Ab 2014 wolle der Konzern "Wachstumsmöglichkeiten auch durch Akquisitionen nutzen", sagte Finanzvorstand Marion Helmes im Interview mit der Börsen-Zeitung. Dabei schaut
Celesio vor allem auf die Schwellenländer, schließt aber auch in Europa trotz der Krise Zukäufe nicht aus. "Wenn sich eine sinnvolle Möglichkeit, mit Synergiepotenzial ergibt, werden wir das prüfen", sagte Helmes.
Derzeit steckt die Celesio AG im Umbau und konzentriert sich künftig ganz auf den Pharmagroßhandel und das Apothekengeschäft. Die Versandhandelsapotheke DocMorris und Randaktivitäten wie die Logistikdienstleister Pharmexx oder Movianto wurden bereits verkauft.
Die Finanzchefin äußerte sich erfreut über die Erfolge bei der schnellen Umsetzung des Desinvestitions- und Effiziensprogramms. Der Markt habe die erreichten Fortschritte honoriert und Celesio habe Vertrauen zurückgewonnen. Nun gelte es, weitere Potenziale aus der Umsetzung der strategischen Initiativen zu heben, sagte Helmes weiter.
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