08.01.2013 07:23
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Wann sehen wir die 8.000 Punkte?

Hebelzertifikate-Trader: Wann sehen wir die 8.000 Punkte? | Nachricht | finanzen.net
Hebelzertifikate-Trader
Stephan Feuerstein
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Das neue Börsenjahr hat begonnen, wie das alte geendet hat. Die Aktienkurse zeigten sich von ihrer freundlichen Seite und bescherten dem DAX bislang bereits ein klares Plus.
Allerdings ist die „Käuferlaune“ über den Jahreswechsel nicht wirklich überraschend. Während zum Jahresende noch das so genannte „window dressing“ die Kurse antreibt, also der selektive Kauf von Titeln, die im Gesamtjahr ohnehin bereits gut gelaufen waren, sorgen zu Beginn des neuen Jahres freiwerdende Gelder nach Anlagemöglichkeiten.

Wie wird 2013?

Das abgelaufene Jahr hat in vielerlei Hinsicht die Statistiken bestätigt. So sind US-Wahljahre in der Regel mit Kursgewinnen am Aktienmarkt begleitet. Aber auch der so genannte „Superbowl-Indikator“. Dieser Indikator besagt, dass anhand des Gewinnerteams des Endspiels im American Football ein Rückschluss auf den Verlauf am Aktienmarkt gezogen werden kann. Im Vorjahr hat das Team der New York Giants (NFC) gegen den Favoriten, die New England Patriots (AFC), gewonnen und das Börsenjahr war tatsächlich positiv. Wer auf diesen Indikator vertraut, dem sei der 3. Februar ans Herz gelegt. Dann treffen erneut die Teams der National Football Conference (NFC) und der American Football Conference (AFC) zum Endspiel aufeinander. Gewinnt abermals das Team der NFC, sollte auch 2013 ein gutes Börsenjahr werden – zumindest unter dieser Betrachtung!

Weiterhin viel Liquidität vorhanden!

Die nach der Finanzkrise sehr niedrigen Zinsen spülen immer noch die Liquidität nach oben. Allerdings hat diese offenbar noch nicht so richtig den Weg an den Aktienmarkt gefunden. Sollte sich mehr und mehr die Erkenntnis durchsetzen, dass der Zins für Geldanlagen doch alles andere als üppig ist und damit nach und nach der Strom hin zu den Dividendentiteln fließen, dürfte auch 2013 von steigenden Aktienkursen gesegnet sein. Immerhin hatte ja schon André Kostolany gewusst: „Wenn die Zinsen niedrig sind: Hirn ausschalten und kaufen“. Gemäß dieser „Börsenregel“ sollte die Richtung also auch im neu begonnenen Jahr nach oben zeigen. Allerdings wäre es hilfreich, wenn ein Anstieg auch von guten Unternehmenszahlen begleitet wäre. Hierbei richtet sich der Blick auf den Dienstag, wenn traditionell der US-Konzern Alcoa die Quartalszahlensaison eröffnet. Dann wird sich zeigen, ob der DAX bereits schon in den ersten Wochen des Jahres die runde Zahl von 8.000 Punkten angreifen kann.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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