Die finanzielle Restrukturierung will das Joint-Venture von
Nokia und
Siemens bis zum Jahresende abschließen, sagte NSN-Technik- und Strategiechef Hossein Moiin der Börsen-Zeitung. "Wir haben liquide Mittel von 2 Milliarden Euro, das heißt, wir sind nicht länger ein instabiles Unternehmen."
NSN müsse unabhängig von den Mutterkonzernen werden und dazu "nachhaltig profitabel wirtschaften". 2013 lege man dafür "das Fundament". NSN hatte im vierten Quartal einen starken Endspurt hingelegt. Die operative Marge kletterte auf den Rekordwert von 14,4 Prozent bei einem Umsatzsprung um 14 Prozent auf 4 Milliarden Euro.
Der Umsatz dürfte in diesem Jahr mehr oder minder stabil bleiben, erwartet Moiin demnach. Er betonte gegenüber der Zeitung, dass sich das Geschäft in Südeuropa, besonders in Italien, und überraschenderweise auch in Spanien erhole.
Für die Zukunft nannte der Manager einen Börsengang oder den Einstieg eines Investors als denkbar. Moiin bestätigte zugleich, dass das Unternehmen eine Anleihe plane, um den Appetit der Investoren zu testen. Zum Zeitpunkt äußerte er sich nicht.
Dow Jones Newswires
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