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Das beste Festgeldkonto

Festgeld-Vergleich 03/2026 – die höchsten Zinsen für Ihre Anlage

Festgeld gehört zu den beliebtesten Sparformen in Deutschland – und das aus gutem Grund: Du legst dein Geld zu einem fixen Zinssatz an, kennst die Rendite von Anfang an und dein Erspartes ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro abgesichert. In unserem Festgeld-Vergleich zeigen wir dir, welche Anbieter die besten Zinsen bieten, worauf du bei der Auswahl achten solltest – und wie du in wenigen Minuten ein Konto eröffnest.

Unsere Redaktion hat die besten Anbieter geprüft und fünf Festgeldkonten für dich ausgewählt – nach Zinshöhe, Sicherheit, Laufzeitflexibilität und Benutzerfreundlichkeit.

Unsere Empfehlungen

Festgeld-Vergleich – Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuell sind bei Festgeldkonten bis zu 2,90 % Zinsen p. a. möglich (Stand: März 2026)
  • Festgeld eignet sich für Sparer, die ihr Geld sicher und zu garantierten Zinsen anlegen wollen
  • Die Einlagensicherung schützt das Kapital bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank
  • Wir empfehlen derzeit Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten – so bleibst du flexibel bei möglichen Zinsveränderungen
  • Für maximale Flexibilität ist Tagesgeld (z. B. bei Trade Republic* mit 2,00 % p. a.) eine sinnvolle Ergänzung.
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Festgeld: Flexibilität und Planungssicherheit

Eine Geldanlage, die hohe Renditen verspricht und Sicherheiten bietet, gibt es nicht. Sparer müssen sich entscheiden, wie sie die Pole „Rendite“, „Sicherheit“ und „Liquidität“ des Magischen Dreiecks der Geldanlage ausbalancieren. Wem also Sicherheit bei angemessener Rendite wichtig ist, dürfte mit einem Festgeldkonto eine valide Lösung gefunden haben.

Fest­geld­ schafft einen optimalen Kompromiss zwischen Rendite und Sicherheit. Für Sparer, die ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum – von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren – sicher und angemessen verzinst anlegen wollen, ist das Festgeld eine Option.

Video: Festgeldvergleich – die besten Tipps zum Festgeldkonto

Ihnen ist bei Ihrer Geldanlage sowohl Sicherheit als auch Rendite wichtig? Mit einem Festgeldkonto können Sie genau das realisieren. Wie Sie ein Festgeldkonto finden und ob die Festgeldanlage bei steigenden Zinsen sinnvoll ist, erfahrne sie in diesem Ratgeber-Video: Festgeldkonto schnell und einfach erklärt

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Festgeld-Vergleich: 5 beliebte Anbieter im Überblick (Stand: März 2026)

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand März 2026. Zinssätze können sich jederzeit ändern.
Anbieter Zinsen p.a. (12 Monate) Zinsen p.a. (24 Monate) Mindesteinlage Einlagensicherung Besonderheit
IKB Deutsche Industriebank 2,50 % 2,60 % 5.000 € DE (rund 3 Mio. €) Keine Autoprolongation, doppelter Einlagenschutz
HoistSpar 2,60 % 2,70 % 2.000 € SE (bis 100.000 €) Hohe Zinsen, bewährter Anbieter
AKF Bank 2,30 % 2,66 % 2.500 € DE (bis 100.000 €) 13 Laufzeiten zur Auswahl, automatischer Steuereinbehalt
Klarna Festgeld+ 2,50 % 2,67 % 1 € SE (bis 100.000 €) Höchste Zinsen im Markt (bis 2,90 %); kein Freistellungsauftrag möglich
CreditPlus Bank 2,15 % 2,30 % 2.500 € DE (rund 3 Mio. €) Seriöser DE-Anbieter, kein Online-Banking

IKB Deutsche Industriebank – Sicherheit auf deutschem Niveau

Wer steckt dahinter? Die IKB Deutsche Industriebank AG mit Sitz in Düsseldorf ist eine etablierte deutsche Privatbank mit langer Geschichte. Für Privatanleger bietet sie über ihr Direktbankangebot „IKB direkt“ Festgeld mit besonders hoher Einlagensicherung an – rund 3 Millionen Euro pro Anleger sind abgesichert, deutlich mehr als der gesetzliche Mindeststandard von 100.000 Euro.

Die Konditionen im Überblick:

  • 12 Monate: 2,50 % p. a.
  • 24 Monate: 2,60 % p. a.
  • 36 Monate: 2,70 % p. a.
  • Mindestanlage: 5.000 Euro
  • Einlagensicherung: Bundesverband deutscher Banken (BdB), rund 3 Mio. € pro Anleger
  • Keine automatische Verlängerung nach Laufzeitende – Ihr Geld ist pünktlich verfügbar

Was macht die IKB besonders? Der herausragende Vorteil der IKB ist ihr doppeltes Sicherheitsnetz. Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist die IKB Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Das ist deutlich mehr als der gesetzliche Mindeststandard und macht die IKB zur sichersten Option im gesamten Vergleich. Anders als viele Wettbewerber verlängert die IKB Ihr Festgeld nach Ablauf nicht automatisch. Das ist ein echter Vorteil: Kein unbeabsichtigtes „Einfrieren“ Ihres Kapitals zum dann aktuellen (möglicherweise schlechteren) Zinssatz. Die Kontoführung ist kostenlos. Die Zinszahlung erfolgt wahlweise jährlich oder am Laufzeitende.

Für wen geeignet?
Besonders empfehlenswert für Anleger, die Wert auf maximale Sicherheit durch die doppelte deutsche Einlagensicherung legen und Anlagebeträge ab 5.000 Euro investieren möchten.

Unser Fazit zur IKB:
Die IKB Deutsche Industriebank ist die sicherste Wahl im gesamten Vergleich – doppelte Einlagensicherung mit rund 3 Millionen Euro und fairer Zins auf deutschem Niveau. Die etwas höhere Mindestanlage von 5.000 Euro und das auf 100.000 Euro begrenzte Höchstanlagevolumen sind die einzigen nennenswerten Einschränkungen. Wer Sicherheit über Rendite stellt, findet hier das beste Gesamtpaket im Markt.

HoistSpar – Schwedische Rendite mit EU-Schutz

Wer steckt dahinter? HoistSpar ist die Sparmarke der schwedischen Hoist Finance AB, einem spezialisierten Finanzdienstleister mit Sitz in Stockholm, der seit Jahrzehnten auf dem europäischen Markt aktiv ist. In Deutschland ist HoistSpar seit mehreren Jahren als Anbieter von Festgeld- und Tagesgeldkonten tätig und regelmäßig in Testsieger-Listen zu finden.

Die Konditionen im Überblick:

  • 12 Monate: 2,60 % p. a.
  • 24 Monate: 2,70 % p. a.
  • Mindestanlage: 2.000 Euro
  • Einlagensicherung: Schwedische Einlagensicherung, bis 1.150.000 SEK (rund 100.000 €)
  • Einfache Online-Kontoeröffnung

Was macht HoistSpar besonders? HoistSpar bietet regelmäßig einen der höchsten Zinssätze unter den von uns empfohlenen Anbietern. Die Kontoeröffnung läuft vollständig digital und unkompliziert ab. Ein Nachteil: Als ausländische Bank führt HoistSpar keine deutsche Abgeltungssteuer automatisch ab – Anleger müssen Zinserträge selbst in der Steuererklärung (Anlage KAP) angeben. Ein Freistellungsauftrag ist nicht direkt bei HoistSpar möglich.

Wichtiger Hinweis zur Einlagensicherung: Da HoistSpar seinen Sitz in Schweden hat, gilt die schwedische und nicht die deutsche Einlagensicherung. Die Absicherungsgrenze beträgt aktuell rund 92.000 Euro (statt 100.000 Euro in Deutschland). Behalten Sie den EUR/SEK-Wechselkurs im Auge.

Für wen geeignet? Ideal für Sparer, die maximale Zinsen bei gleichzeitig überschaubarem Sicherheitsrisiko suchen und Anlagebeträge unterhalb von 90.000 Euro investieren.

Unser Fazit zur HoistSpar:
Sehr wettbewerbsfähige Zinsen, minimale Einstiegshürde und ein sicheres AAA-Land als Rückhalt. Wer den jährlichen Mehraufwand bei der Steuererklärung nicht scheut, bekommt hier ein sehr starkes Angebot für 12 Monate.

AKF Bank – Deutsches Vertrauen mit Vorwerk-Rückhalt

Wer steckt dahinter? Die AKF Bank GmbH & Co. KG mit Sitz in Wuppertal wurde 1968 gegründet. Das Kürzel „AKF“ steht für „Allgemeine Kauf Finanz“. Als mittelständische deutsche Privatbank tritt die AKF Bank über ihr Direktbankangebot auf akf24.de auf und bietet Privatanlegern Tagesgeld, Sparkonto und Festgeld an. Mit ihrer langen Geschichte, dem soliden Konzernrückhalt und dem deutschen Einlagenschutz ist sie eine verlässliche, wenn auch weniger bekannte Alternative zu den großen Geschäftsbanken.

Die Konditionen im Überblick:

  • 12 Monate: 2,30 % p. a.
  • 24 Monate: 2,66 % p. a.
  • 36 Monate: 2,77 % p. a.
  • Laufzeiten: 3 Monate bis 10 Jahre (13 Optionen)
  • Mindestanlage: 2.500 Euro
  • Höchstbetrag: 500.000 Euro
  • Einlagensicherung: Deutsche gesetzliche Einlagensicherung, bis zu 100.000 € pro Anleger

Was macht die AKF Bank besonders? Die AKF Bank punktet vor allem dort, wo viele ausländische Wettbewerber schwächeln: bei Sicherheit und Steuerkomfort. Als deutsche Bank führt sie die Abgeltungssteuer automatisch ans Finanzamt ab, ein Freistellungsauftrag ist unkompliziert einrichtbar – kein Mehraufwand in der Steuererklärung. Hinzu kommt: Bei Laufzeiten ab zwei Jahren werden die Zinsen jährlich auf das Festgeldkonto gutgeschrieben und dort direkt mitverzinst. Am Ende der Laufzeit wird das Guthaben automatisch auf das integrierte Tagesgeldkonto ausgezahlt, ohne dass eine separate Kündigung nötig ist.

Für wen geeignet?
Besonders empfehlenswert für Anleger, die auf die Verlässlichkeit der deutschen Einlagensicherung nicht verzichten möchten, den Steuereinbehalt vollautomatisch geregelt wissen wollen und bei mittleren Laufzeiten von zwei bis drei Jahren attraktive Zinsen suchen.

Unser Fazit zur AKF Bank:
Solide deutsche Bank mit konzernstarkem Rückhalt, wettbewerbsfähigen Zinsen bei mittleren Laufzeiten und dem vollen Komfort der deutschen Einlagensicherung inklusive automatischem Steuereinbehalt.

Klarna Festgeld+ – Höchste Zinsen, aber steuerlicher Mehraufwand

Wer steckt dahinter?
Klarna ist ursprünglich als Zahlungsdienstleister bekannt – „Jetzt kaufen, später zahlen“ – hat sich aber zu einer vollwertigen schwedischen Bank mit europäischer Banklizenz entwickelt. Die Klarna Bank AB mit Sitz in Stockholm bietet über ihr Produkt „Festgeld+“ ein Sparkonto mit festem Zinssatz an. Als regulierte Bank unterliegt Klarna der schwedischen Finanzmarktaufsicht und ist in der EU vollständig lizenziert.

Die Konditionen im Überblick:

  • 12 Monate: 2,50 % p. a.
  • 24 Monate: 2,67  % p. a.
  • 36 Monate: 2,79  % p. a.
  • Laufzeiten: 3 bis 48 Monate (8 Optionen)
  • Mindestanlage: Keine – jeder Betrag ist möglich
  • Höchstbetrag: 500.000 Euro
  • Einlagensicherung: Schwedische gesetzliche Einlagensicherung, bis zu 100.000 € pro Anleger

Was macht Klarna besonders? Klarna bietet die höchsten Zinsen im direkten Vergleich – bis zu 2,90 % p. a. – und ist damit für renditeorientierte Anleger der attraktivste Anbieter. Dazu kommt: Es gibt keine Mindestanlage, was Klarna für praktisch jeden Sparer zugänglich macht. Allerdings gibt es zwei wichtige Einschränkungen. Erstens: Klarna führt keine deutsche Abgeltungssteuer automatisch ab. Der Anleger muss alle Erträge eigenständig in der Einkommenssteuererklärung angeben. Zweitens: Ein Freistellungsauftrag ist bei Klarna nicht möglich.

Für wen geeignet?
Für Anleger, die die höchsten verfügbaren Zinsen wollen und keine Scheu vor etwas mehr Bürokratie bei der Steuer haben. Weniger geeignet für Menschen, die einen unkomplizierten, vollautomatischen Steuereinbehalt bevorzugen.

Unser Fazit zu Klarna:
Klarna ist der Zinsspitzenreiter im Vergleich und punktet zusätzlich mit dem Wegfall jeder Mindestanlage. Der entscheidende Nachteil: kein Freistellungsauftrag, keine automatische Steuerabführung. Wer damit leben kann, bekommt hier das beste Zinsangebot im gesamten Vergleich.

CreditPlus Bank – Deutsche Sicherheit mit europäischer Rückendeckung

Wer steckt dahinter?
Die CreditPlus Bank AG mit Sitz in Stuttgart wurde 1960 gegründet und ist seit 1998 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der französischen Crédit Agricole Consumer Finance – einer der größten Bankengruppen Europas mit über 54 Millionen Kunden in 70 Ländern. Für Privatanleger bietet CreditPlus ein klassisches Festgeldkonto mit deutschen Sicherheitsstandards und der Solidität eines internationalen Konzerns im Hintergrund.

Die Konditionen im Überblick:

  • 12 Monate: 2,15  % p. a.
  • 24 Monate: 2,3  % p. a.
  • 36 Monate: 2,37  % p. a.
  • Laufzeiten: 3 bis 84 Monate: Breite Laufzeitauswahl
  • Mindestanlage: 5.000 Euro
  • Höchstbetrag: 1.000.000 Euro pro Konto (bis 2,5 Mio. € bei mehreren Konten)
  • Einlagensicherung: Deutsche gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € + freiwilliger Einlagensicherungsfonds des BdB (rund 3 Mio. € pro Anleger)

Was macht CreditPlus besonders?CreditPlus kombiniert das Sicherheitsniveau einer deutschen Bank (inklusive automatischem Steuereinbehalt und Freistellungsauftrag) mit dem Rückhalt eines der größten Bankenkonzerne Europas. Ein Nachteil: Kein Online-Banking-Zugang zum Festgeldkonto – die Kontoführung läuft per Telefon. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber für eine reine Festgeldanlage, bei der man das Geld ohnehin ruhen lässt, kein gravierender Mangel.

Für wen geeignet?
Besonders empfehlenswert für sicherheitsbewusste Anleger, die die Verlässlichkeit der deutschen Einlagensicherung mit der Stärke eines europäischen Konzerns verbinden möchten – und dabei nicht auf maximale Zinsen angewiesen sind.

Unser Fazit zu CreditPlus:
CreditPlus ist das Gesamtpaket für den anspruchsvollen, sicherheitsorientierten Anleger: deutsche Einlagensicherung, starke Konzernmutter, automatischer Steuereinbehalt und ausgezeichnete Bewertungen im unabhängigen Test. Einziger Abzug: kein modernes Online-Banking und die vergleichsweise niedrigeren Zinsen bei kurzen Laufzeiten.

Was ist Festgeld und wie funktioniert es?

Festgeld ist eine Sparform, bei der Sie einen bestimmten Geldbetrag für eine vorab vereinbarte Laufzeit bei einer Bank anlegen. Im Gegenzug erhalten Sie einen festen Zinssatz, der für die gesamte Laufzeit garantiert bleibt – egal, ob die allgemeinen Zinsen zwischenzeitlich steigen oder fallen.

Das Prinzip ist simpel:

  1. Sie wählen einen Betrag und eine Laufzeit (z. B. 10.000 Euro für 12 Monate)
  2. Die Bank bestätigt Ihnen einen Zinssatz (z. B. 2,60 % p. a.)
  3. Nach Ablauf der Laufzeit erhalten Sie Ihren Betrag plus die vereinbarten Zinsen zurück

Was Festgeld von anderen Sparformen unterscheidet: Anders als beim Tagesgeld können Sie während der Laufzeit nicht frei über Ihr Geld verfügen. Das ist der Preis für den höheren, garantierten Zinssatz. Deshalb gilt: Legen Sie auf einem Festgeldkonto nur Geld an, auf das Sie für den gewählten Zeitraum verzichten können.

Auf einem Festgeldkonto sollten Sie deshalb nur Beträge anlegen, die Sie für den ausgewählten Zeitraum nicht benötigen. Flexible Auszahlungen wie bei Tagesgeld sind also nicht möglich, dafür erhalten Sie in der Regel deutlich höhere Zinsen. Über die Höhe der Zinsen entscheidet – sowohl bei Tagesgeld als auch bei Festgeld – die allgemeine Zinsentwicklung. Dieses Zinsniveau gibt die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren Leitzinsen vor.

Wichtig: Die Zinshöhe Ihrer Festgeldanlage können Sie als Sparer auch selbst mitbestimmen: Je länger Sie Ihr Geld fest anlegen, desto höher sind normalerweise auch die Zinsen.

Welche Laufzeit ist die richtige für mich?

Die Laufzeit ist einer der wichtigsten Parameter bei der Festgeldanlage. Grundsätzlich gilt: Längere Laufzeiten bringen höhere Zinsen – aber mehr Inflexibilität.

Kurzfristig (3–6 Monate): Gut geeignet als erste Orientierung oder wenn Sie das Geld in absehbarer Zeit benötigen. Zinsen liegen meist 0,3–0,5 Prozentpunkte unter den 12-Monats-Angeboten.

Mittelfristig (12–24 Monate) – unsere Empfehlung: Das beste Verhältnis aus Zinshöhe und Flexibilität. In einem dynamischen Zinsumfeld wie 2026 empfehlen wir, keine längeren Bindungen als 24 Monate einzugehen. So können Sie nach Ablauf auf veränderte Marktbedingungen reagieren.

Langfristig (36–60 Monate): Höhere Zinsen, aber lange Kapitalbindung. Sinnvoll, wenn Sie die aktuelle Zinsphase langfristig sichern möchten und das Geld sicher nicht benötigen.

Die Treppenstrategie: Besonders clever ist es, mehrere Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten zu kombinieren. Legen Sie z. B. je ein Drittel Ihres Kapitals für 12, 24 und 36 Monate an. So stellt immer ein Teil des Geldes fällig – und Sie können flexibel auf neue Zinsentwicklungen reagieren.

Die Vor- und Nachteile von Festgeld

Vorteile:

  • ✅ Garantierter, fixer Zinssatz für die gesamte Laufzeit
  • ✅ Planbarkeit der Rendite
  • ✅ Schutz durch die gesetzliche Einlagensicherung (bis 100.000 €)
  • ✅ In der Regel höhere Zinsen als Tagesgeld
  • ✅ Einfache Eröffnung – meist komplett online in wenigen Minuten

Nachteile:

  • ❌ Kein Zugriff auf das Geld während der Laufzeit
  • ❌ Keine Partizipation bei steigenden Zinsen
  • ❌ Vorzeitige Auflösung nur selten möglich, oft mit Zinsverlusten
  • ❌ Rendite unterliegt der Abgeltungssteuer (25 % + Solidaritätszuschlag)

Festgeld oder Tagesgeld – was passt zu mir?

Kriterium Festgeld Tagesgeld
Zinshöhe Höher (bis 2,90 % p.a.) Niedriger (z.B. 2,00 % p.a. bei Trade Republic)
Zinssicherheit Garantiert für Laufzeit Jederzeit änderbar durch Bank
Verfügbarkeit Erst nach Laufzeitende Täglich verfügbar
Planbarkeit Sehr hoch Gering
Für wen/was? Kurz bis mittelfristige Anlage Tägliche Reserve/ Notgroschen

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie beide Produkte ergänzend. Halten Sie Ihre Liquiditätsreserve (mindestens 3 Monatsgehälter) auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto –  und legen Sie darüber hinausgehendes Kapital auf einem Festgeldkonto an.

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Einlagensicherung – wie sicher ist mein Festgeld?

Ihr Festgeld ist in der EU durch gesetzliche Einlagensicherungssysteme geschützt. Jeder Anleger ist pro Bank und pro Land mit bis zu 100.000 Euro abgesichert. Im Fall einer Bankeninsolvenz erstattet der jeweilige Sicherungsfonds Ihr Guthaben bis zu dieser Grenze.

Wichtige Unterschiede im Detail:

  • Deutsche Banken (z. B. IKB, Creditplus): Oft zusätzlich Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) – dieser schützt bei manchen Instituten Einlagen weit über 100.000 Euro.
  • Schwedische Banken (z. B. HoistSpar, Klarna): Die schwedische Sicherung (Riksgälden) schützt bis zu 1.050.000 SEK – das entspricht aktuell rund 92.000 Euro. Leicht unter dem deutschen Niveau.
  • EU-Ausland (z. B. Bigbank/Estland): EU-weit harmonisierte Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro.

Tipp für größere Anlagebeträge: Verteilen Sie Ihr Kapital auf mehrere Banken, um die Einlagensicherungsgrenze nicht zu überschreiten. Pro Bank und pro Person sind 100.000 Euro geschützt.

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Festgeld und Steuern – das müssen Anleger wissen

Zinserträge aus einem Festgeld sind in Deutschland steuerpflichtig. Es gilt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % plus Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer) und ggf. Kirchensteuer.

Was du tun kannst:

  • Freistellungsauftrag stellen: Jeder Anleger hat einen jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Ledige) bzw. 2.000 Euro (Verheiratete). Bis zu diesem Betrag bleiben Kapitalerträge steuerfrei.
  • Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung): Bei sehr geringem Gesamteinkommen kannst du dich vollständig von der Abgeltungssteuer befreien lassen.
  • Auslandsbanken: Bei Festgeld bei ausländischen Banken zieht die Bank keine deutsche Steuer ab. Du musst die Erträge selbst in deiner Steuererklärung angeben. Achte auch auf mögliche Quellensteuer im Ausland.

Festgeldkonto eröffnen – so geht’s in 4 Schritten

  1. Anlagebetrag und Laufzeit festlegen Überlege zunächst, wie viel Geld du anlegen möchtest und für wie lange du es entbehren kannst. Denke daran: Ein Notgroschen von drei Monatsgehältern sollte immer auf einem frei verfügbaren Konto bleiben.

  2. Anbieter vergleichen Nutze unseren Vergleich, um den passenden Anbieter zu finden. Achte neben dem Zinssatz auf die Einlagensicherung, die Mindestanlage und ob das Festgeld nach der Laufzeit eventuell automatische Verlängerung oder nicht).

  3. Konto online eröffnen Die meisten Anbieter ermöglichen eine vollständig digitale Kontoeröffnung inklusive Video-Ident. Der Vorgang dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten.

  4. Geld überweisen und Zinsen kassieren Nach Kontoeröffnung überweist du den Anlagebetrag auf dein neues Festgeldkonto. Ab verzinst sich dein Sparguthaben. Am Laufzeitende wird das Kapital inklusive Zinsen auf dein Referenzkonto gebucht.

Häufige Fragen zu Festgeld

Wie hoch sind die aktuellen Festgeldzinsen?

Im März 2026 sind bei ausgewählten Anbietern bis zu 2,90 % Zinsen p. a. möglich. Der Zinssatz hängt vom Anbieter, der Laufzeit und der Anlagesumme ab. Mit unserem Vergleich finden Sie schnell das beste Angebot für Ihre Situation.

Kann ich Festgeld vorzeitig auflösen?

In der Regel nein. Festgeld ist auf die vereinbarte Laufzeit ausgelegt. Einige Banken bieten in Ausnahmefällen eine vorzeitige Kündigung an – meist verbunden mit erheblichen Zinseinbußen. Planen Sie deshalb sorgfältig, bevor Sie Ihr Kapital fest anlegen.

Was passiert nach Ablauf der Laufzeit?

Das hängt vom Anbieter ab. Manche Banken schreiben das Kapital inklusive Zinsen automatisch auf Ihr Referenzkonto gut. Andere verlängern das Festgeld automatisch um die gleiche Laufzeit (Prolongation). Prüfen Sie die Konditionen Ihres Anbieters genau – und setzen Sie sich eine Erinnerung vor dem Laufzeitende.

Wie viel Festgeld sollte ich anlegen?

Faustregel: Legen Sie nur Geld an, auf das Sie sicher verzichten können. Ihre Liquiditätsreserve (mindestens 3 Monatsgehälter) sollte immer frei verfügbar bleiben – zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto. Das darüber hinausgehende Kapital können Sie in Festgeld investieren.

Ist Festgeld bei ausländischen Banken sicher?

Ja, sofern die Bank der EU-Einlagensicherung angehört. In diesem Fall ist Ihr Geld bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank abgesichert. Achten Sie bei schwedischen Banken auf die leicht niedrigere Absicherungsgrenze von rund 92.000 Euro.

Was ist besser: Festgeld oder ETF?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Festgeld bietet garantierte Zinsen und hohe Sicherheit, aber keine Chance auf höhere Renditen. ETFs sind langfristig renditeträchtiger, unterliegen aber Marktschwankungen. Für kurzfristige bis mittelfristige Anlageziele (bis 5 Jahre) eignet sich Festgeld. Für den langfristigen Vermögensaufbau (10+ Jahre) sind ETFs in der Regel die bessere Wahl.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

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