Perfekt für die Sicherheit im Depot

Anleihen-ETFs: Die besten Bond-ETFs für Ihr Portfolio im Überblick

Wer langfristig sein Geld an der Börse anlegt, macht dies meistens mithilfe von ETFs auf große Indizes. Doch wer sein Portfolio wirklich abrunden möchte, sollte auch Anleihen-ETF in Betracht ziehen. Wir zeigen Ihnen, warum ETF auf Anleihen in einem Depot wichtig sind und wie Sie die besten Bond-ETFs finden.

Anleihen-ETF: Die besten Bond-ETFs für Ihr Portfolio im Überblick

Anleihen-ETF - das Wichtigste in Kürze

Ein Anleihen-ETF, auch Bond-ETF genannt, bildet den entsprechenden Index im Optimalfall 1:1 ab. Mittlerweile gibt es tausende ETFs auf Anleihen und Renten.
Ein Bond-ETF eignet sich perfekt dafür, das Risiko im eigenen Portfolio zu minimiren und Kursschwankungen an der Börse abzuschwächen.
Tipp: Sie können einen Anleihen-ETF kaufen, sobald Sie ein Wertpapierdepot besitzen. Bei der Suche hilft unser Aktiendepot-Vergleich.

Anleihen-ETF kaufen - Empfehlungen & Tipps

Unsere Empfehlung: Entscheiden Sie, welchen Anleihen-ETF sie kaufen möchten - denn diese unterscheiden sich ganz gewaltig: Welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Bond-ETFs gibt, lesen Sie in diesem Ratgeber.
Produktempfehlung: Die ausschüttenden iShares Global Corp Bond Hedged UCITS ETF (ISIN IE00B9M6SJ31/ WKN A1W02Q) und der SPDR Refinitiv Global Convertible Bond ETF (ISIN IE00BNH72088/ WKN A12CZS) sollten Sie bei einem Investment in Bond-ETFs in Betracht ziehen.
Tipp: Wer sein Kapital in mehrere ETFs anlegen möchte, sollte sich OSKAR anschauen. Damit können Sie ab einer Sparrate von 25 Euro pro Monat in bis zu zehn ETFs mit weltweiter Streuung gleichzeitig investieren.

Die besten Anleihen-ETFs im Test

Name WKN/ISIN Gebühr
pro Jahr
(TER)
Verwendung
der Erträge
iS­ha­res Glo­bal Corp Bond EUR Hdg Ucits ETF (Dist) IE00B9M6SJ31/ A1W02Q 0,25 Prozent ausschüttend
SPDR Refinitiv Global Convertible Bond ETF IE00BNH72088/ A12CZS 0,50 Prozent ausschüttend
Xtra­ckers Eu­ro­zo­ne Go­vern­ment Bond 25+ Ucits ETF 1C LU0290357846/ DBX0AK 0,15 Prozent thesaurierend
iS­ha­res Co­re Euro Corp Bond Ucits ETF EUR Dist IE00B3F81R35/ A0RGEP 0,20 Prozent ausschüttend

Produkt­empfehlung: Zu den besten Anleihen-ETFs gehören der iShares Global Corp Bond Hedged UCITS ETF (ISIN IE00B9M6SJ31/ WKN A1W02Q) und der SPDR Refinitiv Global Convertible Bond ETF (ISIN IE00BNH72088/ WKN A12CZS), beide sind ausschüttend.

Für Anleger, die ihr Kapital gleich in mehreren ETFs anlegen möchten, empfehlen wir OSKAR. Mit dem Robo-Advisor investieren Sie gleich in ein ganzes Bündel von ETFs mit weltweiter Streuung.

Was die hier vorgestellten Produkte auszeichnet und wie sich die einzelnen Anleihen-ETFs voneinander unterscheiden, das erfahren Sie in unserem ausführlichen Anleihen-ETF-Test. Außerdem erfahren Sie auch, warum Bond-ETFs grundsätzlich in keinem Depot fehlen sollten.

Anleihen-ETF – wichtig fürs Portfolio

Für die meisten Anleger stehen Aktien im Fokus ihres Depots – dabei sind festverzinsliche Wertpapiere für ein breit aufgestelltes Portfolio genauso wichtig. Sie runden die Geldanlage ab und sorgen für die nötige Sicherheit. Allerdings gibt es sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Anleihen-ETFs. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Zusammensetzung des Indexfonds, sondern auch in der Sicherheit. Deswegen müssen Anleger genau darauf achten, welchen Anleihen-ETF sie sich ins Depot holen.

In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen nicht nur die besten Anleihe-ETFs vor, sondern erklären Ihnen genau, was Anleihen sind und wie diese sich unterscheiden. Deswegen beginnen wir hier direkt bei den Grundlagen.

Was ist ein Anleihen-ETF?

Ein Anleihen-ETF ist ein börsengehandelter passiver Indexfonds, der sich aus Anleihen oder Rentenpapieren zusammensetzt. Oft hört man in diesem Zusammenhang auch den englischen Begriff Bond-ETF. „Bond“ ist einfach nur das englische Wort für „Anleihe“ und ist deshalb als Synonym für den deutschen Begriff zu verstehen.

Unter Anleihen selbst versteht man fest verzinste Wertpapiere, die dem Gläubiger ein Recht auf Rückzahlung und die Zahlung eines fest vereinbarten Zinssatzes einräumen. Im Grunde genommen ist es eine Schuld, die der Emittent beim Käufer hat und verspricht, diese in regelmäßigen Abständen mit Zinsen zurückzuzahlen. Anleihen werden meist von Staaten, Banken oder Unternehmen herausgegeben. Aktuell hat allein der deutsche Staat Anleihen im Wert von über 1,2 Billionen Euro im Umlauf.

Bei Anleihen-ETFs werden viele einzelne Anleihen gebündelt – ähnlich wie bei einem DAX-ETF der den Deutschen Leitindex abbildet. So gibt es auch Anleihen-ETF zum Beispiel auf den Deutschen Rentenindex (REX), der die Wertentwicklung deutscher Staatsanleihen misst. Ein ETF versucht dann, diesen 1:1 abzubilden und so dieselbe Rendite zu erzielen.

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Anleihen-ETF: Vor- und Nachteile

Anleihen-ETFs gelten grundsätzlich als sichere Geldanlagen und sind mit Festgeld zu vergleichen. Auch ist der Vorteil bei einem Bonds-ETF natürlich wie bei jedem anderen ETF auch, dass Sie gleichzeitig in mehrere Anleihen investieren. Dadurch zahlen Sie einen festen Preis für mehrere Anleihen gleichzeitig und sind somit deutlich günstiger dran.

Ein breit aufgestelltes Portfolio sollte aus einem guten Aktien-Anleihen-Verhältnis bestehen: Aktien sind dabei der risikoreichere Teil, während Anleihen als risikoarm gelten. Anleihen gelten als risikoarm, weil ihr Wert weniger stark schwankt als bei Aktien. Gleichzeitig bedeutet das für Anleger auch, dass am Ende natürlich weniger Rendite herausspringt. Je größer der Anleihen-Anteil im Portfolio ist, desto geringer wirkt sich deshalb ein ausgeprägter Kursverlust bei Aktien auf den Wert des Gesamtdepots aus. Somit können Anleihen Schwankungen im Portfolio ausgleichen.

Vorsicht: Bei Anleihen handelt es sich zwar um eine risikoarme Anlage – aber sie sind dennoch nicht risikofrei.

Wenn die Zinsen sinken, legen Anleihen-ETFs im Wert zu. Denn dann werden sie stärker nachgefragt. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass mit steigenden Zinsen der Wert der Bond-ETFs bei steigenden Zinsen sinkt.

Allerdings hat die Rendite von Anleihen in den letzten Jahren stark abgenommen. Wer eine wirklich positive Rendite mit Bond-ETFs erzielen will, muss mehr Risiko eingehen und somit auch Anleihen von weniger finanzstarken Ländern oder Unternehmen kaufen. Aus diesem Grund leidet auch die Sicherheit des Depots darunter.

Tipp: Wer sich die Zeit oder Mühe sparen will, selbst nach den richtigen ETFs zu suchen, kann auf einen digitalen Vermögensverwalter zurückgreifen. Ein Robo-Advisor investiert für seine Kunden völlig automatisiert in mehrere ETFs gleichzeitig und stellt ganz nach ihrem Risikoprofil ein Aktien-Anleihen-Verhältnis zusammen. In unserem Robo-Advisor-Vergleich finden Sie alle Infos dazu.

Anleihen-ETF: Die wichtigsten Unterschiede

Anleihen-ETF eignen sich perfekt, um die Sicherheit im Portfolio zu erhöhen. Aber es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Bond-ETFs: Je nach Anbieter und Replikationsmethode wird die Entwicklung des zugrundeliegenden Index mehr oder weniger exakt nachgebildet. Dies entscheidet letztlich über die Rendite, die Sie als Anleger erzielen können. Beeinflusst wird Ihre Rendite auch von der Gesamtkostenquote, die sich ebenfalls von einem Anbieter zum anderen unterscheidet – folgende Kriterien müssen Sie bei der Auswahl eines Bond-ETF beachten:

Die Replikationsmethode: ETFs bilden einen Index auf zwei unterschiedlichen Wegen nach: direkt oder indirekt. Physisch replizierende ETFs (direkte Replikation) kaufen und verkaufen die Originalaktien des zugrundeliegenden Index. Ein Anleihen-ETF mit direkter Replikationsmethode kauft und verkauft also tatsächlich die im zugrundeliegenden Index enthaltenen Wertpapiere. Bei der Vollreplikation besitzt der ETF-Anbieter sogar die Aktien aller Titel in physischer Form. Synthetisch replizierende ETFs (indirekte Replikation) hingegen kaufen und verkaufen nicht die Aktien, die in dem Index enthalten sind. Wenn Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Replikationsmethoden erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Ratgeber ETF kaufen und ETF-Sparplan.

Die Ausschüttungsart: Mit einem Anleihen-ETF partizipieren Sie an den Kursgewinnen und an den Dividenden der im Indexfonds enthaltenen Anleihen. Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, was mit Ihren erzielten Erträgen geschehen soll. Wenn Sie die Dividenden gutgeschrieben bekommen möchten, dann müssen Sie sich für einen ausschüttenden ETF entscheiden. Die Erträge aus Ihrem ETF können Sie dann alternativ anlegen oder für Konsumausgaben nutzen. ETFs, die alle Dividenden wieder anlegen, nennen sich thesaurierende ETFs. Sie profitieren von einer Art Zinseszinseffekt, da sich der Wert des ETFs nicht nur Kursgewinne erhöht, sondern auch durch erzielte Erträge.

Tipp: Thesaurierende ETFs können in Verbindung mit einem ETF-Sparplan ihre Stärken voll ausspielen. In unserem großen ETF-Vergleich stellen wir Ihnen die besten spar­plan­fähigen ETFs zum langfristigen Vermögensaufbau vor.

Der Tracking Error: Damit wird die Differenz zwischen der Performance des ETFs und der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Index‘ bezeichnet. Der Tracking Error misst also die Abweichung der Fondsperformance von der Indexperformance. Je größer die Abweichung zwischen ETF und Index, desto größer sind die entstehenden Kosten. Der Tracking Error stellt folglich eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale von ETFs dar.

Die Anlagekosten: Die Kosten sind wie kaum ein anderer Faktor für den Anlageerfolg entscheidend. Das Gute: Die Kosten können Sie besonders leicht beeinflussen. Wenn Sie mehr über Anlagekosten eines ETF lesen wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber zum MSCI World-ETF. Dort beschäftigen wir uns ganz ausführlich mit den Anlagekosten eines ETFs.

Tipp: Die wichtigsten Begriffe rund um ETFs finden Sie übrigens in unserem ETF-Lexikon – und das ganz ausführlich erklärt.

Gebühren beim ETF-Kauf - schon gewusst?

Mithilfe der Gesamtkostenquote, der sogenannten Total Expense Ratio (TER), können Sie die Kosten eines ETFs vergleichen. Allerdings spiegeln sich in der TER nicht alle Kosten wider. Die TER gibt nur die laufenden Kosten pro Jahr für den Besitz eines ETFs an.

Die sogenannte Total Cost of Ownership (TCO) gibt hingegen die tatsächlichen Gesamtkosten an. Die TCO berücksichtigt zum Beispiel auch Handelsgebühren und Spreads bei Transaktionen innerhalb des ETFs, die Swapgebühr bei synthetisch nachgebildeten ETFs, Steuern sowie Erträge beispielsweise durch Wertpapierleihe.

Achten Sie auch auf die indirekten Gebühren, die durch den Tracking Error (TE) entstehen. Er misst die Abweichung des ETFs vom zugrundeliegenden Index. Ist der TE niedrig, dann ist die Entwicklung im Vergleich zum Index sehr ähnlich.

Der TE gibt allerdings nicht an, ob die Abweichung positiv oder negativ ist. Aufschluss darüber gibt die Tracking-Differenz (TD). Das ist der Unterschied zwischen der Rendite des ETFs und der Rendite des Index, der vom ETF nachgebildet wird.

Wichtig: Der ETF mit dem niedrigsten TER, ist nicht unbedingt der günstigste.

Die besten Anleihen-ETFs im Test

Anleger haben die Qual der Wahl, wenn sie sich ein Anleihen-ETF ins Depot holen wollen. Denn wie wir bereits erwähnt haben, spielen nicht nur die Kosten eine große Rolle, sondern auch die Replikationsmethode und natürlich der zugrundeliegende Index, den der ETF abbildet. Deshalb haben wir für Sie die besten Bond-ETFs im Detail zusammengefasst:

iS­ha­res Glo­bal Corp Bond EUR Hdg Ucits ETF (Dist)

Der iS­ha­res Glo­bal Corp Bond EUR Hdg Ucits ETF (Dist) (ISIN IE00B9M6SJ31 / WKN A1W02Q) bildet die Wertentwicklung des Bloom­berg Bar­clays Glo­bal Cor­po­ra­te Ag­gre­ga­te Bond EUR Hed­ged In­dex ab. Dieser spiegelt die Wert­ent­wick­lung des welt­wei­ten Un­ter­neh­mens­an­lei­hen­mark­tes wi­der. Er setzt sich der­zeit aus An­lei­hen von Un­ter­neh­men aus Schwel­len- und ent­wi­ckel­ten Län­dern welt­weit zu­sam­men, die ei­ne Lauf­zeit von min­des­tens ei­nem Jahr auf­wei­sen. Der ausschüttende ETF hat eine TER von 0,25 Prozent p.a., ein Fondsvolumen von über 1.540 Millionen Euro und erzielte in den letzten fünf Jahren eine Rendite von 3,1 Prozent. Zur Er­zie­lung ei­ner Ren­di­te, die der des In­dex na­he­kommt, setzt der Fonds Op­ti­mie­rungs­tech­ni­ken ein. Auch „Finanztest“ ist von dem Bond-ETF überzeugt und vergibt die Benotung „1. Wahl“.

iS­ha­res Co­re Euro Corp Bond Ucits ETF EUR Dist

Der iS­ha­res Co­re Euro Corp Bond Ucits ETF EUR Dist (ISIN IE00B3F81R35 / WKN A0RGEP) bildet die Wertentwicklung des Bloom­berg Bar­clays Euro Cor­po­ra­te Bond In­dex ab. Dieser spiegelt die Wert­ent­wick­lung auf Euro lau­ten­der fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re mit In­vest­ment-Gra­de-Sta­tus, bei de­nen Er­trä­ge nach ei­nem fes­ten Zins­satz ge­zahlt wer­den und die von In­dus­trie-, Ver­sor­gungs- oder Fi­nanz­un­ter­neh­men aus­ge­ge­ben wer­den. Der ausschüttende ETF hat eine TER von 0,20 Prozent p.a. und erzielte in den letzten fünf Jahren eine Rendite von 2,5 Prozent. Zur Er­zie­lung ei­ner Ren­di­te, die der des In­dex na­he­kommt, setzt der Fonds Op­ti­mie­rungs­tech­ni­ken ein. Auch dieser ETF von iShares wird von „Finanztest“ mit der Note „1. Wahl“ ausgezeichnet.

Xtrackers II Eurozone Government Bond 25+ ETF 1C

Der Bond-ETF von Xtrackers repliziert den iBoxx EUR Sovereigns Eurozone 25+ Total Return-Index. Dieser Index besteht aus Staatsanleihen europäischer Länder, die von Regierungen der Eurozone begeben werden. In den In­dex wer­den nur An­lei­hen auf­ge­nom­men, die am je­wei­li­gen Neu­ge­wich­tungs­tag ei­ne Rest­lauf­zeit von min­des­tens 25 Jah­ren auf­wei­sen. Der Fonds investiert in erster Linie in übertragbare Wertpapiere und setzt zudem derivative Techniken ein. Der Xtrackers II Eurozone Government Bond 25+ UCITS ETF 1C (ISIN LU0290357846 / WKN DBX0AK) hat eine TER von 0,15 Prozent p.a. und gehört damit zu den günstigeren Anleihen-ETFs. Der Anleihen-ETF erzielte in den letzten fünf Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,8 Prozent und ist thesaurierend.

SPDR Re­fi­ni­tiv Glo­bal Conv. Bond Ucits ETF Dist

Der SPDR Re­fi­ni­tiv Glo­bal Conv. Bond Ucits ETF Dis (ISIN IE00BNH72088 / WKN A12CZS) bildet die Wert­ent­wick­lung des glo­ba­len Mark­tes für Wan­del­an­lei­hen nach und hat ein Volumen von über 1.043 Millionen USD. Der Fonds strebt die mög­lichst ge­naue Nach­bil­dung der Wert­ent­wick­lung des Thom­son Reu­ters Qua­li­fied Glo­bal Con­ver­ti­ble In­dex an und in­ves­tiert in ers­ter Li­nie in Wert­pa­pie­re des In­dex. Die­se Wert­pa­pie­re um­fas­sen den in­ves­tier­ba­ren glo­ba­len Markt für Wan­del­an­lei­hen (ein­schließ­lich mit Wand­lungs­pflich­ten aus­ge­stat­te­ter Wan­del­an­lei­hen so­wie Wan­del­an­lei­hen oh­ne Lauf­zeit­be­gren­zung). Der ausschüttende Anleihen-ETF ist im Vergleich zu anderen Bond-ETFs deutlich teurer und hat eine TER von 0,50 Prozent p.a. Dafür konnte er eine durchschnittliche Rendite von 6,6 Prozent in den letzten fünf Jahren erzielen.

Tipp: Auch der Anleihen-ETF von SPDR wurde von „Finanztest“ mit der Note „1. Wahl“ ausgezeichnet.

Fazit: Darum ein Anleihen-ETF!

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob ein Anleihen-ETF zu Ihrer Anlagestrategie passt, dann sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Welcher Risikotyp sind Sie und wie langfristig wollen Sie Ihr Geld anlegen? Je langfristiger Sie anlegen wollen, desto riskanter können Sie in der Regel Ihr Geld investieren. Ein Bond-ETF mindert das Risiko in Ihrem Portfolio und kann fallende Aktienkurse abfangen. Aber Kurseinbrüche oder volatile Marktphasen gleichen sich über die Jahre aus. Wenn Sie also Ihr Geld langfristig anlegen wollen, brauchen Sie möglicherweise keine Anleihen in Ihrem Depot. Wichtig ist nur, dass Sie Ihr Investment nicht in einer marktschwachen Phase zu Geld machen wollen – sieben wichtige Tipps zur Geldanlage, haben wir für Sie übrigens im Ratgeber Geldanlage zusammengefasst.

Fakt ist: Ein Wertpapierdepot sollte aus Aktienfonds und aus sicheren Anlagen bestehen. Die Aktienfonds sorgen auf lange Sicht für Rendite, die sicheren Anlagen, wie Anleihen es sind, minimieren im Optimalfall das Risiko. Ein DAX-ETF oder ein Indexfonds auf einen noch volatileren Index wie den MDAX kann sich auf Dauer, also bei einer Haltedauer von zehn oder 15 Jahren, auszahlen, ist aber durchaus nicht ohne Risiko. Ein Bond-ETF ist auch für risikoscheue geeignet.

Unsere Empfehlung: Ein Anleihen-ETF ist mit weniger Risiken verbunden, bringt jedoch auf Dauer eine kleinere Rendite.

Anleihen-ETF kaufen - das sollten Sie tun

1
Eröffnen Sie ein Wertpapierdepot ohne Kontoführungsgebühren, zum Beispiel bei finanzen.net Brokerage Depot1. Dort gibt es Sparpläne mit Bond-ETFs für nur einen Euro pro Ausführung.
2
Ob thesaurierender oder ausschüttender ETF, ob physischer oder synthetischer ETF - wählen Sie einen Anleihen-ETF aus, der zu Ihrer Anlagestrategie passt.
3
Wollen Sie mit einem Sparplan langfristig ein Vermögen aufbauen, wählen Sie einen thesaurierenden ETF.
4
Wollen Sie einmalig einen großen Betrag anlegen oder flexibel mit den Erträgen umgehen, dann wählen Sie einen ausschüttenden ETF.
5
Vor allem bei langfristigen Anlagen sollten Sie sich für einen günstigen ETF entscheiden. Achten Sie neben jährlichen Gebühren (TER) auch auf die TCO und den Tracking-Error (TE).

Beitrag verfasst von:

JANA BUCH – REDAKTEURIN RATGEBER

Jana Buch ist seit März 2020 für die Themen Börse und Wertpapiere zuständig. Sie schloss ihr Volontariat bei der Mediengruppe Dr. Haas ab und hospitierte bei der tz.de sowie dem Münchner Merkur. Zuletzt arbeitete sie als News-Redakteurin und Promi-Expertin in einer Online-Redaktion.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Hinweis zu OSKAR: Oskar ist eine Marke der Oskar.de GmbH, eine Ausgründung der finanzen.net GmbH. Die Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH verwaltet das Vermögen, die Baader Bank AG führt die Depots mit Verrechnungskonten.

Hinweis: Das finanzen.net Brokerage-Depot ist ein Angebot der finanzen.net GmbH, der Betreiberin dieser Webseite. Bankpartner für das finanzen.net Brokerage-Depot ist die onvista bank, eine eingetragene Marke der Commerzbank AG. Weitere Informationen finden Sie hier. Bei seit dem 01.01.2020 beantragten finanzen.net Brokerage-Konten wird ein Verwahrentgelt für Einlagen über 250.000 Euro berechnet, siehe Preis- und Leistungsverzeichnis unter „sonstige Leistungen“.

Bildquelle: alexskopje / Shutterstock.com

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