Investition in eine grüne Zukunft

Wasserstoff-Aktien handeln: So investieren Sie in den Megatrend Brennstoffzelle

Wasserstoff-Aktien gehören zu den spannendsten Investments an der Börse. Mit der Aktion REPowerEU fördert die EU zudem die Unabhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen. Ein gutes Zeichen für eine klimaneutrale Mobilität und für eine grüne Zukunft. Hier erfahren Sie, welche Unternehmen Sie im Blick haben sollten, wie Sie Wasserstoff-Aktien handeln können und worauf Sie bei einem Investment in den Megatrend Brennstoffzelle achten müssen.

Aktualisiert am

Wasserstoff-Aktien – das Wichtigste in Kürze

  • Die Brennstoffzellentechnik gilt als zukunftsträchtiger Megatrend – und bietet für Anleger ein chancenreiches Investment.
  • Wer an der Entwicklung teilhaben möchte, kann Wasserstoff-Aktien handeln oder in Wasserstoff-ETFs investieren. Letztere bilden mehrere spannende Unternehmen in diesem Bereich ab.
  • Produkt­empfehlung: Auch per CFDs können Sie an der Entwicklung von Wasserstoff-Aktien partizipieren. Das geht beispielsweise bei eToro6. Allerdings sollten Sie sich vorher mit den Chancen und Risiken des CFD-Handels vertraut machen.
  • Unsere Empfehlung: Neben Wasserstoff-ETFs ist auch eine Anlage in Fonds mit Wasserstoff-Aktienanteilen möglich. Zusätzlich bietet Société Générale* mit dem Solactive World Hydrogen Index einen Index auf Unternehmen an, die im Bereich Wasserstoff tätig sind. Mit dem Wasserstoff-Strategie-Zertifikat von Vontobel* können Sie an der ganzen Branche partizipieren.
  • Wer in Einzelaktien investiert, sollte bereits einige Erfahrung im Aktienhandel gesammelt haben.

Inhaltsverzeichnis

Wasserstoff: Energiequelle der Zukunft?

Bereits im Jahr 1990 wurde der Wasserstoff-Antrieb zum ersten Mal genutzt, nun ist das Thema zum Megatrend – und Wasserstoff-Aktien werden für Investoren besonders chancenreich. Aus einer Prognose des Thinktanks Aurora Energy Research geht hervor, dass der europäische Markt für Wasserstoff einen Umsatz von 120 Milliarden Euro generieren wird. Damit ist das Potenzial für Hersteller und Investoren enorm.

Seine Eigenschaften machen Wasserstoff für die Industrie so spannend: Wasserstoff ist das chemische Element mit der geringsten Dichte, im flüssigen Zustand wiegt es nur 70,8 Gramm pro Liter. Wasserstoff ist besonders sauber, neben Strom dürfte Wasserstoff die Energie für den Antrieb der Zukunft liefern. Einzig seine Herstellung ist aufwändig – dazu gleich mehr.

Was ist eine Brennstoffzelle?

Wer Brennstoffzelle sagt, meint in der Regel eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. Beide Elemente verbinden sich zu Wasser und dabei entsteht Strom. Es scheint unsinnig, erst mithilfe von Strom, Wasser in seine Elemente zu zerlegen und sie daraufhin wieder zusammenzuführen. Doch so lässt sich die Energie speichern.

Sie wollen noch mehr Finanzwissen schnell erklärt?
Dann abonnieren Sie jetzt unseren YouTube-Kanal! Wir produzieren regelmäßig neue Ratgeber-Videos rund um die Themen Börse, Geldanlage und Finanzen. Als Abonnent werden Sie sofort informiert, wenn ein neues Erklärvideo erscheint – so verpassen Sie nichts mehr!

Wo wird Wasserstoff eingesetzt?

Prinzipiell betrachtet ist Wasserstoff seit Jahrtausenden unsere wichtigste Energiequelle. Die Isotope des Elements halten die Sonne am Brennen und ohne diese könnte unser Planet nicht existieren. Als Energieträger wird Wasserstoff aber bisher von der Konkurrenz abgehängt. Die fossilen Brennstoffe haben hier die Nase vorn. Traurigerweise rühmt sich Wasserstoff mit seiner Eigenschaft als Potenzial für Kernfusionsbomben.

Europa plant eine grüne Zukunft

Das ursprüngliche Ziel der Europäischen Kommission und der Bundesregierung war es, dass Europa bis zum Jahr 2050 aus Kohle, Öl und Gas ausgestiegen sein soll. Dieses Ziel hat sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs jedoch gewandelt: Mit der REPowerEU Strategie der Europäischen Kommission soll es möglich gemacht werden, bereits im Jahr 2030 unabhängig von fossilen Brennstoffen aus Russland zu sein.

Dies gelingt aber nicht ohne einen Wasserstoffausbau. Die Bundesregierung hat dafür die „Nationale Wasserstoffstrategie“ verabschiedet. Sie sieht vor, dass in Deutschland bis 2030 Erzeugungsanlagen mit bis zu fünf Gigawatt Gesamtleistung entstehen sollen. Das entspricht etwa der Leistung aller laufenden Off-Shore-Windanlagen an der deutschen Küste. Der Einsatz von Wasserstoff soll auch im Verkehr gefördert werden. Fokussiert wird sich dabei auf grünen Wasserstoff – dieser wird aus den regenerativen Energieträgern Wasser, Wind und Sonne hergestellt.

Verkehrsministerium stoppt vorübergehend neue Projekte für Wasserstoff – schon gewusst?

In der Affäre um die Förderung von Wasserstoffprojekten im Ministerium, das von Bundesverkehrsminister Volker Wissing geleitet wird, haben sich nun auch finanzielle Auswirkungen ergeben: Die Zuteilung neuer Finanzmittel für entsprechende Projekte wird vorläufig eingestellt. Der Anlass für diese Entscheidung ist der Verdacht auf Vetternwirtschaft.

Ein internes Dokument des Bundesverkehrsministeriums, verfasst von Staatssekretär Stefan Schnorr und der dpa zur Verfügung gestellt, legt dar, dass zunächst keine weiteren finanziellen Mittel für Wasserstoffinitiativen freigegeben werden. Ursprünglich berichtete der „Spiegel“ über diesen Sachverhalt. Weiterhin besagt das Schreiben, dass bis auf Weiteres der Abschluss neuer Verträge im Bereich Wasserstoff untersagt ist. Lediglich in Fällen, bei denen eine sachliche oder zeitliche Notwendigkeit besteht, können Ausnahmen nach einer Genehmigung durch die Staatssekretärsebene gemacht werden. (Stand: Februar 2024)

Wie wird Wasserstoff hergestellt?

Die Herstellung von Wasserstoff ist simpel und wird auch in den Schulen unterrichtet. Elektrischer Strom fließt dabei über Elektroden in einen Tank voll Wasser (H2O) und zerlegt dieses in seine Einzelelemente: Wasserstoff und Sauerstoff. Danach lässt sich Wasserstoff in Brennstoffzellen wieder zu Strom umwandeln, zu Methan zum Heizen veredeln oder zu Treibstoff für Flugzeuge und Schiffe. Die Einsatzmöglichkeiten sind also sehr variabel. Hersteller gewinnen heute jährlich mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff.

Welche Probleme gibt es mit Wasserstoff?

Problematisch ist die schwierige Gewinnung und Lagerung von hochreaktivem Wasserstoff. Hinzu kommt eine praktisch nicht vorhandene Infrastruktur.

Vergleich: Verbrenner vs. Brennstoffzelle

Der Verbrenner

  • Vielstofftauglich (Gemische mit Erd- und Biogas können ebenfalls eingesetzt werden)
  • Robuste und relativ günstige Technologie
  • Aber: Geringer Wirkungsgrad und eingeschränkte Reichweite

Die Brennstoffzelle

  • Hoher Wirkungsgrad
  • Lokal emissionsfrei
  • Aber: Hohe Kosten und fehlende Infrastruktur

Wasserstoff- und Brennstoffzellen: Wer könnte zu den Gewinnern gehören?

Zu den Gewinnern der Branche werden vermutlich die Unternehmen gehören, die grünen Wasserstoff – also Wasserstoff ohne die Erzeugung von klimaschädlichem CO2 – herstellen können. Als Treibstoff dienender Wasserstoff ist keine Primärenergie, sondern muss analog zur Stromerzeugung gewonnen werden. Die Abgase einer Brennstoffzelle bestehen zwar aus reinem Wasserdampf, das bring aber nichts, wenn zur Herstellung Kohle oder Öl als Energiequelle genutzt werden.

Etablierte Konzerne strahlen weniger Börsenglanz aus, als reine Wasserstoff-Aktien. Doch der wachsende Bedarf fördert die Vielfalt der Branchen, die sich beteiligen möchte. Das liegt unter anderem an den vielfältigen Einsatzgebieten von Wasserstoff. Durch die Kohlehydrierung können Unternehmen künstlich Diesel, Benzin oder Heizöl herstellen. Gleichzeitig kann Wasserstoff auch als Kühlmittel oder zur Herstellung von Margarine verwendet werden.

Die Euphorie über das chemische Element wurde aber vor allem durch seine Verwendung als Stromlieferant und seiner Garantie für eine klimaneutrale Mobilität ausgelöst. Zu den Abnehmern der Zukunft zählt vor allem die Industrie mit großem Energiehunger und alles, was von einem Motor angetrieben wird. Wasserstoff-Antrieb ist vor allem bei Transportfahrzeugen mit großem Gewicht denkbar, wie zum Beispielen Zügen oder Schwertransporten.

Welcher Wasserstoff-Ansatz dominiert?

Beim Thema Mobilität gibt es grundsätzlich zwei Wasserstofftechnologien: Die eine ist die Verbrennung von Wasserstoff, die andere die Brennstoffzelle. In beiden Verfahren entsteht eine chemische Reaktion, die die bei der Herstellung verwendete Energie teilweise wieder freisetzt.

Welche Probleme gibt es bei Wasserstoff?

Das Problem beider Techniken liegt in der speziellen Eigenschaft von Wasserstoff. Wegen seiner geringen Dichte verfügt er auch über ein geringes Energievolumen. Wasserstoff muss deswegen als Treibstoff stark komprimiert oder verflüssigt werden. Er kondensiert dabei zu einer farblosen Flüssigkeit. Ein weiteres Problem zeigt sich in der schwierigen Gewinnung und Lagerung von hochreaktivem Wasserstoff, sowie der fehlenden Infrastruktur.

Welche Wasserstoff-Aktien gibt es?

Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Wasserstoff. Es gibt auch viele unternehmerische Verzweigungen. Wir haben die besten Wasserstoff-Aktien der führenden Unternehmen für Sie unter die Lupe genommen.

Ballard Power Systems: Der Weltmarktführer bei Brennstoffzellen

Das kanadische Unternehmen Ballard Power Systems (WKN: A0RENB / ISIN: CA0585861085) ist Pionier und Weltmarktführer bei der Produktion von Brennstoffzellen für Busse, Transporter, Züge und Schiffe. Zu einer der interessantesten Wasserstoff-Aktien wird Ballard Power Systems durch den Einstieg der chinesischen Unternehmen Weichai Power und Broad Ocean Motor. Beide Unternehmen halten fast 30 Prozent der Unternehmensanteile – und bringen Ballard Power Systems so einen besseren Zugang zum chinesischen Markt. Außerdem betreibt das Unternehmen mit Weichai Power ein großes Joint Venture in Asien. Der Nachteil ist allerdings die große Abhängigkeit des Unternehmens vom chinesischen Markt.

Plug Power

Plug Power (US72919P2020/A1JA81) ist ein führender Anbieter von Brennstoffzellen-Lösungen für den Einsatz in Gabelstaplern, Flurförderzeugen und anderen Anwendungen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systemen, die umweltfreundlicher und effizienter als herkömmliche Technologien sind. Plug Power hat sich zum Ziel gesetzt, eine Wasserstoff-basierte Wirtschaft zu schaffen, um eine nachhaltigere und sauberere Energieversorgung zu gewährleisten.

Weichai Power aus China

Weichai Power (WKN: A0M4ZC / ISIN: CNE1000004L9) ist ein chinesisches Unternehmen mit langer Tradition. Es war eines der ersten Dieselmotorenfabriken in China. Es handelt sich hierbei also nicht um eine reine Wasserstoffaktie. Weichai Power hat in den letzten Jahren aber massiv in Wasserstoff investiert – unter anderem durch Gemeinschaftsprojekte mit europäischen und amerikanischen Unternehmen. Außerdem ist es Großaktionär bei Ballard Power Systems und beim britischen Wasserstoffspezialisten Ceres Power.

Tipp: Da Weichai Power Anteile von Ballard Power Systems hält, sollten Anleger nur eine von beiden Aktien kaufen. Eine Krise des kanadischen Unternehmens hätte auch Auswirkungen auf die Gewinne der Chinesen.

NEL ASA: Wasserstoffunternehmen aus Norwegen

Das norwegische Unternehmen NEL ASA (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235) ist fokussiert auf die Herstellung, Speicherung und den Vertrieb von Wasserstoff auf erneuerbaren Energien. Es ist schon seit einem Jahrhundert in der Branche tätig. Es stellt außerdem auch Wasserstofftankstellen und Elektrolyseure her, Geräte, die auf Aufspaltung von Wasserstoff und Sauerstoff genutzt werden. Der Vorteil an Elektrolyseuren ist, dass man diese auch benötigt, wenn der Wasserstoff für andere Zwecke als für Brennstoffzellen benötigt wird.

Linde plc aus Irland

Linde plc (WKN: A2DSYC / ISIN: IE00BZ12WP82) ist ein irisches Unternehmen. 2016 hat es als Linde AG mit dem US-amerikanischen Praxai fusioniert und wurde zu Linde plc in Dublin. Das Kerngeschäft der Firma sind Gase sowie Maschinen und die Infrastruktur zu deren Gewinnung. Das Unternehmen hat stark in Wasserstoff investiert und betreibt mit „BeeZero“ den weltweit ersten Carsharing-Anbieter mit Wasserstoff-Autos. Seit 2015 ist Linde plc Mitglied im Stoxx 50, dem europäischen Index der 50 wichtigsten Aktiengesellschaften.

Powercell Sweden: aus Volvo hervorgegangen

Powercell Sweden (WKN: A14TK6 / ISIN: SE0006425815) ist ein schwedisches Unternehmen, das aus dem Volvo-Konzern hervorgegangen ist. Es ging 2017 an die Börse. Powercell Sweden stellt Brennstoffzellen-Stacks her und liefert Brennstoffzellsysteme an Firmen in der Energie-, Telekommunikations- und Automobilbranche.

Cummins Inc. – die amerikanische Antriebskraft

Das US-amerikanische Unternehmen Cummins Inc. (WKN: 853121 / ISIN: US2310211063) fokussiert sich auf drei Schlüsselbereiche der Wasserstoffwirtschaft: die Produktion von grünem Wasserstoff, das Management und den Transport von Wasserstoff sowie die Anwendung von Wasserstoff in Motoren und Brennstoffzellen. „Mit mehr als hundert Jahren Erfahrung in der Entwicklung führender Antriebslösungen unterstreicht Cummins auch weiterhin seine Führungsrolle bei der Entwicklung eines breiten Spektrums nachhaltiger Antriebe für die Zukunft – wobei Wasserstoff eine Schlüsselrolle spielt“, so Antonio Leitao, VP für das Off-Highway Engine Business bei Cummins. „Unsere Strategie bezieht die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette mit ein, um Nachhaltigkeit zu fördern und eine schnellere Einführung zu ermöglichen.“

Air Liquide S.A.: Die Unterstützung aus Frankreich

Air Liquide S.A. (WKN: 850133 / ISIN: FR0000120073) ist ein französischer Hersteller technischer Gase und Anbieter verwandter Dienstleistungen für die Medizin und die meisten Industriebranchen, wie Chemie, Automobilbau und Elektronik. Der Firmensitz befindet sich in Paris. Air Liquide entwickelt alltagstaugliche Lösungen für den Einsatz von Wasserstoff und macht den sauberen, erneuerbaren Energieträger so für private und öffentliche Verkehrsmittel verfügbar: Dafür bauen sie Wasserstofftankstellen – und tragen so zum Aufbau einer bundesweiten Wasserstoff-Infrastruktur bei.

Risiko bei Wasserstoff-Aktien – das sollten Sie beachten!

Der Wasserstoffsektor wächst und entwickelt sich schnell, wobei ständig neue Akteure hinzukommen. Zudem sollten Anleger beachten, dass die Investition in Aktien immer mit Risiken verbunden ist, besonders in einem sich schnell entwickelnden Sektor wie dem Wasserstoffmarkt, wo die Unternehmensbewertungen stark von zukünftigen Technologieentwicklungen und politischen Entscheidungen beeinflusst werden können.

Die Wasserstoff-Aktien der größten Player

schnelle Kontoeröffnung

Einzahlungen per Kreditkarte oder Paypal möglich

automatisiertes Trading

76% der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie CFDs mit diesem Anbieter traden.

Zum Anbieter6

Tipp: Per CFDs können Sie an der Entwicklung von Wasserstoff-Aktien partizipieren. Das geht beispielsweise bei eToro6. Allerdings sollten Sie sich vorher mit den Chancen und Risiken des CFD-Handels vertraut machen. Wenn Sie statt in Einzelaktien lieber in einen Index investieren möchten, bietet Société Générale* mit dem Solactive World Hydrogen Index einen Index auf Unternehmen an, die im Bereich Wasserstoff tätig sind. Auch die Unternehmen Ballard, Linde und Powercell Sweden sind darin enthalten.

Investieren in Wasserstoff-ETFs

Wenn Einzelaktien Ihnen zu riskant sind, können Sie Ihr Geld auch in einen etwas breiter diversifizierten Wasserstoff-ETF investieren. Bei der Auswahl eines ETF auf Wasserstoff sollten Sie neben der Methodik des Index und der Wertentwicklung weitere Faktoren für die Entscheidungsfindung miteinbeziehen. Mit einem ETF-Sparplan können Sie regelmäßig kleine Beträge in den Megatrend Wasserstoff investieren. Im Folgenden haben wir Ihnen die besten Wasserstoff-ETFs aufgelistet.

Unsere Empfehlung: Bei finanzen.net zero1 haben Sie eine große Auswahl von 180.000 Wertpapieren – und das ohne Ordergebühren (zzgl. marktüblicher Spreads).

Wenn Sie in das Thema einsteigen möchten, können Sie sich allerdings auch beispielsweise am „E-Mobilität Wasserstoff-Index“ orientieren. Er setzt vor allem auf Aktien aus dem Bereich Mobilität und erneuerbare Energien. Die Unternehmen, die dieser Index beinhaltet, beschäftigen sich bereits mit Wasserstoff-Mobilität und -Energie.

 

Die besten Wasserstoff-ETFs im Überblick

ETF ISIN Fondsgröße in Mio. Euro TER in % Ertragsverwendung
L&G Hydrogen Economy ETF IE00BMYDM794 399 0,49% p.a. Thesaurierend
VanEck Hydrogen Economy ETF A IE00BMDH1538 69 0,55% p.a. Thesaurierend
Amundi Global Hydrogen ESG Screened ETF FR0010930644 29 0,45% p.a. Thesaurierend
BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Hydrogen Economy ETF LU2365458145 19 0,30% p.a. Thesaurierend
Global X Hydrogen ETF IE0002RPS3K2 4 0,50% p.a. Thesaurierend
Invesco Markets II plc – Invesco Hydrogen Economy ETF IE00053WDH64 2 0,60% p.a. Thesaurierend
BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Hydrogen Economy ETF USD LU2533813023 1 0,30% p.a. Thesaurierend

Diese Fonds lohnen sich für Wasserstoff-Interessierte

Wenn Sie gerne in einen Fonds investieren möchten, der Wasserstoff beinhaltet, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Der LBBW Global Warming R ist ein aktiv verwalteter Fonds und könnte für Sie interessant sein. Bei diesem wählen Fondsmanager bewusst die Papiere aus – dazu zählen auch Wasserstoff-Aktien, wie zum Beispiel Linde. Sie sind aber nur ein kleiner Baustein in diesem Portfolio.

Der DNB Fund – Renewable Energy Retail A (WKN: A0MWAL / ISIN: LU0302296149) investiert zum Beispiel weltweit und beinhaltet Wasserstoff-Aktien.

 

Mit dem Morgan Stanley Zertifikat exklusiv investieren

Die Alternative zu Fonds und ETFs sind für chancenorientierte Anleger Zertifikate, am besten ohne Hebel und mit begrenzter Laufzeit. Um exklusiv in Wasserstoff zu investieren, bietet sich Ihnen als Anleger beispielsweise folgende Möglichkeit: das Morgan Stanley Zertifikat auf E-Mobilität Wasserstoff (WKN: MC2G7Q / ISIN: DE000MC2G7Q8). Das Zertifikat bildet den E-Mobilität Wasserstoff-Index (WKN: SLA8F83) vom deutschen Anbieter Solactive ab und kann bei Comdirect gehandelt werden. Es existiert seit Juli 2019 und hat den Hebelfaktor eins. Zertifikate eignen sich am besten für Börsianer, die schon Erfahrung gesammelt haben und das Risiko einschätzen können.

Das Open-End Partizipationszertifikat von Vontobel auf den Wasserstoff Strategie Index

Mit dem Wasserstoff-Strategie-Zertifikat (WKN: VP6LSQ / ISIN: DE000VP6LSQ7) von Vontobel* können Sie an der ganzen Wasserstoff-Branche partizipieren. Alle Derivate des Emittenten Vontobel können beispielsweise ohne Orderkosten (zzg. marktüblicher Spreads) bei finanzen.net zero1 gehandelt werden.

Investition in die Zukunft mit der Société Générale

Die Société Générale* bietet Anlegern ebenfalls eine Möglichkeit, mit einem Unlimited-Index-Zertifikat in Wasserstoff zu investieren. Das Index-Zertifikat auf den Solactive World Hydrogen Index (WKN: SR7XYH / ISIN: DE000SR7XYH0) bildet die Werteentwicklung von 15 ausgewählten Unternehmen rund um das Thema Wasserstoff ab. Darunter fallen unter anderem die Wasserstoffproduktion, der Vertrieb, die Speicherung sowie die Anwendung von Wasserstoff. Die Managementgebühr des Zertifikats beträgt 1,00 Prozent pro Jahr.

Fonds und Zertifikate auf Wasserstoff im Überblick

Name WKN/ISIN Jahresrendite 2023 in Prozent
Morgan Stanley Zertifikat auf E-Mobilität Wasserstoff MC2G7Q / DE000MC2G7Q8 -41,21
Société Générale Index-Zertifikat auf den Solactive World Hydrogen Index SR7XYH / DE000SR7XYH0 -25,03
Open-End Partizipationszertifikat auf Wasserstoff Strategie Index VP6LSQ / DE000VP6LSQ7 -18,94
DNB Fund – Renewable Energy Retail A A0MWAL / LU0302296149 -16,38
LBBW Global Warming R A0KEYM / DE000A0KEYM4 +26,26

Alternativen zu Wasserstoff-Aktien

Wer in zukunftsorientierte Branchen investieren möchte, muss das nicht zwingend in Wasserstoff tun. Es gibt verschiedene Alternativen – eine davon sind Lithium-Aktien. Das Salz ist wichtig für den Bau von Akkumulatoren.

Eine weitere interessante Branche ist die Biotechnologie, da sie interessante, wissenschaftliche Fortschritte macht, die neuen Technologien zum Durchbruch verhelfen könnten. Sie profitiert auch von der wachsenden Bedeutung des Themas Gesundheit.

Wasser-Aktien können ebenfalls interessant für Anleger sein. Die steigende Weltbevölkerung und der wachsende Wohlstand lassen Wasser immer wichtiger werden. Interessant für Anleger sind vor allem die Unternehmen, die technologische Lösungen für Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und das Entsalzen von Meerwasser bilden.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktien: Fazit

Wasserstoff ist eine riskante, aber chancenreiche Geldanlage. Sollte er beim Umstieg auf Strom aus Sonnen- und Windkraft als Energiespeicher dienen, würden die Aktien deutlich zulegen. Wenn aber eine andere Technologie das Rennen macht, wären hohe Verluste denkbar. Investieren Sie in jedem Fall nur Geld, welches Sie auch bereit wären, zu verlieren.

FAQ – alles, was Sie über Wasserstoff-Aktien wissen müssen

Was ist Wasserstoff und wie wird er verwendet?

Wasserstoff ist ein elementares chemisches Element mit dem Symbol H und der Ordnungszahl 1. Es ist der am häufigsten vorkommende Bestandteil im Universum. Wasserstoff wird hauptsächlich in der Chemie- und Raffinerieindustrie verwendet, um Ammoniak, Methanol und andere Chemikalien herzustellen, sowie als Kraftstoff in Brennstoffzellen eingesetzt.

Welche Arten von Wasserstoff-Aktien gibt es?

Wasserstoff-Aktien gibt es in verschiedenen Formen, darunter Unternehmen, die Wasserstoff produzieren, solche, die Wasserstoff-Ausrüstung produzieren, und solche, die in Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Infrastrukturprojekten tätig sind. Es gibt auch ETFs und Investmentfonds, die in Wasserstoff-Aktien investieren.

Was sind die Vorteile von Wasserstoff als Kraftstoff?

Wasserstoff hat viele Vorteile als Kraftstoff, darunter, dass es emissionsfrei ist, wenn es in Brennstoffzellen verwendet wird, es hat eine hohe Energiedichte und es kann aus vielen verschiedenen Quellen produziert werden. Es gibt jedoch auch Herausforderungen bei der Wasserstoff-Infrastruktur und der Produktionskosten, die noch angegangen werden müssen.

Was sind die größten Herausforderungen für die Wasserstoff-Branche?

Die größten Herausforderungen für die Wasserstoff-Branche sind die Kosten der Wasserstoff-Herstellung, die Entwicklung der Infrastruktur für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff und die Notwendigkeit, die Technologie zu verbessern, um sie wettbewerbsfähig zu machen.

Welche Unternehmen sind in der Wasserstoff-Branche aktiv?

Einige der größten Unternehmen, die in der Wasserstoff-Branche aktiv sind, sind Air Liquide, Linde und NEL ASA. Es gibt auch viele kleinere Unternehmen und Start-ups, die in diesem Bereich tätig sind und aufstrebend.

Welche Risiken gibt es beim Investieren in Wasserstoff-Aktien?

Beim Investieren in Wasserstoff-Aktien gibt es Technologie-Risiken, Regulierungsrisiken und Wettbewerbsrisiken, durch unvorhergesehene Veränderungen in Angebot und Nachfrage können auch Preisrisiken entstehen und Finanzierungsrisiken können ein Unternehmen beeinträchtigen, wenn es an ausreichenden Finanzierungsmöglichkeiten fehlt. Es ist wichtig spezifische Risiken jedes Unternehmens zu untersuchen, bevor man investiert.

Welche Auswirkungen hat die steigende Nachfrage nach Wasserstoff auf Wasserstoff-Aktien?

Die steigende Nachfrage nach Wasserstoff kann die Ertragsaussichten von Wasserstoffunternehmen verbessern und führen zu größerer Nachfrage nach Wasserstoff-Produkten und -Dienstleistungen, was den Umsatz und Gewinn erhöhen kann. Es kann dazu führen, dass die Aktienpreise von Wasserstoff-Unternehmen steigen und dadurch Aktionäre von einer Wertsteigerung ihrer Aktien profitieren können. Es ist allerdings wichtig darauf hinzuweisen, dass die steigende Nachfrage nicht automatisch zu einer Wertsteigerung der Aktien führen muss und Investoren auch immer die spezifischen Risiken und Chancen jedes Unternehmens untersuchen sollten.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen – das sollten Sie tun

  1. Überlegen Sie sich, ob Sie direkt Wasserstoff-Aktien handeln möchten oder ob Sie eher in Fonds zu erneuerbaren Energien investieren wollen. Dies hängt von Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab, Einzelaktien eignen sich für chancenorientierte Anleger mit Börsenerfahrung.

  2. Sollten Sie sich für Wasserstoff-Aktien entscheiden, können Sie zwischen verschiedenen Firmen wählen, die in der Branche tätig sind. Eine Alterative zu Einzelaktien bietet der Solactive World Hydrogen Index von Société Générale*.

  3. Wählen Sie Fonds, die Wasserstoff-Aktien beinhalten, können Sie je nach gewünschtem Schwerpunkt investieren.

  4. Erfahrene Anleger können das Morgan Stanley Zertifikat mit dem Hebel Eins in Erwägung ziehen oder auf CFDs bei eToro6 setzen.

  5. Wenn Sie generell in eine zukunftsorientierte Branche investieren möchten, können Sie zum Beispiel auch einen Blick auf Lithium- oder Wasser-Aktien werfen

* Das bedeutet das Sternchen: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Wir wollen so möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig Vermögen aufzubauen und in Finanzfragen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit unsere Informationen kostenlos abrufbar sind, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen. Geld bekommt die finanzen.net GmbH, aber nie der Autor individuell, wenn Leser auf einen solchen Link klicken oder beim Anbieter einen Vertrag abschließen. Ob die finanzen.net GmbH eine Vergütung erhält und in welcher Höhe, hat keinerlei Einfluss auf die Produktempfehlungen. Für die Ratgeber-Redaktion ist ausschließlich wichtig, ob ein Angebot gut für Anleger und Sparer ist.

🌳Das bedeutet das Bäumchen: Anlageprodukte, die im Sinne des Emittenten als nachhaltig klassifiziert werden, zeichnen wir mit einem Bäumchen-Symbol aus.

Bildquelle: StockStyle/Shutterstock.com

1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH. Weitere Informationen finden Sie hier.

6Hinweis zu eToro: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko. Bei eToro (Europe) Ltd. handelt es sich um einen Finanzdienstleister, lizenziert (unter Lizenz #109/10) von der Cyprus Securities Exchange Commission (CySEC) und deren Regularien verpflichtet. Bei eToro (UK) Ltd handelt es sich um einen Finanzdienstleister, lizenziert (unter Lizenz FRN 583263) von der Financial Conduct Authority (FCA) und deren Regularien verpflichtet. 66% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74% und 89% der Kleinan¬legerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktio¬nieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.