Japan will weiter in Euro-Rettungsfonds investieren
Auf der Suche nach Geldgebern für den ESFS ist man offenbar in Japan fündig geworden. Das Land will bei der Finanzierung des Rettungspaketes weiterhin mithelfen.
"Die japanische Regierung wird weiter Anleihen des EFSF, die wir ausgegeben haben, kaufen", sagte der Chef des europäischen Rettungsschirms (EFSF), Klaus Regling, am Montag in Tokio, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Regling war in der japanischen Hauptstadt mit Vize-Finanzminister Takehiko Nakao zusammengetroffen. Bisher hat Japan etwa 20 Prozent der Schulden aus dem Rettungsfonds gekauft.
Auf die Frage, ob Nakao ihm direkt zugesagt habe, dass Tokio auch weiter investieren werde, sagte Regling nach Angaben von Kyodo: "So wie in den vergangenen zehn Monaten." Regling hatte zuvor auch in China um Milliardeninvestitionen geworben. Beide asiatischen Staaten haben mit die größten Devisenreserven der Welt.
TOKIO (dpa-AFX)