Infineon-Konkurrent STMicro erneut mit roten Zahlen und sinkendem Umsatz
Europas größter Halbleiterhersteller STMicroelectronics kämpft weiter mit einem schwachen Markt und den Kosten für den Konzernumbau.
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Die Abspaltung von ST-Ericsson belastet den Infineon Technologies-Konkurrenten seit dem Frühjahr. Nun fiel im dritten Quartal erneut ein hoher Verlust an. Zudem ging der Umsatz weiter zurück. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorquartal um 1,6 Prozent auf 2,01 Milliarden Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Genf mit. Unter dem Strich stand ein Verlust von 142 Millionen Dollar und damit etwas weniger als zuletzt. Das Ergebnis fiel schlechter als von Experten erwartet aus.
Bereinigt um diese Effekte verdiente der Konzern den Angaben zufolge 54 Millionen Dollar - zuletzt steckte STMicroelectronics operativ noch in den roten Zahlen. Zum Jahresende rechnet der Konzern weiter mit einem eher flauen Geschäft. Im letzten Jahresviertel werde ein Umsatz zwischen 1,94 Milliarden und 2,08 Milliarden Dollar erwartet. Derzeit macht dem aus der Fusion der italienischen SGS Microelettronica und der französischen Thomson Semiconducteurs entstandenen Konzern vor allem die schwächer als erwartet ausgefallene Handy-Nachfrage in Asien zu schaffen.
STMicro-Chef Carlo Bozotti musste wegen der Probleme das Ziel einer operativen Marge von 10 Prozent um sechs Monate nach hinten verschieben. Bisher war dieser Wert für Mitte 2015 anvisiert./zb/stb/fbr
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