Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die sich auf kurzfristige Geldmarktinstrumente konzentrieren. Sie dienen als Anlageinstrument für Privatanleger, um ihr Kapital sicher anzulegen und dabei eine angemessene Rendite zu erzielen. Geldmarktfonds investieren in hochliquide Finanzinstrumente wie Geldmarktpapiere, Bankguthaben, handelbare Schuldtitel mit kurzer Laufzeit und andere kurzfristige Anlagen.
Die Grundprinzipien von Geldmarktfonds umfassen eine hohe Liquidität, Kapitalerhaltung und Sicherheit als vorrangige Ziele. Durch ihre breite Diversifikation minimieren Geldmarktfonds das spezifische Ausfallrisiko einzelner Anlagen und bieten Anlegern somit eine stabilere Anlageform.
Geldmarktfonds unterscheiden sich von anderen Investmentfondsarten wie Aktienfonds oder Rentenfonds hinsichtlich ihrer Anlagestrategie und ihres Anlageuniversums. Während Aktienfonds in Aktien investieren und Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere, konzentrieren sich Geldmarktfonds auf kurzfristige, hochliquide Anlagen. Dies ermöglicht Privatanlegern, von einer Anlageklasse zu profitieren, die weniger anfällig für Marktschwankungen ist und ein geringeres Risiko bietet.
Vorteilhaft für Anleger ist, dass Geldmarktfonds im Vergleich zu anderen Fondsarten eine höhere Liquidität bieten, da Anleger in der Regel täglich ihre Anteile zurückgeben und somit ihr investiertes Kapital jederzeit verfügbar machen können.