Der Erfolg der Photovoltaik für die gewerbliche Energietransformation steht und fällt mit dem Netzanschluss
Die Energiewende in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte: Photovoltaik-Anlagen sind längst nicht mehr nur ein ökologisches Statement, sondern handfeste Investitionen mit attraktiven Renditen. Bei einer Amortisationsdauer von durchschnittlich 7,5 Jahren und einer oft erreichten Kapitalrendite von über zehn Prozent pro Jahr gilt Solarenergie als eines der zuverlässigsten und profitabelsten Asset-Investments der Energietransformation.
Dächer und Freiflächen werden daher vielerorts mit Solarmodulen bebaut. Ein zukunftsfähiges Stromnetz setzt neben der Stromerzeugung auch die dezentrale Energiespeicherung und -regelung voraus. Durch diese Modernisierung haben neben den klassischen Stromversorgern auch Unternehmen die Möglichkeit, als Bindeglied der Energiewirtschaft zu agieren und Energie als eine zusätzliche Wertschöpfungsquelle zu nutzen.
In Vorbereitung auf diese Zukunft hat sich in Industrie und Gewerbe in den vergangenen Monaten jedoch ein Engpass herauskristallisiert: Netzanschlüsse. Denn die Voraussetzung für funktionierenden Stromhandel bis hin zur Regelleistung sind verfügbare und vollständig ausgenutzte Netzverknüpfungspunkte. Sie rücken somit in den Mittelpunkt jeder Investitionsentscheidung – nicht nur für Projektierer, sondern zunehmend auch für Unternehmen, die ihre Stromflüsse intelligent steuern und zur zusätzlichen Wertschöpfung nutzen möchten.
Dächer und Freiflächen werden daher vielerorts mit Solarmodulen bebaut. Ein zukunftsfähiges Stromnetz setzt neben der Stromerzeugung auch die dezentrale Energiespeicherung und -regelung voraus. Durch diese Modernisierung haben neben den klassischen Stromversorgern auch Unternehmen die Möglichkeit, als Bindeglied der Energiewirtschaft zu agieren und Energie als eine zusätzliche Wertschöpfungsquelle zu nutzen.
In Vorbereitung auf diese Zukunft hat sich in Industrie und Gewerbe in den vergangenen Monaten jedoch ein Engpass herauskristallisiert: Netzanschlüsse. Denn die Voraussetzung für funktionierenden Stromhandel bis hin zur Regelleistung sind verfügbare und vollständig ausgenutzte Netzverknüpfungspunkte. Sie rücken somit in den Mittelpunkt jeder Investitionsentscheidung – nicht nur für Projektierer, sondern zunehmend auch für Unternehmen, die ihre Stromflüsse intelligent steuern und zur zusätzlichen Wertschöpfung nutzen möchten.
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Solarenergie allein reicht nicht mehr
Die vergangenen Jahre zeigen eindrucksvoll, Gewerbe-Photovoltaik ist profitabel: Dachflächen können ohne aufwendige Genehmigungsverfahren mit Solarmodulen belegt werden, ohne dabei den Betrieb einzuschränken. Wer nicht selbst investieren will, kann Dachflächen verpachten und trotzdem an den Solarerträgen teilhaben. Doch die einfache Gleichung "Fläche + Modul = Rendite" wird nun komplexer.
Denn das Stromnetz ist zunehmend ausgelastet. Immer häufiger kommt es zu Situationen, in denen Überangebote an Solar- oder Windstrom zu negativen Börsenpreisen führen. Umgekehrt fehlen bei Dunkelflauten Kapazitäten. Genau an diesem Punkt wird der Netzanschluss zum Dreh- und Angelpunkt: Nur mit einem belastbaren Verknüpfungspunkt lässt sich die Erzeugung, Speicherung und auch der Handel profitabel gestalten.
Denn das Stromnetz ist zunehmend ausgelastet. Immer häufiger kommt es zu Situationen, in denen Überangebote an Solar- oder Windstrom zu negativen Börsenpreisen führen. Umgekehrt fehlen bei Dunkelflauten Kapazitäten. Genau an diesem Punkt wird der Netzanschluss zum Dreh- und Angelpunkt: Nur mit einem belastbaren Verknüpfungspunkt lässt sich die Erzeugung, Speicherung und auch der Handel profitabel gestalten.
Speicher als Schlüssel zur Wertschöpfung
In allen Fällen gilt: Ohne den Zugang zum Netzanschlusspunkt funktioniert das Geschäftsmodell nicht. Ein Speicher, der ausschließlich Stromhandel oder Regelleistung erbringt, braucht keine Dachfläche, sondern lediglich den Netzzugang. In Kombination mit Photovoltaik entstehen Synergien, die Erzeugung und Speicherung gleichzeitig nutzen. Damit lassen sich Kapazitäten am Anschlusspunkt maximal ausnutzen, während die verschiedenen Anwendungsfälle sich gegenseitig verstärken.
Arealnetze, PPA und Co-Located-Modelle
Das Thema Netzanschluss ist nicht nur eine technische Frage, sondern auch eine regulatorische und strategische. Arealnetze eröffnen neue Spielräume, Offsite-PPAs (Power Purchase Agreement/Stromkaufvereinbarung) ermöglichen es Unternehmen, Strommengen über entfernte Netzanschlüsse zu beziehen und Co-Located-Modelle koppeln Solaranlagen mit Speichern direkt am gleichen Punkt. Entscheidend ist, dass die Kapazität eines Anschlusses nicht nur für Einspeisung, sondern auch für Speicherung und Regelung genutzt wird. So lässt sich die knappe Ressource "Netzanschluss" effizienter verwenden und zu einem Werttreiber der Energietransformation machen.Besonders attraktiv sind Konzepte, die Netzkapazität "freimachen". Wer vorhandene Anschlüsse klug strukturiert und durch flexible Photovoltaik- und Speicherlösungen um Peakshaving, also dem Kappen von Lastspitzen, ergänzt, kann zusätzliche Kapazitäten für Tradingspeicher erschließen, ohne neue Netzpunkte beantragen zu müssen. Angesichts der Knappheit verfügbarer Anschlusspunkte ist dieser Ansatz für Investoren und Betreiber von hohem wirtschaftlichem Interesse.
Modernisierung als Investition in die Zukunft
Während Solarmodule seit Jahren Renditen garantieren, zeigt sich: Die Zukunft der Energiewirtschaft liegt in Multi-Use-Lösungen. Erzeugung, Speicherung und Regelung müssen intelligent aufeinander abgestimmt sein. Nur so lassen sich Lastspitzen ausgleichen, die Eigenversorgung optimieren und gleichzeitig Überschüsse profitabel vermarkten.Genau hier setzt die 1PUNKT5 GmbH aus Ottersberg an. Als Spezialist für die strategische Energietransformation realisiert das Unternehmen für Gewerbe- und Industriekunden ganzheitliche Energielösungen. Dazu plant, baut und betreibt 1PUNKT5 schlüsselfertige Energielösungen – von großflächigen Photovoltaikanlagen über leistungsfähige Großbatteriespeicher bis hin zu technisch abgestimmten Netzanschlüssen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit verschiedenen Modellen wie Onsite-PPAs, Offsite-Lösungen und Co-Located-Speichern, um Erzeugung, Speicherung und Vermarktung von Energie effizient miteinander zu verbinden.
Für Unternehmen bedeutet das: bestehende Energieinfrastrukturen werden gezielt weiterentwickelt, Netzanschlusspunkte optimal genutzt und zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschlossen – etwa durch Stromvermarktung, Arbitragegeschäfte oder die Bereitstellung von Regelleistung. Auf Grundlage dieser ertragsorientierten Anwendungsfälle treffen Unternehmen fundierte Investitionsentscheidungen, die langfristig zu niedrigeren Energiekosten und einer höheren Versorgungssicherheit in der Industrie beitragen.