Discount-Put-Optionsscheine handeln

Discount-Put-Optionsscheine – so profitieren Sie mit Rabatt von fallenden Kursen

Der Handel mit Discount-Put-Optionsscheinen ist günstiger als der Handel mit klassischen Put-Optionsscheinen. Wo Sie die besten Discount-Put-Optionsscheine finden, wann sich der Handel mit Optionsscheinen besonders lohnt und wie Sie Discount-Put-Optionsscheine handeln, erfahren Sie hier.

Discount-Put-Optionsscheine - das Wichtigste in Kürze

Discount-Put-Options­scheine sind deutlich gün­sti­ger als klassi­sche Put-Options­scheine.
Allerdings neh­men Sie als An­leger für diesen Ra­batt im Gegen­zug eine Ge­winn­begren­zung in Kauf.
Wer Put-Options­scheine ohne Dis­count han­deln möch­te, findet weitere hilf­reiche Tipps im Ratgeber Options­scheine.

Discount-Put-Optionsscheine - Empfehlungen & Tipps

Unsere Empfehlung: Wenn Sie Dis­count-Put-Options­scheine han­deln möchten, achten Sie ins­beson­dere auf eine aus­reichend lange Lauf­zeit.
Produkt­empfehlung: UBS und HypoVereinsbank/UniCredit bie­ten einige Dis­count-Put-Options­scheine auf den deut­schen Leit­index DAX an.
Darüber hinaus finden Anleger bei X-markets bei­spiels­weise auch Dis­count-Put-Options­scheine auf Apple.

Was ist ein Discount-Put-Optionsschein?

Dis­count-Put-Options­scheine sind wesent­lich gün­stiger als klassi­sche Put-Options­scheine – für diesen Rabatt nehmen Anleger im Gegen­zug eine Gewinn­begren­zung in Kauf. Mit Dis­count-Put-Options­scheinen können Anleger an sin­kenden Kursen des Basis­werts inner­halb eines be­stimm­ten Kurs­bereichs par­tizi­pie­ren. Zentra­ler Vorteil für Inve­storen: Diese Options­scheine zahlen am Lauf­zeit­ende die negative Kurs­ent­wick­lung eines Basis­werts zwischen einem fest­geleg­ten Kurs (dem Basis­preis) bis maximal zu einer niedri­geren Kurs­marke (dem Cap) zurück. Aus der Differenz zwischen Basis­preis und Cap ergibt sich der Höchst­betrag des Discount-Put-Options­scheins.

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Discount-Put-Options­schein sind, dann er­fah­ren Sie weiter unten in diesem Rat­geber mehr dazu – so finden Sie den passenden Options­schein.

Wann lohnt sich eine Anlage in Discount-Put-Optionsscheine?

Für Anleger lohnt sich die Inve­sti­tion in einen Dis­count-Put-Options­schein, wenn sie davon aus­gehen, dass der Kurs des Basis­werts während der Lauf­zeit nur moderat sinkt und nicht unter eine be­stimmte Kurs­marke (Cap) fallen wird (denn dann könnte ein klassi­scher Put-Options­schein oder ein Dis­count-Put-Options­schein mit einem niedri­geren Cap lohnens­wer­ter sein). Notiert der Basis­wert am Bewer­tungs­tag unter dem Basis­preis, par­tizi­pie­ren Anleger maxi­mal bis zum niedri­geren Cap. Liegt der Basis­wert darauf oder da­runter, dann rea­lisie­ren Anleger mit dem maxi­malen Rück­zahlungs­betrag die Maximal­rendite des Pro­dukts.

Wichtig: An weiter fallenden Kursen des Basis­werts unterhalb des Caps sind sie nicht mehr beteiligt.

Chancen und Risiken von Discount-Put-Optionsscheinen

Das Risi­ko für Anleger in Dis­count-Put-Options­scheinen besteht darin, dass der Kurs des Basis­werts zum Lauf­zeit­ende des Pro­dukts steigt. Im schlimm­sten Fall schließt der Basis­wert ober­halb des Basis­preises, dann ver­fällt der Dis­count-Put-Options­schein wert­los und Anleger erleiden einen Total­verlust. Grund­sätzlich besteht bei allen Hebel­produkten – im Gegensatz zu Anlage­produk­ten – das Risiko eines Total­verlusts, auch ohne dass der Basis­wert wert­los wird.

Im Ratgeber Geldanlage geben wir Ihnen konkrete Tipps, worauf Sie bei Ihren Inve­sti­tionen grund­sätzlich achten sollten.

Anlage in Discount-Put-Optionsscheine – ein Beispiel

Anleger, die davon aus­gehen, dass der Aktien­kurs der XYZ AG in den nächsten sechs Monaten nur moderat sin­ken und am Lauf­zeit­ende nicht wesent­lich unter­halb der Marke von 45 Euro notieren wird, können davon mit einem Dis­count-Put-Options­schein profi­tieren. Notiert die XYZ-Aktie aktuell bei 50 Euro, könnten An­leger einen Dis­count-Put-Options­schein wählen, der mit einem Basis­preis von 50 Euro und einem Cap von 45 Euro ausgestattet ist. Der Verkaufs­preis dieses Pro­dukts wird mit 2,50 Euro angenom­men.

Anleger er­zielen immer dann den Höchst­betrag, wenn die Aktie am Be­wer­tungs­tag auf Höhe des Caps oder darunter notiert. Der Höchst­betrag errechnet sich als Differenz von Basis­preis (50 Euro) und Cap (45 Euro) und beträgt hier somit 5 Euro.

Da der Höchst­betrag des Dis­count-Put-Options­scheins per Emission fest­steht, können Anleger ihre mögliche Maximal­rendite leicht berechnen, indem sie den Höchst­betrag in Bezug zum Kauf­preis setzen.

Notiert der Basis­wert am Be­wer­tungs­tag unterhalb des Basis­preises, aber noch ober­halb des Caps, etwa bei 47 Euro, dann errechnet sich der Rück­zahlungs­betrag des Dis­count-Put-Options­scheins, indem der tat­säch­liche Schluss­kurs anstelle des Caps in die Formel ein­gesetzt wird.

Bei Basis­wert­kursen auf oder ober­halb des Basis­preises ver­fällt der Dis­count-Put-Options­schein wert­los.

Mögliche Szenarien

Im Idealfall schließt die XYZ-Aktie am Be­wertungs­tag auf oder unter­halb des Caps, etwa bei 44 Euro. Anleger in einem Dis­count-Put-Options­schein pro­fitie­ren von sin­kenden Kursen zwischen Basis­preis (50 Euro) und Cap (45 Euro) und erhalten somit den maxi­malen Rück­zahlungs­betrag von 5 Euro. An einer Ent­wicklung des Aktien­kurses unter­halb des Caps par­tizi­pieren Inhaber von Dis­count-Put-Options­scheinen nicht mehr.

Während der Gewinn eines alter­nativen Direkt­invest­ments, also des ge­deckten Leer­verkaufs der Aktie zum Preis von 50 Euro und des Rück­kaufs zu 45 Euro, bei 5 Euro oder 10 Prozent liegt, erzielen Anleger im Dis­count-Put-Options­schein durch die Hebel­wirkung ein relativ höheres Ergebnis: Mit dem Rück­zahlungs­betrag von 5 Euro ergibt sich ein Gewinn von 2,50 Euro oder 100 Pro­zent bezogen auf das ein­gesetzte Kapi­tal von 2,50 Euro.

Bereits zur Erzielung eines neutralen Anlage­ergebnis­ses ist es not­wendig, dass sich der Aktien­kurs in die gewünschte Rich­tung bewegt, also leicht fällt. Der gewinnn­eutrale Aktien­kurs (Break-even-Kurs) lässt sich leicht ermit­teln, indem der Kauf­preis des Dis­count-Put-Options­scheins (mög­licher­weise unter Ein­bezie­hung eines von 1 abweichenden Bezugs­verhält­nisses) vom Basis­preis des Produkts abge­zogen wird. Damit Anleger ihr einge­setztes Kapital zurück­erhalten, muss die Aktie also minde­stens auf 47,50 Euro (= Basis­preis 50 Euro – Options­schein­preis 2,50 Euro) fallen. Liegt der Aktienkurs am Bewertungstag noch oberhalb dieser Marke, verbuchen Anleger Verluste auf ihr ein­gesetztes Kapital. Ein alter­natives Direkt­invest­ment in Form eines gedeckten Leer­verkaufs der Aktie zu 50 Euro schneidet bei einem Aktien­kurs von 47,50 Euro besser ab als das Hebel­produkt; Anleger würden einen Gewinn von 2,50 Euro oder 5 Prozent verbuchen.

Notiert die XYZ-Aktie am Be­wertungs­tag unverändert bei 50 Euro oder sogar noch darüber, etwa bei 53 Euro, dann verfällt der Dis­count-Put-Options­schein wert­los. Damit entsteht Anlegern ein Totalverlust. Wenngleich damit 100 Prozent Ver­lust ein­getre­ten sind, kann doch der absolute Verlust deut­lich niedriger liegen als bei einem Direkt­investment über einen gedeckten Leer­verkauf der Aktie. Notiert diese am Be­wertungs­tag über 52,50 Euro (= Basispreis 50 Euro zuzüglich Options­schein­preis 2,50 Euro), dann verbuchen Inhaber des Dis­count-Put-Options­scheins einen absolut geringeren Ver­lust.

Discount-Put-Optionsscheine – Chancen und Risiken

Aktien­kurs am Be­wer­tungs­tagKurs­ent­wick­lung der Aktie in ProzentRück­zahlungs­­betrag des Discount-Put-Options­scheinsGewinn-/Verlust des Discount-Put-Options­scheins in Euro/in Prozent (ohne Kosten)
60 Euro+20 %0 Euro-2,50 Euro/-100 %
55 Euro+10 %0 Euro-2,50 Euro/-100 %
52,50 Euro+5 %0 Euro-2,50 Euro/-100 %
50 Euro-5 %0 Euro-2,50 Euro/-100 %
47,50 Euro-5 %2,50 Euro0 Euro/0 %
45 Euro-10 %5 Euro+2,50 Euro/+100 %
40 Euro-20 %5 Euro+2,50 Euro/+100 %

Wie funktionieren Discount-Put-Optionsscheine?

Bei der Konstruktion eines Dis­count-Put-Options­scheins kom­bi­niert der Emittent eine Long-Posi­tion in einem Put mit dem Basis­preis mit einer Short-Posi­tion in einem Put mit dem Basis­preis in Höhe des Caps. Die Lauf­zeiten beider Options­posi­tionen sind iden­tisch. Da der Put mit dem höheren Basis­preis in jeder denk­baren Markt­konstellation immer teu­rer ist als der Put mit dem Basis­preis in Höhe des Caps, ergibt sich der Preis des Dis­count-Put-Options­scheins aus der Differenz beider Options­sprämien: Der zu zahlende Preis für die Long-Posi­tion wird also durch die erhaltene Optionsprämie für die Short-Position gemindert. Dadurch entsteht der Dis­count-Effekt des Produkts – der Dis­count-Put-Options­schein ist we­sent­lich gün­stiger als ein ver­gleich­barer klassi­scher Put-Options­schein.

Das Gewinn­potenzial der Long-Position im Put mit dem höheren Basis­preis wird be­grenzt durch die Short-Posi­tion im Put mit dem niedri­geren Basis­preis (Cap). Der Maximal­gewinn ergibt sich als Differenz zwischen beiden Basis­preisen – denn wenn der Basis­wert­kurs unter den niedri­geren Basis­preis fällt, dann steigt zwar der Wert des höheren Puts weiter, der Zuwachs wird aber durch den eben­falls stei­genden Wert des niedri­geren Puts begrenzt.

Aber nicht nur die Preise der beiden Options­posi­tionen werden mit­einander ver­rechnet – auch die Sensiti­vitäten des Dis­count-Put-Options­scheins gegenüber Verände­rungen der maß­geb­lichen Preis­faktoren werden einander gegen­über­gestellt. Durch die kompen­satorische Wirkung der gegen­läufigen Options­positionen zeigt sich der Dis­count-Put-Options­schein wesent­lich robuster gegen­über schwankenden Basis­wert­kursen, Vola­tili­täts­verände­rungen und der abneh­menden Rest­lauf­zeit als ein klassi­scher Put-Options­schein.

Verkaufen Anleger zu einem beliebigen Zeit­punkt ihre Dis­count-Put-Options­scheine wieder an den Emittenten zurück, dann löst dieser die Ab­sicherungs­position unmittel­bar auf, indem er die gekauften Optionen wieder verkauft und die ver­kauften Optionen wieder zurück­kauft. Der Emittent ist durch seine Ab­siche­rung immer in der Lage, die Gewinne der Anleger aus­zu­zahlen. Schließ­lich hält er die gleiche (oder bei appro­xima­tiver Absiche­rung eine vergleich­bare) Posi­tion wie ein Anleger.

Vorsicht: Wenn die Posi­tion dagegen beim Emittenten im Minus liegt, weil der Markt ge­stiegen ist, dann rea­lisie­ren auch Anleger einen Verlust. Der Emittent handelt also durch seine Ab­sicherungs­geschäfte prinzi­piell frei von Interessen­konflikten.

Preisfaktoren bei Discount-Put-Optionsscheinen

Preisfaktoren beim Discount-Put-Optionsschein

Der Preis eines Dis­count-Put-Options­scheins unterliegt während der Produkt­laufzeit Schwan­kungen, für die mehrere Einfluss­faktoren ver­ant­wort­lich sind. Der Einfluss von Veränderungen dieser Preis­faktoren kann durch Kenn­zahlen quantifiziert werden, die aus der Options­preis­formel nach Black/Scholes abgeleitet und mit griechi­schen Buch­staben benannt werden.

Der entschei­dende Einfluss­faktor auf den Preis des Dis­count-Put-Options­scheins ist die Kurs­entwick­lung des zugrunde liegenden Basis­werts (Kennzahl Delta). Fallende Kurse wirken sich grund­sätzlich positiv, steigende Kurse dagegen negativ aus. Besonders sensibel reagiert der Options­schein auf Kurs­verän­de­rungen des Basis­werts, wenn dieser auf Höhe des Basis­preises handelt.

Der zweite wichtige Einfluss­faktor ist die Volatilität (Kennzahl Vega). Um die genauen Aus­wirkungen zu prognosti­zieren, muss die Lage des Aktien­kurses im Verhältnis zu Basis­preis und Cap betrachtet werden: Auf Höhe des Basis­preises wirkt sich eine höhere Vola­tili­tät positiv, eine fallende da­gegen negativ auf den Dis­count-Put-Options­schein aus – hier ist die Long-Put-Position besonders anfällig. Die Effekte kehren sich um, wenn der Kurs des Basis­werts auf Höhe des Caps notiert: Nun liegt nämlich der ver­kaufte Put am Geld und ist damit be­sonders sensitiv für Vola­tili­täts­verände­rungen. Aufgrund der Short-Position wirkt sich jetzt ein Anstieg der Schwan­kungs­breite negativ, eine sinkende Vola­tili­tät positiv auf den Preis des Produkts aus.

Auch für den Einfluss der Rest­lauf­zeit muss die Lage des Aktien­kurses im Ver­hältnis zu Basis­preis und Cap betrachtet werden: Liegt die Long- Put-Position des Basis­preises am Geld, dann schlägt sich die abnehmende Rest­lauf­zeit negativ im Preis des Dis­count-Put-Options­scheins nieder, liegt dagegen die Short-Put-Position des Caps am Geld, hat deren Zeit­wert­verlust einen positiven Einfluss auf den Preis des Produkts.

Vorsicht: Bei Basis­werten, die während der Lauf­zeit des Zertifikats Erträge wie etwa Divi­denden aus­schütten, kann eine Änderung der Markt­erwar­tungen zu deren Höhe auf die Preise des Zertifi­kats durch­schlagen. Der Discount-Put-Options­schein reagiert aufgrund des durchweg negativen Deltas immer positiv auf uner­wartet höhere und negativ auf uner­wartet niedri­gere Aus­schüttungen.

So finden Sie den besten Discount-Put-Optionsschein

Anleger sollten vor dem Kauf eines Dis­count-Put-Options­scheins eine differen­zierte Markt­ein­schätzung ent­wickeln, da sich dieses Produkt vor allem für moderat fallende Märkte eignet. Die Lage des Basis­wert­kurses im Verhältnis zu Basispreis und Cap ist das Steuerungs­instrument für die indivi­duelle Risiko­bereit­schaft oder Rendite­erwar­tung. Grund­sätzlich können zwei Strategien unter­schieden werden.

Anleger, die eine defensivere Stra­tegie ver­folgen möchten, wählen einen Dis­count-Put-Options­schein, dessen Cap auf Höhe des aktuellen Basis­wert­kurses liegt. In dieser Kon­stella­tion stehen nicht mehr fallende Kurse im Fokus des Interesses, sondern der konti­nuier­liche Zeit­wert­gewinn bei konstanten bzw. stagnierenden Kursen.

Eine offensivere Stra­tegie bietet sich an, wenn Anleger von Kurs­verlusten des Basis­werts aus­gehen und deshalb einen Dis­count-Put-Options­schein wählen, dessen Basis­preis auf Höhe des aktuellen Basis­wert­kurses liegt. In dieser Konstellation ent­spricht der Charakter des Dis­count-Put-Options­scheins eher einem klassi­schen Put-Options­schein. Um einen Gewinn zu erzielen, ist es wichtig, dass der Basis­wert­kurs fällt – je mehr, desto besser. Anleger ris­kieren, dass ihnen bei Basis­wert­kursen unter­halb des Caps ein Teil der mög­lichen Ren­dite entgeht.

Anleger sollten bei der Wahl des Dis­count-Put-Options­scheins beachten, dass das Produkt eine ausreichend lange Laufzeit aufweist, damit sich die Erwartung fallender Kurse entsprechend niederschlagen kann. Aufgrund der enthaltenen Optionskomponenten reagiert der Discount-Put-Optionsschein insbesondere bei langer Rest­lauf­zeit zunächst nicht so stark wie ein klassi­scher Put-Options­schein auf sin­kende Kurse. Bis zum Ende der Lauf­zeit ist dann die zu­nehmende An­näherung des Preises des Dis­count-Put-Options­scheins an seinen inneren Wert zu beo­bachten.

Empirisch be­trachtet voll­ziehen sich Kurs­rück­gänge oft schneller und hef­tiger als Kurs­anstiege – daher steigt die vom Markt erwartete und durch die Options­preise reflek­tierte implizite Vola­tili­tät in Phasen fallender Kurse eher an, während sie bei stei­genden Kursen eher fällt. Daher können Inhaber von Put-Options­scheinen bei Eintritt ihrer Erwartung sowohl von den fallen­den Kursen (Kennzahl Delta) als auch von der stei­genden Vola­tili­tät (Kennzahl Vega) pro­fitie­ren – wenn­gleich dieser Effekt aller­dings deut­lich geringer aus­fällt als bei einem klassi­schen Put-Options­schein.

Tipp: Discount-Put-Options­scheine erweisen sich ins­gesamt gerade für Einsteiger im Options­schein­handel als robuste Alter­native zu klassi­schen Options­scheinen oder auch Knock-Out-Pro­dukten.

Produkt- und Ausstattungsvarianten

Quanto-Discount-Put-Optionsschein

Anleger, die bei einem Investitions­vorhaben in einem in aus­ländi­scher Währung notierten Basis­wert das Wechsel­kurs­risiko von An­fang an aus­schließen möch­ten, können zu einem Dis­count-Put-Options­schein mit Wechsel­kurs­sicherung (Quanto-Mecha­nismus) greifen. Dieses fixiert den Wechsel­kurs auf die Relation 1:1 und elimi­niert somit sämt­liche Chancen und Risiken einer Fremd­währungs­anlage zu­gunsten der Kal­kula­tions­sicher­heit der Anleger.

Discount-Put-Optionsscheine handeln - das sollten Sie tun

1
Mit Discount-Put-Options­scheinen han­deln Anleger Options­scheine mit Rabatt.
2
Neben einem Wert­papier­depot bei einem Broker oder einer Bank benöti­gen Sie für den Handel mit Options­scheinen eine Art "Erlaubnis", Options­scheine han­deln zu dürfen - die sogenannte Finanz­termin­geschäfts­fähigkeit.
3
Handeln Sie Options­scheine Ihrer Wahl über den regulären Handel an den Aktien­märkten oder im Direkt­handel.

Mit freundlicher Unterstützung vom DDV.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Fangfy / Shutterstock.com

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