Ende Mai endet eine Ära beim Stuttgarter Autobauer Daimler. Nach 13 Jahren an der Spitze des Konzerns übergibt Dieter Zetsche das Zepter an seinen Nachfolger Ola Källenius. Der 49-jährige Schwede übernimmt ein Unternehmen im Umbruch und arbeitet bereits an einem kräftigen Sparprogramm.

Sein komplettes Berufsleben verbracht Ola Källenius in verschiedenen Funktionen bei Daimler und kennt die aktuellen Baustellen. Neben dem immer noch schwellenden Dieselskandal sind es besonders die Zukunftsthemen wie E-Mobilität, autonomes Fahren und Carsharing, bei denen Daimler sich am Markt positionieren und der Konkurrenz aus Übersee stellen muss. Große Herausforderungen für Källenius, der sich im Konzern als Chef der Rennsportsparte und der Tuning Marke AMG in den alten Geschäftsfeldern seine Sporen verdiente.

Zudem belastet auch die schwächelnde weltweite Konjunktur die Zahlen des Premiumherstellers. So ging der Umsatz im ersten Quartal zwar nur leicht auf 39,7 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 39,8 Mrd. Euro), jedoch lag der Gewinn vor Steuern und Zinsen gerade einmal noch bei 2,8 Milliarden Euro und damit 500 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres. Besonders in der so wichtigen PKW-Sparte sank die Umsatzrendite von 9 auf 6,1 Prozent.

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Holprige Fahrt

Grund genug für Daimler ein kräftiges Sparprogramm aufzulegen, bei dem Källenius bereits federführend beteiligt sein soll. Sinken sollen vor allem die Kosten in den Zentralbereichen des Unternehmens, hier sind Einsparungspotentiale von bis zu 20 Prozent ausgemacht. Insgesamt will der Autokonzern in den nächsten Jahren 8 Milliarden Euro einsparen. Dank dieser geplanten und bereits eingeleiteten Gegenmaßnahmen betonte der scheidende Vorstandschef Zetsche Zuversicht, dass Daimler seine Ziele für 2019 weiterhin erreichen werde.

Die gute Nachricht zuerst: Trotz der jüngsten Korrektur liegt die Daimler-Aktie mit 13 Prozent Gewinn seit Januar recht gut im Rennen und entwickelte sich deutlich besser als die Papiere von VW und BMW. Wirklich Freude entfacht das Kursbild allerdings nicht. Zuletzt scheiterte eine Erholung bei 60 Euro, die runde Schwelle stellt die wichtigste Orientierungsmarke auf der Oberseite dar. Kurzfristig ist eine Trading-Gelegenheit für Schnäppchenjäger durchaus gegeben, der Abstand von sechs Prozent zum Monatsdurchschnitt deutet auf eine Übertreibung hin. Dagegen lieferte der MACD bisher kein Einstiegssignal. Zwischen 48 bis 50 Euro verlaufen viele Wendepunkte, spätestens hier sollte eine Stabilisierung gelingen. Andernfalls drohen neue Tiefs.

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