Anhaltende Wachstumsdelle

Darum geht es

Nach einem schwächeren ersten Quartal kühlt die Konjunktur auch im zweiten Quartal ab.

So sieht das Szenario aus

  • Die konjunkturelle Abkühlung im ersten Quartal bleibt auch im zweiten Quartal bestehen, da die Sorgen hinsichtlich einer mögliche Eskalation des Handelskrieges auf das Verbrauchervertrauen und den Konjunkturoptimismus drücken.
  • Der globale Handel kühlt sich ab, Kapitalausgaben werden verschoben und die Konsumenten legen die Ersparnisse aus den Steuerreduzierungen zurück.
  • Die globale Wirtschaft erleidet eine Wachstumsdelle, die sich bis 2019 ausdehnt.
  • Schließlich zieht die Wirtschaftsaktivität wieder an, weil sich die Beziehungen zwischen den USA und dem Rest der Welt verbessern.

Diese Faktoren könnten außerdem wichtig werden

  • Niedrigere Ölpreise und niedrigeres Wachstum reduzieren die Inflation.
  • Nach dem Zinsschritt im Juni folgt nur noch eine Zinserhöhung bis zum Jahresende 2019.
  • Insgesamt bleiben die Zinsen in Großbritannien, der Eurozone und China für längere Zeit auf niedrigem Niveau.

Auswirkung:

Deflation: schwächeres Wirtschaftswachstum und niedrigere Inflation

Eintrittswahrscheinlichkeit:

5 %

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