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Kostenlose Kreditkarten-Vergleich – Die besten Kreditkarten zum Gebühren sparen

Kreditkarten erleichtern das Bezahlen im Alltag, viele bieten mit zusätzlichen Versicherungen und Rabattprogrammen einen besonders hohen Komfort. Wir zeigen Ihnen, wann eine Kreditkarte kostenlos ist, mit welchen Gebühren Sie immer rechnen müssen und wo Sie die beste kostenlose Kreditkarte finden. Gleich zu Beginn gibt’s die besten Tipps und Antworten auf die wichtigsten Fragen!

Das sind unsere Kreditkarten-Empfehlungen:

Top-Empfehlung
  •  0,00 € Jahresgebühr
  •  Weltweit kostenfreie Zahlungen
  •  Kostenlose Bargeldabhebung
  • 1 Prozent Cashback mit der Saveback-Funktion
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Kostenlose Kreditkarte – das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer kostenlosen Kreditkarte entfällt auf jeden Fall die Grundgebühr.
  • Bei vielen kostenlosen Kreditkarten fällt eine Abhebegebühr an. Wir zeigen Ihnen, welche Kosten noch auf Sie zukommen könnten.
  • Wichtig: Bei kostenlosen Kreditkarten gibt hinsichtlich der Rückzahlungsmethode verschiedene Varianten.
  • Visa und Mastercard bieten kostenlose Kreditkarten an. Die Unternehmen haben aber keinen direkten Kontakt zum Karteninhaber, sondern vergeben Lizenzen an Banken und Sparkassen. Beide Karten werden weltweit akzeptiert.
  • Unsere Empfehlung: Die Kosten einer Kreditkarte können Ihnen als Entscheidungshilfe dienen, wenn Sie sich unsicher bei der Wahl Ihres Anbieters sind.
  • Tipp: In unserem Test haben wir verschiedene kostenlose Kreditkarten unter die Lupe genommen.

Kostenlose Kreditkarten im Vergleich

Anbieter Kartentyp Kreditkarte Details
Trade RepublicTrade Republic Credit Visa ✔ 0,00 € Jahresgebühr

✔ Weltweit kostenfreie Zahlungen
✔ Kostenlose Bargeldabhebung
✔ 1 Prozent Cashback mit der Saveback-Funktion

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American ExpressAmerican Express Blue Card Credit American Express ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✘ Gebühren beim Geld abheben
✔ 25,00 € Startguthaben
✔ Memberships Rewards kostenpflichtig zubuchbar
Advanzia BankAdvanzia Gebührenfrei Mastercard Gold Credit Mastercard ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✔ 0,00 € sonstige Gebühren
✔ Reiserabatte
✔ Reise-Rücktrittsversicherung
✔ Auslands-Krankenversicherung
✔ Bis zu 7 Wochen zinsfreies Zahlungsziel
TF Bank
Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold
Credit Mastercard ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✔ 0,00 € sonstige Gebühren
✔ Reiserabatte
✔ Reise-Rücktrittsversicherung
✔ Auslands-Krankenversicherung
✔ Bis zu 51 Tage zinsfreies Zahlungsziel
Payback Credit American Express ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✘ Gebühren beim Geld abheben
✔ 2.000 Paypack-Punkte Startguthaben
✔ Zusätzliche Payback-Punkte bei jeder Bezahlung
BarclaysBarclays Visa Credit Visa ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✔ 0,00 € sonstige Gebühren
✔ 25,00 € Startguthaben
✔ Lieferschutz für Online-Bestellungen
bunqbunq Prepaid Mastercard ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✘ Gebühren beim Geld abheben
✘ 9,99 € pro Jahr für eine physische Karte
✔ Pro ausgegebene 100 € wird ein Baum gepflanzt
Extra Karte
Credit Mastercard ✔ 0,00 € Jahresgebühr
✘ Gebühren beim Geld abheben
✔ Cashback- und Rabattaktionen
✔ Bis zu 7 Wochen zinsfreies Zahlungsziel

Was ist eine kostenlose Kreditkarte?

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Es gibt exklusive Luxus-Kreditkarten, die nur Superreiche erhalten und Kreditkarten von Banken und Sparkassen, für die Sie keinen besonderen Status oder ein dickes Bankkonto haben müssen. Die Unterschiede sind selbst von Visa Card zu Visa Card teilweise beträchtlich, und selbst unter den sogenannten kostenlosen Kreditkarten gibt es erhebliche Abweichungen in Leistung und Service. Ein Kreditkartenvergleich, der Gebühren und Leistungen gegenüberstellt, ist deshalb unverzichtbar.

Bei einer kostenlosen Kreditkarte entfällt auf alle Fälle die Grundgebühr. Leider ist es aber nicht immer so, dass die Nutzung der Kreditkarte wirklich keinen Cent kostet. Achten sollten Sie insbesondere darauf, ob Kosten beim Geldabheben am Automaten anfallen und ob die Grundgebühr wirklich dauerhaft wegfällt.

Kostenlose Kreditkarte: Für wen ist sie sinnvoll?

Kostenlose Kreditkarten eignen sich für die meisten Verbraucher: Die Banken verlangen bei diesen Karten keine Jahresgebühren und auch die Gebühren für das Abheben und Bezahlen sind überschaubar. Als Besitzer sparen Sie im Vergleich zu teuren Karten und müssen gleichzeitig keine Abstriche machen. Dafür enthalten kostenlose Kreditkarten meistens keine Versicherungen oder Rabattprogramme.

Mittlerweile gibt es sogar Gold- und Platinkarten, für die die jeweiligen Anbieter keiner Jahresgebühr verlangen. Bei diesen Karten fallen dafür andere Kosten an, die teilweise versteckt sind. Deshalb sind die Standardangebote in den meisten Fällen preiswerter.

Prepaid-Kreditkarte als Alternative

Sollten Sie von der Bank keine Kreditkarte erhalten, können Sie sich alternativ eine Prepaid-Kreditkarte zulegen. Diese Karten können nur auf Guthabenbasis verwendet werden. Aus diesem Grund überprüfen die meisten Banken dann nicht die Schufa Auskunft des Antragstellers und schauen auch nicht so genau auf das Alter.

Tipp: In unserem Ratgeber Prepaid-Kreditkarten haben wie die besten Angebote miteinander verglichen. Außerdem können Sie alle wichtigen Informationen rund ums Thema nachlesen.

So viel kostet eine kostenlose Kreditkarte

Gebühren bei kostenlosen Kreditkarten? Das klingt nach einem Widerspruch – ist aber durchaus möglich. Sie machen den größten Teil der Kosten aus. Die Angaben dazu finden Sie in den Preis-Leistungsverzeichnissen und in der Entgeltinformation, falls die Karte zu einem Girokonto gehört.

In vielen Fällen fällt beim Geldabheben eine Abhebegebühr an, zum Beispiel, wenn Sie im In- oder Ausland Bargeld an Geldautomaten oder Schaltern abheben. Ihre Bank bestimmt den Preis.

Passen Sie auf, dass Sie die Abhebegebühr nicht mit der Automatengebühr verwechseln. Die kartenausgebende Bank kann Abhebegebühren verlangen und der Automatenbetreiber noch zusätzlich seine eigenen Gebühren. Es kann deshalb vorkommen, dass eine Bank mit weltweit kostenlosem Abheben wirbt, in bestimmten Ländern aber dennoch Kosten am Automaten entstehen können, die von der Bank meistens nicht ersetzt werden. Oftmals ist dies im Ausland der Fall. Doch Mastercard erlaubt es den Banken, auch in Deutschland solche Gebühren zu verlangen.

Beim Geldabheben oder Bezahlen in anderen Währungen als dem Euro können Fremdwährungsgebühren anfallen. Diese werden meistens als Prozentsatz des fälligen Betrags genannt.

Einige Banken verlangen aber nicht nur Gebühren, wenn Sie mit Ihrer Debit-Karte in einer fremden Währung bezahlen, sondern, auch wenn der Unternehmenssitz des Verkäufers in einem Land liegt, das den Euro nicht als Währung hat. Das kann dann zu einem Problem werden, wenn Sie online einkaufen und nicht mit Gebühren rechnen, da der Produktpreis in Euro angegeben ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob bei Ihrer Karte Auslandseinsatzentgelt anfallen könnte.

Bezahlen Sie innerhalb der Europäischen Union mit einer anderen Währung als dem Euro, fällt ein Währungsumrechnungsentgelt an. Dafür müssen Banken für den Wechsel der Währung den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) benutzen. Doch auch in diesem Fall können sie eine zusätzliche Gebühr aufschlagen. Wie genau diese ausfällt, ist unterschiedlich. Einige Banken legen einen bestimmten Prozentsatz fest, den sie auf den jeweiligen Kurs aufschlagen. Anderen nutzen wiederum die Differenz zwischen dem Mastercard- oder Visa-Kurs und dem Kurs der EZB. Die Gebühr ist also abhängig von der Währung und dem Tageskurs. Einige Banken verlangen die Gebühr nicht nur im europäischen Raum, sondern weltweit.

In unterschiedlichen Formen können Kreditzinsen bei Debit-Karten anfallen. Das kann entweder als Dispozins geschehen, falls Sie Ihre Karte über das Kontoguthaben hinaus nutzen oder nicht über genug Guthaben verfügen, wenn die Kartenschulden abgebucht werden. Oder als Zinsen, falls Sie von der Teilzahlung Gebrauch machen.

Darauf sollten Sie bei einer kostenlosen Kreditkarte achten

Bei einer Kreditkarte kommt es nicht nur auf die Gebühren und Abbuchungsarten an. Es gibt noch weitere Punkte, auf die Sie bei Ihrer Wahl und auch bei der Nutzung unbedingt achten sollten.

Kontaktloses Bezahlen

Immer mehr Kreditkarten bieten ihren Besitzern die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen. Dafür müssen Sie die Karte nur an das Kassenterminal halten. Bei einer niedrigen Summe klappt das ohne die Eingabe der PIN und auch ohne Unterschrift. Visa hat dafür eine Obergrenze von 50 Euro festgelegt. Seit der Corona-Pandemie wurde auch bei Mastercard die Grenze auf 50 Euro hochgesetzt.

Tipp: Wer sich mit dieser Funktion nicht wohlfühlt, hat bei einigen Anbietern die Möglichkeit, sie zu deaktivieren. Standard ist dies jedoch nicht. Sollte es bei Ihrem Anbieter nicht möglich sein, können Sie eine Hülle benutzen, die den Kartenchip abschirmt. Diese gibt es oft kostenlos von der Bank dazu, wenn Sie danach fragen.

In lokaler Währung bezahlen

Sind Sie außerhalb der Eurozone unterwegs, sollten Sie immer in der lokalen Währung bezahlen. Beim Bezahlen oder Abheben werden Kreditkartenbesitzer häufig gefragt, ob die Summe in Euro abgerechnet werden soll. Sollten Sie sich dafür entscheiden, rechnet der Betreiber des Geldautomaten die fremde Währung um und schlägt dabei eine hohe Gewinnspanne auf. Wählen Sie die lokale Währung, wird der Betrag meistens über einen im Internet einsehbaren Wechselkurs des Kreditkartenanbieters umgerechnet, der deutlich günstiger ist. Gleiches gilt übrigens, wenn Ihnen am Automaten bereits ein Umrechnungskurs angeboten wird. Dieser Kurs ist in der Regel ebenfalls teurer als der Ihres Anbieters. Wir empfehlen Ihnen deswegen, immer ohne Währungsumrechnung abzuheben.

Kreditkartenlimit

Die Bank legt den Kreditrahmen Ihrer Karte abhängig von Ihrer Bonität fest. Das ist die Summe, bis zu der Sie die Karte jeden Monat benutzen können. Führen Sie das Kartenkonto im Plus oder überweisen Sie mehr auf das Konto, als Sie der Bank schulden, erhöht sich der Rahmen.

Mögliche Probleme beim Bezahlen im Ausland

Es kann durchaus passieren, dass die Karte beim Bezahlen im Ausland aus unterschiedlichen Gründen plötzlich streikt. Einerseits ist es möglich, dass Sie den Kreditrahmen oder andere Limits ausgereizt haben. Andererseits kann es sein, dass sich Ihre Karte nicht den Kassen im Ausland verträgt. Das liegt an den verschiedenen Weisen, wie sich Karten beim Bezahlen „ausweisen“ können. In vielen Ländern wird die Online-Variante bei Karten und Kassen bevorzugt. In manchen Ländern, zum Beispiel Frankreich, ist die Offline-Variante gefragt. Ist Ihre Karte nicht offline-fähig, können Sie sie nicht nutzen.

Unberechtigte Buchungen zurückfordern

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung. Stellen Sie fest, dass etwas schiefgegangen ist, können Sie das Geld zurückholen, zum Beispiel bei einer doppelten oder zu hohen Abbuchung. Sie können auch alle Zahlungen zurückfordern, falls Sie Ärger mit einem Anbieter haben. Das sogenannte Chargeback-Verfahren hilft Ihnen in Fällen von Markenfälschungen, defekter Ware oder bei Käufen, die nie bei Ihnen angekommen sind. Sie können auf diese Weise sogar von insolventen Anbietern Ihr Geld zurückerhalten.

Wenn die Karte verloren geht

Sie haben Ihre Karte verloren oder sie wurde gestohlen? Dann müssen Sie das schnellstmöglich Ihrer Bank melden und die Kreditkarte sperren lassen. Sollte jemand anderes in der Zeit Ihre Karten nutzen, haften Sie bis dahin mit 50 Euro. Nach dem Sperren haften Sie nicht mehr. Es gelten Ausnahmen, wenn Sie sich fahrlässig verhalten haben – dabei geht es aber in den meisten Fällen um Einzelentscheidungen. Sie können Ihre Karte kostenlos sperren sowie auch Ersatzkarten.

Vorsicht bei unseriösen Anrufen

Es kann durchaus vorkommen, dass Ihnen kostenlose Kreditkarten telefonisch angeboten werden. Manche Verkäufer erwecken dabei den Anschein, dass es sich um die Nachfolgekarte Ihrer aktuellen Karte handle. Dahinter steckt möglicherweise ein Angebot, bei dem Sie für die Kreditkarte hohe Gebühren bezahlen müssen. Informieren Sie sich deshalb immer über die Gebühren und verlassen Sie sich nicht auf die Angaben bei solchen Anrufen.

Die Bank verweigert die Kreditkarte

Bei der Vergabe von kostenlosen Kreditkarten schauen die Banken ebenfalls auf die finanzielle Situation der Kunden. Empfinden sie ihre Bonität nicht für gut genug, verweigern sie die Kreditkarte. Alternativ können Kunden dann zum Beispiel auf eine Prepaid-Kreditkarte zurückgreifen. Bei dieser wird die Schufa in den meisten Fällen nicht überprüft.

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Kostenlose Kreditkarte: Visa oder Mastercard?

Visa und Mastercard bieten kostenlose Kreditkarten an. Beide Firmen haben keinen direkten Kontakt zum Karteninhaber, sondern vergeben Lizenzen an Banken und Sparkassen. Aus diesem Grund gibt es viele Kreditinstitute, die kostenlose Kreditkarten anbieten. Banken steht es frei, Ihnen eine Kreditkarte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sowohl Mastercard als auch Visa werden weltweit akzeptiert.

Tipp: Falls Sie sich unsicher sind, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden sollen, können Ihnen die Kosten einer Kreditkarte einen guten Anhaltspunkt geben. Es kann sich aber auch für Sie lohnen, eine Karte von jedem Anbieter zu haben – gerade wenn Sie viel und weit reisen. Der Grund dafür ist, dass die Karten in manchen Ländern unterschiedlich gut akzeptiert werden.

Hinweis: Heben Sie oft in Deutschland Geld ab? Dann sollten Sie beachten, dass Banken bei Mastercard-Karten extra Gebühren verlangen dürfen – also zusätzlich zu den Gebühren, die die Bank bereits verlangt.

American Express und Diners Club sind weitere Kreditkartenanbieter. Diese Karten werden allerdings von weniger Händlern akzeptiert, als Mastercard und Visa. Das liegt unter anderem daran, dass die Kosten für Mastercard und Visa auf der Händlerseite reguliert sind. Bei Amex und Diners Club ist das nicht der Fall. Bezahlen Sie also mit einer solchen Kreditkarte, können den Händlern höhere Kosten entstehen.

Kostenlose Kreditkarte – die Varianten

Bei kostenlosen Kreditkarten gibt es verschiedene Varianten, was die Rückzahlung betrifft. Beachten Sie bei Ihrer Wahl, dass teilweise hohe Zinsen anfallen können, wie es bei der Teilrückzahlung mit Revolving-Karten der Fall ist.

Charge-Karten: Vollständige monatliche Abbuchung

Bei einer Charge-Karte bucht die Bank das von Ihnen genutzte Geld in regelmäßigen Abständen komplett vom Girokonto ab. Zur Verrechnung des Geldes erhalten Sie einen kostenlosen Kredit. Das kann für Sie einen Vorteil mit sich bringen: Sollten Sie knapp bei Kasse sein, können Sie mit der Kreditkarte statt Ihrer Girokarte Geld abheben. So rutschen Sie nicht ins Dispo und sparen sich die Zinsen. Achten Sie in diesem Fall aber darauf, wie viel Geld sie ausgeben, da das nur funktioniert, wenn das Konto ausreichend gedeckt ist.

Revolving-Karten: Separate Karten mit optionaler Teilzahlung

Das Geld, das Ihnen die Bank erst einmal vorgestreckt hat, müssen Sie bei Revolving-Karten nicht direkt mit der Monatsabrechnung zurückzahlen. Die Bank verlangt nur eine Mindestrückzahlung und überträgt dann den offenen Betrag in den nächsten Monat. Banken nennen das „flexible Rückzahlung“. Nachteilig ist bei diesen Angeboten, dass sie sehr teuer sind. Die Zinssätze liegen über denen, die Sie beim Dispozins zum Girokonto bezahlen. Die Teilzahlung sollten Sie aus diesem Grund vermeiden und immer die gesamten Schulden tragen. Manche Anbieter bieten Ihnen die Möglichkeit, dass das gesamte Geld automatisch abgebucht wird.

Dieser Nachteil lässt sich manchmal aber in anderen Bereichen wieder ausgleichen. Bei vielen Karten ist das Geld abheben weltweit kostenlos und auch eine Grundgebühr fällt oft nicht an. Häufig müssen Sie für diese Karten auch nicht gleich ein zusätzliches Girokonto eröffnen. Richtig eingestellt funktionieren sie dann fast wie Charge-Karten.

Es kann vorkommen, dass die Bank es Ihnen schwer macht, die Teilzahlung zu vermeiden. Sollte sie also von sich aus nur in Raten abbuchen, müssen Sie selbst aktiv werden. Am besten überweisen Sie das Geld auf das Kartenkonto – so vermeiden Sie hohe Zinsen. Dabei sollten Sie sich vorher informieren, wann das Geld auf dem Kartenkonto sein muss, da das durchaus vor dem Abrechnungszeitraum sein kann. Anbieter informieren Sie dazu meistens auf den Monatsabrechnungen, den FAQs oder in den Mails, die Sie zu Ihrem Kontostand erhalten. Ansonsten haben Sie auch die Möglichkeit, sich beim Support zu erkundigen.

Falls der Anbieter den Saldo nicht automatisch von Ihrem Konto abbucht, sollten Sie sich zum Beispiel eine monatliche Erinnerung stellen, damit Sie das Geld rechtzeitig auf das Kartenkonto überweisen. Das ist aber nicht bei allen Anbietern der Fall.

Debit-Karte: Karten mit sofortiger Abbuchung

Bei einer Debit-Karte wird das Geld bereits kurze Zeit nach dem Bezahlen oder Abheben vom Konto abgebucht – wie man es auch von einer Girocard kennt (früher EC-Karte). Dabei handelt es sich also nicht um richtige Kreditkarten.

Hinweis: Nicht alle Hotels und Mietwagenanbieter akzeptieren Debit-Karten. Am besten erkundigen Sie sich im Voraus, welche Bezahlarten vom jeweiligen Anbieter akzeptiert werden.

Debit-Karten bieten Ihnen den Vorteil, dass Sie die volle Kostenkontrolle über Ihre Ausgaben behalten können. Sie sollten aber bedenken, dass die Bank Ihnen keinen kostenlosen Kredit gibt, wie es bei einer herkömmlichen Kreditkarte der Fall ist. Benutzen Sie die Karte, ohne genug Guthaben auf dem Girokonto zu haben, rutschen Sie ins Dispo. Reicht Ihr Dispo nicht aus, wird die Zahlung geblockt. Manche Banken blocken die Zahlungen bereits, wenn Sie nicht genug Geld auf dem Konto haben. In den meisten Fällen sind Debit-Karten also sinnvoll, wenn Sie ein Girokonto bei derselben Bank haben und genug Geld darauf deponiert ist. Haben Sie Ihr hauptsächlich genutztes Girokonto woanders und überweisen regelmäßig Geld auf Ihr Kartenkonto, fällt der Vorteil der Kostenkontrolle weg.

Kombination aus Kreditkarte und Girokonto

Es gibt Angebote, bei dem Sie das Girokonto und die Kreditkarte kombinieren können. Damit haben Sie die Möglichkeit, Geld weltweit kostenlos abzuheben. Allerdings empfehlen wir Ihnen hier nicht die Kreditkarten-Produkte, da Sie zum kostenlosen Abheben in der Eurozone die Girocard nutzen müssen.

KREDITKARTEN VERGLEICH – DIE BESTEN KREDITKARTEN IM TEST

Welche Kreditkarte ist empfehlenswert, welche bietet günstige Konditionen? Die finanzen.net-Redaktion hat für Sie die Kosten, Leistungen und Besonderheiten ausgewählter Kreditkarten verglichen und übersichtlich gegenübergestellt.

Kostenlose Kreditkarte – unser Fazit

Wer sich die jährliche Grundgebühr einer herkömmlichen Kreditkarte sparen und auch möglichst wenig Gebühren beim Bezahlen oder Abheben bezahlen möchte, sollte einen Blick auf kostenlose Karten werfen. Auch diese Karten bieten Kunden Komfort im Alltag und teilweise viele Extras, wie zum Beispiel eine kostenlose Zweitkarte. Das heißt: Als Besitzer sparen Sie zwar bares Geld und müssen bei der Nutzung keine Abstriche machen, dafür enthalten kostenlose Kreditkarten aber in den meisten Fällen keine Versicherungen oder Rabattprogramme. Außerdem gibt es die Karten in verschiedenen Varianten. Interessierte können sich also für eine Karte entscheiden, die am besten zu ihren Präferenzen und ihrer finanziellen Situation passt. Doch Kunden sollten vorsichtig sein, denn „kostenlos“ bedeutet nicht gleich, dass gar keine Gebühren anfallen. Neben einer Automatengebühr können zum Beispiel auch Kreditzinsen dazu kommen. Besitzer sollten sich vorher also erkundigen, welche Kosten auf sie zukommen können. Wer also Geld sparen möchte und auf Rabattprogramme oder zusätzliche Versicherungen verzichten kann, kann durchaus eine kostenlose Kreditkarte in Betracht ziehen.

Kostenlose Kreditkarte – das sollten Sie tun

  1. Für Kunden, die möglichst wenig Geld für eine Kreditkarte ausgeben, aber nicht auf den Komfort verzichten möchten, kann eine kostenlose Karte eine gute Option sein.

  2. Achten Sie darauf, dass auch bei einer kostenlosen Kreditkarte Gebühren anfallen können.

  3. Überlegen Sie sich, welche Präferenzen Sie bei der kostenlosen Kreditkarte haben hinsichtlich der Abbuchungen, Gebühren und Extras.

  4. Vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter miteinander, um das zu Ihnen am besten passende Angebot zu finden.

  5. Haben Sie sich für ein Angebot entschieden? Dann können Sie den Antrag ausfüllen und direkt an den Anbieter schicken!

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

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