Die Deutsche Rentenversicherung steht vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer weniger Erwerbstätige für eine wachsende Zahl von Rentenbeziehern aufkommen müssen. Zudem hat die Bundesregierung seit 2022 die Bundeszuschüsse mehrfach gekürzt, was den Haushalt der Rentenversicherung zusätzlich belastet.
Zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen zählen die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig niedrigen Geburtenraten, der Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge und sinkende Rentenniveaus in den kommenden Jahrzehnten. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt die private Vorsorge zunehmend an Bedeutung. Experten empfehlen, etwa 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens als Finanzbedarf im Alter anzusetzen. Obwohl die gesetzliche Rente durch Steuermittel mit etwa 30 Prozent der Ausgaben bezuschusst wird, reicht sie meist nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.
Bei der Definition der Altersvorsorge-Ziele sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden: