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Krypto kaufen in 5 Minuten

Krypto kaufen 2026: Sicher starten als Einsteiger

Wallet, Private Key, Börse, Spread, Haltefrist. Rund um Krypto schwirren viele Begriffe herum, und genau die schrecken am Anfang oft ab. Der Kauf selbst ist schnell gemacht. Ein paar Klicks, fertig. Worauf es wirklich ankommt, passiert davor und danach. Bei welchem Anbieter du kaufst, wie du deine Coins anschließend sicher aufbewahrst und was am Jahresende mit dem Finanzamt ist, lernst du in diesem Ratgeber Schritt für Schritt mit, vom ersten Konto bis zum ersten Coin.

 

Das Wichtigste in Kürze

Keine Zeit den ganzen Artikel zu lesen? Hier sind die Kernpunkte für dich:
    • Du brauchst zwei Dinge, um loszulegen. Ein Konto bei einer Krypto-Börse oder einem Broker und einen Ausweis für die Identitätsprüfung.
    • Schau nicht nur auf die Gebühr, die der Anbieter angibt. Der eigentliche Kostentreiber ist oft der Spread, und der steckt versteckt im Preis.
    • Zu den bekannten Adressen in Deutschland zählen Bitpanda, Trade Republic, finanzen.net zero, Bitvavo und Kraken. Jeder Anbieter hat seine eigenen Stärken.
    • Krypto schwankt teilweise stark. Investiere nur, was du im schlimmsten Fall auch verlieren kannst, ohne dass es wehtut.

    Kryptos kaufen: in fünf Schritten

  1. Regulierten Anbieter aussuchen, Börse oder Broker
  2. Konto anlegen und per Video-Ident verifizieren
  3. Geld per SEPA überweisen, vom eigenen Konto
  4. Coin wählen, Betrag oder Menge festlegen
  5. Order kontrollieren, kaufen, fertig

Was ist eine Kryptowährung? Definition für Anfänger

Im Kern ist eine Kryptowährung digitales Geld, das ohne Bank und ohne Staat auskommt. Verwaltet wird das Ganze über die Blockchain, eine Art öffentliches Kassenbuch, in dem jede Überweisung nachvollziehbar und fälschungssicher steht. Wie viele Einheiten überhaupt existieren, legt nicht eine Zentralbank fest, sondern oft der Programmcode selbst. Bei Bitcoin ist bei 21 Millionen Stück Schluss, mehr wird es nie geben.

Den Anfang machte Bitcoin im Jahr 2009. Sechs Jahre später kam Ethereum dazu und brachte die Idee der Smart Contracts mit, also Verträge, die sich automatisch selbst ausführen lassen. Inzwischen gibt es tausende Coins. Bei den meisten steckt allerdings wenig dahinter.

⚠️ Wichtig

Die Kurse gehen rauf und runter, und zwar deutlich. Zwanzig, dreißig, fünfzig Prozent in wenigen Wochen kommen vor. Für die Altersvorsorge taugt das nicht als alleinige Säule. Halte deinen Einsatz so klein, dass ein Minus dich nicht aus der Bahn wirft.

 

Was du vor dem ersten Kauf klären solltest

Ein bisschen Vorbereitung erspart später Ärger. Krypto verhält sich anders als eine Aktie, und das fängt schon vor dem Kauf an.

Verstehen, worin du investierst

Bevor du Geld in die Hand nimmst, solltest du wenigstens grob wissen, was du da kaufst und wie die Technik dahinter funktioniert. Klingt selbstverständlich, wird aber oft übersprungen. Fang klein an, mit Beträgen, deren Verlust du verkraftest. So bekommst du ein Gefühl für die Schwankungen, ohne gleich viel zu riskieren.

Das Wallet, kurz erklärt

Ein Wallet ist schlicht der Ort, an dem deine Coins liegen. Eröffnest du ein Konto, bekommst du meist automatisch eines von der Plattform gestellt. Du kannst aber auch ein eigenes einrichten und die Coins später dorthin schicken. Der Unterschied: Beim eigenen Wallet hältst ausschließlich du die Schlüssel in der Hand.

💡 Gut zu wissen

In der Szene gibt es dazu einen Spruch: „Not your keys, not your coins.“Heißt frei übersetzt: Wer die Schlüssel nicht selbst hat, dem gehören die Coins streng genommen auch nicht ganz. Am Anfang ist das Plattform-Wallet völlig okay. Mit der Zeit lohnt sich aber der Gedanke an eine eigene Lösung.

 

Krypto-Börse vs. Krypto-Broker: Wo sollte man Krypto kaufen?

Grob gibt es drei Wege, Coins zu kaufen. Welcher zu dir passt, hängt davon ab, wie viel Komfort du willst und wie tief du dich reinfuchsen magst.

1. Krypto-Börsen

An einer Börse wie Kraken oder Coinbase treffen Käufer und Verkäufer direkt aufeinander, der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Das funktioniert im Prinzip wie an der Aktienbörse. Die Gebühren sind oft niedriger und die Auswahl größer. Dafür musst du dich erst durch eine etwas technischere Oberfläche arbeiten und dich per KYC ausweisen.

2. Krypto-Broker

Bei einem Broker wie Bitpanda*, Trade Republic* oder finanzen.net ZERO läuft alles so bequem wie beim Onlinebanking. Der Broker verkauft dir die Coins direkt zum angezeigten Preis. Für Einsteiger angenehm, weil simpel und meist sauber reguliert. Häufig kaufst du dort nebenbei auch Aktien und ETFs. Ein Punkt, den viele übersehen: Statt einer offenen Gebühr verdienen Broker oft am Spread, also am Aufschlag auf den Marktpreis.

3. P2P-Plattformen

Bei Peer-to-Peer-Marktplätzen wie Bitcoin.de kaufst du direkt von einer anderen Privatperson, die Plattform sitzt als Treuhänder dazwischen. Viele Zahlungswege, aber für den Start eher umständlich. Achte darauf, dass eine Treuhandfunktion vorhanden ist.

💡 Gut zu wissen

Seriosität geht vor. Ist der Anbieter von der BaFin beaufsichtigt oder nach der EU-Regel MiCAR lizenziert? Wenn ein Angebot dir nur in Werbemails oder Foren begegnet und du sonst nichts darüber findest, lass die Finger davon.

 

Anbieter im Überblick

Die Tabelle fasst gängige Anbieter für den deutschen Markt zusammen. Stand ist Juni 2026. Coin-Zahl, Gebühren und Verwahrung ändern sich gelegentlich, deshalb wirf vor der Anmeldung noch einen Blick auf die Anbieterseite.

AnbieterTypCoins (ca.)GebührenExternes Wallet / Verwahrung / Lizenz
Bitpanda*Broker / Exchangeüber 6500,99 % + Spread (ab 0,25 % via Fusion)Transfer möglich; Cold Storage, BaFin/MiCAR
Trade Republic*Multi-Asset-Brokerüber 501 € pro Order + SpreadTransfer seit Nov. 2025; Verwahrung BitGo; BaFin Vollbanklizenz
finanzen.net zeroNeo-Broker590 € Order, ~1 % Spread (1 € unter 500 €)Kein externer Transfer; Verwahrung Tangany; BaFin-reguliert
BitvavoKrypto-Börseüber 4000,15–0,25 % + SpreadTransfer möglich; eigenes Wallet; MiCAR (Niederlande/DACH)
KrakenBörseüber 500ab 0,40 % (Pro) bzw. 0,99 %Transfer möglich; eigenes Wallet

 

Kryptowährungen kaufen: Schritt für Schritt

Hast du dich für eine Plattform entschieden, läuft der Rest meist nach demselben Muster ab.

1. Konto anlegen und verifizieren

Du registrierst dich mit E-Mail und Passwort. Danach prüft der Anbieter, wer du bist (KYC), in der Regel per Video-Ident mit dem Personalausweis. Das ist Pflicht und dient der Geldwäscheprävention, ein gutes Zeichen also. Der Prozess dauert meist nur ein paar Minuten.

2. Geld überweisen

Jetzt kommt Geld aufs Konto. Am unkompliziertesten ist die SEPA-Überweisung. Sie ist meistens kostenlos, aber ein bis zwei Werktage unterwegs. Überweisungen per Kreditkarte oder PayPal sind sofort da und kosten dafür oft extra.

💡 Gut zu wissen

Das Geld muss von einem Konto kommen, das auf deinen Namen läuft. Fremdüberweisungen lehnen die Anbieter aus regulatorischen Gründen ab.

3. Coin auswählen

Geh zur Handelsansicht und suche dir deinen Coin aus, etwa BTC/EUR. Eine ganze Einheit musst du nicht kaufen. Bitcoin lässt sich bis auf ein Hundertmillionstel aufteilen, einen Satoshi, du kannst also problemlos mit ein paar Euro starten.

4. Betrag und Orderart festlegen

Entscheide, ob du für einen festen Eurobetrag kaufst, etwa 100 Euro, oder eine bestimmte Menge Coins. An Börsen kannst du oft ein Limit setzen, also einen Höchstpreis. Viele Einsteiger nehmen einfach den aktuellen Marktpreis.

💡 Gut zu wissen

Ein Limit knapp über dem aktuellen Kurs ist ein nützlicher Schutz. Du kaufst praktisch sofort zum fairen Preis, zahlst aber nie mehr als deine Obergrenze. Gerade bei Krypto, wo der Kurs in Sekunden springen kann, beruhigt das ungemein.

5. Kauf bestätigen

Letzter Check: Stimmt der Coin, der Betrag, sind die Gebühren im Blick, ist genug Guthaben da? Dann bestätigen. Sobald die Order durch ist, taucht deine Coin-Menge im Wallet auf. Damit gehörst du offiziell zu den Krypto-Besitzern.

Optional: ab ins eigene Wallet
Wer langfristig hält oder besonders sicher gehen will, schickt die Coins auf ein eigenes Wallet, sofern der Anbieter das zulässt. Dafür fällt eine Netzwerkgebühr an. Und Vorsicht bei der Adresse: Tippst oder kopierst du sie falsch, ist das Geld weg, ohne Rückholmöglichkeit. Bei größeren Summen lohnt sich ein kleiner Testbetrag vorab.

 

Bitpanda und Trade Republic im Vergleich

Zwei Anbieter tauchen in Deutschland immer wieder auf: Bitpanda und Trade Republic. Beide verkaufen echte Coins, und bei beiden kannst du sie seit Ende 2025 auf ein externes Wallet schicken. Welcher der bessere ist, hängt davon ab, was du suchst.

Bitpanda: Auswahl satt

Bitpanda* kommt aus Wien, gegründet 2014, und ist im deutschsprachigen Raum eine der größten Adressen. Über 650 Kryptowährungen, dazu Edelmetalle, Aktien und ETFs. Bei der reinen Coin-Auswahl spielt der Anbieter in Europa ganz vorne mit. Reguliert wird er gleich dreifach, durch die FMA in Österreich, die BaFin in Deutschland und seit 2025 zusätzlich nach MiCAR.

Bitpanda auf einen Blick

    • Über 650 Kryptowährungen
    • Dreifach reguliert: FMA, BaFin, MiCAR
    • Coins überwiegend offline im Cold Storage
    • Auszahlung auf externe Wallets möglich (Netzwerkgebühr)
    • Keine Ein- und Auszahlungsgebühr, viele Zahlwege bis hin zu PayPal
    • Eigene Akademie für Einsteiger

    Kosten: 0,99 Prozent plus Spread im Standard. Über die Trading-Option Fusion sinkt die Gebühr je nach Volumen bis auf 0,25 Prozent. Prüfe die aktuellen Werte vor dem Kauf.

Bitpanda

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Eröffne in wenigen Minuten dein kostenloses Konto bei Bitpanda und handle über 650 Kryptowährungen absolut sicher nach deutschem BaFin- und EU-MiCAR-Recht. Einzahlungen sind sogar bequem per PayPal möglich.

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Trade Republic: Krypto neben dem Depot

Trade Republic* sitzt in Berlin, hat eine Vollbanklizenz und steht unter BaFin-Aufsicht. Über 50 echte Coins handelst du hier in derselben App, in der auch deine Aktien, ETFs und Anleihen liegen. Seit dem 14. November 2025 gibt es ein eigenes Krypto-Wallet, mit dem du Coins senden, empfangen und auf eine externe Hardware-Wallet ziehen kannst. Verwahrt wird über die BaFin-regulierte BitGo Europe.

Trade Republic auf einen Blick

    • Über 50 echte Kryptowährungen
    • Vollbanklizenz, Verwahrung bei BitGo Europe
    • Krypto, Aktien, ETFs und Anleihen unter einem Dach
    • Wallet-Transfer seit November 2025
    • Krypto-Sparpläne ab 1 Euro, kostenlos
    • Staking für ausgewählte Coins, 2 Prozent Saveback in Bitcoin per Karte

    Kosten: 1 Euro pro Order plus variabler Spread. Prüf die aktuellen Werte vor dem Kauf.

Krypto, Aktien & ETFs in einer einzigen App

Bei Trade Republic kaufst du über 50 echte Kryptowährungen für nur 1 € Fremdkostenpauschale pro Trade. Genial für Einsteiger: Krypto-Sparpläne sind komplett kostenlos und starten schon ab 1 €. Dank deutscher Vollbanklizenz sind deine Daten und Werte maximal geschützt.*

 

💡 Gut zu wissen

Welcher Anbieter passt zu dir?
Dir geht es um maximale Coin-Auswahl und ein breites Angebot über Krypto hinaus? Dann schau dir Bitpanda an.
Du willst Krypto einfach im selben Konto wie deine Aktien laufen lassen und auf kostenlose Sparpläne setzen? Dann ist Trade Republic die naheliegende Wahl.

Welcher Coin? Bitcoin, Ethereum und der Rest

Konto steht, Geld ist drauf, und jetzt? Für den Einstieg spricht vieles dafür, bei den großen, etablierten Namen zu bleiben. Bitcoin und Ether, der Coin des Ethereum-Netzwerks, haben die längste Geschichte, die meiste Liquidität und die breiteste Akzeptanz. In den USA sind beide seit 2024 sogar als ETF zugelassen, ein Indiz dafür, dass der Markt erwachsener wird. Solana hat sich als Nummer drei etabliert, schnell und mit niedrigen Gebühren.

  • Erst die Großen: Bitcoin und Ethereum stehen für den Löwenanteil des Marktes und sind praktisch überall handelbar.
  • Nur, was du verstehst: Von unbekannten Coins, die vor allem durch Marketing laut werden, besser die Finger lassen. Je kleiner der Markt, desto leichter manipulierbar.
  • Nicht alles auf eine Karte: Streuen gehört zur Geldanlage dazu, innerhalb von Krypto wie auch darüber hinaus.
  • Lieber häppchenweise: Wer in mehreren kleinen Schritten kauft, drückt nicht versehentlich genau zum schlechtesten Moment auf den Knopf.

Sparplan: kaufen, ohne aufs Timing zu schielen

Auf den perfekten Einstieg zu warten, geht meistens schief, weil ihn niemand vorher kennt. Eine entspanntere Variante ist der Krypto-Sparplan. Du legst einen festen Betrag fest, sagen wir 25 oder 50 Euro im Monat, und der wird automatisch investiert.
Dahinter steckt der Cost-Average-Effekt. Steht der Kurs hoch, bekommst du für dein Geld weniger Coins, steht er tief, mehr. Über die Monate mittelt sich der Kaufpreis, das Timing-Risiko sinkt. Bitpanda und Trade Republic bieten solche Sparpläne an, und die Gebühr ist dabei oft niedriger als beim Einzelkauf.

Wo bewahre ich meine Coins auf? Hot und Cold Wallet

Nach dem Kauf stellt sich die Frage nach der Aufbewahrung. Entweder du lässt die Coins bei der Plattform liegen, oder du nimmst sie selbst in Verwahrung.

Hot Wallet

Hot Wallets hängen am Internet, etwa die App auf dem Handy oder das Online-Wallet der Plattform. Praktisch, immer griffbereit, aber eben auch ein Ziel für Hacker.

Cold Wallet

Cold Wallets sind offline. Klassiker ist die Hardware-Wallet, ein kleines Gerät im USB-Stick-Format, das die Schlüssel offline hält. Bekannte Namen sind Ledger, Trezor oder die deutsche BitBox. Sicherer geht es kaum. Viele machen es gemischt: Der Großteil der Coins wird im Cold Wallet gehalten, und ein kleiner Teil für den schnellen Zugriff “warm”, also online.

💡 Gut zu wissen

Beim Einrichten einer Hardware-Wallet bekommst du eine Wörterliste, die Recovery-Seed, meist 12 bis 24 Wörter. Schreib sie sauber auf Papier und leg sie sicher weg, etwa in den Tresor. Wer diese Wörter hat, kommt an deine Coins. Also: niemandem zeigen, kein Screenshot, nichts in der Cloud.

Sicherheit: worauf du achten musst

Ob eigenes Wallet oder Coins bei der Plattform, beim Thema Sicherheit lohnt sich kein Leichtsinn.

  • Für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort, idealerweise aus dem Passwortmanager.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung anschalten, wo es geht, auch beim E-Mail-Konto.
  • Schlüssel und Seed gehören niemandem sonst. Kein seriöser Anbieter fragt je danach.
  • Phishing im Blick behalten: Zugangsdaten nur auf der echten Seite eingeben, keine dubiosen Links anklicken.
  • Größere Bestände nicht dauerhaft auf der Plattform liegen lassen, sondern kalt verwahren.
  • Software und Geräte aktuell halten.

Was der Kauf wirklich kostet

Beim Kauf zahlst du fast immer etwas mehr als den reinen Marktpreis. Das überrascht Einsteiger oft, liegt aber einfach an Gebühren und Spread.

Gebühr und Spread
Börsen weisen ihre Handelsgebühr meist offen aus, grob zwischen 0,1 und 1 Prozent. Broker arbeiten dagegen oft mit dem Spread, dem Aufschlag zwischen An- und Verkaufskurs. Klingt erstmal verlockend, wenn jemand mit null Gebühren wirbt. Nur verdient der Anbieter trotzdem an dir, eben über diesen Spread.

Unterm Strich kann ein vermeintlich kostenloser Broker teurer sein als einer mit kleiner, offen genannter Prozentgebühr. Zur Größenordnung: Bei 1.000 Euro Einsatz ist 1 Prozent schon ein Zehner.

Ein- und Auszahlung
SEPA ist meist gratis. Kreditkarte und PayPal kosten je nach Plattform extra. Es lohnt sich daher, vorher zu schauen, was am günstigsten ist.

Netzwerkgebühr
Die geht nicht an den Anbieter, sondern an das Blockchain-Netzwerk selbst. Fällig wird sie, wenn du Coins zwischen Wallets verschiebst, und je nach Auslastung mal höher, mal niedriger. Rechne sie ein, wenn du auf dein eigenes Wallet überträgst.

Kryptowährungen & Steuern 2026: Was gilt in Deutschland?

Das Finanzamt schaut mit. In Deutschland gilt Krypto als privates Wirtschaftsgut, ähnlich wie Gold, nicht als Kapitalanlage. Besteuert wird nach Paragraf 23 EStG, den privaten Veräußerungsgeschäften. Die wichtigsten Punkte:

  • Ein Jahr halten, dann steuerfrei (Haltefrist): Liegen zwischen Kauf und Verkauf mehr als zwölf Monate, ist der Gewinn steuerfrei, egal wie hoch.
  • Freigrenze 1.000 Euro im Jahr: Bleibt dein gesamter Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften darunter, zahlst du nichts. Aufgepasst, es ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Schon ab 1.000,01 Euro ist der komplette Gewinn steuerpflichtig.
  • Innerhalb des Jahres: Verkaufst du früher und liegst über der Freigrenze, zählt nicht die Abgeltungsteuer von 25 Prozent, sondern dein persönlicher Einkommensteuersatz, bis zu 45 Prozent. Eingetragen wird das in der Anlage SO.
  • Tausch ist Verkauf: Wer einen Coin in einen anderen tauscht, etwa Bitcoin in Ethereum, löst damit ebenfalls ein Veräußerungsgeschäft aus.
  • Staking, Lending, Mining laufen separat als sonstige Einkünfte nach Paragraf 22 Nr. 3 EStG, mit eigener Freigrenze von 256 Euro pro Jahr.
💡 Gut zu wissen

Neu seit 2026: DAC8
Seit dem 1. Januar 2026 melden in der EU regulierte Krypto-Börsen ihre Transaktionsdaten automatisch ans Finanzamt. Saubere Aufzeichnungen sind damit keine Kür mehr, sondern Pflicht. Hebe Belege und Kaufdaten auf. Die meisten Plattformen bieten Steuerreports oder Transaktionslisten zum Download.

Die häufigsten Anfängerfehler

Aus Angst kaufen oder verkaufen
Wenn der Kurs steigt, packt viele die Sorge, etwas zu verpassen, und sie steigen ausgerechnet oben ein. Andersherum genauso, geht es bergab, wird panisch ganz unten verkauft. Beides kostet Geld. Ein Plan und ein kühler Kopf helfen mehr als jedes Bauchgefühl.

Sicherheit auf die leichte Schulter nehmen
Schwaches Passwort, keine Zwei-Faktor-Authentifizierung, alles offen auf dem Handy. Genau hier passieren die teuren Pannen. Mach es von Anfang an richtig.

Blind kaufen
Heißen Tipps hinterherzulaufen, vor allem aus sozialen Netzwerken, geht selten gut. Wer dort einen Coin anpreist, hat oft eigene Interessen. Schau es dir selbst an, bevor du Geld einsetzt.

Alles auf einmal
Das gesamte Ersparte in Krypto stecken, womöglich noch auf Pump, ist keine gute Idee. Nimm nur Geld, dessen Verlust dich nicht umwirft.

Kosten falsch einschätzen
Wer nur auf die ausgewiesene Gebühr schaut und den Spread vergisst, rechnet sich arm. Bei häufigem Handeln läppert sich das schnell.

Beim Überweisen schludern
Krypto-Transaktionen sind endgültig. Geht eine Überweisung an die falsche Adresse, holt sie dir keine Bank zurück. Adresse kopieren statt tippen, Anfang und Ende abgleichen, im Zweifel erst einen kleinen Betrag testen.

Häufige Fragen (FAQs)

Wie viel Geld brauche ich, um Kryptos zu kaufen?

Bei den meisten Anbietern reichen wenige Euro, bei Trade Republic geht es ab einem Euro los. Statt einer winzigen Einmalanlage kann ein Sparplan sinnvoller sein. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du verschmerzt.

Wo kaufe ich am besten Kryptowährungen?

Bei etablierten, regulierten Anbietern wie Bitpanda, Trade Republic, finanzen.net zero oder Börsen wie Bitvavo und Kraken. Achte auf BaFin- oder MiCAR-Aufsicht, niedrige Gebühren und schalte die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.

Kann ich auch weniger als einen ganzen Coin kaufen?

Ja, Coins lassen sich in Bruchteilen kaufen. Für 50 Euro Bitcoin bekommst du eben einen kleinen Anteil. Ein Bitcoin besteht aus 100 Millionen Satoshi (unter diesem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ ist übrigens auch der unbekannte Bitcoin-Erfinder bekannt). Achte nur auf mögliche Mindestbeträge der Plattform.

Brauche ich ein eigenes Wallet?

Muss nicht sein. Für den Anfang reicht das Wallet der Plattform. Wer größere Beträge länger hält, sollte über ein eigenes nachdenken, am besten eine Hardware-Wallet. Vorher prüfen, ob dein Anbieter überhaupt einen Transfer nach außen erlaubt.

Muss ich Krypto-Gewinne versteuern?

Nach einem Jahr Haltedauer ist der Gewinn steuerfrei. Verkaufst du früher, gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr, darüber dein persönlicher Steuersatz. Seit 2026 melden EU-Börsen die Daten ohnehin automatisch ans Finanzamt.

Sind Kryptowährungen sicher?

Als Geldanlage sind sie hochspekulativ, Kursstürze von 50 Prozent und mehr hat es in kurzer Zeit schon gegeben. Der Kaufvorgang selbst ist bei regulierten Plattformen heute weitgehend sicher. Vor dem Marktrisiko schützt das aber nicht.

Was passiert, wenn ich Coins an die falsche Adresse schicke?

Dann sind sie in aller Regel weg. Krypto-Überweisungen lassen sich nicht rückgängig machen. Prüf die Adresse genau und schick im Zweifel zuerst einen kleinen Testbetrag.

 

Auf einen Blick

    Wie kann man Kryptowährungen kaufen? Schnellanleitung für 2026
    Wer im Jahr 2026 sicher in Bitcoin, Ethereum und Co. investieren möchte, nutzt dafür einen in Deutschland regulierten Krypto-Broker oder eine Krypto-Börse mit MiCAR-Lizenz. Der Kauf erfolgt in wenigen Minuten: Anbieter wählen, Identität per Video-Ident bestätigen, Euro per SEPA-Überweisung einzahlen und die gewünschte Order ausführen.

    Technisch ist der Kauf heute eine Sache von Minuten. Schwieriger ist der Rest, also den passenden Anbieter zu finden, die echten Kosten zu durchschauen und ehrlich einschätzen, wie viel Risiko du verträgst. Wer klein anfängt, einen regulierten Anbieter wählt und sich einmal mit Verwahrung, Steuern und Gebühren beschäftigt hat, ist gut aufgestellt. Eine Garantie gegen Kursverluste gibt es trotzdem nicht. Gehe es also mit Ruhe und gesundem Misstrauen an und entscheide selbst.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

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