22.01.2013 09:22
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Nichts mit Korrektur?

Hebelzertifikate-Trader

Stephan Feuerstein
Bei der Frage, ob eine Bewegung am Aktienmarkt weiterläuft oder zu Ende ist, bietet sich unter anderem an, die Positionierung der Anleger zu betrachten.
Hierzu gibt es beispielsweise diverse Stimmungsindikatoren. Bei einer sehr positiven Stimmung unterstellt man, dass viele Akteure investiert sind. Bei einer sehr negativen Stimmung nimmt man hingegen an, dass die Mehrheit nicht investiert ist bzw. sich für fallende Notierungen positioniert hat.

Steigende Kurse bei zurückhaltender Stimmung?

Ein gutes Zeichen ist es in der Regel, wenn die Kurse steigen, die Stimmung der Marktteilnehmer aber zurückhaltend ist. Denn in diesem Fall ist davon auszugehen, dass viele Anleger diese Bewegung nicht in vollem Umfang mitgemacht haben und den Notierungen mehr oder weniger als Unbeteiligte hinterherschauen. Häufig werden dann Rücksetzer zum verspäteten Einstieg genutzt, so dass eine Trendbewegung durch diese Konstellation vor einem größeren Einbruch abgesichert ist. Gefährlich wird es hingegen, wenn die Stimmung sehr positiv bis euphorisch wird. Ideal für die Analyse der Stimmung sind daher unterschiedliche Quellen, um sich ein besseres Gesamtbild machen zu können. So lässt sich dieses „Sentiment“ beispielsweise an den Positionierungen am Terminmarkt ablesen (Put/Call-Ratio), durch verschiedene Umfragen und nicht zuletzt auch an den Headlines in den Medien. Schaffen es Kursziele im DAX zwischen 15.000 und 20.000 Punkten auf die Titelblätter, sollte man zumindest seine Stopps eng festzurren!

Stimmung fällt, Aktienmarkt hält...

Nach dem festen Start in das neue Jahr hat offenbar der eine oder andere Anleger entstandene Gewinne realisiert. Immerhin ist ein merklicher Abfall der zuletzt noch einigermaßen positiven Einstellung zu beobachten. Das lässt darauf schließen, dass bei einem weiteren Anstieg der Aktiennotierungen der Druck zum (Wieder-)Einstieg zunimmt, so dass der Weg nach oben – trotz der bislang erfolgten Aufwärtsbewegung – noch längst nicht zu Ende sein muss. Interessant hierbei ist, dass die im Zuge der Aufwärtstendenz bis zum Jahreswechsel entstandene, kurzfristige Überhitzungstendenz eben nicht durch eine Korrektur „korrigiert“ wird, sondern offenbar durch eine Konsolidierung. Und damit ergibt sich eine ähnliche Konstellation, wie sie bereits – aus charttechnischer Sicht – im August zu beobachten war. Auch damals konnte man sich beim ausschließlichen Blick auf technische Indikatoren verirren. In jedem Fall sollte man eines nie vergessen: Der Markt hat immer recht!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

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