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Small Caps sind häufig Marktführer in ihrer Branche.
Nebenwerte

Small Caps mit Marktführerschaft: Warum Investoren diese 3 Werte übersehen

Marktführer, die kaum jemand kennt – und deshalb an der Börse unter dem Radar fliegen. Der Lupus Alpha Micro Champions Fonds setzt gezielt auf solche Hidden Champions im europäischen Small Caps-Segment. In welche Aktien investieren die Manager dieses Small Cap-Fonds aktuell? Wir werfen einen Blick auf die Top-Positionen.

Wer an der Börse überdurchschnittliche Renditen erzielen möchte, muss sich dort umsehen, wo andere nicht hinschauen. Und zwar bei den europäischen Small Caps. Doch nicht jeder Investor durchforstet mit Leidenschaft Small Cap-Indizes wie den SDax auf der Suche nach dem nächsten Renditebringer. Das Team um den Lupus Alpha Micro Champions (ISIN: LU1891775774, WKN: A2JB8X) allerdings schon. Der Fonds der Münchner Fondsgesellschaft investiert seit 2019 (Auflagedatum) schwerpunktmäßig in europäische Small Caps – also Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 50 Millionen und einer Milliarde Euro. Fondsmanager Jonas Liegl und Rohan Haritwal verfolgen dabei eine konsequente Bottom-up-Strategie: Sie suchen Nischenplayer mit fokussiertem Geschäftsmodell, starker Wettbewerbsposition und überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial. Seit der Auflage hat das Portfolio durchschnittlich 7,2 Prozent Rendite pro Jahr erzielt.

Das Fondsvolumen liegt bei rund 102 Millionen Euro, die Volatilität bei etwa 14 Prozent – bei lediglich 90 Werten. Der Vergleichsindex (Benchmark), der MSCI Europe Micro Cap Net Total Return Index, dient als Orientierungsgröße; das Management weicht jedoch aktiv davon ab und sucht gezielt Marktineffizienzen in einem Segment, das viele institutionelle Investoren – auch weil sie teils nicht in so kleine Werte investieren dürfen – links liegen lassen. Pech für die Profis, Glück für die privaten Anleger.

 

Name: WKN: Volumen: Rendite seit Auflage 2019 in % p.a.: Tipp:

Lupus Alpha Micro Champions

Name:

A2JB8X

WKN:

102,30 Mio. Euro

Volumen:

7,2 Prozent

Rendite seit Auflage 2019 in % p.a.:

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Tipp:

Wissenschaftlich bewiesen: Die Small Caps-Prämie

Wie die Nobelpreisträger Eugene Fama und Kenneth French bereits in ihrem Multifaktor-Modell zur Erklärung der Rendite zeigten: Kleine Unternehmen – also Small Caps – erzielen langfristig höhere Renditen als große Konzerne. Diese sogenannte Size- oder SmallCaps-Prämie, die Überrendite gegenüber dem „sicheren“ Zins, entsteht vor allem, weil kleine Unternehmen von den Finanzmedien weniger beachtet werden, weniger Analysten sie covern und institutionelle Investoren mangels Handelsliquidität oft gar nicht erst einsteigen können. Zudem befinden sich Small Caps noch am Anfang ihres Wachstumszyklus‘. Sie verfügen über höheres Wachstumspotenzial und -tempo als etablierte, international agierende Unternehmen.

Hinzu kommt ein strukturelles Argument: Viele deutsche Small Caps sind Weltmarktführer oder Marktführer in ihrer Nische. Der Maschinen- und Werkzeugbau sowie die Zulieferindustrie – das sind Felder, auf denen der deutsche Mittelstand global dominiert, aber an der Börse oft kaum wahrgenommen wird. Genau diese „Hidden Champions“ können für Anleger interessant sein und als Beimischung im Depot funktionieren.

💡 Gut zu wissen

Faktor Investing: Die Nobelpreisträger Eugene Fama und Kenneth French haben das 3-Faktor-Modell zur Erklärung von Aktienrenditen entwickelt. Es gilt als Basis für das Faktor Investing.

Leitzinsen: Rückenwind für 2025 und 2026

Ein weiterer Faktor spielt den Portfoliounternehmen aus dem Lupus Alpha Fonds zunehmend in die Hände: die Zinswende. Nach der historischen Zinserhöhungsphase der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Währungshüter 2024 begonnen, die Leitzinsen schrittweise zu senken. Für kleine und mittelgroße Unternehmen ist das besonders bedeutsam. Während Großkonzerne Anleihen zu attraktiven Konditionen am Kapitalmarkt platzieren können, sind Small Caps stärker auf Bankkredite angewiesen. Höhere Zinsen belasten diese Unternehmen überproportional – niedrigere Zinsen verbilligen die Refinanzierungskosten.

Sinken die Zinsen, verbessern sich die Margen, der Cashflow wird gestärkt und Investitionen werden wirtschaftlicher. Für wachstumsorientierte Nebenwerte könnte das Zinsumfeld 2025/26 damit zu einem echten Kurstreiber werden – und dem Lupus Alpha Micro Champions weiteren Rückenwind verschaffen.

Die drei Top-Positionen im Einzelcheck

Nun soll es um die drei Top-Positionen des Lupus Alpha Micro Champions Fonds gehen. Anlegerinnen und Anleger, die sich für die komplette Zusammensetzung des Small Caps-Fonds interessieren, können auf der Website von Lupus Alpha die regelmäßigen Halbjahres- und Jahresberichte abrufen. Einhell, Jost Werke und Zeal gehören mit jeweils etwa zwei Prozent Anteil am Fondsvermögen zu den Top-Positionen.

💡 Gut zu wissen

Tipp: Den Lupus Alpha Micro Champions kannst Du bei finanzen.net ZERO wie alle anderen Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln.

Einhell Germany AG – Vorzugsaktie (ISIN: DE000A40ESU3)

Der DIY-Champion mit Plattform-Strategie

Einhell ist vielen Heimwerkern bestens bekannt – beispielsweise durch die Akkuschrauber im Baumarkt oder die Heckenschere für den Garten. Doch was auf den ersten Blick wie ein einfaches Consumer-Unternehmen aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als strategisch entwickelter Konzern mit Wachstumspfad.

Das Unternehmen aus Landau an der Isar wurde 1964 gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Anbietern von DIY-Werkzeugen und Gartengeräten. Die Produktpalette reicht von Akkubohrern, Sägen und Schleifgeräten bis hin zu Rasenmähern, Kettensägen und Bewässerungssystemen. Vertrieben werden die Produkte über Baumärkte (DIY-Fachhandel), Discounter und zunehmend online – sowohl unter der Marke Einhell als auch unter weiteren Handelsmarken.

Das eigentliche Herzstück der Investmentstory ist jedoch die Power X-Change-Plattform: Ein standardisierter Lithium-Ionen-Akku, der mit mehr als 300 verschiedenen Geräten kompatibel ist – vom Akkuschrauber über den E-Scooter bis hin zu Campinggeräten. Bis 2027 soll die Zahl kompatibler Geräte auf 450 steigen. Das Plattformmodell spart Kunden Kosten, reduziert Abfall und schafft eine starke Kundenbindung. Wie populär das System ist, demonstrierte Einhell eindrucksvoll: Mit einem einzigen Akku ließ das Unternehmen über 300 Geräte gleichzeitig laufen – ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde war die Folge.

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Zahlen und Bewertung: Im Geschäftsjahr 2024 (der Geschäftsbericht 2025 wird im April 2026 veröffentlicht) wuchs der Konzernumsatz um 14,2 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro – eine erneute Bestmarke. Der Betriebsgewinn legte um knapp 39 Prozent zu, der Jahresüberschuss verbesserte sich um rund 29 Prozent auf 65 Millionen Euro. Für 2025 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 1,15 und 1,175 Milliarden Euro bei einer Vorsteuermarge von 8,5 bis 9,0 Prozent. Das KGV liegt damit bei etwa 11 – für ein profitables Wachstumsunternehmen eine günstige Bewertung. Warburg Research sieht das Kursziel bei 105,00 Euro – gemessen am Kurs der Vorzugsaktie von etwa 84,00 Euro (Stand 27. Februar) ergibt sich ein Upside-Potenzial von bis zu 25 Prozent.

⚠️ Wichtig

Achtung: Das KGV sollte immer im Kontext betrachtet werden. Ein niedriger Wert kann auch signalisieren, dass der Markt Probleme erwartet (z. B. sinkende Gewinne).

Warum interessant? Sinkende Zinsen entlasten die Finanzierungskosten, neue Märkte wie die USA und Südkorea bieten zusätzliches Wachstumspotenzial, und der Power X-Change-Plattformansatz sichert langfristige Kundenbindung. Bei einem KGV im einstelligen Bereich und einem Kursziel von mehr als 100 Euro scheint die Einhell-Vorzugsaktie auch nach dem jüngsten Rekordhoch attraktiv bewertet. Zudem: Die Baumarkt- und Heimwerkersaison steht ab April/Mai (wenn Einhell auch die ersten Quartalszahlen zum ersten Jahresviertel bekannt gibt) erst vor der Tür.

Name: ISIN: Branche: Umsatz 2025e: Ebit 2025e: Dividende 2025e: Kursziel: Stoppkurs:

Einhell Germany

Name:

DE000A40ESU3

ISIN:

Retail

Branche:

1,18 Mrd. Euro

Umsatz 2025e:

110,0 Mio. Euro

Ebit 2025e:

1,50 Euro

Dividende 2025e:

105,00 Euro

Kursziel:

71,80 Euro

Stoppkurs:

Jost Werke SE (ISIN: DE000JST4000, WKN: JST400)

Weltmarktführer für sicherheitskritische Nutzfahrzeugkomponenten

Wenn ein Sattelzug auf der Autobahn unterwegs ist, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit Jost-Technologie drin. Die im SDAX notierte Jost Werke SE ist weltweiter Marktführer bei Vehicle-Interface-Systemen für Nutzfahrzeuge – also bei Sattelkupplungen, Stützwinden, Königszapfen und Achssystemen für Lkw und Trailer. Das klingt unspektakulär, ist aber tatsächlich ein wichtiges Kriterium für Anleger: Sicherheitskritische Bauteile werden nicht nach dem billigsten Anbieter ausgewählt, sondern nach Zuverlässigkeit und Zertifizierung. Einmal zertifiziert und etabliert, ist der Marktzugang für Wettbewerber sehr schwierig.

Das Unternehmen aus dem hessischen Neu-Isenburg wurde 1952 gegründet und beliefert heute alle relevanten Nutzfahrzeughersteller weltweit. Das Produktportfolio ist in drei Bereiche unterteilt: Vehicle Interface (Sattelkupplungen, Stützwinden, Lenksysteme), Handling Solutions (Containertechnologie, hydraulische Zylinder) und Agriculture (Frontladeranbauten der Marke Quicke). Mit Standorten in mehr als 20 Ländern auf fünf Kontinenten hat Jost direkten Zugang zu allen großen OEMs und Endkunden.

Ein wichtiger Wachstumsschritt war die Übernahme der Hyva Gruppe, eines Spezialisten für Kipperhydraulik und Ladekransysteme. Diese Akquisition erweitert das Produktportfolio und erschließt neue Kundensegmente, insbesondere in Wachstumsmärkten Asiens und Lateinamerikas. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet das Management nach Vorlage der vorläufigen Zahlen einen Umsatzanstieg von rund 43,5 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro – bereinigt um die Hyva-Konsolidierung beträgt das organische Wachstum immer noch 14,6 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll um rund 29 Prozent auf 145 Millionen Euro zulegen, die Marge bleibt mit knapp 9,5 Prozent stabil.

💡 Gut zu wissen

Infos: Informiere dich vor einem Investment immer aus mehreren Quellen. Auch beim Unternehmen direkt, indem du Geschäfts- und Zwischenberichte liest.

Zahlen und Bewertung: Die Aktie wird aktuell bei rund 65,00 Euro gehandelt (Stand: 27.Februar) – mit einem KGV von knapp 13 und einer Dividendenrendite von gut drei Prozent. Der Analystenkonsens liegt bei einem Kursziel von 70,00 bis 74,00 Euro, was einem Upside-Potenzial von 15 bis 21 Prozent entspricht. Einzelne Research-Häuser wie Berenberg sehen sogar 84,00 Euro als mögliches Ziel. Alle beobachtenden Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Die Übernahme der Hyva Gruppe wurde teilweise fremdfinanziert, weshalb Jost Werke von einem sinkenden Zinsniveau profitieren könnte. Niedrigere Refinanzierungskosten verbessern den Free Cashflow und schaffen Spielraum für weitere Investitionen oder Dividendenerhöhungen.

Warum interessant? Jost Werke vereint mehrere Qualitätskriterien auf einmal: Eine führende Stellung im Weltmarkt, solide Dividendenpolitik und Wachstum durch Akquisition und organische Expansion. Das KGV von 13 erscheint günstig, die Prognosen der Analysten versprechen weiteres Upside-Potenzial.

Name: ISIN: Branche: Umsatz 2025e: Ebit 2025e: Dividende 2025e: Kursziel: Stoppkurs:

Jost Werke

Name:

DE000JST4000

ISIN:

Automotive

Branche:

1,53 Mrd. Euro

Umsatz 2025e:

145,0 Mio. Euro

Ebit 2025e:

1,50 Euro

Dividende 2025e:

84,00 Euro

Kursziel:

58,70 Euro

Stoppkurs:

Zeal Network SE (ISIN: DE000ZEAL241, WKN: ZEAL24)

Unangefochtener Marktführer im deutschen Online-Lotto

Was hat ein Online-Lotterieanbieter in einem Fonds voller Maschinenbauer und Technologieunternehmen zu suchen? Mehr als man zunächst vermuten würde. Zeal Network ist ein klassischer Hidden Champion der Digitalwirtschaft: ein kapitalleichtes, profitables Geschäftsmodell mit Marktführerschaft, starkem Kundenwachstum und Cashflow – und trotzdem von vielen Investoren kaum beachtet.

Das 1999 in Hamburg gegründete Unternehmen ist heute der führende Online-Vermittler von Lotterieprodukten in Deutschland. Über die Plattformen Lotto24 und Tipp24 ermöglicht Zeal die digitale Teilnahme an staatlich lizenzierten Lotterien wie Lotto 6aus49, Eurojackpot oder GlücksSpirale – und erhält dafür Vermittlungsprovisionen, ohne selbst das Auszahlungsrisiko zu tragen. Das Modell gleicht dem eines riesigen, nationalen digitalen Lotto-Kiosks: hohe Fixkostendegression, geringeres Risiko, hohe Skalierbarkeit. Mit einem Online-Marktanteil von knapp 44 Prozent ist Zeal in Deutschland in exponierter Stellung.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist die 2024 gestartete Traumhausverlosung – Deutschlands erste Soziallotterie, bei der eine bezugsfertige Immobilie verlost wird. Die Innovation kam an: Allein die erste Kampagne verkaufte rund 14 Millionen Lose, bereits vier Häuser wurden seither verlost. Das Konzept verbindet Lotterie-Appeal mit sozialem Impact – ein cleverer Schachzug, der die Kundenbasis verbreitert und neue Zielgruppen erschließt. Hinzu kommt ein wachsendes Games-Geschäft mit inzwischen fast 600 Titeln sowie eine strategische Partnerschaft mit Tipico für Sportwetten-Fans.

💡 Gut zu wissen

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Zahlen und Bewertung: Im Geschäftsjahr 2024 wuchs der Konzernumsatz um 62 Prozent auf 188 Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdoppelte sich nahezu auf 61,9 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten 2025 (Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2025 erfolgt am 25. März 2026) legte der Umsatz um 34 Prozent auf 162,6 Millionen Euro zu, das EBIT stieg um 65 Prozent auf 47,67 Millionen Euro. Das EBITDA wuchs um 55 Prozent auf 54,0 Millionen Euro. Die Jahresprognose wurde zweifach angehoben: Zeal erwartet für 2025 nun 205 bis 215 Millionen Euro Umsatz und ein EBITDA von 63 bis 68 Millionen Euro. Die Aktie notiert bei rund 50 Euro, das KGV liegt bei knapp 19. Analysten von NuWays sehen ein Kursziel von 67,00 Euro, was einem Upside-Potenzial von rund 30 Prozent entspricht. Die solide Dividendenrendite von rund 2,6 Prozent rundet das Bild ab – Zeal erhöhte die Ausschüttung für 2024 auf 2,40 Euro je Aktie, dank Sonderausschüttung von 1,10 Euro je Aktie mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

Zinsunabhängig und „Zollsicher“: Zeal profitiert von einer weiteren Besonderheit, denn das Geschäftsmodell ist nahezu zinsunabhängig und vollständig binnenmarktorientiert. Keine Exportrisiken, keine Zollprobleme, keine Abhängigkeit von Rohstoffpreisen. Der Konzern finanziert sich fast ausschließlich aus dem operativen Cashflow und ist trotz des vollständigen Erwerbs der Lotto24-Tochter wieder auf dem Weg zur Schuldenfreiheit. Sinkende Zinsen helfen natürlich trotzdem: Sie verbessern die Bewertungsmultiples und machen den Titel für renditeorientierte Investoren attraktiver.

Warum interessant? Zeal ist das Gegenteil eines zyklischen Nebenwerts – und deshalb eine potenziell interessante Beimischung in einem SmallCaps-Portfolio. Das Geschäftsmodell funktioniert unabhängig von Konjunktur, Zöllen und Währungsschwankungen. Wer auf ein profitables Wachstumsunternehmen mit Marktführerschaft, steigender Dividende und Upside-Potenzial setzt, könnte in Zeal eine interessante Nebenwerte-Story im deutschen Kapitalmarkt finden.

Name: ISIN: Branche: Umsatz 2025e: Ebitda 2025e: Dividende 2025e: Kursziel: Stoppkurs:

Zeal Network

Name:

DE000ZEAL241

ISIN:

Glücksspiel

Branche:

213,4 Mio. Euro

Umsatz 2025e:

68,0 Mio. Euro

Ebitda 2025e:

1,28 Euro

Dividende 2025e:

67,00 Euro

Kursziel:

42,80 Euro

Stoppkurs:

So investierst du in Small Caps

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Fazit: Small Caps für das Depot – aber mit Plan

Der Lupus Alpha Micro Champions zeigt, wie attraktiv das Segment europäischer Nebenwerte ist – und welche Qualität im deutschen Mittelstand schlummert. Einhell, Jost Werke und Zeal Network stehen exemplarisch für das Prinzip: fokussiertes Geschäftsmodell und Marktführerschaft in der Nische. Der entscheidende Unterschied zu DAX-Titeln: Micro und Small Caps reagieren stärker auf die Zinswende, auf verbesserte Refinanzierungsbedingungen und auf Konjunkturerholungen. Wer langfristig denkt und die höhere Volatilität kleiner Titel aushalten kann, findet hier interessante Einstiegspunkte und kann als Beimischung eine kleine Position aufbauen. Dennoch gilt: Diversifikation ist wichtig. Für eine nachhaltige Vermögensstrategie sollte stets über mehrere Titel, Regionen und Anlageklassen investiert werden.

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