Daimler-Chef Zetsche: Schmerzgrenze bei CO2-Regeln erreicht
Für Daimler-Chef Dieter Zetsche ist bei den angepeilten CO2-Regeln für Autos die Schmerzgrenze erreicht.
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"Wenn wir von den Emissionen ausgehen, sind wir sicherlich, wenn wir auf 2020 blicken, an der absoluten Grenze zwischen richtiger und notwendiger Forderung der Industrie und Überforderung", sagte Zetsche bei einer Diskussionsrunde am Montag in Stuttgart. Vielmehr müsse man zu "einer vernünftigen Symbiose von Wirtschaftlichkeit und Umweltzielen kommen", forderte Daimlers Konzernlenker. "Wir müssen weggehen von dieser Grenzwertbetrachtung." Alternativ könne etwa CO2-Handel - also der Handel mit Verschmutzungsrechten - eine Möglichkeit sein.
Im Streit um CO2-Grenzwerte für Autos ab 2020 wollen die EU-Staaten in den nächsten Wochen einen Kompromiss mit dem Parlament finden. Darauf einigten sich die Umweltminister bei ihrem Treffen am Montag in Luxemburg. Für das Jahr 2020 peilt die EU eigentlich einen Grenzwert von 95 Gramm CO2 an - Deutschland trägt das aus Sorge um die heimische Autoindustrie jedoch nicht mit.
STUTTGART (dpa-AFX)
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