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Vermögenswirksame Leistungen (VL): Verschenke kein Geld vom Chef!

Viele Arbeitnehmer in Deutschland lassen Jahr für Jahr eine dreistellige Summe liegen, und das vollkommen freiwillig. Der Grund ist meist nicht Desinteresse, sondern eine Mischung aus Unwissenheit und dem Gefühl, dass der bürokratische Aufwand den Ertrag nicht rechtfertigt. Die Rede ist von den Vermögenswirksamen Leistungen (VL). Dabei handelt es sich um eine der einfachsten Möglichkeiten, ohne Verzicht auf das eigene Nettoeinkommen ein privates Polster aufzubauen.

Die Hürden der Eigenumsetzung: Bürokratie und Stress

Stell dir vor, dein Arbeitgeber würde dir jeden Monat 40 Euro bar auf die Hand geben, unter der einzigen Bedingung, dass du sie nicht sofort für Konsum ausgibst. Würdest du ablehnen? Wahrscheinlich nicht. Doch genau das passiert bei Millionen von Beschäftigten. Laut Schätzungen nutzt nur etwa jeder Zweite den Anspruch auf VL.

Das Problem liegt oft in der Historie, denn lange Zeit waren VL eng mit dem klassischen Bausparvertrag oder dem wenig lukrativen Banksparplan verknüpft. In einer Niedrigzinsphase (oder bei einer Inflation, die über den mageren Zinsen liegt) fressen Gebühren und Kaufkraftverlust den Nutzen dieser Verträge oft auf. Wer heute Vermögen bilden will, muss die Logik der Asset Allokation, also der strategischen Verteilung des Kapitals auf verschiedene Anlageklassen, auch auf seine VL anwenden.

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Die Fakten: Wie VL heute funktionieren

Der Gesetzgeber sieht vor, dass Arbeitgeber ihren Angestellten bis zu 480 Euro pro Jahr (entspricht 40 Euro im Monat) zusätzlich zum Gehalt überweisen können, sofern dieses Geld in eine qualifizierte Anlageform fließt. Je nach Tarifvertrag oder individueller Vereinbarung übernimmt der Chef den vollen Betrag oder einen Teil davon. Besonders für Auszubildende, die oft zum ersten Mal ein eigenes Gehalt beziehen, ist dies der ideale Einstieg. Der VL-Start bei OSKAR2 ermöglicht jungen Menschen einen risikoarmen Erstkontakt mit der Aktienwelt, ohne das eigene Budget zu belasten.

💡Besonders relevant für den Öffentlichen Dienst

Was viele nicht wissen: Auch Beamte, Richter sowie Soldatinnen und Soldaten haben in der Regel Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen. Da im öffentlichen Dienst die Beträge oft fix vorgegeben sind, lohnt sich hier die automatisierte Anlage über einen Robo-Advisor wie OSKAR besonders. Selbst bei kleineren Beträgen sorgt die professionelle ETF-Struktur dafür, dass die Zulagen nicht durch hohe Depotgebühren aufgefressen werden, wie es bei klassischen Bankprodukten oft der Fall ist. So wird aus einer vermeintlich kleinen Zulage über die Dienstjahre hinweg ein stattlicher privater Vorsorgebaustein.

Zusätzlich gibt es für Arbeitnehmer unter bestimmten Einkommensgrenzen die Arbeitnehmersparzulage. Wer beispielsweise als Alleinstehender ein zu versteuerndes Einkommen von weniger als 40.000 Euro hat (bei Verheirateten 80.000 Euro), erhält vom Staat beim Aktienfondssparen eine Förderung von 20 Prozent auf die eingezahlten Beiträge. Das sind bis zu 80 Euro im Jahr zusätzlich. 

Merkmal Förderung bei ETF-Anlage
Höhe der Förderung 20 % auf max. 400 € Einzahlung pro Jahr
Max. Bonus vom Staat 80 € pro Jahr (160 € bei Zusammenveranlagung)
Einkommensgrenze (neu) bis 40.000 € (Single) / 80.000 € (Verheiratete)

Hinweis: Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen, welches in der Regel deutlich unter dem Bruttogehalt liegt.

Der klassische Zyklus eines VL-Vertrags umfasst eine sechsjährige Einzahlphase, gefolgt von einer einjährigen Sperrfrist, nach der über das Kapital frei verfügt werden kann.

💡Rechenbeispiel: Die Macht der 40 Euro 

Wer den vollen Arbeitgeberzuschuss von 40 Euro monatlich über ein Arbeitsleben von 40 Jahren konsequent in ein weltweit gestreutes ETF-Portfolio anlegt, erzielt bei einer durchschnittlichen Marktrendite von 7 % p.a. ein Endkapital von rund 103.000 Euro. Das Beeindruckende: Dieser sechsstellige Betrag entsteht ohne einen einzigen Euro Verzicht auf das eigene Nettoeinkommen (sofern der Chef den Beitrag voll übernimmt).

Auf einen Blick: Wo lohnen sich VL am meisten?

Kriterium Bausparvertrag / Banksparplan ETF-basierte Vermögensverwaltung
Renditechance Sehr gering (meist unter Inflation) Hoch (historisch ca. 7 % p.a. bei Welt-Portfolio)
Kosten Abschlussgebühren & Kontoführungsentgelte Geringe prozentuale Verwaltungsgebühr
Flexibilität Starr, oft an wohnwirtschaftliche Zwecke gebunden Hoch, nach 7 Jahren frei verfügbar
Inflationsschutz Nein (Geldwert-Anlage) Ja (Sachwert-Anlage in Unternehmen)

Warum die Umsetzung oft scheitert

Obwohl die Vorteile auf der Hand liegen, schrecken viele Arbeitnehmer vor der manuellen Einrichtung zurück. Ein VL-Depot bei einer Filialbank ist oft teuer, die Auswahl an Fonds eingeschränkt oder mit hohen Ausgabeaufschlägen und Kosten belastet. Wer versucht, das Ganze über ein Standard-Depot zu lösen, stellt schnell fest: Das geht nicht. VL-Beiträge müssen direkt vom Arbeitgeber auf ein spezielles Konto überwiesen werden, das für diese Zwecke zertifiziert ist.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer sich für das renditestarke ETF-Sparen entscheidet, muss normalerweise Dokumentationspflichten gegenüber dem Finanzamt erfüllen und sicherstellen, dass die Depotführung die speziellen VL-Regeln beherrscht.

An dieser Stelle bieten moderne digitale Lösungen wie OSKAR2 einen entscheidenden Vorteil. OSKAR fungiert hier als Referenz für eine zeitgemäße Abwicklung, denn statt sich mit komplizierten Formularen für die Personalabteilung herumzuschlagen, generiert die Plattform eine fertige Arbeitgeberbescheinigung inklusive einer dedizierten IBAN-Logik. Der Arbeitnehmer muss diese lediglich weiterleiten. Den Rest, von der professionellen Portfolio-Zusammenstellung bis hin zum automatischen Rebalancing (die Wiederherstellung der ursprünglichen Risikogewichtung), übernimmt das System.

Strategische Vermögensbildung: Warum ETFs die erste Wahl sind

Um den Zinseszinseffekt maximal zu nutzen, führt an Sachwerten kein Weg vorbei. Während Bausparverträge oft nur die Inflation ausgleichen, ermöglichen weltweit gestreute ETFs eine Teilhabe am globalen Wirtschaftswachstum.

Ein intelligenter VL-Ansatz sollte dabei auf folgende Faktoren setzen:

  • Diversifikation: Statt auf einzelne Aktien zu setzen, sollte das Kapital über hunderte oder tausende Unternehmen weltweit gestreut sein
  • Thesaurierung: Erträge wie Dividenden werden direkt wieder angelegt. Das beschleunigt das Wachstum des Kapitals massiv, da auf die reinvestierten Gewinne im nächsten Jahr ebenfalls wieder Renditen anfallen
  • ESG-Kriterien: Viele Anleger legen Wert auf Nachhaltigkeit (Environmental, Social, and Governance). Ein zeitgemäßes VL-Produkt sollte diese Filter bereits integriert haben

Der Clou bei einem modernen Anbieter wie OSKAR ist, dass die VL nicht isoliert betrachtet werden: Das Kapital fließt in eine professionell verwaltete Strategie, die Sachwerte priorisiert und so einen natürlichen Inflationsschutz bietet. 

Besonders smart für Familien: Da OSKAR alle Depots der Familie, vom eigenen VL-Konto bis zum Kindersparplan in einer App bündelt, behältst du die volle Übersicht über den gesamten Vermögensaufbau. Die VL-Erträge können so nach Ablauf der Sperrfrist gezielt als Baustein für die Zukunft der Kinder eingeplant werden, ohne dass du den Überblick im Formulardschungel verlierst.

Die steuerliche Komponente und Dokumentation

Ein oft unterschätzter Punkt ist die steuerliche Behandlung. Die VL-Beiträge deines Arbeitgebers gelten als steuerpflichtiger Arbeitslohn. Dennoch lohnt sich das Modell fast immer, da die Renditechancen und die staatlichen Zulagen die Steuerlast bei weitem überwiegen.

💡Wichtig für die Praxis

Du musst kein Steuerexperte sein, um VL zu nutzen. Die Verrechnung der Beiträge sowie die Abführung der fälligen Steuern und Sozialabgaben auf den Arbeitgeberzuschuss erfolgen vollautomatisch über deine monatliche Lohnabrechnung. Dein Nettoverdienst verringert sich dabei nur um einen minimalen Bruchteil, während auf deinem VL-Konto der volle Betrag für dich arbeitet.

In der Vergangenheit war die jährliche Bescheinigung für das Finanzamt ein bürokratisches Hindernis. Digitale Lösungen automatisieren diesen Prozess heute vollständig. Die Daten werden elektronisch an die Finanzbehörden übermittelt, was den manuellen Aufwand für dich auf nahezu Null reduziert.

Fazit: Zeitersparnis als Rendite-Turbo

Vermögenswirksame Leistungen sind kein Relikt aus der Vergangenheit, sondern bei richtiger Umsetzung ein Turbo für den langfristigen Vermögensaufbau. Wer die 40 Euro monatlich ignoriert, verzichtet über ein Arbeitsleben hinweg auf einen mittleren fünfstelligen Betrag, allein durch die Beitragszahlungen des Chefs und die Kraft des Marktes.

Die bisherige Hürde der Komplexität der Abwicklung wird durch spezialisierte Anbieter wie OSKAR2 praktisch eliminiert und der Einstieg in den Kapitalmarkt ist damit niedriger ist als je zuvor. Wer sein Geld vom Chef nicht in einem ETF-basierten System arbeiten lässt, verschenkt nicht nur die monatliche Einzahlung, sondern auch die Chance, ohne eigenen Aufwand ein beachtliches Polster für die Zukunft aufzubauen. Es ist der wohl einfachste Weg, die Vorteile des Kapitalmarkts für sich zu nutzen, sicher, automatisiert und völlig stressfrei.

Häufige Fragen zu Vermögenswirksamen Leistungen (FAQ)

  • Was passiert bei einem Arbeitgeberwechsel? Dein bestehender VL-Vertrag bleibt erhalten. Du teilst deinem neuen Chef einfach die Bankverbindung deines VL-Depots mit, damit er die Zahlungen fortsetzen kann. Sollte der neue Arbeitgeber keine VL zahlen, kannst du den Vertrag auch ruhen lassen oder privat weiterbesparen.
  • Können auch Selbstständige oder Freiberufler VL nutzen? Nein, VL sind ein Privileg für Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte und Richter. Selbstständige können jedoch privat in dieselben ETF-Portfolios investieren, um von der professionellen Vermögensverwaltung zu profitieren, auch ohne den staatlich geförderten VL-Rahmen.
  • Gibt es eine Mindestlaufzeit? Ja, die gesetzliche Sperrfrist beträgt in der Regel sieben Jahre (sechs Jahre Einzahlung, ein Jahr Ruhephase). Danach kannst du frei über das Kapital verfügen oder es einfach weiter investiert lassen, um die Renditechancen des Marktes länger zu nutzen.
  • Muss ich die Arbeitnehmersparzulage selbst beantragen? Ja, das geschieht ganz einfach über deine jährliche Einkommensteuererklärung. Moderne Depotanbieter übermitteln die notwendigen Daten elektronisch an das Finanzamt, sodass du lediglich ein Kreuz an der richtigen Stelle setzen musst.
  • Kann ich VL auch in nachhaltige ETFs anlegen? Ja, das ist bei modernen Anbietern sogar der Standard. OSKAR nutzt beispielsweise Anlagestrategien, die strenge ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) berücksichtigen. So investierst du nicht nur renditestark, sondern auch verantwortungsbewusst in die Zukunft.
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2Hinweis: Oskar ist eine Marke der Oskar.de GmbH, eine Ausgründung der finanzen.net GmbH. Die Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH verwaltet das Vermögen, die Baader Bank AG führt die Depots mit Verrechnungskonten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH.