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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.

Der DAX® und der S&P 500® fielen zum Wochenauftakt ins Minus, konnten sich jedoch bis Freitag wieder stabilisieren. Die Edelmetalle Gold und Silber erreichten mit zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten aus Davos erneut historische Höchstwerte. Parallel dazu einigten sich NATO-Generalsekretär Rutte und US-Präsident Trump auf die Grundlage für eine Grönland-Vereinbarung. Während neue Daten zum Bruttoinlandsprodukt in China und den USA veröffentlicht wurden, sorgten Unternehmensnachrichten von Netflix, Carl-Zeiss Meditec und Intel für zusätzliche Impulse.


Globaler Aktienmarkt – DAX® und US-Indizes geraten ins Schwanken

Der DAX® rutschte diese Woche direkt zu Beginn etwas nach unten und fiel zur Mitte der Woche auf etwa 24.360 Punkte. Seit dieser Kursmarke konnte sich der DAX® wieder erholen und notierte am Freitagmorgen bei rund 24.855 Punkten. Auch die amerikanischen Indizes legten, nach dem Börsenfeiertag am Montag, einen ähnlichen Kursverlauf hin. Der S&P 500® notierte somit am Donnerstagabend rund 0,35 Prozent unter dem Schlusskurs der Vorwoche bei etwa 6.913 Punkten. Etwas besser schnitten der Dow Jones Industrial Average® und der Nasdaq-100® Index ab, da beide Indizes zum Donnerstagabend mit etwa 49.384 und 25.518 Zählern auf dem Stand des Vorwochenschlusskurs lagen.











Was war auf politischer Ebene wichtig?

Diese Woche sammelte sich die globale Wirtschaftselite beim Weltwirtschaftsforum in Davos. NATO-Generalsekretär Rutte und US-Präsident Trump haben sich auf die Grundlage für eine Grönland-Vereinbarung und die Arktis-Region geeinigt. In diesem Zuge soll es ab dem ersten Februar keine zusätzlichen Zölle für einige europäische Länder geben – unter anderem Deutschland. Bei weiteren Gesprächen unter den NATO-Verbündeten sollen die Gewährleistung der Sicherheit in der Arktis und ein gemeinsames Handeln im Fokus stehen. Trump betonte den Nutzen der Vereinbarung sowohl für die USA als auch für die anderen NATO-Mitglieder, wenn diese Umgesetzt wird. Im Zusammenhang mit den geopolitischen Unsicherheiten konnten die Edelmetalle Gold und Silber auch diese Woche wieder einmal neue Allzeithöchststände erreichen.







Was war in konjunktureller Hinsicht wichtig?

Nach einem Jahr Donald Trump ist es Zeit für eine Bilanzierung der US-Wirtschaft. Am Donnerstag brachten neue Zahlen zum annualisierten Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA Aufschluss über den allgemeinen Zustand der US-Wirtschaft. Das Wachstum des BIPs auf 4,40 Prozent konnte einige Investoren positiv stimmen. Parallel dazu hielt sich die US-amerikanische Inflationsrate im Jahresvergleich weitgehend konstant und verharrt bei 2,7 Prozent. In China veröffentlichte das nationale Statistikbüro Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt. Das Wachstum betrug 4,5 Prozent. In den vorherigen Quartalen hatte das Wachstum noch höher gelegen.





Was waren wichtige Unternehmensnachrichten?

Netflix: Der Streaminganbieter konnte im vierten Quartal seinen Umsatz um rund 17 Prozent auf etwa 12,1 Milliarden Dollar steigern. Zudem konnte erhöhte sich der Kundenzuwachs auf nahezu acht Prozent. Höhere Investitionen und das Aussetzen von Aktienrückkäufen dämpften jedoch den Ausblick. Anleger reagierten mit gemischten Gefühlen.

Carl-Zeiss Meditec: Das Unternehmen berichtet, dass es noch keinen klaren Ausblick für das laufende Jahr geben kann. Das Management will schnellstmöglich, spätestens jedoch bis zu den Halbjahreszahlen Mitte Mai eine präzisierte Prognose veröffentlichen. Verschiebungen im China-Geschäft bescheren unter anderem einen schwachen Start ins neue Jahr. Der Aktienkurs brach nach der Verkündung zweistellig ein.

Intel: Der Technologiekonzern meldete für das vierte Quartal einen Umsatzrückgang von 4,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar. Lieferengpässe und Probleme in der Fertigung von KI-Chips machen dem Unternehmen zu schaffen. Nach einer beeindruckenden Rallye in den vergangenen Monaten, fiel die Aktie nach der Ergebnisveröffentlichung zweistellig.








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Quelle: HSBC

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