Bereits in den 1990er Jahren kamen CFDs unter institutionellen Händlern zum Einsatz. Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference und meint Differenzgeschäfte; Investmentbanker sprechen auch von Equity Swaps. Im Interbankenmarkt, also dem Handel zwischen Kreditinstituten, werden diese Kontrakte vor allem zu Absicherungszwecken eingesetzt. Mit der Einführung der Stempelsteuer (Stamp Duty Reserve Tax) in England im Jahr 1986 wurden CFDs auch unter spekulativen Anlegern immer beliebter. Denn die beim Verkauf von Aktien fällige Steuer in Höhe von 0,5% auf den Geldwert ließ sich damit geschickt umgehen.
