SDAX
Der Small-Cap-Dax (SDAX) ist im Zuge der Umstrukturierung der Börsenindizes im Jahr 2003 aus dem Börsenbarometer SMAX hervorgegangen. Die ursprüngliche Zahl von 100 gelisteten Unternehmen wurde in diesem Zusammenhang um die Hälfte reduziert.
Der SDAX umfasst somit die 50 Unternehmen klassischer Branchen, die den im MDAX gelisteten Werten hinsichtlich Marktkapitalisierung und Börsenumsatz nachfolgen. Der Index spiegelt folglich die Wertentwicklung der so genannten Small Caps, der Kleinwerte, wieder.
Voraussetzung für eine Aufnahme in den SDAX ist das Listing im Prime Standard, das Marktsegment der Deutschen Börse, in dem Unternehmen festgelegte internationale Transparenzanforderungen erfüllen müssen. Dazu gehören unter anderem die Vorlage von Quartalsberichtserstattungen, die Durchführung einer jährlichen Analystenkonferenz sowie die Veröffentlichung von Ad-hoc-Mitteilungen zusätzlich in englischer Sprache.
Der SDAX wird während den Xetra-Handelszeiten zwischen 09:00 Uhr und 17:30 Uhr börsentäglich berechnet. Nach Ende des Xetra-Handels wird der Kurs auf Basis der Parkettkurse an der Börse in Frankfurt zwischen 17:30 und 20 Uhr im L-SDAX (Late-SDAX) und zwischen 08:00 und 09:00 Uhr im L/E-SDAX (Late/Early-SDAX) weiter berechnet.