Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist von grundlegender Bedeutung für die finanziellen Absicherung eines jeden Fahrzeughalters. Diese Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und dient dazu, Schäden zu decken, die Sie anderen Personen oder deren Eigentum im Falle eines von Ihnen verursachten Unfalls zufügen. Sie bildet somit das Fundament der Haftpflichtversicherung im Bereich des Straßenverkehrs und kommt für die finanziellen Verpflichtungen auf, die sich aus gesetzlichen Haftungsansprüchen ergeben.
Das grundlegende Prinzip der Haftpflicht fürs Kfz basiert auf der klaren Zuordnung von Verantwortlichkeit und Haftung. Im Falle eines Unfalls oder Schadensereignisses tritt sie ein, um die finanzielle Belastung des Fahrzeugführers zu mildern. Dies geschieht unabhängig davon, ob der Fahrzeugführer den Vorfall selbst verschuldet hat oder nicht.
Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt drei Hauptkategorien von Schäden ab:
Personenschäden: Hierbei handelt es sich um Schäden an Personen, einschließlich Verletzungen und medizinischer Behandlungen, die aufgrund eines Unfalls verursacht wurden. Die Deckungssummen für Personenschäden können erheblich sein, da medizinische Kosten und Schmerzensgeldansprüche beachtlich sein können.
Sachschäden: Diese Kategorie umfasst Schäden an Fahrzeugen und anderen materiellen Gütern, die bei einem Unfall beschädigt werden. Die Deckungssummen für Sachschäden variieren je nach Versicherungspolice.
Vermögensschäden: Hierbei handelt es sich um finanzielle Schäden, die durch den Unfall entstehen können. Dies können beispielsweise Einkommensverluste aufgrund von Verletzungen oder der Verlust von Mieteinnahmen aus vermieteten Fahrzeugen sein.