Kernpunkt durfte laut einem Medienbericht die Vermeidung von Kostensteigerungen bis 2016 sein, wie das Magazin "Der Spiegel" berichtet. Das Blatt nennt Expertenschätzungen, wonach sich aus diesem Umstand Einsparungen von rund 1 Milliarden Euro über die nächsten Jahre ergeben. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die Kosten im Allgemeinen zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr steigen werden. Ein
Commerzbank-Sprecher wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentieren.
Seit September sickern immer mehr Details über die Absichten der Bank an die Öffentlichkeit. Mit der Materie vertraute Personen hatten Dow Jones Newswires über berichtet, dass die Commerzbank zur Verbesserung der Ertragskraft die Streichung von 1.000 bis 1.800 Stellen im Privatkundengeschäft prüfe.
Dow Jones Newswires
Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG