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Altersvorsorgedepot-Rechner: Deine staatliche Förderung auf einen Blick

Ab 2027 fördert der Staat dein privates ETF-Sparen fürs Alter mit bis zu 50 Cent pro eingezahltem Euro. Familien mit Kindern bekommen die volle Kinderzulage schon ab 25 Euro im Monat, und erstmals sind auch alle Selbstständigen förderberechtigt. Wie viel Förderung in deiner konkreten Situation drin ist und was nach Kosten und Inflation im Depot landen könnte, zeigt dir unser Altersvorsorgedepot-Rechner in Sekunden.

Deine Angaben
EUR/Monat
Das entspricht 1.200 EUR pro Jahr.
⚠️ Ab 150 EUR/Monat bzw. 1.800 EUR/Jahr gibt es keine zusätzliche Förderung. Der Mehrbeitrag fließt ungefördert ins Depot.
Kinder
EUR
Jahr
Jahre
Daraus ergibt sich automatisch eine Spardauer von 30 Jahren.
Optionale Einstellungen
% p.a.
% p.a.
% p.a.
Deine jährliche Gesamtförderung
Depotwirksame Förderung
Steuerlicher Zusatzvorteil
Gesamteinzahlung ins Depot
📊 Detailaufschlüsselung der Förderung
Dein Eigenbeitrag
+ Grundzulage (bis 360 €: 50¢/€)
= Gesamteinzahlung ins Depot
Vermögensentwicklung über 30 Jahre
Geschätztes Endvermögen
Inflationsbereinigt (heutige Kaufkraft)
Davon staatliche Förderung (gesamt)
Netto-Rendite nach Kosten
💡 Hinweis: Die Vermögensrechnung verwendet die angenommene Rendite abzüglich Effektivkosten. Zusätzlich wird das Endvermögen inflationsbereinigt dargestellt, um die Kaufkraft in heutigen Euro besser einschätzen zu können.

Mit dem Altersvorsorgedepot öffnet der Staat die Tür für renditestarke Investments in ETFs und Aktien-Fonds – inklusive staatlicher Förderung. Doch Rendite ist nicht alles: Hohe Gebühren können über die Jahrzehnte ein tiefes Loch in dein Polster reißen. Mit unserem Altersvorsorgedepot-Rechner findest du sofort heraus, wie viel von der Förderung nach Abzug aller Kosten wirklich in deinem Geldbeutel landet.

Unser kostenloser Rechner zeigt dir in Sekunden:

  • Wie hoch deine jährliche Förderung durch Grundzulage, Kinderzulage und Berufseinsteiger-Bonus ausfällt
  • Ob du zusätzlich einen steuerlichen Vorteil durch die Günstigerprüfung erhältst
  • Wie viel Vermögen nach deiner gewählten Spardauer realistisch in deinem Depot landen könnte – inklusive Rendite und Inflation

Gib einfach deine monatliche Sparsumme, dein Einkommen, die Anzahl deiner Kinder und dein Geburtsjahr ein – der Rechner erledigt den Rest.

💡 Gut zu wissen

Die Förderung fließt erst ab dem Tag, an dem Geld eingezahlt wird. Wer keine Zulagen verschenken will, kann sich bei finanzen.net ZERO schon jetzt kostenlos vormerken lassen und gehört am 1. Januar 2027 zu den Ersten, die ihr Depot eröffnen.
Alle Informationen zur Förderung, Steuern, Auszahlung und Anbietern findest du in unserem Ratgeber-Artikel zum Altersvorsorgedepot.

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot ist ein neues, staatlich gefördertes Anlageprodukt für die private Altersvorsorge. Wer für das Alter vorsorgen möchte, zahlt in der Ansparphase regelmäßig Geld ein und investiert es in Wertpapiere wie ETFs oder Fonds – mit dem Ziel, langfristig eine attraktive Rendite zu erzielen. Ab dem Rentenalter folgt dann die Auszahlphase, in der das aufgebaute Kapital in der Regel monatlich ausgezahlt wird. Das neue Depot löst die Riester-Rente ab und soll Sparerinnen und Sparern den Einstieg in den Kapitalmarkt mit staatlicher Unterstützung deutlich leichter machen. Die Koalitionsfraktionen haben sich im März 2026 auf die letzten Details geeinigt, der Bundestag stimmt am 26. März ab. Starttermin bleibt der 1. Januar 2027.

Wie hoch ist die staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot?

Der Staat unterstützt das Sparen mit dem Altersvorsorgedepot durch Zulagen, Steuerersparnisse oder eine Kombination aus beiden. Wer bis zu 360 Euro im Jahr einzahlt, erhält einen staatlichen Zuschuss von 50 Cent pro Euro – das sind bis zu 180 Euro jährlich. Für Einzahlungen zwischen 361 und 1.800 Euro gibt es zusätzlich 25 Cent pro Euro, also nochmals bis zu 360 Euro. Die maximale Grundzulage beläuft sich damit auf 540 Euro pro Jahr. Familien profitieren besonders: Die volle Kinderzulage von 300 Euro pro Kind wird bereits ab einem Eigenbeitrag von 25 Euro im Monat erreicht. Ergänzend dazu kann über die Steuererklärung eine weitere steuerliche Entlastung beantragt werden. Die Förderstruktur ist gegenüber Riester deutlich vereinfacht und fällt nach der Koalitionseinigung nochmals höher aus als im ersten Entwurf.

Für wen lohnt sich das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot richtet sich an alle, die langfristig privat fürs Alter sparen möchten. Förderberechtigt sind gesetzlich Rentenversicherte – darunter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Beamte, Auszubildende sowie rentenversicherungspflichtige Selbstständige. Auch wer sich in Elternzeit befindet, Krankengeld oder Arbeitslosengeld I bezieht, wird weiterhin gefördert. Neu seit der Koalitionseinigung: Auch alle anderen Selbstständigen – Freelancer, Unternehmer, Freiberufler – werden erstmals in den Kreis der Förderberechtigten aufgenommen. Im ersten Entwurf waren sie noch ausgeschlossen.

Kann man das Altersvorsorgedepot vorzeitig kündigen?

Das Kapital im Altersvorsorgedepot ist ausdrücklich für den Ruhestand vorgesehen und soll während der Ansparphase investiert bleiben. Wer vor dem 65. Geburtstag auf das angesparte Geld zugreift, muss erhaltene Förderungen und Steuervorteile zurückzahlen. Eine reguläre Auszahlung beginnt erst nach diesem Zeitpunkt, typischerweise als Auszahlplan bis 85 oder als lebenslange Rente. Nach den aktuellen Plänen muss das Kapital spätestens mit 70 Jahren entnommen werden. Das Depot ist also bewusst als langfristiges Vorsorgevehikel konzipiert und nicht als flexibles Sparkonto.

Wie hoch sind die Kosten beim Altersvorsorgedepot?

Bei einem langfristigen Sparprodukt können selbst geringe laufende Kosten über die Jahre einen erheblichen Teil der erzielten Rendite aufzehren. Für das Altersvorsorgedepot gilt ein Kostendeckel von maximal 1 Prozent Effektivkosten pro Jahr für das sogenannte Standardprodukt, das jeder Anbieter zwingend im Angebot haben muss. Zusätzlich wird ein öffentlicher Träger ein eigenes Standarddepot anbieten, das den Kostendruck im Markt weiter erhöhen dürfte. Wer sich selbst um die ETF-Auswahl kümmert, kommt mit typischerweise 0,1 bis 0,2 Prozent pro Jahr deutlich günstiger. Über 40 Jahre macht der Unterschied zwischen 0,2 und 1 Prozent Kosten rund 65.000 Euro aus – Eigeninitiative bei der Fondsauswahl zahlt sich also aus.

Wie viel Steuern muss man auf das Altersvorsorgedepot zahlen?

Während der Ansparphase profitieren Sparerinnen und Sparer von steuerlichen Vorteilen: Gewinne im Depot bleiben steuerfrei, und über die sogenannte Günstigerprüfung in der Steuererklärung kann zusätzlich eine steuerliche Entlastung beantragt werden. Alternativ oder ergänzend fließen staatliche Zulagen direkt in das Depot. Erst in der Auszahlphase im Ruhestand wird das angesparte Kapital versteuert – zu einem Zeitpunkt, an dem das zu versteuernde Einkommen in der Regel deutlich niedriger ist als im Erwerbsleben.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

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