Investitionen in Schwellenländer können sich aus einer Vielzahl von Gründen für Anleger lohnen. Einer davon ist das wirtschaftliche Wachstum in den Emerging Markets. Diese Länder – wie beispielsweise China oder Indien – haben in der Regel ein schnelleres Wirtschaftswachstum als bereits entwickelte Länder. Ortsansässige Unternehmen können hier deutlich schneller wachsen und höhere Gewinne erzielen. Für Anleger kann dies ein besonderer Vorteil sein: Einige Emerging Markets Aktien sind deutlich unterbewertet, wodurch bei diesen Wertpapieren Wachstumspotenzial besteht. Unternehmen in ihren frühen Wachstumsstadien sind aufgrund der Aussicht, ihre Gewinne steigern zu können, besonders chancenreich.
Mit einer Investition in Schwellenländer haben Privatanleger die Möglichkeit, in Branchen zu investieren, die in entwickelten Ländern bereits gesättigt sind. Beispielsweise kann eine Investition in ein Technologieunternehmen in einem Schwellenland die Chance bieten, in eine Branche zu investieren, die in entwickelten Ländern bereits sehr stark ist, aber in den Schwellenländern noch immer Wachstumspotential hat.
Ein weiterer Faktor ist die demografische Entwicklung. Die Bevölkerung in Schwellenländern wächst und wird immer wohlhabender, was zu einer steigenden Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen führt.
Im klassischen 70:30-Welt-Portfolio befinden sich 30 Prozent Aktien aus den Emerging Markets, um das Risiko zu streuen. Der Aktienmarkt von China korreliert nur wenig bis gar nicht mit den Märkten in entwickelten Ländern.
Tipp: Falls Sie nicht in China-Aktien investieren möchten, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu Emerging Markets, wie Sie stattdessen in Schwellenländer investieren können.