Auch bei unklarer Tendenz: Expresschancen voraus

Anleger, die angesichts dieses Umfeldes und der damit verbundenen Unsicherheiten ein Direktinvestment in Aktien scheuen, ziehen daher immer öfter strukturierte Wertpapiere in Betracht. Mit diesen lassen sich Aktienmarktrisiken besser als bei der Direktanlage begrenzen. Sie verfügen über unterschiedlichste Ausgestaltungsmöglichkeiten, die als Stellschrauben für eine Risikojustierung fungieren. Zudem können bei volatilen Märkten die Konditionen aktienbasierter Zertifikate besonders attraktiv ausfallen.

Gerade in seitwärts tendierenden, nur leicht steigenden oder sogar auch in leicht fallenden Aktienmärkten spielen Express-Zertifikate ihre Stärken aus. Sie bieten eine interessante Zinschance einerseits und die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung (deshalb „Express“) andererseits. Dafür gehen Anleger im Gegenzug genau definierte Aktienkursrisiken ein.

Grundsätzlich weisen Express-Zertifikate eine feste Laufzeit auf, die jedoch automatisch vorzeitig enden kann. Die Entwicklung eines Basiswerts, beispielsweise einer Aktie, ist hierfür allein ausschlaggebend. Liegt der Aktienkurs am jeweiligen Beobachtungstag auf oder über einer bei Auflage festgelegten Kursschwelle, der Tilgungsschwelle, wird das Zertifikat vorzeitig zum Nennbetrag zurückgezahlt. Die Zinszahlung kann je nach Variante fest oder abhängig von der Entwicklung des Basiswerts sein.

Schließt die Aktie unter der Tilgungsschwelle, läuft das Zertifikat wie vorgesehen weiter. Diese Prüfung erfolgt periodisch wiederkehrend, in der Regel jährlich. Wird das Zertifikat nicht vorzeitig fällig, wird der Kurs der Aktie am letzten Bewertungstag im Verhältnis zu einer tiefer liegenden Kursschwelle, der Barriere, betrachtet. In dieser Hinsicht ist die Barriere ein Ausstattungsmerkmal, das im Idealfall zum Ende der Laufzeit zu Gunsten des Anlegers funktionieren kann. Wird diese nicht unterschritten, erhält der Anleger ebenfalls den Nennbetrag zurück. Andernfalls wird anstelle des Nennbetrags eine festgelegte Anzahl von Aktien geliefert. Das birgt Kursrisiken: Denn deren Gegenwert ist geringer als der Nennbetrag, sprich 100 Prozent.

Kennen Sie schon unseren Erklärfilm für Express-Zertifikate? Hier können Sie ihn sich anschauen. Oder auf unserer Homepage hier.

Feinjustierung bei Ausstattungsmerkmalen

Express-Zertifikate existieren in diversen Ausgestaltungen wie zum Beispiel Relax, Memory, Best-In oder Plus. Diese sind für individuelle Chance-Risiko-Profile und unterschiedliche Markterwartungen geeignet. Anleger können zum Beispiel aus einem breiten Angebot an Basiswerten und zwischen fester oder variabler Verzinsung, gleichbleibenden oder fallenden Tilgungsschwellen oder verschiedenen Risikopuffern wählen.

Durch die Wahl des zugrunde liegenden Basiswerts können auch Risiken beeinflusst werden. Risikoaffinere Anleger können direkt auf eine einzelne Aktie setzen, während vorsichtige Anleger Express-Zertifikate auf einen breit diversifizierten Aktienindex zurückgreifen können. Für Anleger, die Wert auf eine nachhaltige Geldanlage legen, gibt es mittlerweile auch eine große Auswahl an nachhaltigen Basiswerten.

Gut beraten sind Anleger mit Tilgungsschwellen bzw. Barrieren, die der persönlichen Risikoneigung oder der eigenen Markteinschätzung bezüglich der Kursstabilität des Basiswerts entsprechen. Je niedriger diese Schwellen gewählt werden, umso größer ist der Risikopuffer. Mit der richtigen Ausstattung können sogar sicherheitsorientierte Anleger Express-Zertifikate als Anlagealternative in Betracht ziehen.

In unserem neuen Tool zur Zertifikate-Suche, dem Kursschwellen-Kompass, können Sie ganz gezielt durch Auswahl eines Basiswerts und einer Kursschwelle Express-Zertifikate finden, die Ihren Ansprüchen entsprechen könnten.

Auf diese Risiken sollten Anleger achten

Express-Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Wie bei jeder Schuldverschreibung sollte das Emittentenrisiko daher nicht außer Acht gelassen werden. So wären insbesondere bei Zahlungsunfähigkeit der Emittentin Verluste bis hin zum Totalverlust möglich. Deshalb sollten Anleger auf die Bonität des Emittenten Wert legen und nur einen Emittenten mit erstklassigen Ratings wählen. Darüber hinaus können in Abhängigkeit von der Wertentwicklung des Basiswerts auch bei der Rückzahlung eines Express-Zertifikats Verluste eintreten. Zudem gilt es zu beachten, dass während der Laufzeit verschiedene Faktoren – wie die Kursentwicklung und die Schwankungsintensität des Basiswerts sowie die allgemeine Zinsentwicklung – den Wert der Zertifikate nachteilig beeinflussen können.

Detaillierte Informationen zu unseren Express-Zertifikaten finden Sie auf unserer Homepage unter www.deka.de/zertifikate oder bei einem Beratungsgespräch in Ihrer Sparkasse vor Ort. 

Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-I-21“ heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie die aktuellen Basisinformationsblätter sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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