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Die Corona-Krise hat das Verhalten der Menschen drastisch verändert. Das eigene Zuhause zu verschönern, liegt noch mehr im Trend als sonst. Das kommt der Hornbach Holding zugute, die sich dadurch in einem für den Handel herausfordernden Umfeld sehr gut schlägt.

Heimwerken liegt im Trend

Der Lebensmittelpunkt vieler Menschen hat sich in den vergangenen Monaten gezwungenermaßen verschoben. Die eigenen vier Wände sind ins Zentrum der Aktivitäten gerückt. Wenn es „draußen“ keine Alternativen gibt, Restaurants, Kinos, Theater geschlossen sind und Reisen nur in begrenztem Maße möglich ist, macht man es sich eben zu Hause schön. Es wird fleißig renoviert und repariert, aber es werden auch neue Projekte in Wohnung, Haus und Garten angestoßen. Das kurbelt die Nachfrage nach Produkten (Werkzeuge, Materialien) an, die man zum Heimwerken benötigt.

Davon profitiert die Hornbach Holding. Zu ihr gehört u.a. die ebenfalls börsennotierte Hornbach Baumarkt AG. Die Tochter, an der man einen Anteil von 76,4% hält, bedient in Deutschland und 8 anderen europäischen Ländern mit derzeit 161 Bau- und Gartenmärkten den Do-it-yourself-Bereich (DIY). Bereits vor der Corona-Krise war das Angebot des Konzerns gefragt. Heimwerken liegt schon seit Längerem im Trend. Gerade Hornbach hat davon mit seinem Geschäftsmodell profitiert. Uns überzeugt die organische Wachstumsstrategie (ohne Übernahmen). Außerdem befindet sich der größte Teil der Standorte (Immobilien) im Eigenbesitz. Das sehen wir als wichtigen Wettbewerbsvorteil. Ein großer Pluspunkt ist unserer Einschätzung nach zudem das in den vergangenen Jahren errichtete homogene Filialnetz mit großflächigen Märkten. Hornbach ist in Deutschland beim Umsatz je Markt und je Quadratmeter Verkaufsfläche die Nummer 1. Das ermöglicht Kostenvorteile.

Überdurchschnittliches Wachstum

Durch seine starke Marktstellung im Heimatmarkt und den ausländischen Standorten sowie das große Angebot mit günstigen Preisen meisterte Hornbach das herausfordernde Umfeld in den vergangenen Monaten sehr gut. Im Branchenvergleich wuchs das Unternehmen überdurchschnittlich stark. Auch in der zweiten Corona-Welle gaben die Verbraucher deutlich mehr Geld für ein schöneres Zuhause oder Renovierungsprojekte aus. Es gab zudem Vorzieheffekte in Erwartung eines weiteren Lockdowns. Die hohe Umsatzdynamik in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 (bis Ende Februar) führte zusammen mit verbesserten Kostenrelationen zu einem deutlichen Anstieg der Gewinne.

Ein Risiko für die Entwicklung im Schlussquartal (Dezember bis Februar) ist der aktuelle Lockdown. Baumärkte dürfen derzeit in Deutschland und anderen Ländern nur an gewerbetreibende Kunden verkaufen. Trotzdem hat das Unternehmen seine Jahresprognose bestätigt. Sollten die Lockdown-Maßnahmen zeitlich und qualitativ ausgeweitet werden, erwarten wir jedoch deutlichere Ergebnisbeeinträchtigungen. Das könnte dann zu Prognosesenkungen führen. Ein Teil der Einbußen könnte jedoch durch das Online-Geschäft aufgefangen werden. Hornbach hat in den vergangenen Jahren seinen Internetverkauf kontinuierlich ausgebaut und eng mit dem stationären Handel verzahnt. Das bewerten wir als weiteren strategischen Vorteil.

Perspektivisch sehen wir derzeit keine Katalysatoren für ein abruptes Ende des Corona-bedingten Booms im Baumarktsektor und wir gehen langfristig von einem anhaltenden Aufwärtstrend in der Branche aus. In den nächsten Monaten sollte zudem das saisonale Geschäft (Gartenprodukte) wieder Fahrt aufnehmen. Allerdings könnte sich der Trend zum Rückzug ins Private und die erhöhte Ausgabebereitschaft für Heimwerkerprojekte im Geschäftsjahr 2021/22 abschwächen und damit die Umsatzdynamik sinken, sollte sich die Corona-Krise entspannen. Das Geschäftsmodell von Hornbach unterliegt außerdem gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen (u.a. saisonalen) Risiken.

Produktidee: Aktienanleihe Classic auf HORNBACH Holding AG

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stehen Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der HORNBACH Holding AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 24.12.2021 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 80,00 Euro und einer Zinszahlung von 12,20% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.12.2021, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der HORNBACH Holding AG. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 22,39 Euro. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der HORNBACH Holding AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der HORNBACH Holding AG an der Börse XETRA Frankfurt am 17.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 80,00 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (12,50) bestimmte Anzahl von Aktien der HORNBACH Holding AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der HORNBACH Holding AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liegt (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 15.01.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Aktienanleihe Classic 12,2% 2021/12: Basiswert HORNBACH HOLD.ST O.N.

DFW1E0
Quelle: DZ BANK: Geld 15.01. 16:11:52, Brief 15.01. 16:11:52
94,00% 94,10% -0,95% Basiswertkurs: 76,20 EUR
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 15:56:34
Basispreis 80,00 EUR Abstand zum Basispreis in % -4,99%
Zinssatz in % p.a. 12,20% p.a. Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 12,50
Max Rendite in % p.a. 19,82% p.a. Seitwärtsrendite in % 13,16%

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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