So schnell macht Sie ein Finanzroboter zum Millionär

Dieser Artikel erschien zuerst bei bild.de

Kolumne von Finanzdiva Katja Eckardt (bekannt aus BILD)
Wie einfach, nachhaltig und effektiv die Geldanlage damit sein kann und für wen Finanzroboter geeignet sind, erfahren Sie in diesem RoboAdvisor-Guide.

Hex, hex! Wie künstliche Intelligenz Ihren Kontostand verschönert

Gut gestreut, nie bereut, lautet ein wichtiges Finanz-Mantra. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen zeigen, wie einfach es geht in ETFs zu investieren. Das sind von Computern gemanagte Fonds, die einen Börsenindex wie beispielsweise den DAX abbilden. Für viele Menschen sind allerdings auch diese passiven Anlageprodukte Neuland. Die meisten Leute haben zudem große Angst, eigenständige Anlage-Entscheidungen zu treffen. In diesem Fall ist ein Robo-Advisor das ultimative Must-have für einen vernünftigen, langfristigen Vermögensaufbau. Finanz-Roboter schaffen nicht nur Abhilfe. Sie sind der einfachste Weg um gut und günstig zu investieren. Und das Beste: Sie müssen nichts tun. Denn: Die digitalen Bankberater machen für Sie die harte Arbeit. Das Problem: Es gibt sehr viele Robo-Anbieter. Täglich werden es mehr. Damit ist es Zeit, für Sie die Welt der smarten Geldanleger unter die Lupe zu nehmen und Ihnen meine Robo-Favoriten zu präsentieren.

Das ist ein Robo-Advisor:

Ein traditioneller Bank-Berater wird also durch einen digitalen ersetzt. Das Robo-Versprechen klingt verlockend: Bequemen, automatisierten und günstigen Vermögensaufbau für den Kunden anbieten. Plus Steuer-und Renditeoptimierung. Es scheint, nichts ist unmöglich.

Einen entscheidenden Vorteil bringt die automatisierte Geldanlage mit sich: Anlage-Entscheidungen werden völlig frei von Emotionen getroffen – ein wichtiger Punkt, der viele Menschen bei erfolgreichen Vermögensaufbau hindert.

Mit Finanzrobotern im Schlaf reich werden: So geht’s!

Über Jahre hinweg ist es durchaus möglich mit Hilfe von Finanzrobotern Millionär zu werden – auch mit kleinen regelmäßigen Sparraten. Der Zinseszinseffekt macht’s möglich. Es folgt ein Beispiel anhand des CAPITAL-Rendite-Testsiegers Oskar (Testergebnis: 07/2020). Der Robo Advisor performte deutlich besser als seine Konkurrenz mit einer jährlichen Rendite von 6,47 Prozent. In der folgenden Übersicht zeigen wir Ihnen, wie viele Jahre es dauert, bis man die Million mit 0 Euro Startkapital und 6,5 Prozent p.a. knackt.

So geht reichwerden:

Variante 1: Start mit 0 Euro (Steuern nicht berücksichtigt)

Wie Sie sehen: Jeder kann reich werden. Er muss nur lange genug leben. Im folgenden Beispiel zeige ich Ihnen, wie viel schneller der Weg zum Millionär erreicht werden kann bei einer kleinen Starthilfe von 10.000 Euro.

So geht reichwerden:

Variante 2: Start mit 10.000 Euro (Steuern nicht berücksichtigt)

Willkommen in der Robo-Welt von Oskar, Comstage, ARERO, Scalable Capital oder Ginmon

Eine der größten Herausforderung im Dschungel der Fintechs ist es, unter den vielen Anbietern schwarze Schafe zu erkennen. Denn: Täglich kommen Neue hinzu.

Unter anderem startete die Deutsche Bank Ende 2017 Robin, 2018 gingen Fundamental Capital, Zeedin von Hauck & Aufhäuser und Bevestor, der „Roboter-Berater“ der Sparkassen, an den Start.

Man unterscheidet zwischen Full-Service (wie Oskar, Ginmon, Fintego oder Scalable Capital) und zwischen Half-Service-Beratern. Erstere nehmen Ihnen automatisch die komplette Depot-Verwaltung ab – Umschichtung (=Re-Balancing) inklusive. Ihre ursprüngliche Portfolio-Vorgaben werde beim Re-Balancing automatisch und ohne Ihre erneute Zustimmung vorgenommen. Das erfordert hohes Vertrauen durch den Kunden.

Half-Service Advisor (wie Growney oder Easyfolio) sind die Alternative zu den Full Service Anbietern. Der Unterschied: Die Half-Service Roboter verwalten die Kunden-Depots – allerdings unterbreiten Sie den Anlegern zunächst Vorschläge und die Kunden müssen vor der Umsetzung und / oder Portfolio-Umschichtung zustimmen. Damit liegt die Entscheidungs-Kompetenz beim Kunden. Es erfordert in diesem Fall ein gewisses Verständnis für den Kapitalmarkt.

Empfehlung:

Wer wenig Zeit hat, kann sein Geld einfach, günstig und zeitsparend mithilfe von einem Robo-Advisor anlegen. Schon ab geringen Mindestanlagesummen ist hier eine Investition möglich, außer bei LIQID, wo man erst ab 100.000 Euro loslegen darf.

Mit OSKAR können Sie schon ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro in bis zu zehn globale ETFs gleichzeitig investieren. CAPITAL hat 10 Top-10 Angebote getestet und diesen Roboadvisor mit 5-Sterne-Bestnote ausgezeichnet, unter anderem, weil Oskar die höchste Rendite erzielte. Ginmon sticht als einziger Robo-Advisor mit eigener Portfoliotechnologie Apeiron heraus. Scalable Capital punktet mit vielen Risikoklassen. Anleger können aus 23 Varianten wählen. Wenn Sie die Kontrolle über die Anlageentscheidung nicht vollständig abgeben möchten, sind Sie bei Growney gut aufgehoben. Der Half-Service-Finanzroboter setzt auf ETF-Sparpläne ohne Mindestanlage-Hürden.

Anlegen mit OSKAR

Nummer 1: Oskar

Frage: Haben Sie auch einen Oskar im Bekanntenkreis? Wenn ja, vielleicht ist er Ihnen ja sympathisch. Zumindest schenkt er der Finanzwelt einen freundlichen Auftritt.

Was diesen Robo-Advisor so interessant macht? Sie können bei OSKAR bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro investieren. Als kleines Dankeschön wird für jeden Neukunden ein Baum gepflanzt.

Ist das Konto einmal eröffnet – das dauert nur 15 Minuten – sind Renditen von bis zu 7,5% pro Jahr sind drin. Und noch etwas: Oskar hat im Capital-Test von allen Top 10 Angeboten bei der Rendite mit 6,47 Prozent pro Jahr am besten angeschnitten.

Deutlich besser als die Konkurrenz wie Scalable oder Quirion. Das Angenehme dabei: als Kunde wählt man lediglich das Risiko, das man eingehen möchte. OSKAR kümmert sich um den komplizierten Teil, wie z.B. die Auswahl der ETFs (Indexfonds) und den Tausch der ETFs, wenn günstigere oder bessere auf den Markt kommen. Mit dabei sind ein automatischer Inflationsschutz, Währungsabsicherung und eine Steueroptimierung. Und sogar Gold ist mit drin. Und wer auch noch für seine Kinder sparen möchte, kann bei OSKAR einfach weitere Konten für Kinder, Enkel oder Patenkinder eröffnen.

Bei einem OSKAR-Sparplan von 25 Euro pro Monat fallen im ersten Jahr insgesamt Kosten in Höhe von 1,85 Euro an.

FAZIT: Hot und günstig! Auch Börsen-Anfänger können damit einfach ihr unverzinstes Geld an der Börse anlegen.

Disclaimer: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.