Genussscheine

Bei Genussscheinen handelt es sich um nicht geregelte Wertpapiere, welches ein Genussrecht verbriefen. Ausgegeben werden die Genussscheine von Aktiengesellschaften. In Deutschland ist für die Ausgabe von Genussscheinen durch Aktiengesellschaften mindestens eine Dreiviertelmehrheit in der Hauptversammlung erforderlich. Zudem steht den Aktionären ein Bezugsrecht zu. Dabei können Genussscheine - je nach Gestalt der verbrieften Rechte - sowohl einer Aktie als auch einer Anleihe ähneln. Genussscheine gewähren, wie eine Anleihe auch, in der Regel die Rückzahlung des Anlagebetrages am Laufzeitende und einen jährlichen, jedoch nicht garantierten, Zinsanspruch. Hier hängt die Höhe dieser nicht garantierten Verzinsung - wie bei einer Aktien-Dividende - von der Gewinnentwicklung des jeweiligen Unternehmens ab. Genussscheine verbriefen dabei Vermögensrechte, keine Stimmrechte, und somit vielmehr einen Anspruch auf Beteiligung am Gewinn eines Unternehmens. Genussscheine gibt es sowohl als Inhaber- als auch als Namensaktien. Die Laufzeit ist begrenzt. Genussscheine können börsentäglich vor Ablauf der Frist veräußert werden. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten werden Genussscheine indes nachrangig behandelt, was bedeutet, dass sämtliche entstandenen Verbindlichkeiten erst nach den Forderungen anderer Gläubiger berücksichtigt werden.

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EmittentWKNKursPerf.
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Mechel OAO AnleihenA1GQYQ92,08,2%
BA-CA Finance Cayman AnleihenA0DD4K69,56,9%
Thurgauer Kantonalbank AnleihenA1HQRY108,36,9%

Was sind Anleihen?

Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere. Der Herausgeber der Anleihe, auch Emittent genannt, nimmt einen Kredit am Kapitalmarkt auf und verschuldet sich damit beim Käufer der Anleihe, der gegenüber dem Herausgeber somit eine Geldforderung besitzt. Daher nennt man eine Anleihe auch eine Schuldverschreibung oder ein Forderungswertpapier. Die Kreditkonditionen, wie Verzinsung, Laufzeit und Tilgung, sind dabei im Vorfeld genau festgelegt. Anders als Aktien werden Anleihen nicht in einer anderen Währung gehandelt, sondern in Prozent. Der Anleger kauft also nicht eine Stückzahl einer Anleihe, sondern einen bestimmten Nominalbetrag.

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