"Generative Künstliche Intelligenz" (GenKI) hat in diesem Jahr wie kein anderes Thema eine Welle der Begeisterung, Spekulation und Skepsis ausgelöst. Potenzial und Fortschritte von KI werden seit jeher intensiv diskutiert. Es zeichnete sich rasch ab, dass KI die wohl wichtigste Schlüsseltechnologie der kommenden Dekade werden würde. Es bedurfte jedoch einem "iPhone-Moment", um auch die breite Öffentlichkeit von den Vorteilen der Technologie zu überzeugen und somit den kommerziellen Durchbruch zu erreichen.
Nachdem OpenAI Ende 2022 mit ChatGPT der Durchbruch in der Generativen KI gelang, überschlugen sich nicht nur für Investoren die Ereignisse und Experten sowie Marktbeobachter überboten sich in ihren Vergleichen mit Superlativen. ChatGPT konnte im Sturm die Marke von 100 Millionen Nutzern erobern und Microsoft-Pionier Bill Gates vergleicht das Disruptionspotenzial mit der PC- und Internetrevolution.
Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist klar: Das exponentielle Wachstum von Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht nicht nur neue, immer effizientere Geschäftsmodelle, sondern damit auch außergewöhnliche Renditechancen für fortschrittliche Unternehmen mit starker operativer Performance.
Noch gibt es auf dem Aktienmarkt wenige "Pure-KI-Player". Doch bereits heute können Anleger ihr Portfolio entlang dieser Schlüsseltechnologie ausrichten. Zahlreiche Unternehmen und Branchen dürften vom Fortschritt profitieren - von Hardware-Lieferanten über Tool-Anbieter bis hin zu Unternehmen, die viele Schritte ihrer Wertschöpfung durch GenKI automatisieren und somit massive Kosteneinsparungspotentiale nutzen können. Betrachtet man allein die durch Generative KI bedingte enorme Senkung der Kosten von Informationsgenerierung, so lässt sich bereits hieraus ein enormer Produktivitätsgewinn für die Weltwirtschaft ableiten.
Sehr konkrete Auswirkungen auf den Aktienmarkt wurden bereits sichtbar: Die Performance des Chipherstellers NVIDIA hat seit Jahresbeginn eindrucksvoll bewiesen, wie außerordentlich die Wirkung der Künstlichen Intelligenz bereits heute auf Unternehmen ist und welche Relevanz sie für die Kapitalmärkte hat. Es sind die Vorreiter der GenKI, die ganze Indizes wie den S&P 500 nachhaltig prägen. Eine gleichgewichtete Auswahl der sieben Unternehmen Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta und Tesla aus dem S&P 500, war seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 2023 allein für etwa 80% der Gewinne des Aktienindex verantwortlich.
Um von dem positiven Momentum bei Technologiewerten durch KI zu profitieren ist es entscheidend, aus einer Vielzahl von Unternehmen und vermeintlichen KI-Profiteuren die zukünftigen Gewinner zu einem guten Zeitpunkt und vor allem zum richtigen Preis zu identifizieren. Voraussetzung ist, die strukturellen Besonderheiten der Technologie und die daraus resultierenden Effekte auf Wachstum, Wettbewerbsvorteile, Preise und Margen zu verstehen. Für KI-Unternehmen spielt etwa der kostengünstige Zugang zu Daten, spezialisierter Rechenleistung und Software-Talenten eine große Rolle für ihr Potenzial, ebenso wie das daraus resultierende Margenprofil.
Das Team um BIT Capital Gründer und Chief Investment Officer, Jan Beckers, hat einen einzigartigen Investmentansatz entwickelt, um aus einer Vielzahl vermeintlicher KI-Profiteure die Gewinner bereits zu einem frühen Zeitpunkt zu identifizieren. Die Fonds des Berliner Asset Managers konnten durch die frühzeitige Positionierung und Titelselektion signifikant von GenKI profitieren. Rund zwei Drittel der Portfoliounternehmen des Fonds sind bereits heute federführend im Einsatz von KI in ihren Industrien. Der BIT Global Internet Leaders 30-Fonds konnte seit Jahresbeginn seine Benchmark deutlich hinter sich lassen und um rund 56% zulegen1.
Seit 2019 belegt der Fonds Führungsplätze unter den renditestärksten Fondsprodukten in ganz Europa. Sein flexibler Investmentansatz ermöglicht eine schnelle Anpassung an dynamische Marktgegebenheiten der relevanten Sektoren. Die klassische Fundamentalanalyse wird dabei um den Blick eines erfahrenen Digitalunternehmers und die Analyse breit gefächerter Daten-Sets ergänzt. Der mehrstufige Investmentprozess besteht aus der Bottom-up-Ideenfindung, opportunistischen, thematischen oder quantitativen Ursprungs und der Einzeltitelanalyse anhand von umfangreichem Research.
Quelle:
1Bloomberg per 09.08.23