Hohes Kurspotenzial

Small Caps – Investieren in chancenreiche Nebenwerte und die besten Aktien aus SDAX & Co.

Small Caps stehen deutlich weniger im Blickpunkt der Börsianer als Aktien großer Konzerne. Dabei bieten Nebenwerte und Aktien aus SDAX und MDAX häufig höhere Rendite-Chancen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wieso Small-Caps häufig besser abschneiden als Standardwerte und welche auf "kleine Aktien" spezialisierten Investments und Nebenwertefonds am besten abschneiden.

Smalls Caps -
darum geht es

Small Caps werden auch als "Unter­nehmen aus der zweiten Reihe" be­zeich­net, weil Sie auf­grund ihres Markt­volumens und ihrer Handels­umsätze von insti­tutio­nellen Inve­storen nur wenig be­achtet werden.

Invest­ments in Small Caps sind mit höhe­ren Risi­ken ver­bunden, er­öff­nen aber auch höhere Ren­dite­chan­cen als Invest­ments in Standard­werte.

Wichtig: Aktien von Small Caps schwanken meist deutlich stärker als die Anteils­scheine nam­hafter Konzerne. Als Anleger können Sie Ihr Risiko mit ausgewählten Small-Cap-Fonds reduzieren und sich dabei gleichzeitig die Chancen von Neben­werten ins Depot buchen.

Small Caps -
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Wer Aktien kleiner und mittel­großer Unter­nehmen erwirbt, sollte aus­reichend Börsen­erfah­rung und eine höhere Risiko­toleranz mit­bringen.

Produkt­empfehlung: Mit Index­fonds auf den SDAX, zum Beispiel mit dem ComStage SDAX TR UCITS ETF, inve­stieren Anleger in ein ganzes Bündel klei­nerer Unter­nehmen.

Chancen­orien­tierte Anleger blicken auch auf den Value-Stars-Deutschland-Index. Das Investment-Zertifikat auf diesen Index (WKN: LS8VSD) zählte in den letzten Jahren im Small-Cap-Segment regel­mäßig zu den Top-Produkten.

Die besten Small-Cap-Investments im Vergleich​

PerformanceWKN2014201520162017201830.06.2019Gesamt
DAX 2,7%9,6%6,9%12,5%-18,3%17,4%29,7%
MDAX 2,2%22,7%6,8%18,1%-17,6%18,7%55,2%
SDAX 5,9%26,6%4,6%24,9%-20,0%19,7%67,6%
Value-Stars-Deutschland-IndexzertifikatLS8VSD11,1%23,1%17,1%29,2%-20,8%16,4%90,7%
Lupus Alpha Smaller German Champions9745649,8%29,6%3,5%33,3%-22,0%13,1%75,9%
KEPLER Small Cap Aktienfonds78456018,2%25,0%6,3%10,5%-12,6%11,6%71,2%
Goldman Sachs Global Small Cap CORE Equity PortfolioA0MKJP15,1%13,3%14,5%6,7%-13,9%17,8%69,0%
SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETFA1W56P16,5%11,6%15,9%7,2%-11,6%15,8%67,5%
ComStage SDAX TR UCITS ETF (SDAX-ETF)ETF0054,8%25,7%3,3%22,8%-22,7%17,4%56,5%
Invesco Global Smaller Companies Equity FundA1JDBJ9,8%19,3%12,3%10,8%-25,0%18,9%52,3%
FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid CapA0DN1Q-2,4%24,2%6,6%53,0%-43,1%8,1%21,7%

Produkt­empfehlung: Mit einem SDAX-ETF, zum Beispiel mit dem ComStage SDAX TR UCITS ETF, inve­stieren Sie als Anleger besonders kostengünstig und komfortabel in ein ganzes Bündel klei­nerer Unter­nehmen. Chancen­orien­tierte Anleger sollten einen Blick auf den Value-Stars-Deutschland-Index werfen. Der auf deutsche Neben­werte speziali­sierte Index schneidet deutlich besser ab als der SDAX und andere Small-Cap-Investments. Als Anleger können Sie über das zugehörige Value-Stars-Deutschland-Zertifikat (WKN: LS8VSD) unmittelbar an der Ent­wick­lung dieses Index teilhaben.

Small Caps – das Wichtigste in Kürze

Bei Small Caps handelt es sich um Unternehmen mit einem Börsenwert im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich. Im Unterschied zu den Standardwerten aus dem deutschen Leitindex DAX oder aus dem EURO STOXX 50 sind Nebenwerte häufig in Nischenmärkten aktiv. Wegen des geringen Marktvolumens und dünner Handelsumsätze werden Small Caps von institutionellen Investoren nur wenig beachtet. Small Caps werden daher auch als „Unternehmen aus der zweiten Reihe“ bezeichnet.

Ein Investment in die sogenannten „kleinen Aktien“ ist für Anleger mit höheren Chancen, aber auch Risiken verbunden. Aktien von Small Caps schwanken meist deutlich stärker als die Anteilsscheine namhafter Konzerne. Zweistellige Kursgewinne und -verluste binnen kurzer Zeit sind bei Nebenwerten daher eher die Regel denn die Ausnahme. Der Auswahl der „richtigen“ Einzelaktien, dem sogenannten Stock-picking, kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Die 70 größten deutschen Small Caps werden seit dem 24. September 2018 im SDAX der Deutschen Börse gelistet. Vor der Indexumstellung waren die 50 größten deutschen Small Caps im Index vertreten. Der Smallcap-Index legt in der Regel in steigenden Märkten deutlich stärker zu als der DAX, in fallenden Märkten verhält es sich umgekehrt. Mittels ETF können Anleger kostengünstig in den SDAX investieren und damit das Risiko einzelner Aktien umgehen. Daneben können Anleger mit ausgewählten Investment­fonds und -produkten gezielt in Small Caps investieren. In den letzten Jahren schnitten der KEPLER Small Cap Aktienfonds (WKN: 784560) und der Lupus Alpha Smaller German Champions (WKN: 974564) sehr gut und teilweise besser als der SDAX ab. Den höchsten Kursgewinn konnten Anleger jedoch mit dem Value-Stars-Deutschland-Index­zertifikat (WKN: LS8VSD) verbuchen, das seit Auflage Ende 2013 insgesamt um 90,7 % zulegte. (Stand: 06/2019)

Small-Caps bieten höhere Chancen als Blue-chips

Die Marktberichte werden dominiert von prominenten Unternehmen. Die Aktien von Amazon, Apple oder Facebook fehlen in keinem Börsenbericht. In Deutschland stehen vor allem DAX-Konzerne wie Daimler, Siemens oder BASF im Fokus der Anleger. Doch der Blick über den DAX-Tellerrand lohnt, denn abseits der großen Bühne gibt es zahlreiche Unternehmen mit aussichts­reichen Geschäfts­perspektiven, die Anlegern häufig hohe Kursgewinne bescheren.

Beispiels­weise legten die Aktien des IT-Technologiekonzerns S&T innerhalb von drei Jahren um 144 Prozent zu. Die Papiere des Finanz­dienstleisters Hypoport kletterten noch weit stärker. Binnen fünf Jahren katapultierten die Börsianer das Papier um 1.679 Prozent nach oben. Und das sind keine Einzelfälle: Auf Dreijahressicht steigerten alleine acht Werte aus dem Small-Cap-Index SDAX und sieben aus dem Mid-Cap-Index MDAX ihren Kurswert um mehr als 100 Prozent (Stand: 06/2019). Kursgewinne, die in den Standardwerte-Indizes DAX oder EUROSTOXX eher die Ausnahme sind.

Gleichwohl sollten Anleger auch die Risiken der Small Caps kennen. Auch zweistellige Kursverluste sind bei den „klein kapitalisierten“ Unternehmen keine Ausnahme. Der Auswahl der „richtigen Papiere“ kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu. Viele Anlage­experten empfehlen deshalb, bei Smallcap-Investments auf erfahrene Assetmanager zu setzen, sich die Rendite über langjährig bewährte Nebenwerte-Fonds und ausgewählte Small-Cap-Investments ins Depot zu holen – so kann das nicht unerhebliche Einzelwerterisiko „kleiner Aktien“ geschickt umschifft werden.

Wann zählt ein Unternehmen zu den Smallcaps?

Die Kriterien für die Zuordnung eines Unternehmens zu den Small Caps sind nicht eindeutig definiert. In der Regel wird der Börsenwert herangezogen. Während Blue Chips, also die Anteilsscheine namhafter Unternehmen, die im DAX oder EURO STOXX 50 gelistet sind, im Normalfall einen Börsenwert in zweistelliger Milliarden­höhe auf die Waage bringen, sind Small Caps überwiegend im zwei- bis drei­stelligen Millionen­bereich angesiedelt. Das Gros der Small Caps ist dabei in keinem Standardwerte-Index gelistet. In Deutschland handelt es sich bei rund 95 Prozent der börsennotierten Unternehmen um solche Nebenwerte. Sie werden von insti­tutio­nellen Anlegern in der Regel nicht oder nur wenig beachtet. Auch Privatanleger schauen häufig nicht auf die Werte der „zweiten Reihe“. Dabei finden sich gerade im Nebenwerte-Segment nicht selten sehr spannende Unternehmen mit aus­gezeichneten Wachstums­perspektiven und entsprechenden Chancen auf Kursgewinne.

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SDAX Werte – Der Small-Cap-Auswahlindex enthält 70 Nebenwerte

Seit 21. Juni 1999 gibt es für die fünfzig größten Small Caps ein von der Deutschen Börse berechnetes Marktbarometer, den S-DAX-Index. Der SDAX (abgeleitet von Small-Cap-DAX) ist der Referenzindex für kleine bis mittelgroße deutsche Nebenwerte. In ihm werden Unternehmen geführt, deren Markt­kapitalisierung im hohen zwei- bis dreistelligen Bereich liegt. Es gibt aber auch (wenige) S-DAX Werte, die einen Börsenwert von mehr als einer Milliarde Euro aufweisen.

Die Zusammensetzung der fünfzig im SDAX enthaltenen „kleinen Aktien“ wird anhand der Markt­kapitalisierung und der Liquidität bzw. des Handelsumsatzes ermittelt. Im Index enthalten sind diejenigen Nebenwerte-Aktien, die es nicht mehr in den MDAX (Mid-Cap-DAX) der 60 mittelgroßen Aktien schaffen. Im MDAX sind ebenso kleine wie „große deutsche Aktien“ vertreten. Einige MDAX-Werte können aber durchaus noch als Nebenwerte betrachtet werden.

Wenn Sie als Anleger direkt in den SDAX investieren wollen, müssen Sie wissen, dass es sich dabei um einen passiven Index handelt. Die im S-DAX enthaltenen Aktien werden also nicht von einem Gremium oder Management nach Kriterien ausgewählt, die für die weitere Entwicklung der Aktien maßgeblich sind. Die Liste der 70 SDAX-Werte ergibt sich stattdessen aus einem starren, gleichwohl aber auch vollkommen transparenten Regelwerk. Seit dem Jahr 2016 findet der Auswahlprozess der DAX-Indexfamilie, also auch die Auswahl der SDAX-Werte, vollständig automatisiert statt. In den SDAX werden nur Nebenwerte-Aktien aufgenommen, die jeweils zu den 110 liquidesten und größten Unternehmen „hinter dem DAX und MDAX“ gehören (110/110-Regel). Die Werteauswahl und Zusammensetzung des Small-Cap-Index wird dabei von der Deutschen Börse viertel­jährlich Anfang März, Juni, September und Dezember überprüft – ebenso wie beim MDAX und dem DAX.

Wie Anleger in den SDAX und die besten Nebenwerte investieren können

Wie können Anleger nun in die besten deutschen Nebenwerte investieren? Wenn Sie einfach und unkompliziert in einen Korb voller Small-Cap-Aktien investieren möchten, bietet sich ein börsen­gehandelter Indexfonds auf den SDAX an. Möglich ist dies beispielsweise mit dem ComStage SDAX® TR UCITS ETF der Commerzbank (WKN: ETF005). Dieser bildet die Entwicklung des SDAX eins-zu-eins nach. Wenn Sie diesen ETF kaufen oder regelmäßig besparen möchten, können Sie dies beispiels­weise bei finanzen-broker.net mit einem Sparplan für nur einen Euro pro Ausführung machen.

Wollen Sie hingegen nicht den deutschen Markt ins Visier nehmen, sondern den globalen, könnte der MSCI World Small Cap ETF (WKN: A1W56P) für Sie interessant sein. Der ETF zielt darauf ab, den MSCI World Small Cap-Index nachzubilden. Der Investmentfokus liegt dabei auf Small Caps in den entwickelten Aktienmärkten – noch mehr Informationen zum Kauf von ETFs im Allgemeinen und von ETFs auf den Weltaktienindex finden Sie im Ratgeber ETF kaufen sowie im Ratgeber MSCI World-ETF.

Bei Small-Caps zahlt sich aktives Management in der Regel aus

Was ETF-Liebhaber wissen sollten: Gerade bei Nebenwerten kommt der Auswahl der Aktien eine besondere Bedeutung zu. Auch sollten sich Anleger gerade bei Small-Caps ausführlich und permanent über ihr Investment informieren: „Der geringe Bekanntheitsgrad der Small Caps und die Positionierung in Nischen­märkten sorgen dafür, dass ein Investment in Small-Cap-Aktien mit einem erhöhten Informationsbedarf verbunden ist“, so Analyst Holger Steffen, der sich mit seinem Team auf Small Caps spezialisiert hat und unter anderem auch als Berater für den Nebenwerte-Index Value Stars-Deutschland tätig ist. Noch viel mehr als bei DAX-Konzernen ist bei „kleinen Aktien“ der Blick auf betriebs­wirtschaftliche Kennziffern besonders wichtig. Anleger sollten bei ihrer Anlage­entscheidung auch die Erfahrung des Managements bewerten und die künftigen Geschäftsaussichten beurteilen können. Bei vielen Aktien beileibe kein einfaches Unterfangen.

Ein Grund, weshalb selbst erfahrene Investoren bei Nebenwerten die Aktienauswahl auslagern und auf die Expertise erfahrener Investment­manager setzen. Anstatt einen Index wie den SDAX stur nachzubilden, setzen sie auf Stock-picker, die bereits unter Beweis gestellt haben, dass sie mittels geschickter Auswahl von Small Cap-Aktien in der Lage sind, dem Markt auf Dauer höhere Renditen zu entlocken.

Die besten Nebenwerte-Fonds und -Investments

Wie Sie bereits in unserer Übersicht beste Small-Cap-Investments festgestellt haben, gibt es zahlreiche Investmentprodukte, mit denen Anleger in deutsche Small Caps investieren können. Dazu zählen unter anderem der FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Cap (WKN: A0DN1Q) und der Lupus Alpha Smaller German Champions (WKN: 974564), die neben Aktien aus dem SDAX auch MDAX Werte in ihrem Portfolio führen.

Eine Investition in Small Caps mit inter­nationalen Ansatz verfolgen etwa der KEPLER Small Cap Aktienfonds (WKN: 784560), der GS Global Small Cap CORE Equity Portfolio (WKN: A0MKJP) und der Invesco Developed Small and Mid-Cap Equity Fund (WKN: A1JDBJ).

Tipp: Interessant können auch spezielle Nebenwerte-Indizes sein. Einen besonderen Blick wert ist der Value-Stars-Deutschland-Index. Der Nebenwerte-Index schlägt den SDAX seit Jahren um Längen. Der Index ist allerdings nicht direkt investierbar. Über das Value-Stars-Deutschland-Zertifikat (WKN: LS8VSD) können Anleger jedoch problemlos über jede Bank eins-zu-eins an der Entwicklung dieses Index teilhaben.

Die besten Small-Cap-Investments im Vergleich zur DAX-Indexfamilie

Fakt ist: Mit Nebenwerten können Anleger gerade in Hausse-Phasen mehr herausholen als mit Standardwerten. Allerdings schneiden Small-Cap-Investments in Baisse-Phasen, also bei rückläufigen Kursen, häufig auch schlechter ab als Blue-Chip-Investments. Wie sich ein Investment in Nebenwerte auszahlen kann, verdeutlicht die Entwicklung der DAX-Indexfamilie.

So hat der DAX im Beobachtungs­zeitraum 1.1.2014 bis 31.12.2018 zwar um 9 % zugelegt. Der MDAX verzeichnete in diesem Zeitraum jedoch ein Plus von 28,8 Prozent. SDAX-Anleger konnten sich hingegen über ein Plus von 37,4 Prozent freuen. Auch die oben genannten Small-Cap-Investments haben den DAX deutlich hinter sich gelassen. Mit Abstand am besten schnitt der Value-Stars-Deutschland-Index ab. Seit Dezember 2013 legte der Index um 90,7 % zu. Anleger, die mit dem Anlage­zertifikat (WKN: LS8VSD) investiert waren, konnten ihr Kapital somit fast verdoppeln.

Auch der Lupus Alpha Smaller German Champions (WKN: 974564) konnte den SDAX mit einem Plus von 75,9 % – wenn auch nicht ganz so deutlich wie der Value-Stars-Deutschland – outperformen. (Stand: 06/2019)

In eigener Sache

Small-Cap-Investments günstig kaufen

Grundsätzlich können Sie Aktien von Small-Caps, Nebenwertefonds und Small-Cap-Zertifikate über jede Hausbank oder einen Online-Broker erwerben.

Wenn Sie in Fonds investieren möchten, könnte das Brokerage-Angebot unter finanzen-broker.net für Sie interessant sein. Dort können Sie 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen. Sie sparen damit beim Kauf eines Investmentfonds mit regulär 5% Ausgabeaufschlag schon bei kleinen Anlagebeträgen schnell mehrere hundert Euro an Order­gebühren.

Auch wenn Sie direkt in Small-Cap-Aktien oder in das Zertifikat auf den Value Stars-Deutschland-Index investieren möchten, handeln Sie zu "unschlagbar günstigen" Order­kosten (Finanztest) beim Testsieger 2017 und 2018 von €uro am Sonntag. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Angebot.

Fazit: Beimischung kleiner Aktien sinnvoll

Mit Aktien kleiner und mittelgroßer Unternehmen lassen sich gerade in guten Marktphasen häufig deutlich höhere Renditen erzielen als mit Blue Chips. Als Anleger sollten Sie Small Caps als Depot­beimischung betrachten und darauf achten, dass ihr Depot eine gesunde Mischung aus Investments verschiedener Anlageklassen enthält.

Nur sehr erfahrene Anleger mischen ihrem Depot einzelne Small-Cap-Aktien bei, denn gerade klein­kapitalisierte Titel sind häufig riskant und markteng, also schwer handelbar. Anleger, die das Risiko von Einzelinvestments ausschalten wollen, greifen daher zu einem breit streuenden Index-ETF oder setzen auf ein Investment, das auf die Expertise erfahrener Manager zurückgreift, die über einen längeren Zeitraum nachweislich den Markt schlagen konnten.

Wissen sollten Anleger auch, dass Nebenwerte deutlich höhere Schwankungen aufweisen und nicht in allen Marktphasen besser als Standardwerte abschneiden. Vor allem bei allgemein nachgebenden Kursen oder in Marktkrisen drohen Anlegern mit Small Caps größere Kursverluste als mit Blue-Chip-Investments.

Small Caps-Investments - das sollten Sie tun

1
Investieren Sie nur in einzelne Smallcaps, wenn Sie das Geschäft des Unternehmens verstehen und die Risiken einschätzen können. Prüfen Sie die Wachstumsaussichten und Bewertung des Unternehmens.
2
Ein Investment in ausgewählte Nebenwertefonds und Produkte wie das Value-Stars-Deutschland-Zertifikat ist wesentlich pflegeleichter. Wenn Sie ihre Aktien nicht täglich beobachten können oder an der Börse über wenig Erfahrung verfügen, sollten Sie die Auswahl der spannendsten Aktien an erfahrene Fondsmanager delegieren.
3
Small-Caps sind als Depotbeimischung interessant. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Depot eine gesunde Mischung aus Investments verschiedener Anlageklassen enthält.
4
Handeln Sie Ihre Aktien und Fonds bei günstigen Brokern. Nutzen Sie unseren Depot-Vergleich, um einen günstigen Anbieter zu identifizieren.

Beitrag verfasst von:

VOLKER ALTVATER – FINANZEN.NET PROJEKTMANAGER

Volker Altvater - Online Marketing- und Projektmanager finanzen.netVolker Altvater ist seit 2014 als Online Marketing- und Projekt­manager bei finanzen.net beschäftigt. Zuvor war er 16 Jahre lang unternehmerisch tätig, entwickelte konzeptionell mehrere Finanzportale und fungierte unter anderem als Herausgeber einer Börsenpublikation mit rund 70.000 Lesern.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Die finanzen.net GmbH unterhält geschäftliche Verbindungen zur Anlegerbrief Research GmbH, dem Berater des Referenzportfolios, und partizipiert an den Einnahmen aus der Verwaltungsgebühr und der erfolgsabhängigen Gebühr des Endlos-Zertifikats auf den Value-Stars-Deutschland-Index (WKN LS8VSD).

Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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