17.11.2012 10:57
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SAP sieht „starke Pipeline“ für Jahresendgeschäft

SAP-Zentrale in Walldorf
DAX
SAP-Co-Vorstandschef Jim Hagemann Snabe hat das Ergebnisziel für 2012 bekräftig und sieht auch für die nächsten Jahre zweistellige Zuwachsraten.


Von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag, Madrid

Madrid. Der Softwarekonzern SAP sieht sich ungeachtet des wachsenden konjunkturellen Gegenwinds im laufenden vierten Quartal auf Kurs: „Unsere Pipeline ist weiterhin stark. Wir haben viel mehr Produkte im Verkauf als früher“, sagte SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe am Rande der Kundenmesse Sapphire Now der Online-Ausgabe von Euro am Sonntag (www.finanzen.net). „Deshalb glaube ich, dass wir nicht nur das angepeilte Wachstum für das vierte Quartal schaffen, sondern bis 2015 auch weiter zweistellig wachsen können“, sagte Snabe laut dem Bericht. Die Walldorfer machen 42 Prozent ihres Neugeschäfts im Schlussquartal.


SAP hatte seine Prognose fürs laufende Jahr unlängst leicht angehoben. Danach erwartet der Konzern nun beim Verkauf von Softwarelizenzen und Wartungsdiensten einen Zuwachs von 10,5 bis 12,5 Prozent. Sofern sich das Geschäftsumfeld nicht verschlechtert, werde man das obere Ende dieser Spanne erreichen, teilte der Konzern bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal Ende Oktober mit. Zuvor hatte das Unternehmen ein Plus von 10,0 bis 12,0 Prozent in Aussicht gestellt. Bis 2015 soll der Umsatz auf über 20 Milliarden Euro steigen, die operative Rendite soll dann bei 35 Prozent liegen.

Unterdessen kommt der Konzern offenbar auch bei seinen Cloud-Diensten gut voran. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit unseren Cloud-Lösungen bereits 2014 und damit deutlich früher als geplant, eine positive operative Marge erreichen werden“, sagte der zuständige SAP-Vorstand Lars Dalgaard am Mittwoch auf einer Veranstaltung für Finanzanalysten und Investoren am Rande der Sappire Now. Bislang hatte der Konzern stets erklärt, man wolle im Cloud-Geschäft 2015 profitabel sein.

Zur Begründung verwies Dalgaard auf Personalanpassungen im Cloud-Bereich sowie auf rückläufige Investitionen in Rechenzentren. Dort habe man die nötigen Voraussetzungen weitgehend geschaffen. Ein SAP-Sprecher erklärte auf Anfrage von Euro am Sonntag, es handele sich bei diesen Aussagen „um interne Ambitionen“. Am bislang gültigen Ziel, 2015 profitabel sein zu wollen, ändere sich nichts.
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