Als Fahranfänger werden Personen bezeichnet, die gerade ihren Führerschein erworben haben und somit am Anfang ihrer Fahrerfahrung stehen und meist noch keine Fahrpraxis haben. In der Regel umfasst diese Kategorie junge Fahrer, meistens im Alter von 18 bis etwa 25 Jahren, allerdings können auch ältere Personen, die kürzlich die Fahrerlaubnis erworben haben, als Fahranfänger eingestuft werden. Diese Einstufung ist nicht nur eine Frage des Alters oder der Fahrerfahrung, sondern wird auch von Versicherungen für die Risikobewertung und Prämiengestaltung verwendet.
In der Welt der Autoversicherungen gelten Fahranfänger als Hochrisikogruppe. Statistiken zeigen, dass diese Fahrergruppe aufgrund mangelnder Erfahrung und manchmal auch aufgrund jugendlicher Unbesonnenheit ein höheres Risiko für Verkehrsunfälle darstellt. Dies spiegelt sich in den Versicherungsprämien wider, die für Fahranfänger in der Regel deutlich höher sind als für erfahrene Fahrer.
Die Risikoeinstufung hat direkte Auswirkungen auf die Versicherungskonditionen. Fahranfänger müssen häufig mit höheren Selbstbeteiligungen und Prämien rechnen.