsaussichten für attraktiv bewertet.

Was sind aus Ihrer Sicht zurzeit die größten Risiken für die Strategie?

Für ein Portfolio dieser Art sehen wir derzeit zwei wichtige Risiken. Das eine sind unternehmensspezifische Probleme, das andere ist die Frage, wie die Investoren die Bewertungen von Wachstumsunternehmen einschätzen.

In allen Branchen finden sehr schnelle unternehmensrelevante Veränderungen statt. Deshalb ist es wichtig, die langfristigen Gewinner zu identifizieren. Auch in Bereichen, die langfristig sehr stark wachsen, gibt es Verlierer. Das ist ein Risiko, aber auch eine Chance für aktive Manager. Wir wollen die Unternehmen finden, die am meisten von unseren Themen profitieren dürften - und nicht in einen Aktienkorb investieren, der lediglich zum Thema passt. Unser wachstumsorientierter Ansatz und Vorliebe für Small Caps und Mid Caps bedeutet, dass manche Unternehmen anfangs weniger rentabel sind. Das liegt daran, dass sie in den ersten Jahren in ihr Geschäft investieren müssen, um sich auf die Zukunft vorzubereiten. Anfangs ist das Geschäftsmodell möglicherweise weniger rentabel, weil man sich vor allem auf die Produktentwicklung, den Vertrieb und die Kundengewinnung konzentriert. Wichtig ist aber, dass wir nicht in ganz junge Start-ups investieren. Wir beteiligen uns erst dann, wenn ein Unternehmen ein nachweislich gutes Produkt hat und auf dem Weg zu einer erfolgreichen rentablen Vermarktung ist. Die klare Mehrheit unserer Portfoliounternehmen sind bereits jetzt rentabel.

Das zweite Risiko betrifft die Bewertungen. Einige Branchen des Technologiesektors werden für teuer gehalten. Und es könnte zu Rotationen kommen, wenn die Märkte Substanzwerte wie Energie- oder Konsumverbrauchsgüteraktien bevorzugen. Dennoch sind wir auch der Überzeugung, dass wir mit unserem aktiven Ansatz, der eine größere Chancenvielfalt ermöglicht, ein ausgewogeneres Portfolio zusammenstellen können als mit einer traditionellen Technologiestrategie. Mit diesem Ansatz können wir auch Gewinne realisieren, wenn uns bestimmte Marktsegmente teuer erscheinen, und die Erlöse in Segmente investieren, von denen wir uns einen Mehrwert versprechen.

Welche Bereiche der digitalen Wirtschaft halten Sie 2019 für besonders interessant?

Aus unserer Sicht dürfte die hohe Nachfrage nach Dienstleistungen für die digitalen Wirtschaft bis nach dem Jahreswechsel anhalten. Das gilt für alle vier Unterthemen (Discovery, Decision, Delivery und Data & Enablers). Der permanente technische Fortschritt wird unser Leben weiter beeinflussen. Hinzu kommt, dass das digitale Zeitalter gerade erst angebrochen ist. Netzfähige Endgeräte wie Smartphones haben den Onlinehandel für Kunden erheblich interessanter gemacht. Internetaffine Unternehmen bieten heute eine größere Produktauswahl. Die Zustellung wird schneller, die Bezahlung wird sicherer und man kann rund um die Uhr einkaufen. Wir stehen am Anfang der digitalen Revolution der Wirtschaft und es entstehen ständig neue Geschäftsmodelle. Man denke etwa an die "Sharing Economy" mit sehr bekannten Unternehmen wie Uber und AirBnB, die vermutlich in den nächsten Jahren an die Börse gehen werden.

Hinweis: Alle genannten Unternehmen dienen nur zur Illustration und sind keine Anlageempfehlung.

Aktiengewichtungen

Name Portfolioanteil (%, Stand 31.08.2018) Portfolioanteil (%, Stand 30.09.2018)
Alphabet Inc. 2,82 2,74
Amazon.com, Inc. 3,42 3,38
Atlassian Corp. Plc 1,40 1,49
Booking Holdings Inc. 2,85 2,98
Facebook, Inc. 2,66 2,47
HubSpot, Inc. 1,34 1,39
Netflix, Inc. 1,80 1,90
New Relic, Inc. 2,91 2,73
PayPal Holdings, Inc. 3,11 2,94
Prologis, Inc. 2,83 2,93
Rightmove Plc 1,27 1,22
salesforce.com, Inc. 2,50 2,59
Splunk Inc. 2,01 1,86
Yext, Inc. 1,51 1,41
Zendesk, Inc. 3,25 3,32

1 Euromonitor International, Citibank: "Technology at work v3.0", August 2017.
2 Alle genannten Aktien sind Portfoliopositionen von Digital Economy. Die Gewichtungen finden Sie auf Seite 3.
3 Unternehmensberichte, 2018.

Rechtliche Hinweise: Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen. Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können. Stand: 29. November 2018 © 2018 AXA Investment Managers. Alle Rechte vorbehalten.

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Stand: 1. März 2019
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Innovation

Angesichts der wachsenden Automation sind die High-Tech-Maschinen vor allem in der Industrie ein großes Thema. So ist der Einsatz von Robotern in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2016 um 20 Prozent gestiegen. Im Elektroniksektor nahmen die Roboterkäufe im gleichen Jahr sogar um 41 Prozent zu.

"Vor allem bei der Aktienauswahl ist es wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen, um langfristig positive Erträge zu erzielen", sagt Stéphane Lago, Produktspezialist bei AXA Investment Managers (AXA IM). Da diese Auswahl jedoch durchaus schwierig ist, ist es für den Anleger wichtig, den Fokus auf wichtige Investitionsthemen zu lenken. Lago sieht hier die größten Chancen in den kommenden Jahren vor allem in den fünf Zukunftsthemen, die AXA IM unter dem Begriff der Evolving Economy zusammengefasst hat.

Über den kurzfristigen Hype hinausdenken

Wenn es um die Bewertung des kommerziellen Potenzials neuer oder sich entwickelnder Technologien wie Augmented Reality oder Blockchain geht, müssen Investoren Lago zufolge einige Grundsätze beachten: "Die Krux ist es, über den kurzfristigen Hype hinauszublicken. In erster Linie lässt sich davon ausgehen, dass es für neue Technologien im Schnitt länger dauert, Gewinne zu erzielen, als es generell erwartet wird", sagt Lago. Beispielsweise veranschaulicht der Gartner Hype-Zyklus, wie Technologien oder Innovationen einen Zyklus, beginnend bei der Entwicklung, über Erwartung und Desillusionierung bis hin zur Produktivität innerhalb des Unternehmens durchlaufen. Die unterschiedlichen zeitlichen Rahmen des Zyklus fallen dabei meist länger aus als erwartet. "Dementsprechend benötigen Unternehmen auch mehr Zeit, bis sie ihr Geschäftsmodell monetisieren", erläutert Lago. Gerade weil wir in einer Zeit leben, die von Schnelllebigkeit, kurzen Wegen und dem Drang nach sofortiger Bestätigung geprägt ist, ist es wichtig, auf die Langlebigkeit von Entwicklungen und Innovationen hinzuweisen.

Ein Beispiel dieser Unternehmen, die erst nach einiger Zeit wirtschaftliche Erfolge verzeichnen konnten, ist Twitter. Der Social Media-Gigant meldete erst im Februar 2018 seinen ersten Quartalsgewinn. Zwölf Jahre nach seiner Gründung konnte sich der Tech-Riese endlich neben etablierten Playern wie Google und Facebook behaupten.

Entfaltung des kommerziellen Potenzials

Ein weiteres Kriterium, um vielversprechende und aussichtsreiche Unternehmen zu identifizieren ist das Zukunftspotenzial von Innovationen und Technologien, sobald diese kommerziell nutzbar werden. "Ein gutes Beispiel dafür sind Collaborative Robots, die in Zusammenarbeit mit Menschen eingesetzt werden. Sie haben ihren Ursprung in der Automobilindustrie, werden aber mittlerweile in verschiedenen Branchen herangezogen, wie im Onlinehandel oder der Logistik", so Lago weiter. Ähnliches kann auch beim 3D-Druck beobachtet werden. Auch hier ist das kommerzielle Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft. Die Technologie ist noch weit unterhalb ihrer Möglichkeiten und hat demnach ein großes Wachstumspotenzial. "Der 3D-Druck wird die Rationalisierung der Fertigungs-, Logistik- und Vertriebsindustrie in den nächsten Jahrzehnten erheblich verändern. Denn er bietet Unternehmen einzigartige Möglichkeiten, maßgeschneiderte und hochwertige Produkte wie Prototypen oder Triebwerkskomponenten herzustellen", erklärt Lago.

Global Player bieten enormes Innovationspotenzial

Entgegen der allgemeinen Annahme werden, laut Lago, neue Technologien nicht unbedingt von Small Caps, Hochschulforschungen oder Entwicklungslaboren erfunden. Gerade im Bereich Robotics und Automatisierung würden die weltweit größten Unternehmen eine gute Ausgangslage für neue Innovationen darstellen. "Die selbstfahrenden Autos von Waymo, einer Tochtergesellschaft von Alphabet (Google), legten in den USA wöchentlich mehr als 25.000 autonome Meilen auf komplexen Straßen zurück. Die Flotte ist bisher mehr als vier Millionen Meilen gefahren und mit jeder Meile mehr gewinnt die Firma an Daten und dementsprechend an Erfahrung, um den Fahrprozess zunehmend zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Alphabet zu einem Haupttreiber für autonomes Fahren wird, der die traditionelle Automobilindustrie aufmischen wird", führt Lago aus.

Attraktive Unternehmen für Investoren gebe es aber auch im Small und Mid Cap Sektor. Vor allem in Japan sei eine Vielzahl interessanter Unternehmen zu finden, die als Zulieferer für Robotik-Komponenten agieren. "Beispiele dafür sind Nabtesco und Renesas, die Teil der Wertschöpfungskette der industriellen Automatisierung sind", so Lago.

Für die Aktienauswahl des AXA WF Framlington Robotech Fonds verfolgt das Management einen Multi-Cap-Ansatz. Der Fonds investiert über alle Unternehmensgrößen hinweg in globale Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Technologie, Fertigung, Gesundheit und Transport an Robotik- und Automatisierungslösungen arbeiten. "Wir glauben, dass dies der beste Weg ist, um die verschiedenen Trends langfristig zu erfassen", erläutert Lago.


Rechtliche Hinweise:

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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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Stand: 13.09. 2018

Evolving Economy

Die vergangenen 20 Jahre standen im Zeichen des Wandels und des Fortschritts. Ohne Zweifel steht die rasante Entwicklung der Technologie im Zentrum dieses Wandels, der auch Unternehmen zum Umdenken zwingt. Das 21. Jahrhundert wird von demografischen Verschiebungen und dem anziehenden Tempo technologischer Veränderungen bestimmt. Um den Bedürfnissen ihrer Kunden weltweit gerecht zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stetig anpassen.

Technischer Fortschritt, struktureller Wandel, gesellschaftliche Veränderungen und demografische Verschiebungen zwingen Unternehmen dazu, ihre Geschäftsmodelle ständig zu verfeinern und an die entsprechenden wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten anzupassen. Ein Vertreter dieser These ist Mark Hargraves, Head of Framlington Equities, der diese Situation wie folgt bewertet: "Viele Aktieninvestoren betrachten Sektoren zu oberflächlich, ohne die langfristigen Aussichten einzubeziehen, die die Allgegenwart der Technologie mit sich bringt." Das Ziel, die langfristigen Aussichten in die Unternehmensplanung miteinzubeziehen, bringt viele Unternehmen dazu, ihre Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse an die gegenwärtigen technischen Normen anzupassen.

Betrachtet man beispielhaft die Automobilindustrie, so hat die Produktion von Autos vielseitige, wirtschaftliche Auswirkungen, die sich auch über den Auto-Sektor hinaus auf die Wirtschaft und andere Bereichen auswirken kann. Auch Hersteller von sauberen Technologien profitieren von diesem wachsenden Interesse an der Nachhaltigkeit von Ressourcen, da ihre sogenannten CleanTech-Leistungen dadurch immer populärer werden. Des Weiteren spielt die Erfüllung der Bedürfnisse des vernetzten Verbrauchers eine immer wichtigere Rolle. Auch verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten und die Konnektivität des Smartphones werden immer bedeutender. Die steigende Nachfrage nach Automatisierungswerkzeugen, die den Weg zu fahrerlosen Fahrzeugen ebnen, bestätigt den Trend. Vielschichtige Wirkungsketten sind erkennbar.

"Angesichts dieser Entwicklung wird nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Investoren ein Umdenken gefordert. Ihnen könnten hohe Erträge entgehen, wenn sie sich künftig auf rein geografische oder traditionelle Sektor-Ansätze verlassen", so Hargraves.

Fünf zentrale Investmentthemen der Zukunft

Mit dem Evolving Economy Ansatz rollt AXA Investment Managers den Bereich der Aktieninvestments neu auf. Konkret gemeint sind damit die fünf zentralen Wachstumsthemen der kommenden Jahrzehnte:

1. Die Automatisierung
2. Saubere Technologien
3. Der vernetzte Verbraucher
4. Das Leben im Alter
5. Der Wandel der Gesellschaft

"Für jedes der fünf Themen haben wir ein Research-Team gegründet, das über traditionelle Sektor-Barrieren hinausdenkt - und damit effektiv zu neuen Anlageideen beiträgt", erläutert Hargraves.

Der Bereich zu "Das Leben im Alter" deckt daher beispielsweise vor allem Unternehmen ab, die sich den Auswirkungen des demografischen Wandels bewusst sind und diesen auch gerecht werden wollen. Zu diesen Unternehmen gehören sowohl Hersteller von Produkten für eine wohlhabende, ältere Gesellschaft, die einen großen Anteil an den Konsumausgaben haben, als auch Finanzunternehmen, die Millennials beim Vermögensaufbau unterstützen. Zusätzlich dazu sind auch Immobilienfirmen, die sich auf Altenheime und Krankenhäuser spezialisiert haben, ein Teil dieses Bereichs.

Das Kapitel "Wandel der Gesellschaft" befasst sich verglichen dazu mit Unternehmen, die sich auf veränderte Konsumgewohnheiten von Gesellschaften in Grenz-, Schwellen- und Industrieländern konzentrieren. Vor allem liegt der Fokus hierbei auf dem Gesundheitswesen, sauberen Technologieunternehmen und Infrastrukturprojekten.

Ziel des vielseitigen Ansatzes der Evolving Economy ist es, dem Anleger ein vollständig diversifiziertes und quantifizierbares Engagement für Wachstumsbranchen in einer sich stetig weiterentwickelnden Wirtschaft zu bieten.

"Mithilfe unserer thematischen Exposure-Datenbank können wir das unterschiedliche Engagement der Unternehmen in Bezug auf jedes unserer fünf Themen quantifizieren. Unser Anlageuniversum umfasst dabei ungefähr 11.000 Unternehmen, 100 Unterthemen und 1.400 Teilbranchen," so Hargraves.

Langfristig Investieren

AXA Investment Managers investiert in Unternehmen, die in jedem Bereich der Economy ein strukturelles Wachstum aufweisen und somit langfristig attraktive Erträge für Investoren erwirtschaften. "In dieser Hinsicht bleiben wir unserer fundamentalen Bottom-up-Akienanalyse bei Framlington Equities treu. Wir achten auf Details wie Renditen auf investiertes Kapital und freie Cashflow-Generierung, um nachhaltig langfristige Wachstumsergebnisse zu erzielen", erklärt Hargraves. Die zukünftige Herausforderung bei der Bewertung von potentiellen Unternehmen liegt darin, einen multidisziplinären und kollaborativen Bogen zum Branchenwissen zu schlagen. "Sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen werden sich in den kommenden Jahrzehnten weiterentwickeln. Wir glauben, dass wir mit dem Evolving-Economy-Ansatz die besten langfristigen Aktienoptionen identifizieren können - unabhängig davon, wie Unternehmen geografisch oder aus der Sektorperspektive definiert werden", schließt Hargraves.


Rechtliche Hinweise:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen.

Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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Stand: 13.09. 2018

Automation

Angesichts der wachsenden Automation sind die High-Tech-Maschinen vor allem in der Industrie ein großes Thema. So ist der Einsatz von Robotern in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2016 um 20 Prozent gestiegen. Im Elektroniksektor nahmen die Roboterkäufe im gleichen Jahr sogar um 41 Prozent zu.

Robotik und Onlinehandel bieten immer noch deutliches Aufwärtspotenzial

Es war September 2017, als der zweiarmige Roboter "YuMi" dem italienischen Startenor Andrea Bocelli, im Rahmen eines Benefizkonzertes, die Show stahl. Normalerweise zieht Bocelli, sobald er seine Stimme erhebt, immer alle Blicke auf sich - doch nicht dieses Mal. Als YuMi begann, bei mehreren Stücken das Orchester zu dirigieren, rückte er, der Roboter, in den Fokus des Publikums. Mit weniger als einem Meter Größe sorgte YuMi bei dieser ungewöhnlichen Aufführung im Rahmen eines Roboter-Festivals, mit dem die Organisationen eine Verbindung von Technik und Kultur herstellen wollten, für große Aufmerksamkeit. Für seinen Einsatz musste der zweiarmige Roboter, der in der Schweiz entwickelt wurde, 17 Stunden programmiert werden.

Auch wenn das Ganze nur ein PR-Gag war und YuMi einen Startenor wie Andrea Bocelli noch nicht ersetzen kann: Das Beispiel zeigt, was die moderne Technik möglich macht und wo die Möglichkeiten einer ausgeweiteten Technologisierung liegen. Roboter werden immer intelligenter und flexibler und sind immer besser in der Lage, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Angesichts der wachsenden Automation des technischen Sektors sind die High-Tech-Maschinen vor allem in der Industrie ein großes Thema. So ist der Einsatz von Robotern in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2016 um 20 Prozent gestiegen. Im Elektroniksektor nahmen die Roboterkäufe im gleichen Jahr sogar um 41 Prozent zu.

Die Nachfrage steigt

Für Anleger stellen sich bei Trendthemen wie der Robotik immer mehrere zentrale Fragen: Wie nachhaltig ist ein Boom? Wie groß ist das zukünftige Wertsteigerungspotenzial? Was ist ein abflachender Trend und was kann sich zu einer nachhaltigen Technologie ausbreiten?

Der ein oder andere mag vielleicht einwenden, dass das Phänomen "Robotik" nichts Neues sei. Das stimmt, denn Anwendungen, die Vorteile des Bereichs der Robotik für sich nutzen, existieren bereits seit den 70er Jahren. Als Beispiel sei hier die Automobilindustrie angeführt.

Dennoch sind die heutigen technischen Möglichkeiten wohl kaum mit den früheren zu vergleichen. Die technischen Chancen des 21. Jahrhunderts ermöglichen erhebliche Wachstumspotenziale in der Lebensmittelverarbeitung, dem Test von Halbleitern und anderen Industriezweigen, die selbst vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. Viele Arbeiten können dadurch so effizient, zeitsparend und gleichmäßig ausgeführt werden wie nie zuvor. Zusätzlich zu diesen positiven Effekten der Robotik können Roboter dem Menschen zunehmend auch gefährliche Tätigkeiten abnehmen, was erheblich zur Einhaltung der Arbeitssicherheit beitragen kann.

Die Entwicklung leistungsstarker Sensoren und Mikroprozessoren hat darüber hinaus auch Cobots möglich gemacht. Mit dem Begriff Cobots werden Industrieroboter bezeichnet, die mit Menschen gemeinsam arbeiten und im Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von anderen Arbeitern getrennt sind. Mithilfe von Sensoren können diese "collaborative Robots" die Menschen in ihrer Umgebung wahrnehmen und stellen so keine Gefahr für die anderen Arbeiter dar. Die digitalisierten Helfer kommen mittlerweile auch bei der Produktion kleiner Elektrogeräte wie Smartphones zum Einsatz. Cobots sind das wachstumsstärkste Segment der Automatisierung in der Industrie.

Die großen vier börsennotierten Unternehmen, welche die Robotikbranche auch in den nächsten Jahren bestimmen werden, heißen Fanuc, Kuka, ABB und Yaskawa.

Fanuc (Fuji Automatic Numerical Control) ist ein japanisches Elektronik- und Maschinenbau-Unternehmen, das besonders in den USA und Asien präsent ist. Es hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 500.000 Roboter produziert. Seine Marktkapitalisierung lag im Dezember 2017 bei rund 46 Milliarden US-Dollar.

Der deutsche Maschinenbauer Kuka ist vor allem in Europa und den USA aktiv. Seit einer Übernahme im Jahr 2016 gehört das Unternehmen zur chinesischen Midea-Gruppe.

ABB ist ein Schweizer Industriekonzern, dessen wachstumsstärkste Sparte sich auf den Bereich der Robotik konzentriert. Zu den jüngsten Innovationen des Unternehmens gehört auch der eingangs beschriebene "künstliche Dirigent" YuMi, der im vergangenen Jahr für Schlagzeilen sorgte.

Der kleinste dieser vier Mega-Konzerne ist der japanische Anbieter Yaskawa, der den Kreis der führenden Roboter-Hersteller komplettiert. Die Japaner sind allerdings in Asien stärker vertreten als ihre Wettbewerber.

Weshalb besteht für die Robotik Branche immer noch ein enormes Aufwärtspotenzial?

Circa drei Viertel der produzierten Roboter werden in gerade einmal fünf Länder geliefert. Spitzenreiter ist Korea, gefolgt von Japan und Deutschland. In China ist die Roboterdichte überraschenderweise noch unterdurchschnittlich. Aufgrund steigender Lohnkosten dürfte man dort jedoch bis 2020 den größten Anstieg erwarten. Bereits seit 2014 wurden im Reich der Mitte jedes Jahr die meisten Roboter verkauft. Um die von der Volksrepublik angestrebte Roboterdichte bis 2020 zu erreichen, müssen jedoch zwischen 600.000 und 650.000 neue Industrieroboter eingesetzt werden, was bedeuten würde, dass das Land bis 2020 ungefähr 40 Prozent aller weltweit produzierten Roboter kaufen müsste.

Unternehmen, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Branche abdecken, sind aus Investorensicht besonders interessant. Dies sind zum Beispiel Gerätehersteller, Zulieferer und Softwareentwickler. Neben der Industrie gewinnt die Robotik auch in anderen Branchen immer mehr an Bedeutung. Beispiele hierfür sind die Bereiche Gesundheitswesen, Automobil, Technologie und Logistik. Mit dem AXA WF Framlington Robotech Fonds können Anleger weltweit in Aktien von Firmen investieren, die sich mit dem Thema Robotik befassen.

Digital Economy: Luft nach oben

Ein nicht weniger spannendes Anlagethema stellt die Digital Economy dar. Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit in einer digitalen Welt, sie leben und kaufen online - ständig und überall.

Erstaunlicherweise werden weltweit dennoch nur 9 Prozent der Einzelhandelsumsätze online generiert. Hier dürfte es noch einiges an Luft nach oben geben. Die Wachstumsprognosen für die kommenden fünf Jahre liegen bei vielversprechenden 14 Prozent - pro Jahr. Von Interesse sind vor allem Unternehmen, die einen Beitrag zur Wertschöpfungskette leisten: Ob Einfluss auf Kaufentscheidungen oder Lieferung von Gütern und Dienstleistungen.

Zum einen sind dies Konzerne, die sich auf den Discovery- und den Entscheidungsprozess, sowie die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert haben; Unternehmen, mit denen Kunden im Internet Kontakt haben. Zwei bekannte Beispiele sind die Onlinehändler Amazon und Alibaba. Beide dürften mittlerweile keine Unbekannten mehr sein. Die Alibaba Group konnte 2017 einen Umsatz von 23 Milliarden US-Dollar verbuchen. Amazon setzte sogar 178 Milliarden US-Dollar um.

Zum anderen zählen aber auch sogenannte Enabler (englisch: "enable" = etwas ermöglichen) zur Digital Economy. Diese sind Technologieunternehmen, die Firmen mit traditionellen Geschäftsmodellen helfen, die Vorteile der digitalen Welt zu entdecken und für sich zu nutzen. In den vergangenen Jahren haben sich durch soziale Medien, Apps, Suchmaschinen und Internetportale neue Vertriebswege etabliert. Das prominenteste Beispiel dafür ist wohl der US-Konzern Alphabet Inc. mit seiner Suchmaschine Google. Ein nicht weniger bekanntes Beispiel ist das Soziale Netzwerk Facebook.

Vor allem zwei Faktoren treiben das Wachstum der Digital Economy an. Der erste Faktor bezieht sich auf die Verfügbarkeit der digitalen Welt und auf die Tatsache, dass Menschen durch vernetzte Endgeräte wie Smartphone, Tablets oder Notebooks, immer und überall auf Produkte und Dienstleistungen zugreifen können. Der zweite wichtige Faktor ist die derzeitige demografische Entwicklung, die eine entscheidende Rolle im Wachstum der Digital Economy spielt. Die mit dem Internet aufgewachsenen Millennials, Menschen in der Altersgruppe unter 35 Jahren, dürften weiterhin für eine steigende Nachfrage im Online-Einzelhandel sorgen. In Industrieländern beträgt der Anteil der Smartphone-Nutzer bereits ca. 90 Prozent. Aber auch in den Emerging Markets, den oft bevölkerungsreichsten Ländern der Welt, wie China oder Indien, sind Potenzial und Wachstumschancen enorm. Die mobile Abdeckung wächst zwar, ist jedoch im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt immer noch gering. Steigende Einkommen, Urbanisierung und weniger Konkurrenz durch den klassischen Einzelhandel dürften das langfristige Wachstum weiterhin ankurbeln.

Anleger können an diesem Megatrend mit dem AXA World Funds Framlington Digital Economy profitieren. Der Aktienfonds investiert gezielt in die digitale Wirtschaft und in Unternehmen, die den Firmen dabei helfen, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.

Fazit: Die Technologie-Hausse der vergangenen Jahre ist noch lange nicht vorbei. Insbesondere die beiden Branchen Robotech und Digital Economy sorgen aufgrund des steigenden Bedarfs für Kursfantasie.

Quelle für alle Zahlen der Infografik: International Federation of Robotics (falls nicht anders angegeben), Stand Dezember 2017.


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Stand: 13.09. 2018

Automation

Angesichts der wachsenden Automation sind die High-Tech-Maschinen vor allem in der Industrie ein großes Thema. So ist der Einsatz von Robotern in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2016 um 20 Prozent gestiegen. Im Elektroniksektor nahmen die Roboterkäufe im gleichen Jahr sogar um 41 Prozent zu.

Für Technologieaktien war es ein guter Start ins neue Jahr: Die Fed äußerte sich zurückhaltender zu möglichen weiteren Zinserhöhungen, die Amerikaner und Chinesen versuchten den Stillstand bei ihren Handelsgesprächen zu überwinden und erste Unternehmen legten ihre Ergebnisse für 2018 vor und gaben einen Ausblick für 2019. Die meisten Zahlen waren erfreulich und wurden gut vom Markt aufgenommen.

Wir glauben, dass die Aussichten für Technologieaktien weiterhin gut sind. Zwar machen sich die Investoren zurzeit Sorgen um die Weltpolitik und die schwächere Marktstimmung, aber die Fundamentaldaten der Unternehmen bleiben gut. Insgesamt fanden wir die Äußerungen der Unternehmen, die bislang ihren Bericht für Q4 2018 vorgelegt haben, ermutigend. Trotz der unsicheren Konjunktur haben Großunternehmen über ein ordentliches Umsatzwachstum berichtet. Beispielsweise ist der Umsatz von Alphabet im letzten Quartal 2018 um 22 Prozent gestiegen.

Apple hat zwar aufgrund des Handelskonfliktes und dem schwächeren Konsumklima in China über einen schwächeren iPhone-Absatz im letzten Quartal 2018 berichtet, doch wie es scheint, war dies in den Bewertungen bereits berücksichtigt, da die Aktienkurse anschließend stiegen. Wir finden die Aussichten für Apple weiter ermutigend. Vorübergehende Schwächephasen gab es schon häufiger, aus denen Apple aber zumeist gestärkt hervorgegangen ist. Hinzu kommt das anhaltend gute Servicegeschäft, das allein im vierten Quartal über 10 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt hat.

Chancenreiche Branchen

Im Technologiesektor bietet die Software- und Dienstleistungsbranche viele interessante Chancen. Einige Unternehmen dieser Branche haben ihre Geschäftsmodelle vollständig geändert, weg vom Lizenzverkauf hin zu Abonnentenlösungen. Möglich wurde dies durch Cloud-Computing und Software-as-a-Service. Auch die digitale Transformation dürfte in den nächsten Jahren ein wichtiger Geschäftsbereich sein; die Unternehmen interessieren sich für neue Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Beispiel für ein Unternehmen in unserem Digital-Economy-Fonds ist Zendesk, eine cloudbasierte Kundenserviceplattform vorwiegend für kleine und mittlere Unternehmen. Die Software eignet sich zur Vergabe von Tickets für Supportanfragen, Self-Service-Funktionen und allgemeine Serviceleistungen für Kunden. Zendesk hat einen großen relevanten Markt mit zahlreichen Möglichkeiten für Cross-Selling und Upselling. Entscheidend für die Wertentwicklung der Aktie seit Jahresbeginn war der Schwung durch neue Produkte und gute Unternehmensergebnisse.

Große Chancen haben auch Unternehmen aus der Halbleiterbranche, die einen wesentlichen Teil des Anlageuniversums der Robotech-Strategie ausmacht. Da Maschinen in den Bereichen Robotik, Industrie, Gesundheit und Transportsysteme intelligenter werden, brauchen sie mehr Halbleiter. Benötigt werden Sensoren zur Informationsgewinnung, zusätzliche Rechenkraft zur Analyse der Informationen und Kommunikationschips, um sie zu übermitteln. Ein Unternehmen aus unserem Robotech-Fonds ist Xilinx, der führende Hersteller von FPGAs (Field Programmable Gate Arrays). FPGAs sind programmierbare Chips für eine Vielzahl von Anwendungen, zum Beispiel künstliche Intelligenz und 5G-Kommunikation. Im Januar hat das Unternehmen sehr gute Ergebnisse vorgelegt, in nahezu allen wichtigen Endmärkten erzielte es Wachstum.

Viele Möglichkeiten sehen wir aber auch bei Unternehmen außerhalb des traditionellen Technologiesektors, wo der Einsatz neuer Technologien für neue Chancen sorgt. Ein Beispiel ist das Gesundheitswesen oder genauer die robotergestützte Chirurgie, aber auch eine bessere Datenerfassung und mehr Konnektivität dienen dem Wohle des Patienten. Ein Beispiel aus unserem Robotech-Fonds ist Dexcom, Hersteller eines Glukose-Monitoring-Systems, das die Blutzuckerwerte kontinuierlich und in Echtzeit misst. Wenn der Blutzuckerspiegel einen vorgegebenen Grenzwert unterschreitet, wird Alarm ausgelöst.

Insgesamt profitieren die Unternehmen, in die wir im Digital-Economy-Fonds und im Robotech-Fonds investieren, von langfristigen Wachstumstrends. Wir sehen immer mehr Anwendungen in einer Vielzahl von Bereichen. Aktien, die auf diese Themen setzen, könnten daher überdurchschnittlich stark an Wert zulegen.

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Stand: 01. März 2019

CleanTech

Immer mehr Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien wie Solar- oder Windenergie. Zusätzlich zu diesem bekannten Sektor der Energiegewinnung gehören zum Überbegriff CleanTech außerdem Bereiche wie Energieeffizienz, Materialeffizienz und nachhaltige Mobilität.

Begriffe wie Ressourcenschonung, Klimawandel, Emissionsreduktion und CO2-Footprint bestimmen nicht nur die Wirtschaft, sondern auch weite Teile der Politik. Auch die Gesellschaft an sich macht sich immer mehr Gedanken über Möglichkeiten, schonender und weitsichtiger mit den natürlichen und endlichen Ressourcen der Welt umzugehen. Viele Firmen haben diese Problematik erkannt und versuchen deshalb, nicht nur ihr angestrebtes Wirtschaftswachstum zu erreichen, sondern dabei auch Nachhaltigkeit zu gewährleisten und sich auf diese zu fokussieren.

Während der globale CleanTech-Markt im Jahr 2014 noch bei $601 Mrd. lag, soll er Prognosen zufolge bis 2020 auf $1,3 Billionen steigen.

Doch was genau ist CleanTech?

Unter dem Begriff "CleanTech" werden die Unternehmen zusammengefasst, die sich dazu verpflichten, die optimale Leistungsfähigkeit ihrer Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu verbessern, indem Kosten wie Energieverbrauch, Umweltverschmutzungen oder natürliche Ressourcen reduziert werden. Diese "sauberen" Technologien bestimmen langsam aber sicher die Wirtschaft und sollen auch deren Zukunft definieren. Auch deshalb, mit Blick auf den Zukunftsgedanken, setzen viele Firmen ihr langfristiges Vertrauen in die breitgefächerte Verwendung und die vielen Anwendungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien. Zu diesen erneuerbaren Energien gehören Bereiche wie Windenergie, Meeresenergie und Solarenergie.

Zusätzlich zu diesem bekannten Sektor der Energiegewinnung über erneuerbare Energien gehören zum Überbegriff "CleanTech" auch Bereiche wie Energieeffizienz, Materialeffizienz und nachhaltige Mobilität. Ein Grund dafür, dass sich immer mehr Unternehmen auf diese Bereiche konzentrieren, liegt auch in einem gesteigerten gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein sowohl der Firmen selbst, als auch ihrer Kunden.

Obwohl es im Bereich der sauberen Technologien immer mehr Fortschritte und Entwicklungen gibt, basieren nicht alle Konzepte, die von CleanTech-Unternehmen verwendet und angewandt werden, auf ausschließlich neuen Erkenntnissen. Vielmehr versteht es dieser Bereich, neues Wissen mit bereits bekannten Technologien und Anwendungsmöglichkeiten zu verbinden und so einen intelligenten Weg zu schaffen, nachhaltig zu arbeiten.

Was bedeutet CleanTech für Investoren?

CleanTech gilt als die neue Realität im Bereich eines wirtschaftlichen Handelns, das ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit gerecht wird und von dem sowohl die Unternehmen, als auch die Kunden und Erdressourcen profitieren.

Mit der Umstellung auf saubere Technologien werden einige traditionelle Energien natürlich überholt sein - sogenannte "Stranded Assets". Unternehmen, die jedoch bereit sind, sich anzupassen, könnten ein beträchtliches Wachstumspotenzial sehen. Nach Einschätzungen von Experten gibt es drei besondere Chancen für Unternehmen: die kohlenstoffarme Wirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft und Ressourcenoptimierung.

Unternehmen, die in diese drei Bereiche entweder investieren oder ihre eigenen Prozesse, Dienstleistungen oder Produkte im Hinblick auf diese Bereiche verändern, können zum einen auf hohen Zuspruch der Gesellschaft, zum anderen auch auf politische Unterstützung hoffen. Mit Blick auf globale Klimaschutzziele und nationale Entscheidungen, wie den Ausstieg aus der Atomenergie oder die Veränderungen der Kohleindustrie, wird deutlich, dass sowohl Unternehmen, als auch deren Investoren von einem Umdenken zu sauberen Technologien profitieren können.


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Stand: 13.09. 2018

CleanTech

Die Automobilindustrie befindet sich im fundamentalen Wandel. Vor allem das gestiegene Umweltbewusstsein ändert mehr und mehr die Einstellung zum Fahren und Fahrverhalten. So gehören nicht nur Elektromotoren längst zum Alltag - auch Fahrtenvermittler-Apps gewinnen zunehmend an Bedeutung und verändern vor allem in Großstädten das Mobilitätsverhalten.

Autos. Für viele Deutsche immer noch das Statusobjekt schlechthin. Deswegen ist auch Tom Riley, Portfolio Manager des AXA WF Framlington Robotech Fonds, der Ansicht, dass auch in Zukunft Autos gekauft und verkauft werden. Er geht jedoch trotzdem von großen Veränderungen der Branche aus, welche dazu führen würden, dass sich der gesamte Automobilsektor wandeln wird. "Auch die Lieferketten der Fahrzeugbauer werden sich grundlegend verändern, da das ‚Endprodukt Auto‘ schon bald ein anderes sein dürfte, als wir es heute kennen", sagt Riley.

Investoren und Anleger, die von eben diesem Wandel der Automobilbranche profitieren wollen, sollten daher neben dem technologischen Fortschritt des Autos auch andere Faktoren im Auge behalten.

Weniger Raum für Autos, mehr Raum für Soziales

Die Geschichte des Autos ist eine Erfolgsgeschichte und das wird sie auch bleiben, glaubt Riley: "Mobilität wird auch für die Menschen von morgen ein existenzielles Grundbedürfnis sein. Schätzungen zufolge wird sich die Anzahl der Autos bis 2040 weltweit auf etwa zwei Milliarden verdoppeln . Doch zwei Milliarden Autos benötigen auch zwei Milliarden Parkplätze." Wenn man davon ausgeht, dass etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben und auch arbeiten werden, so drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob der öffentliche Raum für die Mobilität der Zukunft ausreichen wird.

"Immer mehr Menschen greifen daher auf Alternativen zum eigenen Auto zurück. Mit einer simplen Fahrtenvermittler-App auf dem Smartphone kann man in den meisten Großstädten dieser Welt ans gewünschte Ziel gelangen, anstatt selber fahren zu müssen", erläutert Riley.

Riley erklärt weiter, dass diese Art von Mobilität, die von Fahrtenvermittler-Apps bestimmt wird, gleich zwei Vorteile gegenüber dem eigenen Auto bieten könne: Man spare Geld für die Haltung des Fahrzeugs und komme darüber hinaus noch in den Genuss eines sozialen Erlebnisses, nämlich einer Fahrgemeinschaft. Goldman Sachs untermauert diese Prognose mit Zahlen: Laut deren Schätzung wird der weltweite Markt für Fahrtenvermittler und Mitfahrgelegenheiten von gegenwärtig fünf Milliarden Dollar bis ins Jahr 2030 auf etwa 285 Milliarden Dollar anwachsen.

Neue Technologien, neue Mentalität

Auch immer mehr neue Technologien zwingen die Automobilindustrie dazu, sich zu verändern. "Durch die rapide Zunahme der Rechnerleistung, Konnektivität und Künstliche Intelligenz rückt eine Welt mit selbstfahrenden Autos neben - oder statt - Autos mit menschlichen Fahrern immer näher an unsere Gegenwart heran", prognostiziert Riley.

Die öffentliche Diskussion um den Effekt und die Folgen des Klimawandels beschleunigt zudem den Übergang von Kraftwagen, die mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden, hin zu elektrischen Fahrzeugen. Dafür spreche auch die stetig wachsende Zahl der Besitzer von E-Autos. "2016 wurden mehr als zwei Millionen elektrische PKWs verkauft. Laut der Internationalen Energieagentur wird es im Jahre 2030 mehr als 200 Millionen E-Autos auf den Straßen geben", so Riley.

Voranschreitende Verbesserungen bei Batterien und anderen Neben-Technologien lassen dazu annehmen, dass der Markt für "Mobility as a Service" weiterhin wachsen wird. Einer aktuellen Studie von McKinsey zufolge könnte 2030 jedes zehnte Auto ein "Shared Vehicle" sein.

In die Zukunft des Autos investieren

"Diejenigen Unternehmen, die umweltfreundliche, miteinander vernetzte und künstlich intelligente Autos bauen, werden am Automobilmarkt immer dominanter - und sie werden entsprechende Gewinnmargen realisieren. Folglich gehen mit diesem Wandel und Wachstum neue Chancen für Anleger einher", ist Riley überzeugt.

Investoren der Branche werden künftig nicht mehr nur vor die Wahl zwischen bekannten Automarken wie Ford oder Toyota gestellt. Sie werden sich auch nicht nur zwischen moderneren Marken wie Tesla oder dem Nissan Leaf entscheiden müssen. "Vielmehr müssen sie bei ihren Anlageentscheidungen vermehrt auch App-Entwickler, Batteriehersteller und Chip-Produzenten berücksichtigen", schließt der Experte.


Rechtliche Hinweise:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen.

Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger / kein Einsatz im Rahmen von Wertpapierdienstleistungen.

Stand: 13.09. 2018

Connected Customer

Der Vormarsch der Smartphones verschafft Konsumenten im Bezug auf das Shopping Zugang zu einer beispiellosen, globalen Auswahl. Digital Natives erreichen den Peak ihres Konsums, während ältere und vermeintlich wohlhabendere Generationen sich mehr und mehr mit den Möglichkeiten der New Economy auseinandersetzen.

Die digitale Wirtschaft umfasst weit mehr als Onlinemärkte und Social Media. Sie verändert ganze Wertschöpfungsketten und stellt dabei stets den Kunden ins Zentrum. Die digitale Transformation der "New Economy" bietet gerade für langfristig orientierte Investoren interessante Chancen.

Disruptive Technologien, die digitale Revolution und neue Geschäftsmodelle verändern die Bedeutung traditioneller Geschäftsfelder und stellen ganze Wertschöpfungsketten auf den Kopf: Benutzerfreundliche Bezahlplattformen lösen Transaktionen über Banken und Kreditinstitute ab; die Reisebranche hat sich von einem massiven Angebotsmarkt hin zu einem sehr transparenten Nachfragemarkt gewandelt und auch die Machtposition des Kunden hat sich verändert. So kann bereits ein einzelner unzufriedener Kunde einem Unternehmen massiven Schaden zufügen. Cobots arbeiten Seite an Seite mit Menschen und personalisierte Produkte und Dienstleistungen sind in allen Sektoren auf dem Vormarsch. Diese Aufzählung der Veränderungen ist beliebig verlängerbar.

Vor einer gemeinsamen Herausforderung stehen jedoch alle Unternehmen und Branchen: Der Kunde steht im Zentrum und ist nun nicht mehr nur der stillschweigende Endabnehmer des Produkts. Kunden verlangen mittlerweile entlang des gesamten Produktionsprozesses Transparenz und fordern die Möglichkeit der Interaktion mit dem Unternehmen. Customer Journey heißt diese Herausforderung der New Economy. Doch was bedeutet "digitale Kundenreise" und wie kann diese gemeistert werden?

Sektorengrenzen verschwinden

Ausgangspunkt der Customer Journey sind die sich rasch verändernden Bedürfnisse der Kunden. Um das enorme Potenzial der Digitalisierung zu nutzen, müssen Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen und entsprechend darauf reagieren. Dies beinhaltet auch, dem Kunden bei allen Berührungspunkten mit dem Produkt oder Unternehmen eine positive Erfahrung zu liefern. Sei es das Auffinden eines Produktes, die Kaufentscheidung oder die letztendliche Lieferung. Unternehmen müssen den Kunden also auf seiner "Reise" begleiten und führen. Dies stellt einige traditionelle Unternehmen vor enorme Probleme, da deren internen Prozesse oft zu starr für eine solche Interpretation der digitalen Zukunft sind.

Anleger stehen wiederum vor der Herausforderung diejenigen Unternehmen zu ermitteln, welche ihre Ansprüche der digitalen Transformation erfüllen. Disruption bedeutet unter anderem aber auch, dass große Player von heute morgen obsolet sein können. Des Weiteren verschwinden oftmals herkömmliche Grenzen zwischen den Sektoren. Ein Beispiel zu diesem Übergang der Sektoren-Grenzen: Ist ein Hersteller einer Smartwatch, die den Blutzucker und die Herzfrequenz misst, nun ein Technologie- oder ein Gesundheitsunternehmen?

Macher sind besser als Fantasten

Für Investoren können zwei grundlegende Überlegungen die Anlageentscheidungen begünstigen. Einerseits sollten Aktien, aufgrund der verschwommenen Sektorgrenzen, eben nicht nach Sektoren, sondern stattdessen nach Thema ausgewählt werden. Wurde ein vielversprechendes Anlagethema erkannt, müssen sämtliche Unternehmen auf allen Stufen der entsprechenden Wertschöpfungskette berücksichtigt werden. Andererseits kann aber auch der "4D-Ansatz" dabei helfen, die gesamte Kundenreise abzudecken:

Die erste Stufe Discovery befasst sich mit der Frage, wie Produkte im Internet gesucht und entdeckt werden. Unternehmen, die sich mit dieser Fragestellung auseinandersetzen, sind zum Beispiel Anbieter von Suchmaschinen, digitale Werbeplattformen oder soziale Medien. Zu Unternehmen, die bei der Kaufentscheidung (Decision making) eine wichtige Rolle spielen, zählen vor allem E-Commerce Unternehmen, Internetportale und mobile Apps. Dank diesen Unternehmen können Verbraucher bequem und zuverlässig Produkte auswählen. Die für die Lieferung (Delivery) zuständigen Unternehmen erleichtern den Verbrauchern die Zahlungsabwicklung durch Fintech-Lösungen und meistern die herausfordernde Logistik. Vor allem der Bereich der Logisitk stellt die Unternehmen vor Probleme, da immer mehr Kunden erwarten, ihre Lieferung noch am selben Tag zu erhalten. Zu Data Enablers gehören Digitalunternehmen, die den traditionellen Unternehmen dabei helfen, sich an die digitale Welt anzupassen. Auch Anbieter von Datenanalysen, die Kundendaten erfassen und auswählen, gehören zu diesen Enablers.

Meist machen Enabler nicht mit bahnbrechenden Ideen oder Erfindungen auf sich aufmerksam. Allerdings ist deren Technologie oft die Voraussetzung um bahnbrechende Erfindungen überhaupt zu ermöglichen. Somit kann diese Art Unternehmen für langfristig orientierte Investoren besonders attraktiv sein. Beispiele für Enabler sind Halbleiterproduzenten, Softwareunternehmen, die Roboter kontrollieren und steuern sowie Anbieter von Bildverarbeitungssoftware für Industrie und Logistik.

Die fünf zentralen Themen

Doch welche Themen bilden das Potenzial der digitalen Wirtschaft besonders gut ab? Fünf vielversprechende, langfristige Wachstumsthemen sind in der Evolving Economy enthalten:

- Das Leben im Alter umfasst die Auswirkungen der demografischen Entwicklung - von der Krankenhauseinrichtung bis zum Pflegeroboter.

- Beim vernetzten Konsumenten stehen sämtliche Ebenen der Interaktion zwischen Unternehmen und Verbrauchern im Zentrum.

- Das Thema Automatisierung konzentriert sich auf Robotik-Anwendungen und die Digitalisierung von Prozessen in den verschiedensten Industrien.

- Saubere Technologien ermöglichen klimafreundliche Lösungen und ein nachhaltiges Management der Ressourcen.

- Gesellschaften im Wandel umfasst die Einbindung von Hunderten von Millionen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern in die globale Wirtschaft sowie die sich verändernden Konsummuster.

Fazit: Wichtig ist, dass Investoren nicht der Faszination kurzfristiger Hypes erliegen, sondern das kommerzielle Potential eines Unternehmens im Auge behalten. Investments in die digitale Kundenreise eignen sich für erfahrene und langfristig orientierte Anleger, die auf überdurchschnittlich hohes Wachstum setzen. Zudem ist vor der Investition eine aktive Titelselektion basierend auf einer gründlichen Analyse notwendig, da nicht alle Unternehmen erfolgreich sein werden und es keinen replizierbaren Index gibt.

Investoren können von diesen Wachstumsthemen profitieren - zum Beispiel mithilfe des AXA World Funds Framlington Digital Economy. Der Fonds verbindet Anleger und den 4D-Ansatz und investiert gezielt in Unternehmen, die sich auf den Discovery- und den Entscheidungsprozess sowie auf die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert haben. Darüber hinaus investiert er auch in Enabler-Unternehmen, also in Firmen, die Unternehmen mit eher traditionellen Geschäftsmodellen dabei helfen, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.


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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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Stand: 13.09. 2018

Connected Customer

Der Vormarsch der Smartphones verschafft Konsumenten im Bezug auf das Shopping Zugang zu einer beispiellosen, globalen Auswahl. Digital Natives erreichen den Peak ihres Konsums, während ältere und vermeintlich wohlhabendere Generationen sich mehr und mehr mit den Möglichkeiten der New Economy auseinandersetzen.

Am 26. November ist Cyber Monday. Und nicht umsonst rühren Amazon, Ebay und Co. fleißig die Werbetrommel: Das digitale Pendant zum Black Friday (23.11. 2018) ist einer der erfolgreichsten Online-Shopping-Tage überhaupt. Bereits 2017 verzeichnete er mit 6,59 Milliarden US-Dollar den höchsten je an einem einzelnen Tag gemessenen Online-Umsatz in den USA. Auch in diesem Jahr wird ein neuer Rekord erwartet: Aktuell belaufen sich die Schätzungen auf 7,25 Milliarden US-Dollar.1 "Und der Umsatz im Online-Handel wird weiter steigen, nicht nur an Online-Shopping-Tagen wie dem Cyber Monday", erklärt Jeremy Gleeson, Portfoliomanager des AXA Framlington Digital Economy.

E-Commerce-Anteil steigt

Dafür sorgt unter anderem die steigende Marktdurchdringung des Online-Handels: Euromonitor International zufolge betrug der E-Commerce-Anteil am Einzelhandel im Jahr 2013 knapp drei, im Jahr 2016 aber bereits rund sechs Prozent. Schätzungen zufolge wird sich dieser Wert bis 2021 nochmals verdoppeln. "Immer mehr Menschen nutzen E-Commerce, entsprechend wachsen auch die Umsätze im Online-Shopping", sagt Gleeson.

Daneben würden digitale Dienste immer häufiger in Anspruch genommen: 3,3 Milliarden Menschen weltweit nutzen aktiv soziale Netzwerke.2 Das macht sich auch bei den Online-Werbeausgaben bemerkbar: Laut dem Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. wird die digitale Werbung dieses Jahr allein in Deutschland um insgesamt sieben Prozent auf 2,06 Milliarden Euro wachsen.3

Smartphone: Einkaufswagen von heute

Mobile Endgeräte wie Smartphones beeinflussen darüber hinaus das Verbraucherverhalten. "Am letzten Cyber Monday wurden 2,18 Milliarden US-Dollar Umsatz allein über mobile Endgeräte erreicht4", erläutert Gleeson. Das erscheint wenig verwunderlich, bieten die Geräte Käufern doch jederzeit Zugang zu einem großen Angebot mit immer kürzeren Lieferzeiten. Für Letzteres nehmen Verbraucher auch gerne ein wenig mehr Geld in die Hand: 41 Prozent sind bereit, für eine taggleiche Lieferung mehr zu bezahlen.5

Mit dem Umsatzwachstum Schritt halten

Auf dem Onlinemarkt gibt es also noch viel Luft für potenzielles Wachstum. "Unternehmen müssen ihre digitale Präsenz ausbauen, um mit dem hohen Umsatzwachstum im Online-Handel Schritt halten zu können - passend zum Verbraucherverhalten in diesen Tagen", schlussfolgert Gleeson.

Vom vernetzten Verbraucher und der digitalen Wirtschaft können auch Investoren profitieren - zum Beispiel mithilfe des AXA World Funds Framlington Digital Economy. Der Fonds investiert gezielt in Unternehmen, die sich auf den Discovery- und den Entscheidungsprozess sowie auf die Auslieferung im E-Commerce spezialisiert haben. Darüber hinaus investiert er in so genannte Enabler - Unternehmen also, die Firmen mit traditionellen Geschäftsmodellen dabei helfen, die Vorteile der digitalen Welt für sich zu nutzen.

1. Adobe Digital Insights. Stand 23. September 2018
2. Forbes.com. Digital marketing trends that are changing the way we market to consumers. Stand 29. August 2018
3. https://www.bvdw.org/presse/detail/artikel/ovk-prognose-digitale-werbung-online-und-mobile-wird-2018-um-sieben-prozent-wachsen/
4. Adobe Digital Insights. Stand 23. September 2018
5. PWC Global Consumer Insights Survey 2018.


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Stand: 13.09. 2018

Connected Customer

Der Vormarsch der Smartphones verschafft Konsumenten im Bezug auf das Shopping Zugang zu einer beispiellosen, globalen Auswahl. Digital Natives erreichen den Peak ihres Konsums, während ältere und vermeintlich wohlhabendere Generationen sich mehr und mehr mit den Möglichkeiten der New Economy auseinandersetzen.

Die stetig wachsende Digitalisierung verändert insbesondere die Wirtschaftswelt so rapide wie nie zuvor: zu sehen sind diese Veränderungen zum Beispiel an der rasanten Entwicklung der Robotik-Technologien oder am veränderten Verhalten der Endverbraucher durch Internetnutzung und Smartphones. Diese Transformationen bergen viele Chancen - gerade für Investoren. Bis vor wenigen Jahren etwa wurde die Robotik noch als Seitenbereich, als Nischenthema, abgeschrieben. Allerdings erlebte kaum eine andere Branche in letzter Zeit ein solch rapides Wachstum: Innovative Weiterentwicklungen, etwa bei Sichtsystemen und Sensoren, trugen dazu bei, dass sich die Robotik in der Wirtschaft etablieren und durch die Automatisierung von Prozessen punkten konnte.

"Schon in den Siebzigern wurden Roboter in der Industrie genutzt", so Tom Riley, verantwortlicher Portfoliomanager der AXA IM Robotech Strategie. Damals wurde die Arbeitswelt der schweren Maschinen noch von der ihrer menschlichen Kollegen getrennt. "Durch das Aufkommen sogenannter Cobots (Collaborative Robots) arbeiten sie jedoch nun Seite an Seite mit menschlichen Arbeitskräften und übernehmen sogar gefährliche Aufgaben, welche man nur ungerne Menschen zumutet", so Riley weiter.

Doch nicht nur die Einsatzgebiete der Roboter sind in den vergangenen Jahren vielfältiger geworden, auch ihre Fähigkeiten sind inzwischen weiter ausdifferenziert und verfeinert. Die aktuellen Modelle der Roboter können in deutlich flexibleren Umfeldern eingesetzt werden und sind in ihren Prozessen präziser als ihre Vorgänger. Das führt dazu, dass man sie in weitaus mehr Branchen nutzen und dadurch immer mehr neue Einsatzbereiche generieren kann. Zusätzlich dazu sank der finanzielle Aufwand für den Erwerb und die Haltung eines Roboters erheblich. "Das macht sie auch für kleine Unternehmen interessant", schildert Riley. Die Weltwirtschaft blickt der Entwicklung des Marktes daher mit Wohlwollen entgegen: Bis 2025 wird ein jährliches Wachstum von 10 bis 15 Prozent für die Robotik erwartet.

Digital Natives sind stärker vernetzt

Doch der Fortschritt brachte nicht nur mechanische Arbeitskräfte hervor: Auch die Art und Weise, wie Kunden untereinander und mit Dienstleistern kommunizieren, hat sich durch das Aufkommen neuer Technologien gravierend verändert. Durch diese besseren Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Kunden und Anbieter werden Unternehmen vor die Herausforderung gestellt, sich mit den verschiedenen digitalen Kanälen zu befassen, um mit ihren Konsumenten besser und schneller in Kontakt treten zu können.

"Online-Shopping wird zum Beispiel nach und nach traditionelle Shops oder Kaufhäuser ersetzen", schildert Jeremy Gleeson, Portfoliomanager der AXA IM Digital Economy Strategie. Um diese wachsende Beliebtheit zu kontrollieren, können verschiedene Abläufe und Prozesse durch eine Automatisierung der Logistik verbessert werden. Diese Entwicklung ist dabei entgegen der landläufigen Meinung noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angekommen: Derzeit finden nur 9 Prozent aller Verkäufe weltweit online statt1. Für die kommenden Jahre wird demnach ein Wachstum im Online-Shopping erwartet, das alle bisherigen Zahlen in den Schatten stellen wird.

Dieses Wachstum wird dabei vor allem von zwei Faktoren getrieben:

1. Die Generation der Millennials wird erwachsen und löst damit zunehmend diejenigen als Zielgruppe ab, die sich erst im Erwachsenenalter mit Onlinetransaktionen auseinandersetzen mussten. "Für diese Generation hat der Umgang mit dem Internet etwas Selbstverständliches", so Gleeson.

2. Auch der Siegeszug der Smartphones, mit denen Käufe schnell und bequem getätigt werden können, und den dazugehörigen Weiterentwicklungen der verschiedenen Apps beschleunigen diese Entwicklung.

Auswirkungen auf Unternehmen und Investoren

Für Unternehmen und Wirtschaftsakteure bringt dieser Wandel viele neue Möglichkeiten mit sich, den E-Commerce mit all seinen Chancen in die eigene Wertschöpfungskette einzubinden. Sei es als Kaufhilfe bei der Suche nach Produkten über soziale Medien und Suchmaschinen, als Dienstleister für neue Ansprüche wie vereinfachte Bezahloptionen oder automatisierte Versandoptionen oder als allgemeine Datenbank - die Digitalisierung eröffnet für Plattformen und Unternehmer viele neue Märkte.

Der anhaltende Trend des Smartphones und des Onlinehandels wird auch in Zukunft für ein verändertes Einkaufsverhalten der Kunden sorgen. Unternehmen müssen daher versuchen, neue Technologien in die eigenen Prozesse einzubinden. "Nur so können sie die veränderten Bedürfnisse von Kunden erfüllen", sagt Gleeson.

Auch wenn sich die digitale Revolution in ihrem vollen Ausmaß noch in ihren Kinderschuhen befindet, der Wachstum des technologischen Segments ist sicher. Aus diesem Grund ist es für Investoren wichtig, aus der Vielzahl der engagierten Unternehmen genau diejenigen herauszufiltern, die es erfolgreich schaffen, das Wachstum und die Veränderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, in die eigene Unternehmenskultur zu integrieren. Investoren sollten hierbei auf die Unternehmen abzielen, die der digitalen Revolution positiv gegenübertreten und ihre Chancen für sich und ihre Anleger erkannt haben.

"Wir sollten uns dabei auf innovative und revolutionäre Geschäfte fokussieren und nach klaren Zeichen der Massenkompatibilität und des unternehmerischen Erfolgs suchen", so Gleeson. Nur so vermeide man das Risiko, kurzlebigen Modeerscheinungen oder Nischenthemen zu folgen.

1. Euromonitor International, Citibank "Technology at work v3.0", August 2017


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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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Stand: 13.09. 2018

Aging and Lifestyle

Es ist ein historischer Meilenstein - selbst für eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, dass ihre Mitglieder immer älter werden: In diesem Jahr wird die Zahl der über 65-Jährigen erstmals die der Kinder unter fünf Jahren übertreffen1.

Hier finden Sie alle wichtigen und aussagekräftigen Zahlen, die Anleger über den demografischen Wandel, Langlebigkeit und die alternde Weltbevölkerung wissen sollten - praktisch dargestellt und leicht verständlich.

Zunächst die allgemeine Beobachtung:
Der Anteil älterer Menschen an der Weltbevölkerung steigt.

Die Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird, ist vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen:

1. Eine bessere medizinische Versorgung führt dazu, dass wir immer länger leben. Durch medizinische Forschung und Technik steigt unsere Lebenserwartung rapide an, sodass sogar jeder dritte heute geborene Mensch 100 Jahre alt werden dürfte2. Auch Entwicklungen in Bereichen der Lebensmittelverarbeitung oder -herstellung spielen hier eine bedeutende Rolle.

2. Eine sinkende Geburtenrate ist der zweite wichtige Faktor. Während 1950 Frauen noch 5 Kinder bekamen, werden es 2050 vermutlich nur noch 1,83 sein. Auch dieser Faktor ist durch andere Punkte beeinflusst: steigende Lebenshaltungskosten führen oftmals dazu, dass Familien sich dafür entscheiden, wenige Kinder zu bekommen, um diesen mit den existierenden Ressourcen ein schönes Leben bieten zu können.

Diese beiden demografischen Veränderungen führen zu einer Verschiebung der bisherigen Schichtverteilung der Generationen.

Nach Dani Saurymper, Leiter Research für Ageing & Lifestyle bei AXA Investment Managers, sei diese demografische Entwicklung der Gesellschaft ein Trend, der unumkehrbar sei und sich auf alle Lebensbereiche auswirke. Ob die jeweiligen Bereiche nur Nachteile aus dem demografischen Wandel ziehen, oder auch positive Faktoren daraus gewinnen können, liegt unter anderem in der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen.

Während der Anteil der älteren Menschen an der Weltbevölkerung rapide wächst, lässt sich bei den anderen Altersschichten sogar ein Rückgang des Wachstums feststellen.

Der Anstieg einer bestimmten Altersklasse führt immer zu unterschiedlichen Anpassungen, die von der Gesellschaft und deren Mitgliedern getroffen werden müssen. Im Falle des Anstiegs der Altersklasse der Menschen über 60, ist festzustellen, dass es beispielsweise im Bereich der Wahl des Wohnsitzes eine interessante Änderung geben wird. So ist anzunehmen, dass sich die Nachfrage nach Seniorenwohnungen in den USA zwischen 2015-2019 und 2020-2024 verdoppeln dürfte5.

Rücklagen bilden

Jeder Einzelne muss sich selbst darum kümmern, möglichst viel Geld für das Alter anzusparen, um auch dann noch komfortabel leben zu können, wenn er nicht mehr arbeiten und aktiv Geld verdienen kann.

Analysen zufolge wird die Versorgungslücke von 2015 bis 2050 jedes Jahr um 5% wachsen, dies würde einem zusätzlichen Defizit von 29 Milliarden US-Dollar täglich entsprechen und bis 2050 zu einer Versorgungslücke von 400 Milliarden US-Dollar führen.

Da durch die immer höheren Kosten und den Anstieg der Versorgungslücke staatliche Förderungen wohl zurückgehen oder gar verschwinden werden, ist es für jeden Einzelnen wichtig, selbst Geld anzulegen und kluge Investments zu tätigen.

Wie das möglich ist und warum es trotz dieses negativen Ausblicks möglich sein kann, als Anleger von den demografischen Entwicklungen zu profitieren, erfahren sie hier.

1. ONS
2. ONS IM, aktualisiert am 31. März 2018.
3. UN, aktualisiert am 31. März 2018.
4. US Dept of Commerce
5. Senior Housing Analytics, aktuellste verfügbaren Daten, Stand 31. März 2018.


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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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Stand: 13.09. 2018

Aging and Lifestyle

Es ist ein historischer Meilenstein - selbst für eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, dass ihre Mitglieder immer älter werden: In diesem Jahr wird die Zahl der über 65-Jährigen erstmals die der Kinder unter fünf Jahren übertreffen1.

Im Zuge der aktuellen demografischen Entwicklungen, ist es für Anleger wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Nach Dani Saurymper, Leiter Research für Ageing & Lifestyle bei AXA Investment Managers, sei diese Entwicklung ein Trend, der sich auf alle Lebensbereiche auswirke. Allein in den USA wird die Gruppe der über 65-Jährigen im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 um 30 Prozent mehr wachsen als die breite Bevölkerung2. Dies stelle, so Saurymper, einen bedeutenden und wachsenden globalen Kaufkraftfaktor dar, der durchaus Chancen für Investoren biete.

Die Herausforderung besteht hier darin, Unternehmen zu finden, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen ihre Kunden auch im Alter binden können. Es gilt also, Unternehmen herauszufiltern, die von einem Älterwerden der Bevölkerung nicht nur unberührt bleiben, sondern sogar von diesem profitieren können. Um diese Unternehmen zu finden, ist es wichtig, die positiven Faktoren der aktuellen demografischen Entwicklung näher zu beleuchten und hervorzuheben.

Die Kaufkraft der älteren Generation

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen, die in Rente gehen, während ihres aktiven Arbeitslebens beachtliche Summen angesammelt haben. Schätzungen zufolge wird die Kaufkraft vermögender "Best Ager" von weltweit 8 Billionen US-Dollar im Jahr 2010 auf 15 Billionen im Jahr 20203 steigen. Doch wohin fließt das Geld? "Ältere Menschen investieren vor allem in Wohlfühlprodukte und -dienstleistungen. Das umfasst ein breites Feld - angefangen von Schönheitsprodukten bis hin zu Reisen und Unterhaltungsangeboten", sagt Saurymper.

Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass das Geld der älteren Generation hauptsächlich in 4 Bereiche fließt:

In Industrieländern entfallen zunächst 26 Prozent der privaten Ausgaben älterer Menschen auf Restaurantbesuche und Erholung4. Bis 2030 werden 29 Prozent aller Touristen in der EU über 60 sein, was die Tourismusbranche insgesamt stark beeinflussen wird. Das wachstumsstärkste Segment der Urlaubsbranche stellen dabei Kreuzfahrten dar - hier sind Menschen über 50 besonders stark vertreten5.

Zusätzlich zu Reisen und Freizeitaktivitäten gibt es auch andere Bereiche, die von der Kaufkraft der älteren Generation profitieren können. Europäischen Frauen über 60 ist beispielsweise ihr Aussehen sehr wichtig: Sie geben doppelt so viel Geld für Schönheitsprodukte aus wie Frauen unter 256. "Der Weltmarkt für Schönheitsprodukte dürfte bis 2020 entsprechend um 5,1 Prozent jährlich wachsen", erläutert Saurymper.

Auch in die Wohnsituation wird investiert. 87 Prozent der Menschen möchten im Alter nicht mehr umziehen7. Diese fast 90 Prozent stellen eine wichtige Zielgruppe für Unternehmen dar, die Produkte und Dienstleistungen für Renovierungen und Umbauten bieten, um barrierefreies und altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen.

Nicht zuletzt erweisen sich Senioren ab 65 Jahren auch als äußerst tierlieb: Sie geben gerne mehr Geld für ihre Haustiere aus. "Der Markt für Premium-Tiernahrung, wie zum Beispiel gesundheitsbewusstes Hunde- und Katzenfutter des US-Anbieters Blue Buffalo, ist in den letzten fünf Jahren um 33 Prozent gewachsen und macht mehr als die Hälfte des Gesamtertrages aus"8, berichtet Saurymper.

Bedeutend für den E-Commerce

Die Annahme, dass der Online-Handel hauptsächlich von den Millenials vorangetrieben wird, ist überraschenderweise falsch. Die ältere Generation kauft tatsächlich annähernd genauso viel über das Internet ein: Im Durchschnitt schließen die so genannten Babyboomer (Alter 54-72) 15 Transaktionen pro Jahr ab, während Millennials (Alter 24-38) mit 15,6 Transaktionen nur leicht darüber liegen. "Bedeutend ist vor allem, dass die Babyboomer dafür mehr Geld ausgeben. Sie dürften mehr Gesundheitsprodukte, Wein sowie Haushaltsprodukte und -geräte kaufen, die in der Regel hochpreisiger sind"9, so Saurymper weiter.

Beim Blick auf folgende Grafik wird deutlich, wie sich der Bereich der älteren Generation, der im Zuge der Digitalisierung oft ignoriert wird, positiv auf den E-Commerce auswirkt. Die Tatsache, dass die Generation der Baby Boomer beim Einkaufen im Internet mehr Geld ausgibt als Millenials, verstärkt die Bedeutung der älteren Generation im digitalen Markt zusätzlich.

Bisher haben Einzelhändler noch nicht auf diesen Trend reagiert und die Kaufkraft der älteren Generation bislang nicht für sich entdeckt. Zahlen belegen, dass Menschen über 50 nur die Zielgruppe von etwa 10 Prozent aller Werbeausgaben in den USA sind11. Werbetreibende geben sogar 4-6 mal soviel Geld für Werbung aus, die sich an Millenials richtet, wie für alle Altersgruppen zusammen12.

Um von den Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte profitieren zu können, müssen sowohl Händler, als auch Werbetreibende, das Konsumverhalten aller Altersklassen überprüfen und ihre Kampagnen dementsprechend anpassen.

Healthcare-Sektor profitiert

Ein längeres Leben führt auch zu höheren Gesundheitskosten. Die Vorbeugung und Behandlung altersbedingter chronischer Krankheiten wird in den nächsten fünf Jahren ein wesentlicher Treiber der Gesundheitsausgaben sein. 10.000 Amerikaner erreichen jeden Tag das Alter von 65 Jahren, wodurch sich die Ausgaben für die persönliche Gesundheitsversorgung verdoppeln. Diese Kosten werden sich mit 80 Jahren wiederum mehr als verdoppelt haben9. "Natürlich sind die älteren Menschen die größten Treiber der globalen Gesundheitsausgaben. Bis 2020 dürften sie um 5,3 Prozent steigen", so Saurymper.

Anleger können von diesen Entwicklungen langfristig profitieren - wenn sie in die richtigen Branchen investieren. Dazu zählen Unternehmen, die in Bereichen tätig sind, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Langlebigkeit profitieren. Beispiele dafür stellen Wellnessangebote, der Kreuzfahrttourismus oder auch die medizinische Behandlung und Seniorenbetreuung dar.

1. ONS IM, aktualisiert am 31. März 2018
2. US Dept of Commerce
3. BAML. The Silver Economy - Global Ageing Primer, May 2016
4. McKinsey Global Institute. Urban World: The Global Consumers to Watch, April 2016
5. Euromonitor, Stand Mai 2016 (aktuelle verfügbare Zahl)
6. BAML. The Silver Economy - Global Ageing Primer, May 2016
7. McKinsey Global Institute. Urban World: The Global Consumers To Watch, April 2016
8. Euromonitor, über Bloomberg. ‘General Mills Pays Steep Price To Get Into High-Growth Business’, Februar 2018
9. US Centers for Medicare and Medicaid Services
10. PGIM
11. AARP, Stand März 2018
12. AdWeek. Marketers are spending 500% more on millennials than all others combined, November 2015


Rechtliche Hinweise:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen.

Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger / kein Einsatz im Rahmen von Wertpapierdienstleistungen.

Stand: 13.09. 2018

Aging and Lifestyle

Die Krankheit Demenz ist auf dem Vormarsch. Schon jetzt leben etwa 50 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Statistiken zufolge soll sich diese Zahl in den nächsten Jahrzehnten mehr als verdoppeln. Doch was wird getan, um diese Entwicklung zu unterbinden?

Weltweit erkrankt alle drei Sekunden ein Mensch an Demenz1. Schon jetzt leben etwa 50 Millionen Menschen rund um den Globus mit einer Demenzerkrankung - und diese Zahl wird sich Schätzungen zufolge alle 20 Jahre sogar noch verdoppeln. 2030 werden es bereits 82 Millionen sein, 2050 sogar 152 Millionen2. Ein Grund dafür: Die steigende Lebenserwartung der Menschen.

Zusätzlich zu den persönlichen Schwierigkeiten und Einschränkungen, die eine solche Erkrankung mit sich bringen, werden auch wirtschaftliche Folgen in den nächsten Jahren zu beobachten sein. "Die zunehmende Zahl von Demenz-Patienten könnte Regierungen und Gesundheitssysteme vor Probleme stellen: Die Behandlungskosten werden aktuell auf eine Billion US-Dollar geschätzt, und bis 2030 könnten sie sich auf zwei Billionen verdoppeln3", erläutert Dani Saurymper, leitender Analyst für Ageing und Lifestyle bei AXA IM Framlington Equities.

Die drohende Demenzkrise als Folge einer schnell alternden Gesellschaft, stellt nicht nur die einzelnen Mitglieder dieser Gesellschaft, sondern auch Unternehmen verschiedenster Sektoren vor viele Probleme, denen sie entgegenwirken müssen. So sind Unternehmen, laut Saurymper, dazu angehalten, "die Versorgungsforschung voranzutreiben, Anreize für ein gesünderes Konsumverhalten zu bieten und bedarfsgerechte Langfristlösungen zu entwickeln, um die Krankheit für künftige Generationen in den Griff zu bekommen".

Investitionen in Therapieforschung

Eine wirksame Medikation gegen Demenz oder der Alzheimer-Krankheit oder gar eine Heilung der Erkrankungen gibt es derzeit noch nicht, doch das ist das klar ausgesprochene Ziel. "Schätzungen zufolge werden Unternehmen jedoch bis 2021 über 10 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Medikamenten investieren4", so Saurymper weiter.

Aktuell lägen die Schwerpunkte der Demenztherapie auf den Studien von Antikörpern und neuen Therapien für neurodegenerative Krankheiten. Das Biotechnologieunternehmen Biogen führt derzeit fortgeschrittene Studien mit dem Antikörper Aducanumab durch. "Dieser Antikörper zielt auf ein Protein ab, das sich in den Gehirnen von Alzheimerpatienten ablagert und mit einer Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten und der Funktionalität in Verbindung gebracht wird5", erklärt der Experte. Frühe klinische Studien hätten gezeigt, dass Aducanumab im Vergleich zu einer Placebo-Kontrollgruppe die fortschreitende Verschlechterung bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Krankheit erheblich gebremst hat.

Prothena, ein anderes Biotechnologieunternehmen, habe kürzlich eine Vereinbarung über 150 Millionen US-Dollar mit dem Biopharmaunternehmen Celgene abgeschlossen. "Beide wollen gemeinsam Medikamente entwickeln, die auf drei Proteine abzielen, die mit verschiedenen Arten von Demenz zusammenhängen6", erläutert Saurymper.

Frühzeitige Diagnose und gesunder Lebensstil

Zwar versuchen die Unternehmen, Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, die bestenfalls den Heilungsprozess anstoßen sollen, der Fokus ist aber breiter gestreut und liegt auch auf der Entwicklung eines besseren und frühzeitigeren Diagnoseprozesses sowie auf der gesundheitlichen Vorsorge. "Big Data kann helfen, Demenzdiagnosen früher zu stellen", berichtet Saurymper. "Optum, eine Sparte des Gesundheitskonzerns United Health, konnte mithilfe seiner ‚Big Data Research Initiative‘ bereits erste Erfolge erzielen: Seit 2015 haben sie mit fortschrittlichen wissenschaftlichen Methoden elektronische Patientenakten von Demenzkranken nach Hinweisen durchsucht, um eine Demenz vorherzusagen, vorzubeugen und behandeln zu können."

Durch diese Methoden konnten Warnsignale ermittelt und festgestellt werden, die bis zu drei Jahre vor einer traditionellen Diagnose der Krankheit Hinweise auf diese geben können. Diese Früherkennung ermöglicht dem Patienten die Chance, mit bereits existierenden und zukünftigen Therapiemöglichkeiten gegen die Krankheit anzukämpfen.

Auch ein gesunder Lebensstil kann zur Vorbeugung beitragen. "In mehr als einem Drittel aller Fälle kann eine Demenz durch mehr Wissen und ein gesünderes Leben vermieden werden. Wichtige negative Faktoren sind Stress, Adipositas, Kopfverletzungen und Umweltverschmutzung", sagt Saurymper.

Vitality, eine Sparte des südafrikanischen Versicherungsunternehmens Discovery, habe das erkannt. Das Unternehmen ermutigt seine Kunden dazu, eine gesündere Lebensweise anzustreben und bietet ihnen verschiedene Geräte zur Überwachung ihrer Gesundheitswerte an. Durch diese Überwachung können die Kunden ihren Lebensstil bewusster steuern und bekommen ein allgemeines Bewusstsein für ihre eigenen Werte. Das Unternehmen will dadurch seine Ausgaben für vermeidbare Krankheiten wie Fettleibigkeit senken. Bestenfalls profitieren demnach beide Seite daran.

"Bereits jetzt haben viele Branchen erkannt, dass mit einem zunehmenden Anteil älterer Menschen auch deren Bedürfnisse immer wichtiger werden. Chronische Krankheiten wie Demenz müssen besser verstanden werden, um sie zu vermeiden oder im Krankheitsfall medizinisch angemessen zu behandeln. Nur so kann das Wohl der Menschen, der Gesellschaft und der Wirtschaft gesichert werden", schließt Saurymper.

1. Alzheimer’s Disease International, World Alzheimer’s Report 2015
2. Alzheimer’s Disease International, World Alzheimer’s Report 2015
3. Radiol 2015, zitiert von der Vereinigung Alzheimer’s Disease International
4. GBI Research, zitiert in BAML: "The Silver Economy - Global Ageing Primer", Mai 2016
5. Biogen, Stand April 2018
6. Prothena, März 2018


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Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger / kein Einsatz im Rahmen von Wertpapierdienstleistungen.

Stand: 13.09. 2018

Aging and Lifestyle

Es ist ein historischer Meilenstein - selbst für eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, dass ihre Mitglieder immer älter werden: In diesem Jahr wird die Zahl der über 65-Jährigen erstmals die der Kinder unter fünf Jahren übertreffen.

Die Gesellschaft wird immer älter - schon heute beträgt die Lebenserwartung der Hälfte aller Kinder, die in 2007 geboren wurden, mehr als 100 Jahre.1 Gleichzeitig sinkt die Geburtenrate in vielen Ländern. Der Anteil der Über-60-Jährigen steigt entsprechend: Bereits 2017 betrug er weltweit 13 Prozent, bis 2050 wird er vermutlich auf 25 Prozent gewachsen sein. "Eine höhere Lebenserwartung in Kombination mit einer sinkenden Bevölkerung im erwerbstätigen Alter stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für das bestehende Arbeits- und Rentensystem dar", sagt Marie Fromaget, Human Capital und Diversity Analyst bei AXA Investment Managers. Denn: Die Zahl der Arbeitnehmer pro Rentner nimmt ab. Der Altenquotient - also das Verhältnis der Personen im Rentenalter zu Personen im erwerbsfähigen Alter - wird im Jahr 2050 weltweit auf 4:1 geschätzt2.

Eine höhere Lebenserwartung hat einen längeren Ruhestand zur Folge. "Das setzt die staatlich finanzierten Rentensysteme unter Druck. Viele Menschen werden außerdem nicht in der Lage sein, während ihres Arbeitslebens genug zu sparen, um sich für wahrscheinlich mehr als 30 Jahre im Ruhestand zu versorgen. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Weltbevölkerung länger arbeiten muss, um ihre gestiegene Lebensdauer finanzieren zu können", schlussfolgert Fromaget.

Ältere Arbeitnehmer halten

Unternehmen könnten die Folgen des Demografiewandels abmildern, indem sie den Markt für reifere Arbeitnehmer erschließen. "Einerseits entlastet dies die Rentensysteme, andererseits bietet dieser zusätzliche Pool von Arbeitskräften den Unternehmen die Möglichkeit, die Produktivität und das Wachstum in hart umkämpften Märkten aufrecht zu erhalten, die insbesondere durch den Mangel an Nachwuchskräften in wissensintensiven Berufen und schwer zu haltende Millennials belastet sind", so Fromaget weiter.

Angesichts des technologischen und kulturellen Wandels sei es für ältere Arbeitnehmer allerdings zunehmend schwieriger, die Erwartungen der Unternehmen zu erfüllen. Einige Länder hätten dies bereits erkannt und Strategien entwickelt, um Arbeitnehmer länger am Arbeitsplatz zu halten. Das Vereinigte Königreich beispielsweise ermutigt Arbeitgeber mittels der "Fuller Working Lives"-Strategie, ältere Arbeitnehmer zu halten, umzuschulen und einzustellen. Ein ähnliches Angebot gibt es in Deutschland: Die "Initiative 50 Plus" ermöglicht älteren Arbeitnehmern die Teilnahme an Fortbildungen und Schulungen, um den Ruhestand hinauszuzögern. Ein großzügiger Rabatt auf Studiengebühren an der Hanazono Universität soll Über-50-Jährige in Japan ermuntern, sich auch im höheren Alter fortzubilden. Daneben helfen Silver Center Workshops Rentnern dabei, Nebenjobs zu finden.

Altersgerechte Personalpolitik als Wachstumstreiber

Bislang sei die Mehrheit der Großunternehmen allerdings nicht bereit, sich mit einer alternden Belegschaft auseinander zusetzen, da neue Generationen typischerweise flexibler, technisch versierter und kostengünstiger sind. "Die Bedeutung des Pools an älteren Arbeitnehmern darf angesichts des Wettbewerbsvorteils für Unternehmen, den diese Generation mit sich bringen kann, jedoch nicht unterschätzt werden. Die ‚One Size fits all‘- Personalpolitik gehört der Vergangenheit an, und wir sehen bereits Anzeichen dafür, dass neuere Generationen die Verantwortung für den Wandel der Gesellschaft übernehmen", so die Expertin weiter.

Zukunftsorientierte Unternehmen sollten die Gelegenheit nutzen, um ihr gesamtes Humankapitalmanagement und ihre Prozesse zu überarbeiten, um eine altersgerechte Personalpolitik zu schaffen, die sowohl ältere als auch jüngere Generationen nicht vernachlässigt. Unternehmen wie Barclays, Westpac, Mercedes, SAP und Michelin gingen bereits mit gutem Beispiel voran, ältere Arbeitnehmer einzustellen, fortzubilden und zu halten. "Unserer Meinung nach kann eine generationenübergreifende Belegschaft ein solider Wachstumstreiber sein, ebenso wie Gender Diversity und kulturelle Vielfalt", schließt die Expertin.

1. Quelle: Human Mortality Database www.mortality.org
2. Definiert als das Maß an Unterstützung, das die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (zwischen 15 und 64 Jahren) den Menschen ab 65 Jahren zur Verfügung stellt, Eurostat


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Stand: 13.09. 2018

Transitioning Societies

Das stetige globale Wachstum der Mittelschicht führt zu einem Wandel der Gesellschaft, den es in den letzten 150 Jahren so nicht gegeben hat. Vor allem in Asien wird die Mittelschicht rasant wachsen. Dies birgt Potenzial für einen Konsum-Boom in den Schwellenländern, da sich durch die Änderung der Schichtverteilung auch das Konsumverhalten ändert: Es werden nicht mehr nur die Grundbedürfnisse erfüllt, sondern auch ambitioniertere Käufe getätigt.

Technologie und Innovation verändern die Gesellschaft und Wirtschaft auf vielfältige Weise: Sie senken die Markteintrittsbarrieren, eröffnen neue Möglichkeiten, verstärken den Wettbewerb und wirken an sich deflationär. Dieses Phänomen ist nicht neu und schließt auch die Digitalisierung nicht aus. Vielmehr macht diese den Trend sogar noch relevanter, da sich die Machtverhältnisse in der digitalen Wirtschaft zum Verbraucher hin verschoben haben.

Diese Ansicht vertritt Tom Riley, Fondsmanager des AXA WF Framlington Robotech: "Die digitalen Märkte steigern durch ihre größere Produktvielfalt und die zugleich durchschnittlich niedrigeren Preise die Konsumentenrente. Das heißt: Die Produktpreise liegen unter dem Wert, den die Kunden eigentlich zu zahlen bereit wären."

Laut der allgemeinen Wirtschaftstheorie führt Innovation zu einer Steigerung der Produktivität. Zusätzlich dazu verbessern Faktoren wie geringere Suchkosten, bessere Informationen und niedrigere Markteintrittsbarrieren den Wettbewerb, was wiederum Preissenkungen zufolge hat.

"Dieses Modell erklärt auch das Wachstum des E-Commerce und der digitalen Plattformen insgesamt, da sie die Transparenz erhöht und die Marktfriktionen reduziert haben", so Riley weiter. Vor allem der Sektor Transparenz spielt eine immer bedeutendere Rolle, da die Verbraucher, nach Riley, "heute besser informiert, vernetzt und gebildeter" sind. Er führt weiter aus, dass es für Unternehmen genau aus diesem Grund wichtig sei, "die Macht über die Preisbildung zu besitzen". Schließlich könne man so seine Gewinnmargen schützen und gegebenenfalls weiter ausbauen.

Neue Chancen für Anbieter durch Automatisierung und agilere Prozesse

Auch auf der Herstellerseite hat die Digitalisierung neue Chancen eröffnet: Industrielle Prozesse und technische Verfahren werden zunehmend automatisiert, wodurch sich Kostenvorteile ergeben.

"Ein Sektor, der hiervon stark profitiert hat, ist die Gaming-Industrie: Statt auf den physischen Verkauf von Spielen auf Datenträgern setzt sie heute hauptsächlich auf den digitalen Absatz über Downloads. Dadurch fällt der Umweg über Einzelhändler weg, und die Unternehmen sparen Geld", sagt Riley. Zudem sei auch der Verkauf von Add-Ons zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Das hinter der Spielereihe FIFA stehende Unternehmen Electronic Arts beispielsweise erwirtschafte mittlerweile 60 Prozent seiner Erlöse über digitale Kanäle - eine Vervierfachung seit 2010.

Mittlerweile haben die großen und bekannten Player der Digitalbranche beeindruckende Dimensionen erreicht: Facebook, Netflix und Google machen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung sieben Prozent des S&P 500 aus, beschäftigen allerdings nur zwei Prozent der Mitarbeiter. "Alle diese heutigen digitalen Großkonzerne haben eine gewisse Monopolstellung und verfolgen auf Innovation und Wachstum ausgerichtete Strategien, um Markteintrittsbarrieren zu schaffen", so Riley. Durch diese Monopolstellung haben die Unternehmen auch die Macht über die Preisgestaltung und die damit verbundenen Möglichkeiten der Gewinnausschöpfung.

Entscheidungen über Preise und die dahinterstehenden Strategien sind bei digitalen Unternehmen oft viel komplexer als bei klassischen Firmen, da ihre Geschäftsmodelle oft vielseitig sind. Zusätzlich zu dieser Vielseitigkeit fließen auch externe Effekte von verschiedenen Seiten in die Preisbildung ein. Viele Online-Plattformen generieren ihre Einnahmen nicht unbedingt durch die Nutzer selbst, sondern aus anderen Quellen. Google erzielt beispielsweise 88, Facebook sogar 97 Prozent ihres Umsatzes mit Werbung.

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung ist zudem, dass Unternehmen ihre Kunden besser segmentieren und Markttrends effizienter identifizieren können. Sie können ihre Kunden zudem in verschiedene Gruppen einteilen und dann spontaner und flexibler auf gruppeninterne Veränderungen reagieren. Kunden sind je nach Erschwinglichkeit und Qualität der Produkte dazu bereit, unterschiedliche Preise zu bezahlen, weshalb die Zuordnungsmöglichkeiten so bedeutend sind. "Der bilaterale Informationsfluss zwischen Kunden und Unternehmen verbessert die Entscheidungsfindung in Echtzeit und die Möglichkeiten zum Einsatz von Daten für Verhaltensprognosen", erläutert Riley. "Gerade große Unternehmen verfügen daher über nie dagewesene Möglichkeiten, ihre Preissetzung schnell, flexibel und umfassend zu optimieren." Diese Möglichkeiten könnten sogar die mit der Digitalisierung einhergehende Tendenz zur Erhöhung der Konsumentenrente negieren.

Fazit: Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaft sind komplex und vielseitig. Sie bieten jedoch auch große Chancen für digitale Unternehmen und Investoren, die rechtzeitig auf Trends wie etwa Robotik und Automatisierung setzen.


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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

Nur für professionelle Kunden / nicht für Privat-/Kleinanleger / kein Einsatz im Rahmen von Wertpapierdienstleistungen.

Stand: 13.09. 2018

Transitioning Societies

Das stetige globale Wachstum der Mittelschicht führt zu einem Wandel der Gesellschaft, den es in den letzten 150 Jahren so nicht gegeben hat. Vor allem in Asien wird die Mittelschicht rasant wachsen. Dies birgt Potenzial für einen Konsum-Boom in den Schwellenländern, da sich durch die Änderung der Schichtverteilung auch das Konsumverhalten ändert: Es werden nicht mehr nur die Grundbedürfnisse erfüllt, sondern auch ambitioniertere Käufe getätigt.

Auch wenn die Vorstände und Entscheidungsträger von Unternehmen gerne von langfristigen Perspektiven reden, beschäftigt sich der typische CEO in der Praxis meist eher mit kurzfristigen und spontanen Einflussfaktoren. Auch der Hauptteil der veröffentlichten Researchs der Unternehmen reicht nur Monate oder gar Wochen in die Zukunft.

Für Anleger kommt es bei einer Investition jedoch auf Weitsicht an, also darauf, was eine Unternehmensführung heute über das Wachstum auf dem Weltmarkt von morgen denkt.

Dieser Ansicht ist Matt Lovatt, Global Head of Business Development bei AXA Investment Managers: "Erstens müssen Anleger lernen, über die Hypes hinauszudenken, die die Märkte kurzfristig antreiben. Zweitens müssen sie ihre Investments genau daraufhin prüfen, ob die Unternehmen diese langfristigen Umbrüche begrüßen und umsetzen oder ignorieren. Weder Bewertungskennziffern noch Research der Unternehmen sind dafür eine verlässliche Grundlage. Um eine tiefe, umfassende Analyse der einzelnen Unternehmen führt daher kein Weg vorbei."

Der demografische Wandel und die immer beeindruckender werdenden digitalen Technologien sind Megatrends, welche die Wirtschaft zweifelsohne über mehrere Jahrzehnte hinweg nachhaltig verändern werden. Diese Entwicklung wird jedoch nicht von allen Firmen begrüßt und entsprechend umgesetzt. Viele Unternehmen ziehen nicht die richtigen Konsequenzen aus diesem Trend und könnten dadurch verpassen, von diesem Wandel zu profitieren.

Kurzfristige Hypes von langfristigen Trends unterscheiden

Besonders der Bereich der Technologie zeigt, wie einfach es für Investoren ist, einen Hype mit einem langfristigen Trend zu verwechseln und dadurch Fehlentscheidungen zu treffen. "Noch nie wurden Innovationen von Konsumenten und Anbietern so bereitwillig aufgegriffen wie heute, und ohne Frage ist das enorme Potenzial vieler Technologien sehr aufregend. Trotzdem weckt der Enthusiasmus in diesem Bereich mitunter Erinnerungen an die Dotcom-Blase", stellt Lovatt fest.

Mit ein wenig Bewusstsein der Situation sei es jedoch möglich, hinter den Hype zu blicken und Potenziale für langfristige Entwicklungen zu erkennen. Anlegern empfiehlt er, beim Thema Technologie stets auf zwei Aspekte zu achten: "Erstens dauert es oft länger als erwartet, bis sich eine neue Technologie in Gewinne ummünzen lässt. Das ist etwa beim 3D-Druck der Fall, tut dessen enormem Potenzial jedoch keinen Abbruch. Zweitens sind die Auswirkungen, wenn sie dann tatsächlich kommerziell erfolgreich ist, oft weit größer als ursprünglich erwartet - man denke nur daran, wie das Smartphone Arbeit und Alltag revolutioniert hat."

Demographische Veränderungen

Im Bereich der Demographie sind zwei Bewegungen schon jetzt deutlich spürbar:

1. So ist die Alterung der Bevölkerung mittlerweile ein globales Phänomen, das die Wirtschaft zügig und dauerhaft verändern wird. Vor allem in Japan und Europa, aber in zunehmendem Maße auch in China und den USA wird dieser Faktor in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung zulegen. Es wird erwartet, dass die Gruppe der über 60-jährigen im Jahr 2020 über ein Ausgabenpotenzial von rund 15 Billionen US-Dollar verfügen wird.

2. Auch der Aufstieg aus der Armut in die Mittelschicht, der sich in den Schwellenländern vollzieht, entfaltet sich mit enormer Geschwindigkeit. Schätzungen zufolge wechselten dort jede Minute etwa 30 Haushalte aus der Armut in die Mittelklasse - mit direkten Folgen für Einkommen und Konsum.

"Diese demografischen Umbrüche bedeuten gewaltige Verschiebungen von Kaufkraft und Wohlstand. Allerdings reagieren längst nicht alle Firmen konsequent und weitsichtig darauf. Daher wird es für Investoren immer wichtiger, zu verstehen, wie sich Unternehmen auf den Wandel der Konsumentenbasis einstellen", betont Lovatt.

Für Anleger kommt es also darauf an, hinter die Hypes und Trends zu blicken und die langfristigen Wachstumsstrategien und Wachstumschancen von Unternehmen erkennen, analysieren und für sich selbst nutzen zu können. Das bedeutet auch, die Rolle traditioneller Bewertungskennzahlen zu hinterfragen: "Wenn man in Einjahreszeiträumen denkt, spielen Bewertungen zweifellos eine große Rolle, denn sie können als Ausdruck von Hypes gelesen werden, die den Markt kurzfristig beeinflussen. Zur Berücksichtigung langfristiger Trends ist jedoch eher ein Zeitraum von zehn Jahren angemessen."

Um diese langfristigen Entwicklungen abschätzen zu können, setzt Lovatt auf eine andere Strategie: "Wir analysieren genau, mit welchen Strategien die Unternehmen ihre Marktanteile ausbauen können. So lassen sich die aktuellen, kurzfristigen Herausforderungen mit den demografischen und technologischen Umbrüchen, die sich in den kommenden Jahrzehnten vollziehen werden, meistern."


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Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial und um kein investmentrechtliches Pflichtdokument. Dieses Dokument und die in diesem enthaltenen Informationen sind ausschließlich für professionelle Kunden, welche das Dokument direkt von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH bzw. mit ihr verbundenen Unternehmen ("AXA IM DE") erhalten, bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AXA IM DE weder ganz noch auszugsweise weiter gegeben werden. Die in diesem Dokument von AXA IM DE zur Verfügung gestellten Informationen, Daten, Zahlen, Meinungen, Aussagen, Analysen, Prognose- und Simulationsdarstellungen, Konzepte sowie sonstigen Angaben beruhen auf unserem Sach- und Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Die genannten Angaben können jederzeit ohne Hinweis geändert werden und infolge vereinfachter Darstellungen subjektiv sein. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von AXA IM DE nicht übernommen.

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Stand: 13.09. 2018

Transitioning Societies

Das stetige globale Wachstum der Mittelschicht führt zu einem Wandel der Gesellschaft, den es in den letzten 150 Jahren so nicht gegeben hat. Vor allem in Asien wird die Mittelschicht rasant wachsen. Dies birgt Potenzial für einen Konsum-Boom in den Schwellenländern, da sich durch die Änderung der Schichtverteilung auch das Konsumverhalten ändert: Es werden nicht mehr nur die Grundbedürfnisse erfüllt, sondern auch ambitioniertere Käufe getätigt.

Der technologische und demografische Wandel spaltet die Wirtschaft in zwei Lager: Auf der einen Seite stehen die Unternehmen, die an ihren bewährten und traditionellen Strategien festhalten; auf der anderen Seite stehen die, die sich für den Wandel öffnen, dessen Chancen erkennen und für sich selbst nutzen wollen. Nicht alle Unternehmen haben die Bereitschaft, sich zu ändern, was die Situation für Anleger nicht ganz einfach macht. Investoren, die in Zeiten schwachen Wachstums auf der Suche nach attraktiven Investmentthemen sind, müssen lernen, Unternehmen und Branchen im Hinblick auf deren Flexibilität zu analysieren.

Matt Lovatt, Global Head of Business Development bei AXA IM Framlington betont dazu: "Die Wirtschaft der Zukunft dreht sich nicht nur um kreative Unternehmer, die fantastische neue Technologien erfunden haben. Es geht auch um die alteingesessenen Unternehmen, die sich anpassen und in neue Bereiche hinein entwickeln. Aus Investorensicht ist entscheidend, dass das Wachstum in Zukunft vor allem bei jenen Unternehmen liegen wird, die den Wandel als Chance begreifen."

Die aktuellen Entwicklungen dürften eine disruptive Wirkung auf viele Branchen haben, erwartet der Experte. "Das bedeutet nicht zwingend, dass es unter den eher konservativen Unternehmen keine erfolgreichen Firmen mehr geben wird, doch diese werden nicht mehr die Speerspitze des Wachstums bilden", ist Lovatt überzeugt. Für ihn ist die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der modernen Zeit ein so wichtiger Faktor, dass bei einem Fehlen dieser Faktoren keine durchweg positiven Prognosen getätigt werden können.

Ein gutes Beispiel ist hier der Einzelhandel, wo die grundlegenden Veränderungen einer Branche durch das Internet besonders gut zu beobachten sind.

Unternehmen entwickeln ihre Geschäftsmodelle mutig weiter

Zwei Drittel der Internetnutzer in der Europäischen Union kaufen heute online ein. Die Unternehmen sind daher gezwungen, sich in rasantem Tempo anzupassen und auf diesen Trend zu reagieren. "Viele Einzelhändler verbessern ihre Logistik, um die Konsumenten mit Hilfe von Multi-Channel-Angeboten besser zu bedienen. Einige jedoch, insbesondere im Bekleidungshandel, hinterfragen die Rolle stationärer Verkaufsflächen im Rahmen ihres Geschäftsmodells grundsätzlicher", erläutert Matt Lovatt. Das werde am Flagship- oder Concept-Store-Ansatz deutlich: Für diese Unternehmen bleibe es wichtig, ihre Produkte physisch erfahrbar zur Schau zu stellen, obwohl sie sich darauf zugleich eingestellt hätten, dass viele Konsumenten ihre Waren am Ende des Tages lieber online kaufen.

Auch in Zukunft werde es erfolgreiche Firmen geben, die Gewinne im stationären Einzelhandel erzielen. Die Entwicklung sei jedoch dennoch ganz offensichtlich disruptiv, erläutert der Experte.

Das gelte nicht nur für die Einzelhändler selbst, sondern auch für die Immobilienunternehmen, die ihr Geld bislang mit Shopping-Malls und Geschäften entlang der Haupteinkaufsstraßen der Großstädte verdient haben. "Die langfristigen Effekte auf die Unternehmen, aber auch auf die Kommunen insgesamt, sind schwer abzuschätzen. Wir bewerten die Entwicklung allerdings aus Investorensicht. Daher interessieren uns weniger die traditionellen Formen des Handels als vielmehr jene Unternehmen, die ihre Strategien jetzt weiterentwickeln", betont Lovatt.

Der Experte nennt ein weiteres, weniger offensichtliches Feld der Entwicklung: die Anpassung der Unternehmensstrategie. "Einige große und alteingesessene Firmen machen sich die disruptive Wirkung neuer Technologien zunutze, um ihre traditionelle Verwurzelung in bestimmten Sektoren zu überwinden. Sie überarbeiten ihre Strategien, um in Bereiche mit höherem Wachstum vorzudringen". Unternehmen versuchen demnach, ihren Bezug zu bestimmten Branchen und Bereichen aufzulockern und sich auch in anderen Sektoren weiterzuentwickeln.

So sei etwa Philips den Konsumenten vor allem durch die eigenen Fernseher und Stereoanlagen bekannt. Allerdings habe sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren aus dem Elektronikgeschäft zurückgezogen und sich als Anbieter von medizinischen Diagnoselösungen neu erfunden. Als weiteres Beispiel für die Entwicklung führt Lovatt Siemens auf: "Normalerweise stellt man sich Siemens als traditionellen Industriekonzern vor. Doch bereits heute generiert das Unternehmen 20 bis 30 Prozent seiner Umsätze mit Software und bietet Lösungen für automatisierte Fabriken an, die um intelligente Software herum konzipiert sind."

Matt Lovatt ist überzeugt, dass die Unterscheidung zwischen traditionellen und neuen Geschäftsmodellen auch für Investoren rasant an Bedeutung gewinnen wird. An Investmentgelegenheiten gebe es keinen Mangel, doch um die Entwicklung zu nutzen, müssten Anleger ihre Strategie anpassen und genau hier liegt der entscheidende Faktor. "Es wird eine Herausforderung für viele Investmentfirmen sein, wie sie angesichts dieses sich wandelnden Umfelds mit Bewertungen und Wachstumspotenzialen umgehen", schließt der Experte.


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Stand: 13.09. 2018

Transitioning Societies

Das stetige globale Wachstum der Mittelschicht führt zu einem Wandel der Gesellschaft, den es in den letzten 150 Jahren so nicht gegeben hat. Vor allem in Asien wird die Mittelschicht rasant wachsen. Dies birgt Potenzial für einen Konsum-Boom in den Schwellenländern, da sich durch die Änderung der Schichtverteilung auch das Konsumverhalten ändert: Es werden nicht mehr nur die Grundbedürfnisse erfüllt, sondern auch ambitioniertere Käufe getätigt.

Amazon im Fokus. Der Onlinehändler ist inzwischen das Sinnbild für das rasante Wachstum der digitalen Wirtschaft geworden und sorgt nach wie vor für Begeisterung an den Märkten. Auch die zuletzt veröffentlichten neuesten Unternehmensergebnisse übertrafen die Markterwartungen deutlich. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erhöhten sich nicht nur die Verkäufe über die Onlineplattform signifikant - auch die Gewinne haben sich mehr als verdoppelt. Doch auch andere Unternehmen positionieren sich für die Zukunft neu und treiben den Wandel voran.

"Es gibt viele erfolgreiche Internetfirmen, die schon lange im Geschäft sind. Im Fall von Amazon sind das inzwischen bereits mehr als 20 Jahre", so Jeremy Gleeson, Portfolio Manager bei AXA Investment Managers (AXA IM). "Überraschenderweise finden trotzdem nur neun Prozent aller Verkäufe weltweit online statt."

Für den Onlinemarkt bedeutet diese Zahl, dass noch viel Luft nach oben für potenzielles Wachstum bleibt - vor allem im Hinblick darauf, dass sich die digitale Wirtschaft in den kommenden Jahren immer weiter entwickeln wird. Jeremy Gleeson richtet seinen Blick dabei auch auf die kleineren Unternehmen. "Natürlich sind große Akteure der Dreh- und Angelpunkt dieses Universums. Aber auch in kleinen und mittleren Unternehmen schlummert großes Potenzial", betont er. Außerdem könne dieser Sektor auch ein günstiger Nährboden für Übernahmen und Fusionen (Mergers & Acquisitions, kurz: M&A) sein. Darauf deute auch der massive Boom mit Geschäftsabschlüssen in der Höhe von 1,4 Billionen Dollar in diesem Jahr hin.

M&A belebt das Geschäft

Ein Beispiel für die regen M&A-Aktivitäten zurzeit sei der Cloud-Computing-Anbieter Salesforce, der das Unternehmen MuleSoft erwarb. MuleSoft verkauft eine Reihe von integrativer Software, die Unternehmen dabei hilft, Anwendungen, Daten und Geräte über eine Plattform miteinander zu teilen. Aber auch unabhängig von den Übernahmen und Fusionen sieht Jeremy Gleeson die Zukunft in der Branche äußerst positiv: "Es gibt derzeit einfach keine Faktoren, die darauf hinweisen, dass das Wachstum gebremst werden könnte. Die Weiterentwicklung des Online-Commerce digitaler Medien oder der Online-Bezahlmöglichkeiten treiben die Branche weiterhin an."

Das Unternehmen Zendesk bietet beispielsweise eine cloudbasierte Plattform für den Kundenservice an und wendet sich damit vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen. Im ersten Quartal dieses Jahres steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 38 Prozent im Jahresvergleich. Jeremy Gleeson sieht die Gründe dafür in der Tatsache, dass die Firma einen breiten Markt bedient und dadurch viele Möglichkeiten hat. "Im letzten August veröffentlichte Zendesk ein neues Produkt, den Answer Bot. Damit positioniert sich das Unternehmen auch im Feld der konversationellen künstlichen Intelligenz - ein Schritt, das dem Wachstum der Firma in Zukunft erheblich zugutekommen könnte", so Gleeson.

Innovative Unternehmen auf dem Vormarsch

Auch New Relic, ein Softwareunternehmen im Bereich des Anwendungsperformance-Management (Application Performance Management, kurz: APM), drängt sich derzeit in den cloudbasierten Markt. Die Produkte des Unternehmens bieten Nutzern die Möglichkeit, ihre Software und die Leistung ihrer Infrastruktur zu überwachen und Nutzeraktivitäten zu messen.

"Die Kernkompetenzen von New Relic bleiben auch weiterhin im APM", analysiert Gleeson. "Jedoch expandiert das Unternehmen in den Bereichen Analytics, Infrastruktur und Server Monitoring. Damit weiten sie die Gruppe an potenziellen Kunden aus." Im Vergleich zum vergangenen Jahr erzielte die Firma mit Sitz in San Francisco ein Plus von 34 Prozent und will weiterhin investieren, um ihre Möglichkeiten am Markt zu erhöhen.

"Beispiele wie diese zeigen: Nicht nur der Marktführer Amazon ist für Investoren interessant. In dem Sektor haben auch andere - weniger bekannte - Unternehmen mit ihren Innovationen etwas zu bieten. Durch Fusionen, Weiterentwicklungen und fundierte Marktstrategien sind die Weichen für ein weiteres solides Wachstum der Branche gestellt", schließt Gleeson.


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Bitte lesen Sie die Angaben im jeweils gültigen Verkaufsprospekt einschließlich der Allgemeinen und Besonderen Anlagebedingungen bzw. der Satzung des Fonds, auf dessen ausschließlicher Basis ein Kauf von Anteilen erfolgt. Jeder Kauf und Verkauf von Anteilen auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Prospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Verkaufsprospekte in deutscher Sprache, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID "Key Investor Information Document" in Papierform in deutscher Sprache ) sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH • Bleichstrasse 2-4 • 60313 Frankfurt/Main oder unseren Vertriebspartnern sowie unter www.axa-im.de. Anleger in Österreich erhalten die genannten Dokumente bei der Informations- und Zahlstelle UNICredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, 1010 Wien, Österreich, sowie unter www.axa-im.at. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen und fallen und werden nicht garantiert. Darüber hinaus wirken sich Provisionen und Kosten nachteilig auf die Wertentwicklung eines Fonds aus. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Die Angaben in diesem Dokument sind keine Entscheidungshilfe oder Anlageempfehlung, (aufsichts-) rechtliche oder steuerliche Beratung durch AXA IM DE, sondern werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Auf der alleinigen Grundlage dieses Dokuments dürfen keine Anlage- oder sonstige Entscheidungen gefällt werden. Vor jeder Transaktion sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Anlageberatung unter Berücksichtigung der steuerlichen Belange und aller einschlägigen Risiken erfolgen. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie u.a. über die Kosten und Gebühren, die mit dem Erwerb eines Fonds verbunden sind, aufgeklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass AXA Investment Managers Deutschland GmbH und/oder mit ihr verbundene Unternehmen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Zuwendungen (Provisionen, Gebühren oder sonstige Geldleistungen sowie alle geldwerten Vorteile) annehmen und / oder gewähren können.

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