HSBC Daily Trading

Abgeschlossene Bärenflagge

„Der Blick geht südwärts“, in Bezug auf die Infineon-Aktie kam diese Warnung keine Sekunde zu früh, denn die Auflösung per Abwärtsgaps zweier Innenstäbe erwies sich für den Technologietitel als der erwartete Belastungsfaktor (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 9. Mai). Mittlerweile musste der Chipkonzern sogar die seinerzeit angeführte Kernunterstützung in Form der 200-Wochen-Linie bzw. des Erholungstrends seit Ende Oktober (akt. bei 17,56 EUR bzw. 17,61 EUR) preisgeben. Damit muss die Kursentwicklung der letzten Monate tatsächlich als die seinerzeit diskutierte Bärenflagge interpretiert werden (siehe Chart). Unter dem Strich besitzt das Chartbild weiterhin ordentlich Schlagseite. Auch die quantitativen Indikatoren betonen derzeit die Risiken. Hervorheben möchten wir die Trendfolger MACD und Aroon, die jüngst synchrone Ausstiegssignale generiert haben und somit die Auflösung der o. g. „bearishen“ Flagge untermauern. Per Saldo müssen Anlegern deshalb einen Stresstest der Haltezone aus dem 2018er-Jahrestief (15,76 EUR) und dem Aufwärtstrend seit Ende 2009 (akt. bei 15,44 EUR) einkalkulieren. Der Stopp für bestehende Shortengagements kann indes auf das Niveau der alten Bastion bei gut 17 ½ EUR nachgezogen werden.


Infineon Technologies (Weekly)



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